Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

21.08.2008 um 08:29 Uhr

Unendliche Weiten ... Das Planetarium Mannheim

von: buchzeiger   Kategorie: Mannheim und Umgebung

Unendliche Weiten ...


Das neue Planetarium am Europaplatz

Das Planetarium Mannheim

befindet sich am Europaplatz in der Wilhelm-Varnholt-Allee, die nach einem verstorbenen Mannheimer Oberbürgermeister benannt ist.

Erbaut wurde es in den Jahren 1983 und 1984 nach Plänen des Architekten Wilfried Beck-Erlang als Ersatz für das alte Planetarium, das seinen Standort im nahe gelegenen "unteren Luisenpark" hatte. Dieses wurde im Jahre 1927 als eines der weltweit ersten Planetarien eröffnet, war aber nur 16 Jahre in Betrieb. Das Projektionsgerät war ein Modell II von Carl Zeiss Jena. Seine 24,5 Meter große Kuppel, unter der 514 Sitzplätze Raum fanden, wurde 1943 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Zehn Jahre später wurde das alte Planetarium vollständig abgerissen.


Das neue Planetarium ist ein modernes Gebäude in Form einer sechseckigen Pyramide, das zusammen mit dem Landesmuseum für Technik und Arbeit an der Autobahn-Einfahrt nach Mannheim, am Ende der Augusta-Anlage, steht.

Es ist so zusagen ein modernes Pendant zum historischen Wasserturm am anderen Ende der Augusta-Anlage.

Hier der Weg durch die Augusta-Anlage vom Planetarium zum Mannheimer Wasserturm:


Unendliche Weiten ...

Sterne und Planeten, Mond und Sonne werden hier naturgetreu auf eine 20 m große Kuppel große Kuppel projiziert. Von bequemen Dreh- und Liegesesseln aus können sich circa 280 Besucher auf eine Reise durch Raum und Zeit machen.

Im Gegensatz zu Sternwarten, in denen der Himmel mit Teleskopen beobachtet wird, werden im Planetarium die Gestirne naturgetreu an eine (hier: 20 m große) Kuppel projiziert; die Veranstaltungen sind daher vom Wetter unabhängig.

Der neue Planetariumsprojektor:
das Zeiss-Universarium

In den Jahren von 1984 bis heute wurden zahlreiche technische Verbesserungen eingebaut wie z. B. eine Showlaser-Anlage, Geräte oder Video-Großbildprojektoren.

2002 wurde das alte Projektionsgerät, das von Zeiss in Oberkochen gebaute "Modell VI" durch ein 3 Millionen Euro teures, ultramodernes High-Tech-Gerät, das "Universarium", entwickelt und patentiert von Carl Zeiss Jena, ersetzt. Mit seiner Glasfaseroptik können die Sterne nun absolut realistisch und in unübertroffener Helligkeit und Brillanz gezeigt werden. Ein solch Anblick war bisher allenfalls Astronauten vorbehalten.



Einen interessanten Artikel der
Mannheimer Duden-Redaktion
über Sterne und Sternbilder
kann man hier nachlesen!

Karla Kunstwadl greift nach den Sternen:


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenleo14 schreibt am 21.08.2008 um 09:54 Uhr:Planetarien sind etwas Faszinierendes!

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