Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

24.07.2010 um 06:30 Uhr

Bruschetta

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Italien

Bruschetta

Mit Olivenöl getränkte,
mit Knoblauch eingeriebene,
goldgelb geröstete,
mit Tomaten belegte
leckere kleine
Brotscheibe.

Foto (s): Brigitte Stolle

 

09.06.2010 um 04:49 Uhr

Ratatouille an Lilien

Zurück vom Markt

Zurück vom Markt

Was hat man denn nach Hause geschleppt?

Die Zutaten für ein Ratatouille:

Zutaten für ein Ratatouille

Und ein Brötchenbrot:

Brötchenbrot

So sieht das fertige Ratatouille aus:

Ratatouille

Dazu gibt's Butterbrötchen und
ein paar mit Butter und Salicorn-Senf:

Butterbrötchen

Neben Schwertlilien isst sich's nochmal so schön:

Ratatouille mit Butterbrot

Das findet auch Karla Kunstwadl:

Karla unter Lilien

Foto (s): Brigitte Stolle

21.04.2010 um 04:30 Uhr

Tapenade

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Tapenade, Oliven, Provence

Tapenade

ist eine Spezialität aus der Provence. Es handelt sich um ein Püree aus Oliven, Kapern, Knoblauch und feinstem Olivenöl, alles zu einer homogenen Masse verarbeitet und pikant gewürzt.

Man isst "la tapenade" auf geröstetet Weißbrotscheiben oder auf hart gekochten Eiern. Es dient als Füllung oder wird als Sauce zu Nudelgerichten serviert.

Auf meinem Foto sieht man eine Tapenade aus schwarzen Oliven. Sie kann jedoch ohne Weiteres auch mit grünen Oliven zubereitet werden.

Foto: Brigitte Stolle

29.06.2009 um 05:12 Uhr

Calissons d'Aix

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Süßes, aus, der, Provence

Die Calissons

sind eine Spezialität aus der Provence, genauer aus Aix-de-Provence.

Ein Calisson wiegt genau 14 Gramm.

Die Legende sagt, dass die Calissons bei der Hochzeit des Königs René erfunden wurden. Das war im Jahre 1473. Die Braut und zukünftige Königin habe bei ihrer Hochzeit so traurig ausgesehen, dass der mitleidige Koch diese Süßigkeit für sie kreiert hatte.

Ob die Königin dadurch heiterer wurde, ist nicht bekannt.

Es handelt sich um eine Mandelpaste. Wichtige Zutat sind ferner kandierte Melonen aus Apt. Für die Herstellung der Calissons ist viel Erfahrung nötig. Nicht jeder Bäcker oder Konditor ist ein guter Calissonier. Es bedarf eines großen Könnens.

In der Provence sagt man:

"In ein Calisson beißen heißt Widerstand erwarten und Zartheit treffen."

Die Calissons gehören übrigens zu den 13 traditionellen Desserts des provençalischen Weihnachtstisches.


"Calissons
Fabrication Maison
4 Euro / 100 g"

 

24.06.2009 um 04:05 Uhr

Kartoffeln am alten, grünem Salat Soße ???

Französische Speisekarte
ins Deutsche übersetzt
- ein Service des Hauses !!!

 
Kartoffeln am alten, grünem Salat Soße ???

Dann doch lieber selber kochen !!!


Aus meiner fotografierten Speisekartensammlung.

Finde ich immer wieder nett!

24.05.2009 um 05:35 Uhr

Karla in Katalonien / Escalivades

Karla befindet sich hier in Katalonien,
genau zwischen Frankreich und Spanien:

 

Besonders lecker fand sie die Spezialität der Gegend
Escalivades / Escalivados
gegrillte marinierte Gemüse mit Knoblauch:

Foto: Brigitte Stolle

05.04.2009 um 10:59 Uhr

Englischer Garten - Chinesischer Turm

Das ist der Chinesische Turm
im Englischen Garten zu München.

Zunächst muss man allerdings die Brezel wegessen,
sonst sieht man ihn schlecht.

Der Chinesische Turm von Ihnen.
 

28.07.2008 um 03:13 Uhr

Karla, das weiße Gold und ganz viele Esel

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Karla, Kunstwadl, Salz, Camargue, Île, de, , Esel

Salz

Brot und Salz sind traditionelle Symbole des Willkommens und des Friedens. Noch heute gibt es den Brauch, Menschen, die in ein neues Heim umgezogen sind, Brot und Salz zu schenken:

... Zu eurem Einzug haben hier
zwei Gaben wir bereit:
Das Brot, es gehe niemals aus,
und Salz, das würze jeden Schmaus ...

Wie wichtig und wertvoll das Salz für die Ernährung ist, spiegelt sich in vielen Märchen und Geschichten wider, wie z. B. in "Salz ist wertvoller als Gold" oder "Die Gänsehirtin am Brunnen".

Das ist Aigues-Mortes ("Tote Wasser") in der Camargue mit seiner beeindruckenden Stadtmauer:


Karla Kunstwadl
auf der Stadtmauer
mit Blick auf den
geschichtsträchtigen Konstanzturm (Tour Constance):


Als die Burgunder im Jahre 1418 hier eine Niederlage erlitten, wurden ihre Leichen in den Konstanzturm geworfen und - wie die Stadtchronik lapidar berichtet - "wie die Schweine gesalzen", also mit Salz überschüttet, um eine Geruchsbelästigung für die Bewohner zu verhindern. Man sprach von den "eingesalzenen Burgundern" (bourguignons salés).

Heute wird das hier gewonnene Salz zu friedlicheren, nämlich kulinarischen Zwecken benutzt.

Von der Stadtmauer aus
hat man einen Blick auf die Salinen:

Hoch türmt sich das "weiße Gold":

Wunderbar lassen sich die einzelnen Schritte
der Salzgewinnung mitverfolgen:

Das Salz klitzert in der Sonne:

Im Salzmuseum sind Proben aus aller Welt zu sehen:

Karla Kunstwadl macht einen Großeinkauf:

Abends gibt es Knoblauch-Spaghetti
Zuerst kommt Salz ins Kochwasser:

Ein kleines Säckchen "Fleur de Sel de Camargue" wird Karlas Salz-Sammlung bereichern.

Was ist Fleur de Sel?

Es ist das teuerste Meersalz, die so genannte Salzblume, entsteht nur an wenigen Tagen im Jahr. Durch den Wind wird die Salzblume als hauchdünne Schicht an der Rändern der "Salztische" abgelagert und mit viel Fingerspitzengefühl in Handarbeit mit einer Holzkelle vorsichtig abgeschöpft. Dieses natürliche weiße Salz kommt unbehandelt in den Verkauf und wird von Gourmets aufgrund des zarten Aromas und einer leichten Feuchtigkeit geschätzt.

Fleur de Sel von der Île de Ré und aus der Bretagne hat Karla schon in ihrer Sammlung:

Aber was hat der Esel auf dem
Salzpäckchen zu suchen?

Die französische Atlantikinsel Île de Ré ist nicht nur für ihr Salz bekannt, sondern auch für ihre Esel.

Porträtaufnahmen

Aufmerksam werden die Ohren gespitzt:

Ein ganz freundlicher Zausel:

Früher hat man auf der Île de Ré die Esel vor Mückenstichen geschützt, indem man ihnen Hosen anzog. Heute dient diese Tradition vor allem als Touristenattraktion.

Auch die Mitbringsel-Industrie lebt recht gut von dieser Idee.

Karla hat jede Menge Hosen-Esel für die
lieben Daheimgebliebenen erstanden:

Schwere Entscheidung:
Wer bekommt welchen Esel?


Und natürlich hat Karla Kunstwadl
auch an sich selbst gedacht !

Eine Flasche Inselwein, Salz
und ein graues Eselmädchen:

Karla Kunstwadl & friends:

Karla Kunstwadl & Friends

Foto: Brigitte Stolle

08.07.2008 um 04:11 Uhr

Urlaubsmitbringsel - (fast) alles Käse !

Was Karla Kunstwadl
aus der Normandie mitgebracht hat:

13.06.2008 um 04:07 Uhr

Nos amis de Normandie

Die Normandie -

zwischen Meer und Land

Normannische Butterkekse
Nos amis de Normandie:

Foto: Brigitte Stolle

13.02.2008 um 04:00 Uhr

Orangensalat – Insalata d’arancia

Orangensalat – Insalata d’arancia

Eine typisch sizilianische Spezialität


6 Orangen werden geschält (wobei man die weiße Haut entfernt) und anschließend in dünne Scheiben geschnitten. Genau so verfährt man mit der Zwiebel. Beides mischen. Dazu kommen 4 Esslöffel (italienisches) Olivenöl, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle. Essig wird für diesen Salat nicht verwendet, da die Säure von den Orangen kommt. Nach dem Anmachen und Anrichten dieses speziellen Salates wird mit einer Handvoll schwarzer Oliven (auf Wunsch entsteint) garniert – ein hübscher Farbkontrast!



Orangenbaum

24.08.2007 um 04:07 Uhr

Taboule-Salat (erfrischend)

Taboulé

Ein erfrischender Sommersalat
aus Hartweizengrieß.

In Südfrankreich bekommt man ihn häufig
auf orientalische Art mit Rosinen.
Ich habe ihn mit Tomaten und Oliven vermischt.
Angemacht ist er mit einer einfachen
Essig-Öl-Marinade
mit Knoblauch und Senf.

 
 

Foto: Brigitte Stolle

Fleischlos glücklich
ins Wochenende !!!

01.08.2007 um 04:00 Uhr

Käse aus Langres mit Schleusenwärterin Karla

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Käse, Schleuse, Karla, Kunstwadl

Hier sehen wir ein Getreidefeld in Frankreich.
Aus dem Getreide wird das Mehl gemahlen,
aus dem man später Baguette backt.


Karla Kunstwadl vor dem Getreidefeld.
Nicht zuviel abreißen, bitte!

Vor dem Feld steht ein Haus
und ein blaues Auto:

Was steht denn da auf dem Schild?

Aha, es ist ein Schleusenwärterhäuschen!
Wir befinden uns am Marne-Saône-Kanal
bei der Schleuse Nummer 18 in Dardenay.

Schleusenwärterin Karla Kunstwadl
guckt aus dem Fenster heraus.
"Huch, da kommt ein Schiff !"

Jetzt muss gearbeitet werden!
Verstecken im Rettungsring gilt nicht!

Karla legt sich ordentlich ins Zeug:

Puh, ist das schwer !!!

Endlich geschafft!
Gut gemacht, Karla!

Zur Belohnung gibt es
einen Käse der Region.

Fromage de Langres

So sieht er ausgepackt aus:

Und so mit einem Stückchen Baguette:

Magnifique, findet Karla Kunstwadl !

Wer mehr über den Fromage de Langres
wissen will, klickt hier !

 
Foto: Brigitte Stolle

18.07.2007 um 04:04 Uhr

Cavaillon-Melone

Die Cavaillon-Melone – süß, aromatisch duftend, der kräftige Orange-Farbton: eine Sensation! Ihren Namen hat diese Sommerfrucht von der provencalischen Stadt Cavaillon. Hier wird sie angebaut.

Es gibt mittlerweise unzählige köstliche Rezepte auf Basis dieser Zuckermelone. Sterne- und Spitzenköche haben sich daran versucht und die wunderbarsten Kreationen geschaffen: Obstsalate, Torten, Desserts, Beilagen ...

Trotzdem: Oft ist das Einfachste auch das Beste, gerade in der Provence, die ja eher eine ländlich-einfache Küche hervorgebracht hat.

Mir schmeckt die reife Cavaillon-Melone immer noch am besten "nature". Gut gekühlt, halbiert, entkernt – und dann einfach so aus der Schale gelöffelt.

Und hier mein Foto zum Thema:

Foto: Brigitte Stolle

17.07.2007 um 04:02 Uhr

Obstauswahl

Impressionen aus der Provence

Da fällt die Auswahl schwer !

 
  Foto: Brigitte Stolle

14.07.2007 um 06:03 Uhr

Knoblauchbohnen mit Minibratkartöffelchen

Wofür würden Sie sich entscheiden?

Ich entscheide mich für die grünen Bohnen. Ein paar Tomaten kommen ebenfalls in den Einkaufskorb. Mein Lieblingsrezept ist zugleich auch das einfachste: Die Bohnen werden mit frischen Kräutern der Provence gekocht. Ich gebe aromatisches dickflüssiges Olivenöl in eine Pfanne, drücke mehrere Zehen sehr saftigen Knoblauch hinein, lasse den Knoblauch aber nur ganz kurz auf der heißen Platte, so dass er fast noch roh ist. Jetzt hebe ich die frisch gekochten grünen Bohnen unter, ein paar Würfelchen Tomaten als Farbklecks, Salz und Pfeffer aus der Mühle - fertig!

Dazu gibt es Mini-Bratkartöffelchen. Ich habe Glück gehabt und ganz kleine Kartoffeln gefunden – auch hier in der Provence nicht immer zu haben! Sie sind so groß wie eine große griechische Olive, sehen also ganz putzig aus. Sie werden wie üblich gekocht, geschält und dann in Olivenöl mit Knoblauch und einem Zweig Thymian goldgelb gebraten.

Und so sieht dann der fertige Teller aus:

Foto: Brigitte Stolle 

Soviel Knofi kann ich mir natürlich auch nur
im Urlaub oder am Wochenende leisten - schade!

05.07.2007 um 04:03 Uhr

Melonenauto

Impressionen

Wenn Früchte so angeboten werden,
kriegt man gleich Lust darauf, oder?

Diese Fotos habe ich in Südfrankreich gemacht.

Foto: Brigitte Stolle

04.07.2007 um 04:00 Uhr

Escalivade / Escalivada

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Gemüüüüse

L' Escalivade

Hierbei handelt es sich um eine katalanische Gemüseplatte. Sommerliche Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Zucchini werden dabei bevorzugt. Es ist ein wunderbares vegetarisches Hauptgericht und wird mit frischem Brot serviert. Auch als Beilage, z. B. zu gebratenen Tofuscheiben oder zu Bratlingen aller Art eignet sich die Escalivade hervorragend.

Ursprünglich wurden die Gemüse auf dem Holzkohlengrill gegart, bis die Haut schwarz war. Dies gab dem Gericht den typischen rauchigen Geschmack. Die Haut wurde dann abgezogen und das Gemüse mit Olivenöl und viel Knoblauch angerichtet.

Man kann die Escalivade natürlich auch im Backofen herstellen. Man nimmt dazu soviel von den genannten Gemüsen wie man mag, wäscht und putzt diese wie üblich und scheidet sie in nicht zu kleine Teile bzw. Scheiben. Auch Zwiebeln gehören unbedingt dazu. Sie können separat gebraten und am Ende über dem fertigen Gericht verteilt werden. Das Ganze wird in einer feuerfesten Form oder auf dem Backbleck verteilt und bei circa 150 °C in den Backofen geschoben, bis das Gemüse weich die gewünschte Konsistenz hat (dies dauert je nach Größe der Teile ungefähr eine halbe Stunde). Wer mag löst die Haut von den Paprikaschoten ab.

In der Zwischenzeit wird eine Marinade hergestellt, die aus Olivenöl, frisch gepresstem Knoblauch und etwas Weißwein- oder Balsamicoessig besteht. Diese Marinade wird pikant abgeschmeckt mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle. Kräuter wie Thymian, Salbei oder Lorbeerblatt runden den Geschmack ab.

Sie können die Escalivade heiß oder kalt genießen.

Foto: Brigitte Stolle 

Im französischen Teil Kataloniens heißt dieses Gericht "Escalivade", im spanischen Teil "Escalivada".

Ganz toll – und zur Nachahmung empfohlen !!!

30.06.2007 um 07:15 Uhr

Rösti Tessin

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Schweiz

Keine Schweizreise ohne Rösti.

Beispiel 2:

Rösti Tessin !

Foto: Brigitte Stolle

28.06.2007 um 04:08 Uhr

Sacristains usw.

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Reise-Impressionen   Stichwörter: Süßes

Noch ein kalorienfreier Blick in ein Schaufenster:

Süße Köstlichkeiten !

 le sacristain = der Mesner, Küster, Kirchendiener 

Foto: Brigitte Stolle