Mangoldauflauf
Mangold hat große, stark ausgeprägte, gerippte Blätter und einen fleischigen, leicht faserigen Blattstiel. Der Geschmack ist angenehm herb, leicht erdig, spinatähnlich, aber doch insgesamt kräftiger.
Zuerst werden die Blattstiele in Sonnenblumenöl angeschwitzt und bissfest gegart. Dann kommen die in Streifen geschnittenen grünen Blätter dazu. Würzen und abschmecken mit Salz, Pfeffer, Muskat.
Den Mangold lagenweise mit al dente gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben und mit einer pikant abgeschmeckten Royalmasse (4 Eier, 1/4 Liter Milch. Salz, Pfeffer, Kräuter verquirlen) angießen. Mit 200 Gramm geriebenen Käse, der mit einer Handvoll sehr fein gehackter Petersilie vermischt wurde, überbacken, bis die Eiermasse stockt und die Käsekruste goldgelb ist.
Die Herkunft des Namens Mangold ist ungeklärt. Er geht nicht, wie sonst häufig üblich, auf einen lateinischen Namen zurück, sondern erschien erst im Mittelalter und tauchte insbesondere in klösterlichen Kräuterbüchlein auf. Von einigen Sprachforschern wurde der "Mangold" mit dem althochheutschen Männernamen Managolt in Verbindung gebracht, was "Vielherrscher", aber auch "Kraft" und "Stärke" bedeutet. Diese Deutung soll nach neuesten Forschungen allerdings unwahrscheinlich sein. So bleibt der Name weiterhin rätselhaft.




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grad ist Mittag
leo
@Leo: Was gab's denn Gutes?
leo