Sprachwissenschaftliches zu Halloween
Halloween
Das englische Wort "Halloween" geht auf "(all) hallows' eve" zurück. Die Bedeutung "Vorabend von Allerheiligen" leitet sich von dem veralteten "hallow" ("Heiliger") und "eve" ("Vorabend") ab - entsprechend wird Halloween am 31. Oktober gefeiert. Ursprünglich war es ein keltisch-angelsächsisches Fest zur Feier von Winter- bzw. Jahresanfang, wobei durch Maskeraden, Feuer u. Ä. Geister und Dämonen vertrieben werden sollten.
Wenn an diesem Abend maskierte Gestalten durch die Straßen ziehen, kann es "einem" schon mal schaudern. Sprachinteressierte, denen es bei der Verbindung von "schaudern" mit dem Dativ kalt den Rücken herunterläuft und die den Akkusativ bevorzugen würden, sollten sich entspannen. Das Verb "schaudern" kann ebenso mit dem Dativ wie mit dem Akkusativ der Person verwendet werden: Mir/Mich schaudert vor der maskierten Figur. Auch das unpersönlich oder subjektlos gebrauchte Verb "gruseln" kann sowohl mit dem Dativ als auch mit dem Akkusativ stehen: In der Schwärze der Nacht gruselte es ihr/sie. Ihm/Ihn gruselte vor dem gespenstisch wirkenden Gebäude.
Wenn an diesem Abend maskierte Gestalten durch die Straßen ziehen, kann es "einem" schon mal schaudern. Sprachinteressierte, denen es bei der Verbindung von "schaudern" mit dem Dativ kalt den Rücken herunterläuft und die den Akkusativ bevorzugen würden, sollten sich entspannen. Das Verb "schaudern" kann ebenso mit dem Dativ wie mit dem Akkusativ der Person verwendet werden: Mir/Mich schaudert vor der maskierten Figur. Auch das unpersönlich oder subjektlos gebrauchte Verb "gruseln" kann sowohl mit dem Dativ als auch mit dem Akkusativ stehen: In der Schwärze der Nacht gruselte es ihr/sie. Ihm/Ihn gruselte vor dem gespenstisch wirkenden Gebäude.
"blutdürstig" oder "blutdurstig"?
Neben dem heute üblichen "dursten" in der Bedeutung "Durst haben" ("Der Mann trinkt und der arme Hund durstet!") kommt unpersönlich und in gehobener Sprache auch das Verb "dürsten" vor: "Weil ihn dürstete, ging er in eine Bar." Ebenso wird in der übertragenen Bedeutung "heftiges Verlangen haben" "dürsten" gebraucht: "Ihn dürstete nach Rache."
Früher waren sowohl die Adjektive "durstig" wie auch "dürstig" gebräuchlich. Im modernen Sprachgebrauch hat sich jedoch die umlautlose Form "durstig" durchgesetzt - in "blutdürstig" hingegen hat sich das alte "dürstig" behauptet. "Blutdürstige" Monster können also durchaus dursten!
Früher waren sowohl die Adjektive "durstig" wie auch "dürstig" gebräuchlich. Im modernen Sprachgebrauch hat sich jedoch die umlautlose Form "durstig" durchgesetzt - in "blutdürstig" hingegen hat sich das alte "dürstig" behauptet. "Blutdürstige" Monster können also durchaus dursten!
(aus der Mannheimer Duden-Redaktion)





bluotruns(t) "Blutfluss, blutende Wunde", eigentlich "Rinnen des Blutes"."