Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

21.01.2012 um 04:30 Uhr

Seltsame Wege

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Foto (s): Brigitte Stolle

28.01.2011 um 04:04 Uhr

100 % pure cacao

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

„Das Leben wird immer härter.
Bitte schick Schokolade.”

(Graffito)

Foto (s): Brigitte Stolle

09.11.2009 um 08:43 Uhr

???

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Kalligraphie_Freising_2

Oder auch nicht ...



29.08.2009 um 15:00 Uhr

Heinrich !

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

"Ich habe die friedlichste Gesinnung. Meine Wünsche sind: eine bescheidene Hütte, ein Strohdach, aber ein gutes Bett, gutes Essen, Milch und Butter, sehr frisch, vor dem Fenster Blumen, vor der Tür einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich machen will, läßt er mich die Freude erleben, daß an diesen Bäumen etwa sechs oder sieben meiner Feinde aufgehängt werden. Mit gerührtem Herzen werde ich ihnen vor ihrem Tode alle Unbill verzeihen, die sie mir im Leben zugefügt - ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht früher, als bis sie gehenkt werden."

Heinrich Heine

03.04.2009 um 20:59 Uhr

Talent

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Talent

Mit fünfundzwanzig Jahren kann jeder Talent haben. Mit fünfzig Jahren Talent zu haben, darauf kommt es an.
Edgar Degas [1834-1917]; franz. Maler

Der Genius weist den Weg, das Talent geht ihn.
Marie von Ebner-Eschenbach

Der beste Teil des Talentes ist vielleicht das Glück, mit den Großen aller Zeiten in den stillen Geheimbund getreten zu sein.
Gerhart Hauptmann

Talent ist oft ein Charakterfehler.
Karl Kraus

Talent haben – Talent sein: das wird immer verwechselt.
Karl Kraus

Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt, denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.
Georg Christoph Lichtenberg, Aphorismen

Talente sind Genies, die von außen her befruchtet werden, Genies Talente, die aus sich selbst Früchte tragen.
Hans Lohberger

Mit einem Talent ist man auch das Opfer seines Talents.
Friedrich Nietzsche, Nachlass

Das Talent arbeitet, das Genie schafft.
Robert Schumann

Das Genie entdeckt die Frage. Das Talent beantwortet sie.
Karl Heinrich Waggerl.

Aus: Duden 12, Zitate und Aussprüche. Mannheim 2008.

13.03.2008 um 05:08 Uhr

Auf zum Kegeln !!!

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein


Am ehesten gleichen wir Kegeln.

In Familien stellt man uns auf,
es sind ungefähr neun.

Kurz und hölzern stehen wir da,
mit den Mitkegeln
wissen wir nichts anzufangen.

Der Schlag, der uns niederwerfen soll,
ist lange vorgebahnt,
blöde warten wir ab.

Im Fall reißen wir so viele Mitkegel um
wie wir nur können.

Elias Canetti



17.02.2008 um 18:30 Uhr

Zarathustra

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

"Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrunde.

Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben.

Was groß ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist.

Was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang und ein Untergang ist."

Friedrich Nietzsche

(Zarathustra)

25.12.2007 um 05:27 Uhr

Zumutbar

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Ingeborg Bachmann:
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar

... Nun steckt aber in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, erblicken können und vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken. Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind. Nicht um mich zu widerrufen, sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: Es ist auch mir gewiss, dass wir in der Ordnung bleiben müssen, dass es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen. Innerhalb der Grenzen aber haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkommene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe. Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten. Dass wir es erzeugen, dieses Spannungsverhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich, kommt es an; dass wir uns orientieren an einem Ziel, das freilich, wenn wir uns nähern, sich noch einmal entfernt. ...

23.10.2007 um 20:30 Uhr

Träumer

von: buchzeiger   Kategorie: Zitate, allgemein

Ja, ich bin ein Träumer,
denn nur Träumer finden ihren Weg
durch's Mondlicht
und erleben die Morgendämmerung
bevor die Welt erwacht.

 

Oscar Wilde