Luisenpark Mannheim: Chinesische Anlage + Karla
Karla Kunstwadl bestaunt das Teehaus mit chinesischer Gartenanlage im Luisenpark Mannheim.
Das chinesische Teehaus (Duojingyuan = Garten der vielen Ansichten) wurde in Zusammenarbeit mit Mannheims chinesischer Partnerstadt Zhenjiang (Provinz Jiangsu), der Klaus- Tschira-Stiftung in Heidelberg und dem Ostasieninstitut Ludwigshafen angelegt.
Schön!
Was heißt das?
Pagode?
Karla und ein "chinesischer Löwe":
Auch chinesische Bonsai-Bäumchen
gibt es zu sehen:




Die vier chinesichen Schriften scheinen ein Teil irgendeines Gedichtes zu sein.
Die erste Schrift ist wohl auf Japanisch wie "Schou" auszusprechen, bedeutet ein Musikinstrument aus dem alten China. Auf Deutsch ruft man es anscheinend "Mundorgel". Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mundorgel oder http://images.google.com/images?sourceid=navclient&hl=ja&ie=UTF-8&rls=RNWE,RNWE:2006-31, RNWE:ja&q=%E7%AC%99&oe=UTF-8&um=1&sa=N&tab=wi
Die zweite bedeutet "singen", auf Japanisch "ka" ausgesprochen.
Die dritte ist "wandern", "nyou" ausgesprochen, und die vierte heißt "Buch", "scho" ausgesprochen.
Also bedeutet das Ganze "schou ka, nyou scho" ungefähr "auf Schou begleitet singen, im Buch lesen". Dieses stellt, scheint mir, etwa den ruhigsten und zufriedenen seelischen Zustand des Menschen dar.
Wunderbar, ganz herzlichen Dank!