Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

19.12.2010 um 04:00 Uhr

Alles aus Kunststoff

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Fundstücke aus dem Stadtmuseum München

Bayerische Spezialitäten von Fließband:
















 

Foto (s): Brigitte Stolle

17.11.2010 um 04:00 Uhr

Tapenade

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Entsteinte schwarze Oliven, Knoblauch, Olivenöl pürieren,
mit etwas Salz, Pfeffer und getrockneten
Kräutern der Provence abschmecken:

Tapenade

Tapenade

06.11.2010 um 04:00 Uhr

Herbstliches Trüffelmenü

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Herbstliches Trüffelmenü

1. Gang:

Feldsalat mit 2 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Trüffelöl,
Weinessig, Salz, Pfeffer und etwas Senf angemacht.

Dazu Bruschette mit Trüffelpastete.

Trüffelmenü_1

2. Gang:

Trüffelnudeln (Tagliolini) mit Olio, aglio ed peperoncino,
mit Schnittlauch, Cocktailtomaten, Parmesan ...

Trüffelmenü_3

... und mit (ein wenig !) Trüffelöl aromatisiert:

Trüffelmenü_2

Gebratene Pilze (Austernpilze und Kräuterseitlinge)
gab's bei jedem Gang dazu:

Trüffelmenü_4

Foto (s): Brigitte Stolle

25.05.2010 um 04:55 Uhr

Croissant

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten   Stichwörter: Croissant, Blätterteig, Frühstück

Croissant

stammt von frz. lune croissante,
was zunehmender Mond heißt.

Croissant

08.04.2010 um 04:50 Uhr

Karla im Schwarzwald

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Karla Kunstwadl hat einen Ausflug in den Schwarzwald gemacht.

Nach einer anstrengenden Wanderung:
Stärkung mit Kaffee und Kuchen.

Auch das Schwarzwälder Bier
hätte Karla gerne probiert.

Aber dann hat sie sich doch für das frische
und gesunde Quellwasser entschieden.
Ein Hochgenuss!

Fotos: Privat

12.09.2009 um 04:05 Uhr

Flammkuchen

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Elsässer Flammkuchen

 Hier eine vegetarische Variante
mit Tomaten und Pilzen und Mozzarella.

 Mal abbeißen?



 

15.12.2007 um 15:20 Uhr

Der Gugelhupf oder Kugelhopf

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Der Gugelhupf oder Kugelhopf
– eine Elsässer Spezialität

Man glaubt zu wissen, dass der Gugelhupf oder Kugelhopf aus Österreich stammt und von Königin Marie-Antoinette im Elsass eingeführt wurde. Seine Kugelform erinnert an die Kopfbedeckungen des 14. Jahrhunderts, die so genannten Gugelhüte.

500 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
¼ Liter Milch
1 kleiner Kaffeelöffel Salz
50 Gramm kernlose Rosinen
50 Gramm Mandeln
25 Gramm Hefe
2 Eier

Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen und aufgehen lassen. Die Butter, den Zucker und das Salz in die restliche Milch dazugeben. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Grube bilden, die Eier und die genannte Mischung darin vermengen. Den Teig mit der Hand gründlich durchkneten und klopfen, um ihn möglichst gut zu durchlüften. Wenn der Teig sich gut von der Hand löst, lässt man den Teig mit einem Tuch bedeckt in der Schüssel ruhen. Der Teig sollte etwa 1 Stunde an einem mäßig warmen Platz aufgehen, bis er seine Masse verdoppelt hat. Dann wird wieder geklopft und gebrochen. Jetzt werden die in lauwarmem Wasser eingeweichten Rosinen beigemischt.

Eine Gugelhupf-Form wird gut ausgebuttert, die Vertiefungen der Form mit Mandeln garniert. Den Teig langsam in die Form hineingleiten und dann aufgehen lassen, bis er den Rand leicht übersteigt. Ungefähr 45 Minuten im Backofen bei mittlerer Temperatur backen. Der Gugelhupf muss goldgelb werden; man kann die Oberfläche des Kuchens mit Alufolie schützen.

Mit Puderzucker bestreut wird der Gugelhupf im Elsass zum Sonntagsfrühstück serviert.

Man kann ihn genauso gut als Nachtisch zu einem Glas Elsässer Wein (Riesling oder Gewürztraminer) anbieten.

11.12.2007 um 04:30 Uhr

Gebildbrot

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Das Gebildbrot ist ein Gebäck in Form von symbolischen Figuren, das zu bestimmten Festtagen gebacken wird. Die Tradition ist alt und findet sich schon im germanischen Brauchtum, wo beim Feiern der Mittwinterfeste Gebildbrot in Tierformen als Opfer dargebracht wurde, um die bösen Mächte zu besänftigen.

Unsere weihnachtlichen Gebildbrote wurden vor allem durch die Klöster verbreitet. Spätestens im 14. Jahrhundert wurde hier mit geschnitzten Modeln Gebäck mit religiösen Motiven aus der Weihnachtsgeschichte verziert. Erst im 18./19. Jahrhundert entstanden dann für Kinder Gebildbrote mit einfacheren Motiven wie Sterne, Glocken, Weihnachtsmänner und Engel.

 

© Dudenverlag Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 2005

Bekannte Gebildbrote:

  • Brezel in vielen Ausführungen
  • Russisch Brot
  • Lebkuchenherzen
  • Christbaumschmuck Engel, Sterne, Mond und andere aus Lebkuchenteig
  • Dresdner Christstollen
  • Osterbrote
  • Stutenkerle aus dem Sauerland (siehe unten)
  • Zuckermännle aus Honigkuchenteig (Sachsen)
  • Buntbrot aus Fehmarn

18.11.2007 um 04:00 Uhr

Borschtsch

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Borschtsch

Borschtsch ist eine auch bei uns bekannte russische Suppenspezialität, die allerdings ursprünglich nicht in Russland, sondern in der Ukraine beheimatet war. Anfangs wurde dort unter "Borschtsch" eine Speise bezeichnet, die aus einer Pflanze namens "Bortschewik" aus der Familie der Schirmblütler zubereitet wurde. Erst später verstand man darunter eine Suppe aus roten Rüben und aus Kohl. Diese beiden Zutaten gehören zur Standardausstattung der Suppenspezialität. Auch ein Klecks saure Sahne ist typischer Bestandteil. Streng genommen ist die Borschtsch mehr Eintopf als Suppe. Es ist ein wunderbares Gericht, besonders für den Herbst und Winter. Man isst dazu ein kräftiges Vollkornbrot. In Russland wird dazu mitunter eisgekühlter Wodka serviert.

Hier ein Rezept für eine vegetarische Variante:

400 g Weißkohl oder Sauerkraut
2 große rote Rüben (rote Beete)
200 g Karotten
200 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
Knoblauch nach Wunsch
Petersilie
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Essig
saure Sahne
1,5 l Gemüsebrühe
etwas Öl
Salz, Pfeffer, Korianderpulver

Das Gemüse vorbereiten (schälen bzw. putzen) und in feine Streifen (Weißkohl) bzw. Würfelchen schneiden. Alles in die Gemüsebrühe geben und weichkochen.

Zwiebelwürfelchen mit fein gehackter Petersilie und gepresstem Knoblauch anschwitzen und unter die Suppe rühren. Tomatenmark dazurühren. Mit Salz, Pfeffer und Korianderpulver pikant abschmecken. Essig dazugeben.

Die saure Sahne kurz vor dem Servieren unter die heiße Suppe ziehen.

Rote Beete sind auch roh sehr gesund, sie strotzen vor Mineralstoffen und schmecken apart erdig.

Buchtipp zum Thema:

Zu Gast in Russland

Dieser kulinarische Reisebegleiter ist weit mehr als ein gewöhnliches Kochbuch. Vielfältige Bezüge zu Sitten und Bräuchen, zu kulturellem und religiösem Brauchtum werden sichtbar. Die Autoren haben 340 originale alte und neue Rezepte zusammengestellt, darunter auch einige vegetarische. Die in heiteren Farben gehaltenen Aquarelle des russischen Künstlers Andrej P. Onischtschuk zeigen russisches Brauchtum, Küchenszenen und Landschaften.

15.04.2007 um 07:20 Uhr

Strudel, poetisch-kulinarisch

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten   Stichwörter: Strudel, Spezialitäten, Wien, Österreich

Eine fast schon poetisch anmutende Liebeserklärung an den Strudel aus einem alten Backbuch:

"Wenn ein Hauch, ein Seufzer, ein Duft Form annehmen könnte, so hieße er vielleicht: STRUDEL. Er ist leicht wie ein Hauch, vielfältig wie ein Gedanke, zart wie ein Seufzer und köstlich wie ein Duft."

Schön, oder?

Wo gibt es den besten Strudel von Wien?

Mit freundlicher Genehmigung der Betreiber
einem Wien-Blog entnommen:
Klick !

Strudel:

Strudel

12.04.2007 um 04:30 Uhr

Eiaufstrichbrot

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten   Stichwörter: Ostern, Eier, Reste, Wien, Österreich

Stimmung: Nachösterlich

Vorschlag für
Ostereier-Resteverwertung

Hier:
Eiaufstrichbrot

Eine Spezialität aus Wien, Österreich

2 Ostereier (kleingeschnitten oder zerdrückt), Frischkäse, etwas Senf, feingewiegte Zwiebel, Salz, Pfeffer, gepresster Knoblauch. Auf eine Scheibe Bauernbrot streichen, etwas Rohkostsalat dazu ...

Das Rote ist ein bisschen Farbe von einem roten Osterei.

Idee, Rezept und Foto
wurden mit freundlicher Genehmigung
der Betreiber/innen diesem Blog entnommen:

Klick !

Weitere Rezeptideen für Eiaufstrichbrote
werden dort gerne angenommen!

 

05.03.2007 um 04:00 Uhr

Kürbiskernöl

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Der steirische Ölkürbis ist eine Spezialität aus der Steiermark. Seine Besonderheit: Er hat schalenlose Kerne, aus denen das gesunde Kernöl gewonnen wird. Wichtig: Gutes Kürbiskernöl aus erster Pressung ist dunkelgrün und dickflüssig. Es enthält ungesättigte Fettsäuren, daneben reichlich Selen, Magnesium und Vitamin E.



10.02.2007 um 07:20 Uhr

Mannheimer Spezialitäten - Heute: Bier

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Eichbaum-Bier
aus Mannheim

Karla mag Bier sehr gerne!

Z. B. Eichbaum Ureich!

Bis nach Südfrankreich reicht der Ruf
des Mannheimer Bieres !

Dieses Foto habe ich in L'Isle-sur-la-Sorgue
(Provence) gemacht:

Foto: Brigitte Stolle

05.02.2007 um 04:05 Uhr

Heidelberger Studentenküsse

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten

Heidelberg

Die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg ist die
älteste Universität Deutschlands. Sie wurde 1386
durch den Pfälzischen Kurfürsten gegründet.



Heidelberger Studentenküsse
- unwiderstehlich süß!


Foto: Brigitte Stolle

03.02.2007 um 07:00 Uhr

Karla Kunstwadl liebt Mannemer Dreck

von: buchzeiger   Kategorie: Spezialitäten




Mannemer Dreck, ein Lebkuchengebäck nicht nur zur Weihnachtszeit, ist weit über die Grenzen Mannheims hinaus bekannt. Es wird von einigen Mannheimer Konditoren nach alten Rezepten hergestellt, auf Obladen gebacken und mit Schokolade überzogen.

Auf der Urkunde ist über die Entstehung dieser Köstlichkeit Folgendes zu lesen:

„Ein sehr gestrenger Stadtamtsvorstand namens Jagemann verbot am 15.5.1822 den Bürgern der damaligen Großherzoglichen Badischen Hauptstadt durch eine Polizeiverordnung, betr. Reinhaltung der Gassen, jeglichen im Hause gesammelten Koth mit dem Kericht auf dieselben zu werfen. Zuwiderhandelnde erwartete eine Buße von zwei Reichsthalern.“

Ein witziger und zugleich geschäftstüchtiger Zuckerbäcker hat dann dieses Verbot auf seine Art übertreten. Er bereitete aus edlen Rohstoffen ein wenig ansehliches aber umso schmackhafteres Gebäck und legte es zur Freude seiner Kunden und zur allgemeinen Erheiterung als „Mannemer Dreck“ ins Schaufenster. Bestimmt ahnte er dabei nicht, dass dieser zu solcher Berühmtheit kommen werde.



Karla Kunstwadl liebt Mannemer Dreck !