Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

15.06.2009 um 04:04 Uhr

Schleudertrauma 2009

Dass der Honig reif ist, erkennt man daran,
dass die Bienen die Honigwaben vollständig
mit Wachs verdeckelt haben.
Dann hat der Honig den richtigen Wassergehalt
und kann abgeschleudert werden.

Wenn's so aussieht,
muss man noch ein bisschen warten:

Zuerst müssen die Waben entdeckelt werden.
Das macht man am besten mit einer Endeckelungsgabel:

Wichtig ist, dass man keine Wabe vergisst,
weil der Honig sich sonst nicht herauslöst.

So ein Rähmchen hat zwei Seiten,
also umdrehen und die andere Seite
ebenso akribisch entdeckeln.

Dann sieht es so aus:

Das Ganze habe ich mit 16 vollen
Rähmchen so gemacht.

Man rechnet pro Rähmchen
mit rund 2 kg Honig.

Die entdeckelten Rähmchen kommen
in die Schleuder hinein.
Diese hier ist eine 3-Waben-Schleuder
mit Handantrieb.
Entsprechend hab ich heute Muskelkater :-)

Ein schönes Gefühl,
wenn der erste Honig herausfließt:

Da immer noch ein paar Wachsteilchen
dabei sind, muss der Honig durch ein
Doppelsieb in einen Honigeimer passiert werden:

Stunden später ...

Den Honig hab ich per Hand in Gläschen gefüllt.
Eine Heidenarbeit, wenn man mag,
kann man dabei ein wenig meditieren :-)

Dann - *bastel, bastel* - Etiketten hergestellt
mit eigenen Fotos und auf die Gläschen gepappt.

Jetzt kann die Kundschaft kommen !

Aber zuerst muss die Imkerin den Honig probieren.

Mit Rosinenbrot und Butter zum Beispiel:

Oder mit einem Mohnbrötchen:

Foto: Brigitte Stolle

Schmeckt er gut, der Tausend-Blüten-Honig?
Jaaaaaaaaaaaaaaaa !!!

Und hier die passende Lektüre dazuFröhlich

Bienenstich von Ihnen.


Klick !

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGalahad schreibt am 15.06.2009 um 18:03 Uhr:hm, sieht lecker aus!!! :-)

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