Resümee eines Bienenwinters
Resümee des Winters:
Eines von meinen drei Bienenvölker hat den Frühling nicht erlebt. Vor einigen Wochen sind sie noch munter in den ersten Sonnenstrahlen geflogen, vor einer Woche waren alle mausetot. Verhungert sind sie nicht, denn die Waben waren noch voller Honig. Das ist traurig, aber Verluste gehören zur Imkerei leider dazu. Ich werden aus den beiden übriggebliebenen Völkern einen Ableger machen, damit ich wieder mit drei Völkern in den nächsten Winter gehen kann.
Die beiden anderen Völker sind stark, quicklebendig und sehr vital.
Der Bienenstandort im April 2009:
Ich hab ein Stöckchen in Honig getaucht.
Ganz manierlich haben sie sich daran aufgereiht –
wie am Bartresen.
Und so sieht es zurzeit um den Bienenstandort herum aus.
Es blüht und sprießt:
Anflug:
Vor allem Apfel- und Kirschbäume sind es, die hier blühen,
aber auch alles Mögliche mir unbekannte.




Aber wunderschöne Bilder... die Natur erwacht... da könnte man ja richtig poetisch werden :-)
Meine Vermutung ist, dass die Königin gestorben ist. Beim Auseinanderbauen des leeren Bienenstockes hab ich Königinnenzellen gefunden. Sie haben wohl verzweifelt versucht, sich eine neue Königin heranzuziehen - was nicht gelungen ist. Und wenn keine Eier mehr gelegt werden und die Lebensuhr der alten Bienen abgelaufen ist - geht das ganze Volk zu Grunde. Im Frühjahr und Sommer kann man als Imker eingreifen, aber im Winter, wenn es kalt ist, macht man den Kasten eigentlich nicht auf.