Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

03.03.2010 um 04:20 Uhr

Ermittlungen ...

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

... am Tatort Kurpfalz

(ein Artikel des "Mannheimer Morgen")

"Kurpfalz (in alten Quellen Churpfalz = "Wahlpfalz") ist die historische Bezeichnung für das früher von den Pfalzgrafen bei Rhein beherrschte Territorium, das heute den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern ("Obere Pfalz" = Oberpfalz), Saarland sowie der heute zu Frankreich gehörigen Region Elsass zugeordnet ist. Dass die Bezeichnung heute – vor allem in der Region selbst – noch gebräuchlich ist, hängt vor allem damit zusammen, dass das Kerngebiet der historischen Kurpfalz auf beiden Seiten des Rheins lag und dass die seit 1793/1815 im Wesentlichen entlang des Rheins verlaufende Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz von vielen Menschen der Region als "künstlich" empfunden wird."

Die kurpfälzischen Ermittler zwischen Odenwald und Pfalz:

Blutiges Geschehen im Ballungsraum
Mannheim-Ludwigshafen:

Hier ist einiges los:

U. a. beschäftigt sich Karla Kunstwadl mit "Bienenstichen":

 

21.02.2010 um 12:15 Uhr

Ägyptische Honig-Dattel-Creme ...

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher   Stichwörter: Honigrezept, Dattelcreme, Bienenstich

... Ein Honigrezept aus meinem Buch "Bienenstich".
 
 Datteln

Seit rund 8000 Jahren wird die Dattelpalme in Indien und im Mittleren Osten als Kulturpflanze genutzt. Von dort hat sie sich über ganz Nordafrika ausgebreitet. Von Missionaren in die neue Welt gebracht, wird sie heute auch in Kalifornien und Arizona kultiviert. Die Dattelpalme ist ein bescheidenes Gewächs, das nicht viele Ansprüche stellt. Sie gedeiht allerdings am besten "mit dem Fuß im Wasser und mit dem Kopf in sengender Sonne". Eine typische Oasenpflanze, die heute vor allem im trockenen Wüstenklima Ägyptens, Saudi-Arabiens und in den Maghreb-Ländern zu finden ist, wo Datteln als "Brot der Wüste" bezeichnet werden.

Dattelpalmen können bis zu 200 Jahre alt werden, deshalb müssen sie über mehrere Generationen hinweg gepflegt werden. Ihre "besten Jahre", die den meisten Ertrag bringen, sind die zwischen dem 35. Und 80. Lebensjahr.

Der Name "Dattel" kommt vom altgriechischen "daktylos" und bedeutet "Finger", da der Wedel der Dattelpalme ein fingerähnliches Aussehen hat.

In den Anbauländern wird der Saft, der beim Anzapfen der Blütenstände austritt, zu Palmwein und Schnaps (Arrak) verarbeitet. Der Kern der Dattel wird zu Dattelkernöl gepresst.

Französisch: datte
Italienisch: dattero
Spanisch: dátil
Englisch: date
Norwegisch: daddel
Holländisch: dadel

Hier eine leckere Dattelcreme, ein Honigrezept, das ich für meinen Krimi "Bienenstich" kreiert habe (Renates ägyptische Honig-Dattel-Creme - Seite 135), mit Zimt und Kokosflocken (nebenbei 3 Stückchen Halwa):


Dattelcreme_2

Die zweite Version ist leichter und fruchtiger mit frisch gepressten Orangensaft:


Dattelcreme_1

08.08.2009 um 17:00 Uhr

Fasziniert von Giftmorden

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

Mannheimer Morgen
Rubrik "Menschen in Mannheim"
8. August 2009

Fasziniert von Giftmorden

Sie ist eine schreibende Imkerin – oder imkernde Schreiberin: "Bienenstich" lautet der Titel von Brigitte Stolles neuem Mannheim-Krimi um die sympathische Detektivin Karla Kunstwadl. Ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden führen den weiblichen Cop immer wieder an regionale Schauplätze wie die Quadrate, die Freßgass, nach Feudenheim, Käfertal, Seckenheim oder Heidelberg. Dabei spielen natürlich vor allem die fleißigen Tierchen mit dem kleinen Stachel eine zentrale Rolle: "Als Leserin haben mich Giftmorde schon immer fasziniert." Und als Hobbyimkerin hat sie natürlich auch ein Faible für das nützliche Insekt: "Die Idee, jemanden mit Bienengift ins Jenseits zu befördern, war für mich ganz besonders reizvoll." mai

Brigitte Stolle von Ihnen.

Macht mit Bienengift so manchen literarischen Stich: Brigitte Stolle

MM_8.August 2009 von Ihnen.

Klick !

28.07.2009 um 11:30 Uhr

ADIZ

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

Bienenfachzeitschrift ADIZ   /   Der Imkerfreund
Ausgabe August 2009

   Brigitte Stolle
   Bienenstich
   Imkerkrimi aus Mannheim
   Taschenbuch, 138 Seiten, Preis: € 9,90
   ISBN 978-3-86683-510-8

Brigitte Stolle, Autorin des Imkerkrimis aus Mannheim mit dem Titel Bienenstich, ist selbst Imkerin (www.brigitte-stolle.dr-hb-4u.de). Ihre Kriminalhandlung führt in eine Familie, in deren Garten drei Bienenvölker stehen. So können Bienen und Honig in die Handlung mit eingebaut, auch Kunstwerke, die mit Bienen zu tun haben, vorgestellt werden. Liebe, Tod und Verwicklungen führen durch den Krimi, bis dann am Ende Rezepte stehen, für Honig-Dattel-Creme oder Bienenstich. Guten Appetit! gbr

Link

27.07.2009 um 16:07 Uhr

Literatur in der Zeitung

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

Seckenheim-Rheinau-Nachrichten
17. Juli 2009

LIDZ – Literatur in der Zeitung
BIENENSTICH

Seckenheimer Autorin veröffentlicht viertes Buch

 Brigitte Stolle: Bienenstich (Seckenheim-Rheinau-Nachrichten 17. Juli 2009) von Ihnen. 

Seckenheim. Der Buchvorschlag im Juli kommt aus Seckenheim. Brigitte Stolle, Autorin des Krimis, lebt in Seckenheim. Im benachbarten Edingen hat die Freizeitimkerin ihren Bienenstand. Sie weiß genau, wovon und worüber sie schreibt.

Im Ballungsraum Rhein-Neckar, in und um Mannheim, läuft das kriminelle Geschehen ab. Kurze "Fallschilderung": Es ist 2006, ein Mann sieht das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. Ein geheimnisvoller Telefonanruf bringt ihn dazu, in seinen Garten zu gehen. Dort stehen drei Bienenvölker. Er stirbt qualvoll an den Bienenstichen. Für die Beteiligten beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Nach zwei Jahren treffen die Hinterbliebene Almut und ihr Sohn Henri die Privatdetektivin Karla Kunstwadl. Diese wurde von Almuts Schwester Renate beauftragt, Almut auszuspionieren. Allerdings braucht Almut die Detektivin für ihre eigenen Zwecke. Sie soll herausfinden, ob Sohn Henri schwul ist. Dieser lebt mit 36 Jahren immer noch bei der Mutter. Karla Kunstwadl verrührt den Burschen, der an einem Ödipus-Komplex leidet. Über diese Beziehung rutscht sie immer weiter in die Familiengeschichte. Sie kümmert sich, jetzt als Fachfrau, um den Tod des Vaters. Karla Kunstwadl ist eine eigenwillige, sehr sympathische Ermittlerin. Sie kommt dem Fall näher als sie sollte. Gefährlich nahe!

Bei dem Buch haben wir einen echten Rhein-Neckar-Krimi in der Hand. Vor allem Mannheim und die Stadtreile Seckenheim, Feudenheim, Käfertal haben ihre Rollen. Die Quadrate und die Fressgasse sind ebenfalls dabei. Der Mannheimer Konditormeister Herrdegen hat der Autorin ein Bienenstich-Rezept für ihr Buch überlassen. Das Rezept finden Sie dort und im Anhang gibt es einige Honigrezepte. Geographische und kunsthistorische Exkurse führen den Leser nach Heidelberg und Schwetzingen. Das Buch macht neugierig auf die Region! zg

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25.07.2009 um 11:10 Uhr

Wiesooooooo ...

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

...bin ich eigentlich Köchin und Germanistikstudentin ???

Das ist doch schon Jahrzeeeeeeeehnte her !!!

 Mannheimer Morgen / Rhein-Neckar-Ausgabe 18. Juli 2009

Seckenheim: Brigitte Stolle veröffentlicht Kriminalroman im Imkermilieu 
 Brigitte Stolle: Bienenstich (Mannheimer Morgen 18. Juli 2009) von Ihnen.

Wenn Bienen zu einer tödlichen Waffe werden

Ein Bienenstich kann eine schmerzhafte Angelegenheit, verursacht durch fliegende Insekten sein oder ein süßes Stückchen aus Teig und Honig. Keines von beiden serviert Brigitte Stolle in ihrem bereits vierten Buch "Bienenstich". Vielmehr schrieb die Hobby-Imkerin aus Seckenheim einen Kriminalroman im Bienenzüchtermilieu.

"Bienenstich" ist ein Rhein-Neckar-Krimi, der vor allem im Mannheimer Raum spielt, wobei kunsthistorische Exkurse, beispielsweise über Heidelberg oder Schwetzingen, neugierig auf die attraktive Region machen sollen. Die geborene Mannheimerin steht zu ihrer Heimatliebe und versucht diese nicht nur lokalen Lesern weiterzugeben. Als Leserin hätten Giftmorde sie schon immer fasziniert. Die Idee, jemanden mit Apitoxin, dem Gift der Honigbiene, literarisch ins Jenseits zu befördern, interessierte die Germanistikstudentin und Köchin seit jeher.

Das Buch beginnt am Abend des WM Finale 2006. Ein Mann wird aus seiner Wohnung gelockt und im Garten durch einen Bienenschwarm umgebracht. Drei Werke veröffentlichte Stolle seit 2004 bereits. Die Autorin arbeitet auch schon an weiteren Büchern. Mit ihrem sechsten Werk sucht die Seckenheimerin gerade nach einem Verlag. Ein siebtes Buch ist zudem schon in Arbeit. (mül)

Klick !

Klack !

29.06.2009 um 18:05 Uhr

Bienenstiche

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

 

 Ausschnitt einer Rezension:

[... ] Es ist ihr viertes Werk und diesmal handelt es sich weder um Kurzgeschichten noch um ein Kochbuch der besonderen Art, sondern um einen Kriminalroman mit Kurpfälzer Hintergrund. Ein Krimi mitten aus dem Leben gegriffen, gewürzt mit einen ordentlichen Schuss aus der Imkerei und verfeinert mit edlen Honigrezepten – so lässt sich das Buch mit kurzen Worten am besten beschreiben.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Mannheimer Privatdetektivin Karla Kunstwadl Fröhlich, die durch die Verkettung seltsamer Umstände auf eine Mannheimer Familie trifft, die nicht nur mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Traditionen rund um den Honig, den Bienenstich und eine ganz besondere Mutter-Sohn-Beziehung stehen dabei im Vordergrund.

Während des Endspiels der Fußball-WM stirbt ein Mann qualvoll durch Bienenstiche – was wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als eiskalt geplanter Mord. Eine Reise in die Vergangenheit und zu den unterschiedlichsten Schauplätzen bringt schließlich die Wahrheit ans Tageslicht.

Frau Stolle ist mit dem Krimi ein sehr kurzweiliges Werk gelungen, das nicht nur zum Schmunzeln einlädt, sondern auch dem Leser Lust auf ein leckeres Stück Bienenstich macht ...

Fall Sie auch Lust auf eine außergewöhnliche Lektüre haben: Das Buch ist unter ISBN 978-3-86683-510-8 für 9,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

Mehr hier: Klick !

Foto(s): Brigitte Stolle

 

22.06.2009 um 04:00 Uhr

Rezension Bienenstich

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

Auf der Seite Leserwelt
hab ich eine Rezension des "Bienenstich" gefunden.

Ausschnitt:

"Es gibt Bücher, die kann man lesen und es gibt Bücher, die kann man genießen. "Bienenstich" ist so ein Buch, das einfach genossen werden sollte. Liebevoll und mit viel subtiler Raffinesse geschrieben, kommt es äußerst lebensnah und voller Spannung daher. Kombiniert mit einer ordentlichen Portion psychologischem Gespür und gut ausgefeilten, stimmigen Charakteren liegt hier eine Geschichte vor, die, einmal angefangen, den Leser nicht mehr aus seinem Bann lässt. Kurze Absätze und ein flüssiger Schreibstil tun ihr Übriges. Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass mit der Autorin Brigitte Stolle ein wahres Schreibtalent am Werke war, das sich hinter Autorinnen wie Susanne Mischke und Ingrid Noll nicht zu verstecken braucht. "Bienenstich" ist ein herrlich erfrischendes Buch, dessen Genuss jedem Krimiliebhaber der subtileren Art wärmstens empfohlen werden kann."

Die gesamte Rezension mit Inhaltsangabe -> Leserwelt.

23.04.2009 um 05:25 Uhr

Privatdetektivin Karla Kunstwadl

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

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Imkerin von Ihnen.

In ihrem vierten Buch, dem Mannheimer Krimi BIENENSTICH, gewährt die imkernde Schriftstellerin und schreibende Imkerin Brigitte Stolle (* 4. März 1959) nicht nur Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Bienen, sondern macht mit ihren bunten Exkursen neugierig auf die Region. Neben appetitlichen Ausflügen in die Welt des Honigs lädt sie den Leser zu vielseitigen kulturhistorischen Streifzügen ein - von Heidelberg an den Bodensee, von Schwetzingen bis ins alte Ägypten. Während des Finalspieles der Fußball-WM wird ein Mann durch einen geheimnisvollen Anruf in den Garten gelockt und stirbt qualvoll an Bienenstichen. Was als vermeintlicher Unfall und vermuteter Mord beginnt, wird für die Beteiligten zu einer Reise in die Vergangenheit, die neue Wege und Perspektiven öffnet. Denn zwei Jahre nach dem Geschehen treffen die Hinterbliebenen Almut und ihr Sohn Henri auf die Privatdetektivin Karla Kunstwadl, eine sympathische Mannheimer Ermittlerin, die sich sowohl als Frau als auch als Detektivin eigenwillig und unkonventionell gibt und ihre eigenen ungewöhnlichen Wege geht. Dadurch kommt sie dem Fall näher, als sie eigentlich wollte ... Gefährlich nahe!

22.04.2009 um 04:45 Uhr

Geheimnisse ...

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

honig-shakespeare von Ihnen.

19.04.2009 um 12:34 Uhr

Bienenstich

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

 In eigener Sache ...


 Bienenstich von Ihnen.

09.04.2009 um 12:45 Uhr

Bienenstich

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

 Bienenstich:
 
Bienenstich von Ihnen.

Bienenstich:


Bienenstich von Ihnen.

Jens Grüll Autorenservice (J.G.): Frau Stolle, Sie haben einen regionalen Krimi geschrieben, der in der Kurpfalz und in Ihrer Heimatstadt Mannheim spielt?

Brigitte Stolle (B.S.): Ja, ich wurde 1959 in Mannheim geboren, wo ich noch heute lebe und arbeite.

J.G.: Ist dieser Krimi Ihr erstes Buch?

B.S.: Nein, nach einer szenisch angelegten Groteske, einem Buch mit Kurzgeschichten und einem Limerick-Bändchen, liegt nun mein viertes Werk vor: BIENENSTICH – ein Imkerkrimi, der in der Kurpfalz, in Heidelberg, Schwetzingen, aber vor allem in Mannheim spielt.

J.G.: Bienenstich – ein Imkerkrimi, das klingt sehr spannend. Mord durch Bienenstich, ein Giftmord steht im Mittelpunkt Ihres Krimis?

B.S.: Honig ist in aller Munde und der Mikrokosmos eines Bienenstockes mutet mitunter geheimnisvoller an als die exotische Tierwelt ferner Kontinente. Als Leserin haben mich Giftmorde schon immer fasziniert. Als schreibende Imkerin und imkernde Schriftstellerin hat mich die Idee, jemanden mit Apitoxin, dem Gift der Honigbiene, ins Jenseits zu befördern, literarisch besonders interessiert. Auf meinen Recherchen bin ich auf zahlreiche Romane gestoßen, die sich mit den Motiven Bienen und Honig auseinandersetzen, es existieren einige Krimis und Kurzgeschichten, in denen Bienen thematisiert werden – aber einen richtigen Imkerkrimi mit interessanten Einblicken und Streifzügen in die Welt der Immen und des Honigs gibt es noch nicht. Dies alles in einem Krimi mit einem Hauch von Lokalkolorit zu vereinigen, mit mundartlichen Einsprengseln zu versehen und regionale Schauplätze ins Spiel zu bringen (die Mannheimer Quadrate, die Fressgass‘, Stadtteile wie Feudenheim, Käfertal oder Seckenheim, die Heidelberger Fußgängerzone, der Schwetzinger Schlossgarten usw.) hat mir viel Spaß gemacht.

J.G.: Sehr gut, Frau Stolle, detailgetreue Krimis, die auf wissenschaftlichen Fakten beruhen, liegen zurzeit im Trend. Möchten Sie mir mehr über die Handlung Ihres Imkerkrimis erzählen?

B.S.: Allzu viel will ich nicht verraten, um die Leserschaft nicht um einen spannenden Lesegenuss zu bringen. Deshalb nur soviel: Während des Finalspieles der Fußball-WM wird ein Mann durch einen geheimnisvollen Anruf in den Garten gelockt und stirbt qualvoll an Bienenstichen. Was als vermeintlicher Unfall und vermuteter Mord beginnt, wird für die Beteiligten zu einer Reise in die Vergangenheit. Denn zwei Jahre nach dem Geschehen treffen die Hinterbliebenen Almut und ihr Sohn Henri auf die Privatdetektivin Karla Kunstwadl, eine sympathische Mannheimer Ermittlerin, die sich sowohl als Frau als auch als Detektivin eigenwillig und unkonventionell gibt und ihre eigenen ungewöhnlichen Wege geht. Dadurch kommt sie dem Fall näher, als sie eigentlich wollte ... Gefährlich nahe!

J.G.: Bienenstich ist ein mehrdeutiger Begriff, Sie sind in Ihrem Roman nicht nur auf den "Stich der Bienen" eingegangen, sondern auch auf die kulinarische Bedeutung. Wie spiegelt sich dies in Ihrem Krimi wider?

B.S.: Da ich nicht nur Germanistik studiert, sondern auch ein Abschlusszeugnis als Köchin in der Tasche habe, interessiert mich neben der Literatur besonders auch alles Kulinarische. Dies kam in meinem ersten Buch "Die Köchin", besonders zum Tragen. Auch im "Bienenstich" fröne ich dieser Leidenschaft, indem ich im Anhang einige Honigrezepte preisgebe. Unter anderem selbstverständlich den "Bienenstich", der zwar in seiner leckeren gebackenen Variante nicht der eigentliche Namensgeber des Buches ist. Vielmehr ist der Bienenstich ein Homonym, ein Wort mit zwei Bedeutungen, geeignet auch für das beliebte Teekesselchenspiel. In diesem Zusammenhang fand ich es sehr sympathisch, dass Herr Konditormeister Herrdegen vom gleichnamigen Mannheimer Traditionscafé so freundlich war, mir ein Rezept seines Bienenstiches zum Abdruck im Buch zur Verfügung zu stellen. Literatur und Kulinarik – zwei wundervolle Themen!

J.G.: Planen Sie weitere Bücher?

B.S.: Mit einem fünften Buch, das ebenfalls in der Region spielt, bin ich zurzeit auf Verlagssuche. Und das sechste ist in Arbeit. Regionalkrimis neigen zu Serialisierung – Karla Kunstwadl wird also weiterermitteln. Da ich eine 40-Stunden-Woche und nebenher noch drei Bienenvölker zu betreuen habe, schreibe ich nachts. Meine Leser müssen also ein wenig Geduld aufbringen. Aber wie sagte schon der russische Schriftsteller Michail A. Scholochow? 'Schnelligkeit ist notwendig, um Flöhe zu fangen, aber nicht, um Bücher zu schreiben!'

J.G.: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Jens Grüll im Auftrag des Verlags.

Demnächst mehr ...

12.10.2007 um 04:05 Uhr

Der Film "Ratatouille", die Gourmet-Ratte Remy und "Die Köchin"

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher   Stichwörter: Köchin, Ratatouille

Ich habe eine neue Kunden-Rezension zum Buch

DIE KÖCHIN

bei Amazon entdeckt:

Klick!

"Beim Anschauen des grandiosen Films "Ratatouille" mit der witzigen Ratte Remy geriet ich ein ums andere Mal ins Grübeln. Woher kamen diese Dejà-vu-Erinnerungen, was den Blick hinter Küchen-Kulissen betraf? Wieso waren mir die Namen der einzelnen Mitglieder einer Küchencrew so geläufig, die Hierarchie unter Köchen und die spektakulären Auftritte cholerischer Küchenchefs? Später fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich nahm DIE KÖCHIN von Brigitte Stolle wieder einmal aus dem Regel, las mich fest und fand Parallelen über Parallelen. Film wie Buch sind urkomisch angerichtet, facettenreich serviert und voller Phantasie und spritzig-frecher Ideen. Ein Genuss für Liebhaber ausgefallener Leckereien. Wer "Ratatouille" mag, wird auch "DIE KÖCHIN" mögen. Fazit: Lesen, genießen, lachen - und nachdenken!"

Illustrationen: © Harold Eisele

25.09.2007 um 04:10 Uhr

Rezi "Ameisentage"

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher

In eigener Sache ...

Rezension meines Buches "Ameisentage" im
"Schwarzwälder
Boten" (Wochenend-Journal),
Samstag, 8. September 2007

Vom Chaos zur Ordnung

Brigitte Stolles "Ameisentage" überrascht

Ein Titel als Programm: Brigitte Stolles Ameisentage sind voller überraschender, ironischer, abseitiger, witziger Ideen, die wie Ameisen übers Papier laufen, von den Leserblicken aufgesogen werden und in den Hirnwindungen weiterwuseln.

Die oberflächliche Handlung der drei so genannten "Lesestücke", aus denen das Werk besteht und die sich nicht so ohne weiteres einer literarischen Gattung zuordnen lassen, tritt in den Hintergrund. Wichtig ist jeweils nur der Moment, die beschriebene Beobachtung, der ausformulierte, oftmals skurrile Gedanke.

Zusammen mit der bewusst gewählten, leicht altertümlichen Sprache erwartet den Leser ein scheinbar diffuser Textnebel, dessen Einzelteile jedoch durch ihr Eigen- und Weiterleben in den Köpfen der Leser am Ende ein Gesamtbild ergeben.

Ob im ersten Teil die Beobachtungen einer jungen Ameisenforscherin, im zweiten Abschnitt die Auflösung der "Ordnung" im Leben einer Frau, ausgelöst durch ein Viertelpfund Butter, oder im dritten Teil das unverdrossene Plädoyer für das Rückwärtslesen von Büchern – stets fasziniert die wilde, scheinbar ungeordnete Mischung, das Durcheinander und Gewirr aus untrennbaren Einzelteilen.

Und am Ende – nach der Geschichte mit dem Rückwärtslesen – ertappt man sich dabei, dass man das Büchlein noch einmal zur Hand nimmt und erneut zu lesen beginnt.

Aber nicht von vorne ...

............................................................................................................................DAS

DAS BUCH:

  • Brigitte Stolle: Ameisentage. Drei unordentliche Lesestücke. Thaleia, St. Ingbert. 115 Seiten. 12 Euro.

Weitere Rezensionen ?

Wer mein Buch "Ameisentage" noch nicht kennt
und gerne lesen möchte, kann es direkt beim Verlag
Edition Thaleia
oder über
Amazon
bestellen.

11.08.2007 um 07:00 Uhr

Die Köchin - Neue Rezension

von: buchzeiger   Kategorie: Meine Bücher   Stichwörter: Buchtipp, Köchin, Wein, Nachschlag

Eine neue kleine Rezension zu meinem Buch
DIE KÖCHIN

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und eine Flasche
Viognier

oder anderes dazu trinken !

Ich bedanke mich bei Nachschlag !

Illustrationen: © Harold Eisele

Nachtrag:

Vielen Dank, liebe Brunhilde !!!