Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

08.06.2005 um 04:20 Uhr

Kuehe ohne Hoerner

von: buchzeiger   Kategorie: Dies und Das

Kühe ohne natürlichen Kopfschmuck Enthornung auf Teufel komm raus!

1. Szene: Ein Bauernhof in Oberbayern. Der Stall liegt direkt an einer kleinen Durchgangsstraße. Der vordere Eingang ist offen, so dass die vorbeischlendernden Touristen, in der Saison Hunderte am Tag, einen freien Blick auf die Kühe im düsteren Gebäudeinneren werfen können. Das Dorf will seinen Sommergästen etwas bieten. „Guckt mal, Kühe!“ ruft ein Vater seiner Familie zu. Alle versammeln sich vor der Stalltür und betrachten die bedauernswerten angeketteten Insassinnen. Ganzjährige Anbindehaltung, die kurze Kette reicht gerade mal aus zum unbequemen Hinlegen. Die Familie plaudert fröhlich, es ist der erste Urlaubstag, die Sonne scheint, man sucht Erholung und will Natur und Tiere genießen. Die Kettenhäftlinge dieses Bauernhofes tragen keine Hörner! In der Regel fällt dieser Umstand den Touristen nicht auf.

2. Szene: Eine kleine Weide im Odenwald. Kühe mit ihren Kälbern verbringen sommers hier die Tage im Freien. Die sportlichen Einlagen der Kälbchen, ihr Rennen, Springen und „Buckeln“ begeistern die Wanderer. Lebensfreude pur. Eine Frau klärt ihre Tochter über den „kleinen Unterschied“ auf: Nur die männlichen Tiere trügen Hörner, Kühe nicht!

3. Szene: „Die Fallers“ – eine beliebte und sympathische Familienserie in Südwest 3. Es geht um die alltäglichen Sorgen und Nöte, um Glück und Leid einer Schwarzwaldfamilie. Im Vorspann werden die Protagonisten vorgestellt, bei der Arbeit in Haus und Garten, in Beruf und Freizeit. Ein typisches Schwarzwaldhaus wird gezeigt: der Fallerhof. Und ganz kurz: eine vorüberziehende Kuhherde. Ein trügerisches Bild der Idylle: Keines der schwarz-weißen Tiere trägt Hörner!

Der Beispiele wären noch mehr aufzuführen. Das Ergebnis ist immer dasselbe. Wir werden überflutet von Bildern mit hornlosen Kühen. Werbung, Filme, Poster, Bücher zeigen uns armselige, amputierte, unmöglich aussehende Kreaturen mit hornlosem Grind. Geben wir es ruhig zu: Es ist uns nicht einmal aufgefallen!

Was ist da los? Haben wir im Biologie-Unterricht nicht aufgepasst? Schauen wir im Zoo nicht richtig hin? Ist uns das natürliche Bild von intakten Kühen verlorengegangen? Oder sind wir Nutztieren gegenüber einfach nur stumpfsinnig und gleichgültig geworden?

Kühe haben Hörner! Und Kühe brauchen ihre Hörner! Schon Plinius der Ältere hat in seinem Werk „Naturalis Historia“ erkannt: „Schändlich ist es, Tiere der freien Luft nur deshalb einzusperren, um sie für die Tafeln der Schwelger zu mästen.“ Enthornt werden Kühe – meist im Alter von zwei Wochen und häufig ohne Narkose, durch Verätzung mit Lauge oder Abbrennen mit einem Brennstab –, um noch mehr von ihnen in Ställen einsperren, um sie noch gewinnbringender zusammenpferchen zu können. Vor allem von betriebswirtschaftlicher Seite wird das Enthornen empfohlen: Gewinnmaximierung, Stallplatzkosten-Minimierung. Aber auch Tierärzte beraten die Bauern dahingehend. Das Enthornen ist in den letzten Jahren große Mode geworden. Wenn diese Quälerei im Kälberalter „versäumt“ wurde, sägt man eben den erwachsenen Tieren ihren stolzen Kopfschmuck ab. Die Befürworter argumentieren mit Verletzungsgefahren für Mensch und Tier. Enthornte Tiere seien „ruhiger und weniger gefährlich“.

Bei meinen Recherchen über die Ursachen dieser systematischen Verstümmelung und mögliche Alternativen bin ich u. a. auf den „Arbeitskreis Hörner tragende Kühe“ gestoßen. Verantwortungsvolle Tierhalter und Biobetriebe haben sich unter dem „Bio-Ring Allgäu“ zusammengeschlossen, um zu zeigen, dass es auch anders geht, dass zum Beispiel die Laufstallhaltung nicht nur mit hornlosen Tieren funktioniert. Hier lässt man den Kühen ihren natürlichen Kopfschmuck und damit ihre Würde und ihr harmonisches Aussehen. Was gegenseitige Verletzungen in Laufställen angeht, da seien die Probleme lösbar – darin sind sich alle Vereinsmitglieder einig: „Es darf nicht der Weg sein, das Tier nach den baulichen Gegebenheiten des Stalles auszurichten. Vielmehr muss der Stall den Bedürfnissen der Tiere angeglichen werden. Man sollte sich eingestehen, dass man in gewissem Sinne versagt hat, wenn einem der Stall nicht so gelungen ist, dass die Tiere behornt sein können.“ und: „Das Horn gehört zur Kuh, also braucht die Kuh auch eine Umgebung, die zum Horn passt“.

Kühe haben einen ruhigen, umgänglichen Charakter, auf den bei der Zucht Wert gelegt werden sollte. Nach Aussage der Landwirte sind gut und liebevoll gehaltene Tiere Menschen gegenüber nicht aggressiv. Sie reagieren – nicht anders als unsere geliebten Haustiere – auf ihren Namen und befolgen die Anweisungen „ihrer“ Menschen gerne. Halter, die auf das Wohlbefinden der Tiere Wert legen, haben kaum Probleme mit ihren Kühen. Voraussetzung ist jedoch stets ein „harmonisches Miteinander von Mensch und Tier“. Selbstverständlich ist bei der Arbeit mit den Kühen absolute Aufmerksamkeit vonnöten. Nie sollte sich der Bauer um ein einzelnes Tier kümmern, ohne das Gesamtgeschehen aus den Augen zu verlieren. Auch der unmittelbare persönliche Kontakt mit jedem Tier ist von großer Wichtigkeit. Ein Landwirt dies in nahezu poetische Worte gefasst: „Man muss lernen, sich zwischen den Kühen zu bewegen, auszuweichen, das eigene Wollen durchzusetzen, aber nicht immer darauf zu beharren. Es ist wie ein Tanz auf einer Tanzfläche, wo sich die einzelnen Paare auch nicht ständig anrempeln.“ Fazit: „Verständnis und liebevoller Umgang machen brave Kühe!“

Rangkämpfe und Rangeleien untereinander werden durch Drücken und Rempeln, also mit Hilfe des Körpergewichts ausgefochten, auch ein schnelles und unvermitteltes Ausschlagen ist sehr beliebt, um sich den nötigen Respekt zu verschaffen. Manchmal genügt jedoch schon die „Ausstrahlung“ einer erfahrenen Kuh, um die eigene Stellung innerhalb der Herde deutlich zu machen und die Herdenstruktur festzulegen. Natürlich werden auch die Hörner eingesetzt, diese haben jedoch als Waffe eine untergeordnete Bedeutung. Es geht von ihnen eher eine Signalwirkung denn eine reale Bedrohung aus: „Durch bestimmte Stellungen von Kopf, Nase, Ohren und Hörnern werden Signale ausgesendet, die eine andere Kuh versteht.“ Zudem ist ein vorsichtiger und kontrollierter Umgang mit ihren Hörnern den Kühen artgemäß; es scheint fast, als wüssten sie um die Wichtigkeit und Unentbehrlichkeit dieses Körperteils. Jeder hat schon einmal Rinder auf der Weide beobachtet: Gemächliche Bewegungen sind typisch für diese Herdentiere. Wer es genau wissen will: Die normale Fortbewegungsgeschwindigkeit liegt bei zirka 3 km in der Stunde. Klar kommt es mal zu Verletzungen, das streitet keiner der Halter von Hörner tragenden Tieren ab, diese seien jedoch bei weitem nicht so häufig oder so schwerwiegend, um damit eine allgemeine Enthornung als Prophylaxe zu rechtfertigen.

Die Enthornung ist ein äußerst schmerzhafter Eingriff, denn das Horn ist ein lebendiges, durchblutetes, mit Nervenfasern durchzogenes Organ. Bei unsachgemäßer Enthornung besteht ein erhebliches Infektionsrisiko in der Stirnhöhle, Nerven können nachhaltig geschädigt werden. Zum Verständnis für die wichtige Bedeutung der Kuhhörner wird in den Erfahrungsberichten des Bio-Ringes Allgäu auch auf die Anatomie des Hornes eingegangen: Die Kuh besitzt stark ausgeprägte Stirnhöhlen, die sich im Laufe ihres Lebens bis in die Spitzen des Hornzapfens fortsetzen. Dieser Hornzapfen oder Hornknochen ist mit der Hornhülle überzogen. Zwischen Hornzapfen und dem eigentlichen Horn befindet sich eine stark durchblutete wärmende Schicht. Die Temperatur des Hornes wechselt von warm bis kalt je nach Verdauungstätigkeit der Kuh. Auch ihre sonstigen Befindlichkeiten lassen sich an der Horntemperatur abmessen. Beim behaglichen und kräftigen Wiederkäuen wird das Horn spürbar wärmer. Je reicher an Rohfasern das Futter ist, desto größer sind die Hörner. Im Horn finden wichtige, lebendige Prozesse statt. Es kann somit als nach außen gewachsenes Organ betrachtet werden und informiert den einfühlsamen Beobachter über Stoffwechselprozesse und Lebenskraft seines Pfleglings. Schöne, gut durchblutete Hörner sind ein Zeichen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Kuh. Früher gehörten harmonisch ausgebildete Hörner zum Zuchtziel der Bauern. Heute passen Kühe mit Hörnern angeblich nicht in die Laufställe, heute sind Hörner plötzlich zu „gefährlichen Waffen“ geworden, heute müssen sowohl die Bauern als auch die eigenen Artgenossen „vor schlimmen Verletzungen geschützt werden“. Also haben die Hörner – folgt man einer einfachen Logik – zu verschwinden. „Wer heutzutage einen Alpabtrieb bewundern will, sieht nur noch große Schellen an einem kleinen Kugelkopf und wird das Gefühl nicht los: hier kommen behinderte Kreaturen“.

Nimmt man den Kühen ihre Hörner, wirkt sich dieser grausame Akt nicht nur auf ihr Wohlbefinden aus, nimmt ihnen nicht nur ihren Stolz und ihre Individualität, sondern beeinträchtigt in hohem Maße ihre eigene körperliche Wahrnehmung. In den Broschüren „Die Kuh und ihre Hörner“ und „Die Kuh braucht ihre Hörner“ weist der Arbeitskreis auch auf den Zusammenhang zwischen Hörner tragenden Kühen und guter Milchqualität hin. Durch umfangreiche mikroskopische Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass die Milch von intakten Kühen feinere Kristalle bildet, was nach anthroposophischer Sicht auf eine harmonische Beziehung zwischen Sinnesorganen und inneren Organen und damit auf eine qualitativ hochwertigere Milch hinweist. Umgekehrt können die Produkte von hornlosen Kühen, die degenerative, zerfetzte und unschöne Strukturen aufweisen, nicht zu einer wertvollen und gesunden Ernährung des Menschen beitragen. Ein Grund für das verstärkte Aufkommen von Kuhmilchallergien könnte durchaus auch in diesem Zusammenhang zu suchen sein.

Das chemische Wegätzen des Hornansatzes im Kälberalter oder das „Ziehen“ von Hörnern bei erwachsenen Tieren ist kein „notwendiges Übel“, sondern schlicht Tierquälerei. Die Domestizierung des Rindes gilt als große kulturelle Leistung in der Geschichte der Menschheit. Das Rind ist seit jeher ein dienendes, Pflug und Wagen ziehendes Tier. Man verspeist sein Fleisch. Aus seinen Knochen werden Werkzeuge, Blasinstrumente, Trinkgefäße hergestellt. Unsere Schuhe sind aus seiner Haut gemacht. Aus der Milch der Kuh stellt man Butter, Sahne, Käse her. Der Ackerbau, die Grundlage der menschlichen Ernährung und Zivilisation wäre ohne die Mithilfe des Rindes nicht möglich gewesen. Wir danken es den Tieren durch gnadenlose Ausbeutung. Nicht nur für den französischen Philosophen René Descartes, der den stolzen Satz prägte: Cogito ergo sum (Ich denke, also bin ich) waren Tiere eine Art von Automat. Auch noch heute werden sie meist als reine Fleisch- und/oder Milchmaschinen angesehen. Es geht in erster Linie um die Maximierung von Fleisch- und Milchleistungen, um Minimierung von Kosten, also um rein betriebswirtschaftliche Belange. Man hält Kühe in lebenslanger Anbindehaft oder in so genannten Laufställen, die keinen Sicherheitsabstand, keine Rückzugsmöglichkeiten für rangniedrige Tiere, keinen ausreichenden Auslauf ermöglichen. Statt ihnen für ihre „Dienste“ eine angemessene Entschädigung zu bieten (durch artgerechte Haltung, durch Bewegungsmöglichkeiten mit eigenem Grasrupfen, durch liebevollen Umgang, durch wiederkäuergerechte Ernährung, Würde und Unversehrtheit), betrachten wir sie als unser Eigentum, halten sie wie Sklaven und vernachlässigen so unsere Schutz- und Unterhaltspflichten. Sie gehören uns Menschen „mit Haut und Haaren“.

Die Enthornung ist nicht das einzige Übel, welches wir unseren Schutzbefohlenen antun. Allgemein ist in der industrialisierten Landwirtschaft – und nicht nur dort! – eine zunehmende Entmenschlichung im Umgang mit (Nutz)Tieren zu beobachten. Die Kuh muss jedoch „als Ganzes“ gesehen und als einzigartiges Individuum akzeptiert werden. Sie besteht nicht nur aus Fleisch und Euter! Jeder sollte sich darüber im Klaren sein oder es sich wieder neu ins Bewusstsein rufen: Kühe sind von Natur aus Hörner tragende Wesen! Das Horn gehört zum Organismus der Tiere wie jedes andere Organ auch. Werden der Kuh die Hörner weggenommen, fehlt ihr ein Teil ihres Wesens, ein wichtiges Organ im Haushalt der Natur. Ihre Lebensenergie wird geschwächt, sie neigt zu Infektionen und leidet an den unterschiedlichsten Störungen. Nicht nur äußerlich wirkt sie unproportioniert und disharmonisch (hornloser, kleiner Kopf – übergroßes Euter), auch ihre Seele nimmt Schaden. Nach der barbarischen Verstümmelung büßen vormals ranghohe Tiere häufig ihre Funktion als Leitkuh ein; weitere Anzeichen dieses Traumas sind Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Hornlose Kühe fühlen sich einfach „traurig“.

Viele Informationen für diesen Artikel habe ich den Broschüren „Die Kuh und ihre Hörner“ und „Die Kuh braucht ihre Hörner“ des Arbeitskreises „Hörner tragende Kühe, Bio-Ring Allgäu“ entnommen. Auch die meisten der als solche gekennzeichneten Zitate entstammen dieser Quelle.

Meine Ausführungen möchte ich mit drei weiteren „bemerkenswerten“ Gedanken abschließen:

„Das Enthornen von Kühen stellt für mich eine Entwürdigung dar, ähnlich wie das Kahlscheren von KZ-Häftlingen. Die Rechtfertigungen der Täter – Unfallsicherheit bzw. Kopfläuse – halten vor den Grundsätzen menschlicher Kultur nicht stand.“
(Erwin Kessler, Gründer und Präsident des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz)

„Grobheit gegen das Tier ist eine der am meisten hervortretenden Eigenschaften eines niedrigen und unedlen Volkes.
(Alexander Freiherr von Humboldt, Naturforscher)

„Man ist, was man isst, denn die Kuh, der Boden, die Pflanze und der Mensch hängen unmittelbar zusammen – und voneinander ab. Fehler kommen auf uns zurück. Die BSE-Problematik wurde dafür zu einem dramatischen Beispiel. LASST DER KUH IHRE RUH!“
(Susanne und Walter Schwärzler, Arbeitskreis Hörner tragende Kühe, Allgäu)

Brigitte Stolle © 2004

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenRonald Hörstmann schreibt am 14.10.2006 um 14:40 Uhr:Der Mensch spielt sich als "Schöpfer" auf und alles Machbare wird gemacht. Demnächst haben wir auch Hühner ohne Federn. Warum auch die Federn ? Nackthunde gibts ja schon.

    Kühe mit Hörner ? Wo haben Sie diese denn gesehen ? Da will ich hin ! Das melde ich sofort den Reiseveranstaltern und schon beginnt der Run auf dieses Phänomen. "Bitte Photoapparat nicht vergessen"

    Bin zwar Veganer und trinke auch keine Milch. Aber Kühe ohne Hörner, die kotzen mich einfach an.

    Gruß,

    Ronald Hörstmann aus dem Rheinland, wo es noch Kühe mit Hörnern gibt. Die Rheinländer lassen sich so schnell kein X für ein U machen !
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 14.10.2006 um 18:10 Uhr:Hallo Ronald, ich freue mich, dass Sie meinen "Aufsatz" gelesen haben. Es ist die erste Reaktion darauf - ich glaube, den meisten Besuchern ist er einfach zu lang. - In diesem Jahr war ich wieder im Chiemgau in Urlaub. Ich hatte den Eindruck, zwei bis drei Kühe mit Hörnern mehr gesehen zu haben als im letzten Jahr. Es wäre schön, wenn dies ein Anfang wäre. Vielleicht besinnt man sich doch wieder? (Aber eigentlich bin ich doch eher Pessimistin!) - Herzliche Grüße!
  3. zitierenSusanne schreibt am 12.03.2008 um 21:02 Uhr:Ich möchte mich ganz herzlich für diesen Aufsatz bedanken, ich habe mich schon lange gefragt, warum es immer weniger Kühe mit Hörnern gibt und hatte einen furchtbaren Verdacht....Er wurde gerade bestätigt. Ich bin sehr traurig und werde aufklären, wo ich nur kann. Der Aufsatz war ein Anfang!!! Verlieren Sie nicht den Mut, Wissen ist Macht!

    Herzliche Grüße
  4. zitierenbuchzeiger schreibt am 13.03.2008 um 04:08 Uhr:Vielen Dank, liebe Susanne, ich freue mich sehr über Ihre netten Zeilen.
  5. zitierenAda schreibt am 15.10.2008 um 12:59 Uhr:Ganz herzlichen Dank für diesen Artikel. Hoffentlich lesen ihn viele Menschen. Ich habe vor geraumer Zeit eine Sendung über den Demeter-Landwirt Franz Obermeyer gesehen und bin zutiefst über mich selbst erschrocken--ich hatte die Hörner nicht vermisst. In Zukunft werde ich versuchen nur noch Milch von Kühen mit Hörnern zu kaufen und ich werde allen die ich kenne erzählen, welcher unnötigen Quälerei die Kühe ausgesetzt sind. Gut, dass es Menschen wie Dich gibt. Liebe Grüße
  6. zitierenbuchzeiger schreibt am 28.10.2008 um 04:11 Uhr:Liebe Grüße zurück !
  7. zitierenJulia schreibt am 01.11.2008 um 14:00 Uhr:Ich bin auch nicht so für das Thema enthornen. ABER ! Es geht ja auch um die Sicherheit der Bauern ( Bin ich selber ). Was meint ihr / Sie wenn so eine Kuh auf einen zu gerant kommt und ihre Hörner bei Ihnen in den Bauch rammt. Dann wars das. Unsere Kühe sind auch fast alle Hornlos.
  8. zitierenbuchzeiger schreibt am 01.11.2008 um 14:13 Uhr:Machen Kühe denn so etwas? Ich hab sie immer nur sehr friedlich kennen gelernt.
  9. zitierenJulia schreibt am 10.11.2008 um 10:24 Uhr:Die Sicherheit untereinander ist aber auch sehr wichtig. Wenn zum Beispiel eine Kuh bullt die Hörner hat. Ist sie auch gefährlich für andere Kühe & auch für den Deckbullen. Denn wenn der Bulle auf die Kuh springt & die das nicht will. Zeigt sie ihm das meistens mit Kopfstößen ( hab ich schon beobachtet ) & wenn die dann auch noch Hörner hat. Na dann wars das mit unserem Deckbullen. Deshalb ist es sicherer wenn Kühe keine Hörner haben.
  10. zitierenbuchzeiger schreibt am 10.11.2008 um 18:00 Uhr:Und wie ist das alles in der Natur geregelt, wo die Rinder ihre Hörner haben?
  11. zitierenJulia schreibt am 11.11.2008 um 14:17 Uhr:Ganz einfach, in der Natur haben die Tiere die Möglichkeit sich besser aus dem Weg zu gehen wie in der Stallhaltung. Dort ist die Gefahr aufgrund der Relativen Enge größer sich gegenseitig zu verletzen.
  12. zitierenSonja schreibt am 06.01.2009 um 12:33 Uhr:Unfälle wird es immer geben, hat´s auch früher gegeben und deswegen muß ich den Tieren jetzt die Hörner wegbrennen. Wir hatten Bullenmast und alle hatten Hörner und keiner hat den anderen aufgespießt, obwohl der Platz begrenzt war. Und keine unserer Kühe ist in den Jahrzehnten auf uns losgegangen. Und wenn eine Kuh noch nicht bereit ist, kommt der Bulle halt nicht hin. Aber wo gibt´s das den heute noch, es kommt doch der Tierarzt und übernimmt das für den Bullen.
    Möchte mal wissen welche "kranke" Person sich das ausgedacht hat und auch noch behauptet, es würde die Tiere ruhiger machen. Das ich nicht lache. Es ist eine Verstümmelung und sonst gar nichts, nur um noch mehr Tiere zusammenzusperren. So schaut´s aus.
    Und jetzt hör ich auf, sonst schreibe ich mich noch in Rage und ändern wird sich ja leider nichts befürchte ich :-((
  13. zitierenHans- Rudolf schreibt am 12.01.2010 um 18:46 Uhr:Ihr habt doch alle keine ahnung warum wir den Kühen die Hörner wegmachen. Ihr soltet euch mit eurem eigenen Kram befassen und uns einfach in ruhe lassen. Wenn wir uns in eure angelegenheiten einmischen hättet ihr ja auch keine grosse freude daran. es gibt übrigens bereits Rassen die GENETISCH HORNLOS sind z.B. Angus und Limusin, das sind zwar Mutterkühe.
  14. zitierenLena schreibt am 13.01.2010 um 18:35 Uhr:Werhat da keine ahnung Limusin sind noch nicht gentisch Hornlos!
    Nur Angus! Sonst noch was?
  15. zitierenGast schreibt am 17.08.2010 um 09:07 Uhr:Guter Bericht. Bin mir der Thematik schon länger bewusst und kaufe deshalb nur demeter-Milch, denn die stammt per Vorschrift von Kühen mit Hörnern.
  16. zitierenbuchzeiger schreibt am 17.08.2010 um 09:12 Uhr:Danke für diesen Kommentar!

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