Weißer Himalaya-Wolken-Duftreis
Weißer Himalaya-Wolken-Duftreis
Aus dem Buch:
"Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda"
von Frank W. Lotz
Kann hier bestellt werden!
Reis wird in Indien als wichtiges Grundnahrungsmittel angesehen. Reis ist sehr bekömmlich und gut verdaulich. Im Ayurveda sieht man Kartoffeln lediglich als Gemüsebeilage an. Zudem gehören Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen und sind deshalb schwer verdaulich. Leider hat unsere westliche Zivilisation sich zu sehr auf die Kartoffel als Kohlehydratlieferant versteift. Die Auswirkungen sind verstärkt auftretende Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Diabetes und Bluthochdruck. Wohingegen der Reis ein guter Lieferant von gesunder Stärke ist. Deshalb sollten wir verstärkt Reisgerichte essen und höchstens 1 bis 2 Mal pro Woche Kartoffeln. Auch Vollkornreis wird im Ayurveda nicht als ideal empfohlen, da er schwer verdaulich ist. Am besten von allen Reissorten ist Basmatireis, den ich auch ausschließlich in meinen Rezepten verwende.
© Frank W. Lotz
Zubereitungszeit 20 -25 min.
Zutaten für 4 Personen:
Grundrezept:
4 Tassen Basmatireis
8 Tassen Wasser
3 EL Ghee (vegan: Oliven- oder Sonnenblumenöl)
1/4 TL Salz
Reis zunächst gründlich waschen, bis kein Schaum mehr fließt, und mit einem Krepp-Tuch trockentupfen. Ghee im tiefen und breiten Topf erhitzen und den Reis bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren vier bis fünf Minuten glasieren. Anschließend salzen und gut verrühren. Nun das warme Wasser dazugeben und gut umrühren, Temperatur auf mittlere Stufe stellen, sobald der Reis anfängt zu kochen. Temperatur auf kleine Stufe stellen. Deckel auf den Topf. Nach fünf Minuten weiterer Kochzeit verschwindet das Wasser. Herd ausschalten und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Min. ziehen lassen.
Pistazienwürzreis: Man kann den Geschmack des Reises verfeinern, indem man mit dem Ghee je 1/4 TL Fenchel, Corian-derkörner, Senfkörner oder feingeschnittene Chilischoten anbrät. Zusätzlich nimmt man grüne Pistazienkerne und Mandelsplitter, die man in Ghee hellbraun anröstet und in den fertigen Reis gibt. Wenn Sie es gerne etwas süßlicher mögen, können Sie nach dem Glasieren eine gute Hand voll Rosinen dazugeben.
Regenbogenreis: Wenn man einen Regenbogenreis kreieren mochte, kann man in dem Ghee eine halbe Chilischote mit anbraten und anschließend eine halbe Tasse klein geschnittene bunte Paprikaschoten (rot, gelb und grün) vier bis fünf Minuten andünsten, dann folgt der Reis. Dazu benötigt man 2 EL mehr Ghee oder Olivenöl. Danach Zubereitung wie Grundrezept.
Safranreis: 4 Msp. Safran in Ghee kurz erhitzen, Reis dazugeben, anschwitzen, salzen.Danach Zubereitung wie Grundrezept.
Konventionelle Art: Zutaten wie Grundrezept (siehe oben). Reis gut mit kaltem Wasser durchspülen, bis kein Schaum und trübes Wasser mehr durchfließen. Reis in einen tiefen Topf geben, doppelte Menge Wasser dazugeben, salzen und Ghee dazugeben. Einmal gut umrühren. Aufkochen lassen und dann Temperatur herunterschalten. Der Deckel bleibt auf dem Topf. Sobald man kein Wasser mehr sieht, Herd ausstellen und den Reis quellen lassen. Diese Art des Kochens dauert etwa fünf Minuten länger. Der Reis ist dann nicht so körnig, als wenn er vorher glasiert wurde. Auch der Geschmack ist nicht so nussig!
Tipp: Da heutzutage auch bei Reis viele Pflanzenschutzmittel gespritzt werden, den Reis immer gut waschen. Den Reis dreimal in einem feinen, spitzen Sieb auswaschen, abtropfen lassen, mit Küchentuch abtrocknen, dann in Ghee glasieren.



