Rettich
Der Rettich
Die Chinesen aßen ihn schon vor 3000 Jahren und noch heute kennen sie unzählige Rettich-Sorten, die meist warm (z. B. geschmort) zubereitet werden. Im alten Ägypten erhielten die Arbeiter, die die Pyramiden errichteten – außer Knoblauch und Zwiebeln – reichlich Rettich als Nahrung, was vor Infektionen und Parasiten schützte. Auch unsere Vorfahren, die alten Germanen, bauten den Rettich so erfolgreich an, dass andernorts gemunkelt wurde, in Germanien gäbe es Rettiche "von der Größe kleiner Kinder".
Es heißt, dass Menschen, die sich viel ärgern müssen (oder wollen), viel Rettich essen sollten. Rettich bringt bekanntlich die Galle in Fluss und spült somit den Ärger einfach weg. – Ausprobieren !!!
Kulinarisches Urlaubsmitbringsel aus Bayern:
Rettich-Aufstrich
Zutaten für 4 Personen:
1 großer weißer Rettich
250 g gekochte Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
1 Bund Petersilie
50 g saure Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 Bund Schnittlauch
- Den Rettich und die Kartoffeln schälen und fein reiben. Die Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden. Die Petersilie waschen und ganz fein hacken.
- Alles mit der sauren Sahne vermischen, mit Salz, Pfeffer und Paprika pikant abschmecken. Über die fertige Masse reichlich Schnittlauch streuen.




Ich freue mich in Bayern immer auf die Beilagensalate, da gehört in manchen Regionen Rettich immer dazu.