Alles aus Kunststoff
Fundstücke aus dem Stadtmuseum München
Bayerische Spezialitäten von Fließband:





Fundstücke aus dem Stadtmuseum München
Bayerische Spezialitäten von Fließband:





Entsteinte schwarze Oliven, Knoblauch, Olivenöl pürieren,
mit etwas Salz, Pfeffer und getrockneten
Kräutern der Provence abschmecken:
Tapenade
Herbstliches Trüffelmenü
1. Gang:
Feldsalat mit 2 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Trüffelöl,
Weinessig, Salz, Pfeffer und etwas Senf angemacht.
Dazu Bruschette mit Trüffelpastete.
2. Gang:
Trüffelnudeln (Tagliolini) mit Olio, aglio ed peperoncino,
mit Schnittlauch, Cocktailtomaten, Parmesan ...
... und mit (ein wenig !) Trüffelöl aromatisiert:
Gebratene Pilze (Austernpilze und Kräuterseitlinge)
gab's bei jedem Gang dazu:
Karla Kunstwadl hat einen Ausflug in den Schwarzwald gemacht.
Nach einer anstrengenden Wanderung:
Stärkung mit Kaffee und Kuchen.
Auch das Schwarzwälder Bier
hätte Karla gerne probiert.
Aber dann hat sie sich doch für das frische
und gesunde Quellwasser entschieden.
Ein Hochgenuss!
Fotos: Privat
Elsässer Flammkuchen
Hier eine vegetarische Variante
mit Tomaten und Pilzen und Mozzarella.
Mal abbeißen?
Der Gugelhupf oder Kugelhopf
– eine Elsässer Spezialität
Man glaubt zu wissen, dass der Gugelhupf oder Kugelhopf aus Österreich stammt und von Königin Marie-Antoinette im Elsass eingeführt wurde. Seine Kugelform erinnert an die Kopfbedeckungen des 14. Jahrhunderts, die so genannten Gugelhüte.
500 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
¼ Liter Milch
1 kleiner Kaffeelöffel Salz
50 Gramm kernlose Rosinen
50 Gramm Mandeln
25 Gramm Hefe
2 Eier
Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen und aufgehen lassen. Die Butter, den Zucker und das Salz in die restliche Milch dazugeben. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Grube bilden, die Eier und die genannte Mischung darin vermengen. Den Teig mit der Hand gründlich durchkneten und klopfen, um ihn möglichst gut zu durchlüften. Wenn der Teig sich gut von der Hand löst, lässt man den Teig mit einem Tuch bedeckt in der Schüssel ruhen. Der Teig sollte etwa 1 Stunde an einem mäßig warmen Platz aufgehen, bis er seine Masse verdoppelt hat. Dann wird wieder geklopft und gebrochen. Jetzt werden die in lauwarmem Wasser eingeweichten Rosinen beigemischt.
Eine Gugelhupf-Form wird gut ausgebuttert, die Vertiefungen der Form mit Mandeln garniert. Den Teig langsam in die Form hineingleiten und dann aufgehen lassen, bis er den Rand leicht übersteigt. Ungefähr 45 Minuten im Backofen bei mittlerer Temperatur backen. Der Gugelhupf muss goldgelb werden; man kann die Oberfläche des Kuchens mit Alufolie schützen.
Mit Puderzucker bestreut wird der Gugelhupf im Elsass zum Sonntagsfrühstück serviert.
Man kann ihn genauso gut als Nachtisch zu einem Glas Elsässer Wein (Riesling oder Gewürztraminer) anbieten.
Das Gebildbrot ist ein Gebäck in Form von symbolischen Figuren, das zu bestimmten Festtagen gebacken wird. Die Tradition ist alt und findet sich schon im germanischen Brauchtum, wo beim Feiern der Mittwinterfeste Gebildbrot in Tierformen als Opfer dargebracht wurde, um die bösen Mächte zu besänftigen.
Unsere weihnachtlichen Gebildbrote wurden vor allem durch die Klöster verbreitet. Spätestens im 14. Jahrhundert wurde hier mit geschnitzten Modeln Gebäck mit religiösen Motiven aus der Weihnachtsgeschichte verziert. Erst im 18./19. Jahrhundert entstanden dann für Kinder Gebildbrote mit einfacheren Motiven wie Sterne, Glocken, Weihnachtsmänner und Engel.
© Dudenverlag Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 2005
Bekannte Gebildbrote:
Borschtsch ist eine auch bei uns bekannte russische Suppenspezialität, die allerdings ursprünglich nicht in Russland, sondern in der Ukraine beheimatet war. Anfangs wurde dort unter "Borschtsch" eine Speise bezeichnet, die aus einer Pflanze namens "Bortschewik" aus der Familie der Schirmblütler zubereitet wurde. Erst später verstand man darunter eine Suppe aus roten Rüben und aus Kohl. Diese beiden Zutaten gehören zur Standardausstattung der Suppenspezialität. Auch ein Klecks saure Sahne ist typischer Bestandteil. Streng genommen ist die Borschtsch mehr Eintopf als Suppe. Es ist ein wunderbares Gericht, besonders für den Herbst und Winter. Man isst dazu ein kräftiges Vollkornbrot. In Russland wird dazu mitunter eisgekühlter Wodka serviert.
Hier ein Rezept für eine vegetarische Variante:
400 g Weißkohl oder Sauerkraut
2 große rote Rüben (rote Beete)
200 g Karotten
200 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
Knoblauch nach Wunsch
Petersilie
1 Esslöffel Tomatenmark
1 Esslöffel Essig
saure Sahne
1,5 l Gemüsebrühe
etwas Öl
Salz, Pfeffer, Korianderpulver
Das Gemüse vorbereiten (schälen bzw. putzen) und in feine Streifen (Weißkohl) bzw. Würfelchen schneiden. Alles in die Gemüsebrühe geben und weichkochen.
Zwiebelwürfelchen mit fein gehackter Petersilie und gepresstem Knoblauch anschwitzen und unter die Suppe rühren. Tomatenmark dazurühren. Mit Salz, Pfeffer und Korianderpulver pikant abschmecken. Essig dazugeben.
Die saure Sahne kurz vor dem Servieren unter die heiße Suppe ziehen.
Rote Beete sind auch roh sehr gesund, sie strotzen vor Mineralstoffen und schmecken apart erdig.
Buchtipp zum Thema:
Zu Gast in Russland
Dieser kulinarische Reisebegleiter ist weit mehr als ein gewöhnliches Kochbuch. Vielfältige Bezüge zu Sitten und Bräuchen, zu kulturellem und religiösem Brauchtum werden sichtbar. Die Autoren haben 340 originale alte und neue Rezepte zusammengestellt, darunter auch einige vegetarische. Die in heiteren Farben gehaltenen Aquarelle des russischen Künstlers Andrej P. Onischtschuk zeigen russisches Brauchtum, Küchenszenen und Landschaften.
Strudel:
Stimmung: Nachösterlich
Vorschlag für
Ostereier-Resteverwertung
Hier:
Eiaufstrichbrot
Eine Spezialität aus Wien, Österreich
Idee, Rezept und Foto
wurden mit freundlicher Genehmigung
der Betreiber/innen diesem Blog entnommen:
Klick !
Weitere Rezeptideen für Eiaufstrichbrote
werden dort gerne angenommen!
Karla mag Bier sehr gerne!
Z. B. Eichbaum Ureich!
Bis nach Südfrankreich reicht der Ruf
des Mannheimer Bieres !
Dieses Foto habe ich in L'Isle-sur-la-Sorgue
(Provence) gemacht:
Heidelberg
Die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg ist die
älteste Universität Deutschlands. Sie wurde 1386
durch den Pfälzischen Kurfürsten gegründet.

Heidelberger Studentenküsse
- unwiderstehlich süß!
Foto: Brigitte Stolle

