Über schnelle Wiesel und lahme Schnecken
In der FAZ vom 09.04.2005 beschreibt Paul Ingendaay die Arbeitsweise des Schriftstellers Anthony Trollope (Die Türme von Barchester) folgendermaßen:
„Er (Trollope) gewöhnte sich an, überall zu schreiben. (...) Er schrieb regelmäßig. Wenn er zu Hause war, saß er um 5 Uhr 30 am Schreibtisch, revidierte dreißig Minuten lang das am Vortag geschriebene und legte dann los, die Taschenuhr vor Augen. Sein Produktionstempo betrug eine Seite (oder 250 Wörter) pro Viertelstunde. In der Woche brachte er es so auf durchschnittlich vierzig Seiten. ... Trollope führte Buch über seinen Arbeitsrhythmus. Wenn er krank oder indisponiert war, bemühte er sich, das Versäumte wieder aufzuholen. In seiner schnellsten Phase erreichte er ein Tempo von hundert Seiten pro Woche.“
Oh weh, dagegen bin ich eine lahme Schnecke !
Kritzel, kratzel - hier entstehen meine Bücher!
Z. B.:




"Seit 1857 war nichts Kurzweiligeres unter der Sonne als dieser himmlische Roman" usw.
ich halte mich auch nicht gerade für faul. Meine Seitenzahl liegt zwischen 3 und 15. Aber 15 sind immer die Ausnahme. Denn zwischen der Schreiberei muß ich auch noch immer im Netz recherchieren.
Was waren das für Zeiten in denen ich wegen jeder aufwenigeren Recherche nach Berlin in die Staatsbibliothek fahren mußte! Mein Gott!
Und wie geht es bei Dir? Wenn Du recherchieren jmußt? Gehst Du auch ins Netz?
Grüße gen Mannheim...
Buchfinder
Deine durchschnittliche Seitenzahl zwischen 3 und 15:
Ist hier die Zeiteinheit STUNDE gemeint?
Gruß!
leo14
Natürlich nicht! Pro Tag - und der hat bei mir allemal mindestens10 Sunden!
Gruß
Buchfinder