Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

31.12.2011 um 07:00 Uhr

Haltloser Gesang

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Haltloser Gesang für zwei

Ach Gott, ein neues Jahresende,
die Tage kurz und nebelschwer –
so hasten sie durch das Gelände,
und halten kann sie keiner mehr.

Das Leben war mal ein Versprechen
auf vieles, das erreichbar wär.
Nun sehen wir Versprechen brechen,
und halten kann sie keiner mehr.

Im nächsten Jahr wird alles besser,
die Meute schreit: Viel Feind, viel Ehr.
Dann läuft sie geradewegs ins Messer,
und halten kann sie keiner mehr.

Wir aber finden zueinander
und fliehen über Land und Meer.
Nur flüchtig sind wir beieinander,
sind wir für immer beieinander –

und halten kann uns keiner mehr.

Steffen Jacobs

29.09.2011 um 04:00 Uhr

Aesculus hippocastanum

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Rosskastanie

An vollen Büschelzweigen,
Geliebte, sieh nur hin!
Laß dir die Früchte zeigen,
Umschalet stachlig grün.

 

Sie hängen längst geballet,
Still, unbekannt mit sich;
Ein Ast, der schaukelnd wallet,
Wiegt sie geduldiglich.

 

Doch immer reift von innen
Und schwillt der braune Kern;
Er möchte Luft gewinnen
Und säh die Sonne gern.

Die Schale platzt, und nieder
Macht er sich freudig los;
So fallen meine Lieder
Gehäuft in deinen Schoß.

Johann Wolfgang von Goethe
West-östlicher Divan
Buch Suleika

Foto (s): Brigitte Stolle

16.07.2011 um 04:00 Uhr

Ringeln in Cuxhaven

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Genau besehn

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Dass einem graut. 

(Joachim Ringelnatz)

Das Ringelnatz-Huus in Cuxhaven:

Foto: Privat

04.05.2011 um 04:00 Uhr

Tulpenblüte

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Tulpenblüte am Lago Maggiore

 Die Tulpe
    Dunkel war alles und Nacht.
    In der Erde tief
    die Zwiebel schlief,
    die braune.

    Was ist das für ein Gemunkel,
    was ist das für ein Geraune,
    dachte die Zwiebel,
    plötzlich erwacht.

    Was singen die Vögel da droben
    und jauchzen und toben?
    Von Neugier gepackt,
    hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht.

    Und um sich geblickt
    mit einem hübschen Tulpengesicht.
    Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

    Josef Guggenmos

Foto (s): Brigitte Stolle

02.05.2011 um 16:16 Uhr

Ki no Tomonori

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

„Der Frühling ist gekommen,
die Sonne dort oben scheint immer noch;
Der Himmel lächelt so süß,
dass mir fast zum Weinen zumute ist,
wenn die Blüten abfallen und sterben.“

Ki no Tomonori
(Koninshi, 914)


 

02.05.2011 um 04:00 Uhr

Gingo Biloba

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Gingo Biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe, 1815
(West-östlicher Divan, „Buch Suleika“) 

Foto (s): Brigitte Stolle

01.04.2011 um 04:00 Uhr

Der Marabu

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

 

Der Marabu

Der Marabu, von dem es heißt,
er sei ein nachdenklicher Geist,

nimmt bei des Vollmonds hellem Brand
stets gern ein gutes Buch zur Hand -

und setzt die Brille auf die Nase
und liest des Nachts in der Oase.

Er denkt, es hat des niemand acht,
wodurch er so gelehrt sich macht.

Doch Burrmann folgt mit Hilfe Mogels
dem Lebensgang auch dieses Vogels.

Hans Mogel wird, mit Leim behandelt,
in einen Marabu verwandelt.

Stativ und Apparat dazu
in einen zweiten Marabu.

Als nun die Nacht kommt und der Mond,
erscheint der Vogel, wie gewohnt,

und hebt die Brille hinters Ohr
und zieht ein Lesebuch hervor.

Unweit zwar, an der Palme Fuß,
sieht er zwei weitre Marabus; -

doch da dieselben gleichfalls lesen,
versöhnt er sich mit ihrem Wesen.

Er schlägt sein Buch auf, Seite dreißig,
und liest wie immer ernst und fleißig.

Da drückt Hans Mogel auf den Ball ...
man hört ein Klingen von Metall ...

doch weiter nichts. Die Dreie stehn
ganz still, als wäre nichts geschehn.

Nach einer Weile aber - knall! -
drückt Mogel abermals den Ball.

Verflossen ist die nötige Zeit.
Der Marabu ist konterfeit.

Die beiden falschen Marabus
verschwinden von der Palme Fuß ...

Der echte aber spricht zu sich:
"Dies alles ist höchst wunderlich!"

 Christian Morgenstern


Foto (s): Brigitte Stolle

17.03.2011 um 16:16 Uhr

Fundstück: Heinrich Heine

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Heinrich Heine:

Ganz entsetzlich ungesund
Ist die Erde, und zu Grund,
Ja, zu Grund muss alles gehn,
Was hienieden groß und schön.

Sind es alten Wahns Phantasmen,
Die dem Boden als Miasmen
Stumm entsteigen und die Lüfte
Schwängern mit dem argen Gifte?

Holde Frauenblumen, welche
Kaum erschlossen ihre Kelche
Den geliebten Sonnenküssen,
Hat der Tod schon fortgerissen.

Helden, trabend hoch zu Ross,
Trifft unsichtbar das Geschoss;
Und die Kröten sich beeifern,
Ihren Lorbeer zu begeifern.

Was noch gestern stolz gelodert,
Das ist heute schon vermodert;
Seine Leier mit Verdruss
Bricht entzwei der Genius.

O wie klug sind doch die Sterne!
Halten sich in sichrer Ferne
Von dem bösen Erdenrund,
Das so tödlich ungesund.

Kluge Sterne wollen nicht
Leben, Ruhe, Himmelslicht
Hier einbüßen, hier auf Erden,
Und mit uns elendig werden.

Wollen nicht mit uns versinken
In den Twieten, welche stinken,
In dem Mist, wo Würmer kriechen,
Welche auch nicht lieblich riechen.

Wollen immer ferne bleiben
Vom fatalen Erdentreiben,
Von dem Klüngel und Geruddel,
Von dem Erdenkuddelmuddel.

Mitleidsvoll aus ihrer Höhe
Schaun sie oft auf unser Wehe;
Eine goldne Träne fällt
Dann herab auf diese Welt.


04.01.2011 um 04:00 Uhr

Einladung

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Einladung

 Auf dem Tisch
Äpfel und Wein
Blumen zerbrechliche Farben
Du bist eingeladen
Ich wohne im Haus
Nummer Null

Den Duft malte Monet
Äpfel gereift bei Cézanne
den Wein brachte die Flaschenpost

Ich wiederhole
du bist herzlich
eingeladen

(Rose Ausländer)

 

01.10.2010 um 07:00 Uhr

Herbst-Herz

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

 
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andere, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Hermann Hesse 
 

13.08.2010 um 04:04 Uhr

Jahrtausendbaum Gingo biloba

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Johann Wolfgang Goethe
(1749-1832):

Gingo biloba

 Dieses Baumes Blatt der vom Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es Zwei die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn:
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

 

Goethes eigenhändige Reinschrift des Gedichtes
"Gingo biloba", das er Marianne von Willemer
gewidmet hat. Das Blatt trägt das
Erinnerungsdatum "d[en] 15. S[eptember] 1815".

Schon Goethe war fasziniert von diesem zweilappigen, tief eingekerbten Blatt des japanischen Fächerblattbaumes, Ginkgo biloba. "Jenes bekannte wunderliche Blatt" regte Goethe zu seinem Gedicht "Gingo biloba" an.

Goethe verband damit auch seine Liebe zu Marianne von Willemer, einer Bankiersgattin aus Frankfurt, und seine Begeisterung für die fernöstliche Dichtung und Philosophie.

Das Gedicht nahm er später in das Buch "
Suleika" des lyrischen Zyklus "West-östlicher Divan" (1819/20) auf.

Hier gibt's den "West-östlichen Divan"

Die Ursprünge des Ginkgo reichen in ein Zeitalter zurück, das wir uns kaum vorstellen können. Manche Wissenschaftler geben dem Ginkgo eine Geschichte von 300 Millionen Jahren. Schon bevor die Saurier lebten, sollen Vorfahren des Ginkgo die Erde großflächig besiedelt haben.

06.08.2010 um 06:04 Uhr

Täubchen

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

"Täubchen"

- ein Gedicht von Oddvar aus Oslo ©

 

Täubchen, Täubchen, klein und fein
lass mich in dein Häuslein ein.
Mir ist kalt in dünnem Gewand.
Darauf geb’ ich mein Wort als Pfand.
 

Öffne, öffne Täubchen lieb,
ich doch bin ja gar kein Dieb.
War der Pfad auch platt und steil.
gewandert bin ich fünfzig Meil’.
 



Die Knie zittern, die Knöchel weh’n.
Oh, der Rücken ..., kann fast nicht steh’n.
Die alten Füße sind schon platt,
ich fühl mich überall so matt.

 

 

Geh zum Fenster, guck mich an.
da siehst du gleich den armen Mann.
Es hat geregnet Fass um Fass,

von oben bis unten bin ich nass.
 



Täubchen Täubchen, gnädig auch,
vor lauter Hunger knurrt der Bauch.
Riech ich durch den Spalt’ der Tür –
welchen Duft vom Fleisch ich spür’! 


Ich hol dir Wasser aus dem Bach
und spalt dir Holz zu deinem Fach.
Ich spüle gerne dein Geschirr
und stell’s zurück ohne Gewirr. 



Ich führe die Sense wacker
und pflüge deinen Acker.
Ich brauch nur Kleidung trocken
und begnüg' mich auch mit Brocken.
 

Du schmeißest nach mir deinen Schuh,
die Tür, die bleibt noch immer zu !
Du Vettel ohne Gewissen.
hol dich der Teufel aus den Kissen!
 



Ich seh hier draussen eine Kuh,
die melk ich gleich in einem Nu.
Die Geiß, die steht im Eck herum,
die bring ich mit dem Messer um.
 



Die Ente für dein Weihnachsmahl,
die mach ich auch gleich tot und kahl.
Die Eier aus dem Hühnerstall,
die ess ich nun auf jeden Fall.
 



Das Blut vom alten Hahn ich sauf
und häng ihn gleich am Baume auf.
Das ist ein Gruß von mir,
dem Wanderer Peter Zier.

30.05.2010 um 10:47 Uhr

Schneckensachen

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Der Mensch zertritt die Schnecke achtlos.
Die Schnecke ist dagegen machtlos.
Denn viel zu spät erst - beim Zerknacken 
kann sie ihn beim Gewissen packen.

Eugen Roth

Schneckenbrot

Foto (s): Brigitte Stolle

23.03.2010 um 04:04 Uhr

Kirchenschwelle

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Klosterkirche Frauenwörth im Chiemsee

Kirchenschwelle

Im Bogen niedergetreten
Wie von eines Riesen Schritt -
Es tragen wohl viele, die beten,
So schweres Herzeleid mit.

(Aus: Chiemseebilder. 1921
Anna Mayer-Bergwald)

Türschwelle Frauenchiemsee

Foto (s): Brigitte Stolle

04.02.2010 um 04:55 Uhr

Louise Otto_Zwei Eisengitter

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Foto, zum, Gedicht

Zwei Eisengitter

 

Zwei Eisengitter scheiden Dich von mir! -
Dazwischen schreitet auf und ab der Wächter -
Die Liebe schwingt ihr heiliges Panier,
Ein Talisman für Dich und mich, ein echter!

Kein Händedruck, kein Kuß! - kein Gitter fällt
Und keine Hand kann durch die Stäbe langen,
Und selbst das Wort von Laurern rings umstellt,
Es bleibt im Bann, es ist wie Du gefangen. -

Die Ihr Euch liebt in Freiheit hoch beglückt:
Vermögt Ihr wohl ein solches Wiedersehen?
Euch auszumalen, Herz an Herz gedrückt,
Wie möchtet Ihr vor solchem Gitter stehen?

Wir standen so: Wir sah‘n uns Aug in Aug, -
Ein Siegeszeichen strahlt von unsren Stirnen.
So zieht im Sturm ein Sonnenaufgangshauch
Um ferner Alpen hochgetragne Firnen.

Zwei Eisengitter zwischen Dir und mir -
»Vorbei die Stunde!« mahnt der rauhe Wächter -
Die Liebe schwingt ihr heiliges Panier
Ein Talisman für Dich und mich, ein echter.

Louise Otto
(1819- 1895)

03.02.2010 um 04:30 Uhr

Das kalte Herz

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

… aber wir werden warten
auf unseren Freund,
auf unseren Freund mit den roten Augen,
das Feuer ...

(Pablo Neruda)

Foto (s): Brigitte Stolle

02.02.2010 um 04:30 Uhr

Mascha Kaléko - Was die Rose im Winter tut

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Was die Rose im Winter tut

Was tut wohl die Rose zur Winterszeit?
Sie träumt einen hellroten Traum.
Wenn der Schnee sie deckt um die Adventszeit,
Träumt sie vom Holunderbaum.
Wenn Silberfrost in den Zweigen klirrt,
Träumt sie vom Bienengesumm,
Vom blauen Falter, und wie er flirrt ...
Ein Traum, und der Winter ist um!

... ....

Mascha Kaléko

Foto (s): Brigitte Stolle
 

28.08.2009 um 04:30 Uhr

Ein verliebter Schmetterling und andere Tiere

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Der verliebte Schmetterling

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.

Schmetterling

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.



Oft kroch ein Käfer kribbelkrabb
Am hübschen Blümlein auf und ab.



Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

Wilhelm Busch  

28.03.2009 um 08:49 Uhr

Als ich noch ein Seepferdchen war ...

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Seepferdchen von Ihnen.
Als ich noch ein Seepferdchen war,
Im vorigen Leben,
Wie war das wonnig, wunderbar
Unter Wasser zu schweben.
In den träumenden Fluten
Wogte, wie Güte, das Haar
Der zierlichsten aller Seestuten,
Die meine Geliebte war.
Wir senkten und still oder stiegen,
Tanzten harmonisch umeinand,
Ohne Arm, ohne Bein, ohne Hand,
Wie Wolken sich in Wolken wiegen.
Sie spielte manchmal graziöses Entfliehn,
Auf daß ich ihr folge, sie hasche,
Und legte mir einmal im Ansichziehn
Eierchen in die Tasche.
Sie blickte traurig und stellte sich froh,
Schnappte nach einem Wasserfloh,
Und ringelte sich
An einem Stengelchen fest und sprach so:
Ich liebe dich!
Du wieherst nicht, du äpfelst nicht,
Du trägst ein farbloses Panzerkleid
Und hast ein bekümmertes altes Gesicht,
Als wüßtest du um kommendes Leid.
Seestütchen! Schnörkelchen! Ringelnaß!
Wann war wohl das?
Und wer bedauert wohl später meine restlichen Knochen?
Es ist beinahe so, daß ich weine -
Lollo hat das vertrocknete, kleine
Schmerzverkrümmte Seepferd zerbrochen.


Joachim Ringelnatz

12.12.2008 um 08:30 Uhr

Nussknacker

von: buchzeiger   Kategorie: Gedichte

Nussknacker_1 von Ihnen.

Nußknacker

von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Nußknacker, du machst ein grimmig Gesicht -
Ich aber, ich fürchte vor dir mich nicht:
Ich weiß, du meinst es gut mit mir,
Drum bring ich meine Nüsse dir.
Ich weiß, du bist ein Meister im Knacken:
Du kannst mit deinen dicken Backen
Gar hübsch die harten Nüsse packen
Und weißt sie vortrefflich aufzuknacken:
Nußknacker, drum bitt ich dich, bitt ich dich,
Hast bessere Zähn als ich, Zähn als ich.
O knacke nur, knacke nur immerzu!
Ich will dir zu Ehren
Die Kerne verzehren.
O knacke nur, knack knack knack! immerzu
!
Ei, welch ein braver Kerl bist du!

Nussknacker_2 von Ihnen.

Alle Fotos von mir !