Lebkuchen (Etymologisches)
Lebkuchen
Die Bezeichnung Lebkuchen geht als leb[e]kuoche ins 13. Jahrhundert zurück und hat möglicherweise dieselbe sprachliche Wurzel wie das Wort Laib, könnte also als Brotkuchen gedeutet werden. Wegen seiner starken Würzung mit Anis, Koriander, Muskat, Zimt, Ingwer u. a. hat sich der Lebkuchen auch unter dem Namen Pfefferkuchen eingebürgert.
Honigkuchen ist ein weiterer Name für dieses typische Weihnachtsgebäck, das an der Küste umgangssprachlich als brauner Kuchen verbreitet ist und in Bayern und Österreich [Leb]zelten heißt, wobei Zelten so viel wie etwas flach Ausgebreitetes bedeutet.
In Deutschland wurde der Lebkuchen zuerst im Mittelalter in Klöstern gebacken. Aber seine Geschichte reicht sehr viel weiter zurück. Bereits 1500 v. Chr. war der Honigkuchen in Ägypten eine Grabbeigabe und galt bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern als Opfergabe, um die Dämonen zu beschwichtigen.
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