Quiz für vegetarische Genießer - Auflösung Pilze
Auflösung:
Richtig ist Lösung B – Die Totentrompete. Dieser Pilz wird auch Herbstrompete genannt und ist ganz nahe mit dem Pfifferling verwandt. Er tritt wie dieser, oft sehr gesellig, in Laubwäldern (bevorzugt unter Buchen) bis zum Spätherbst auf und ähnelt in seiner Form einer kleinen Trompete, einem Trichter bzw. einem Horn. In manchen Regionen heißt er deshalb auch "Füllhorn". Nur in der Farbe unterscheidet sich die Totentrompete vom Pfifferling (der übrigens in Bayern liebevoll Reherl genannt wird): die Totentrompete hat eine aschgraue bis schwarze Farbe. Ob daher ihr Name kommt? Der Geruch des Fruchtfleisches ist sehr angenehm, der Geschmack eher mild.
Pfifferling wie Totentrompete sind äußerst vielseitig in der Verwendung. Man kann sie backen, grillen, im Wok "pfannenrühren", in Sahne dünsten und schmoren. Sie passen zu Nudeln, Reis, Knödeln.
Das klassische Pfifferling-Rezept, das selbstverständlich auch mit Totentrompeten gelingt:
Pilze vorbereiten (säubern und zurechtschneiden, wobei kleinere Exemplare am Stück bleiben), feine Zwiebelwürfelchen in Butter angehen lassen, die Pilze dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zirka 10 Minuten dünsten, süße Sahne dazugeben und weitere 5 Minuten bei schwacher Hitze dünsten. Viel feingewiegte Petersilie darüberstreuen.
Sehr elegant und etwas ganz Besonderes:
Ein goldgelbes Omelett oder Rührei mit schwarzen Totentrompeten. Farblich eine Sensation!
Und hier noch ein kulinarischer Tipp von Christel aus Nagold: Die Totentrompeten trocknen und zur Aromaverstärkung bei Soßen verwenden!
Der Pantherpilz ist wie der Satanspilz giftig und muss unbedingt gemieden werden!



