Bruschetta
Bruschetta
Mit Olivenöl getränkte,
mit Knoblauch eingeriebene,
goldgelb geröstete,
mit Tomaten belegte
leckere kleine
Brotscheibe.
Bruschetta
Mit Olivenöl getränkte,
mit Knoblauch eingeriebene,
goldgelb geröstete,
mit Tomaten belegte
leckere kleine
Brotscheibe.
Zurück vom Markt
Was hat man denn nach Hause geschleppt?
Die Zutaten für ein Ratatouille:
Und ein Brötchenbrot:
So sieht das fertige Ratatouille aus:
Dazu gibt's Butterbrötchen und
ein paar mit Butter und Salicorn-Senf:
Neben Schwertlilien isst sich's nochmal so schön:
Das findet auch Karla Kunstwadl:
Tapenade
ist eine Spezialität aus der Provence. Es handelt sich um ein Püree aus Oliven, Kapern, Knoblauch und feinstem Olivenöl, alles zu einer homogenen Masse verarbeitet und pikant gewürzt.
Man isst "la tapenade" auf geröstetet Weißbrotscheiben oder auf hart gekochten Eiern. Es dient als Füllung oder wird als Sauce zu Nudelgerichten serviert.
Auf meinem Foto sieht man eine Tapenade aus schwarzen Oliven. Sie kann jedoch ohne Weiteres auch mit grünen Oliven zubereitet werden.
Foto: Brigitte Stolle
Die Calissons
sind eine Spezialität aus der Provence, genauer aus Aix-de-Provence.
Ein Calisson wiegt genau 14 Gramm.
Die Legende sagt, dass die Calissons bei der Hochzeit des Königs René erfunden wurden. Das war im Jahre 1473. Die Braut und zukünftige Königin habe bei ihrer Hochzeit so traurig ausgesehen, dass der mitleidige Koch diese Süßigkeit für sie kreiert hatte.
Ob die Königin dadurch heiterer wurde, ist nicht bekannt.
Es handelt sich um eine Mandelpaste. Wichtige Zutat sind ferner kandierte Melonen aus Apt. Für die Herstellung der Calissons ist viel Erfahrung nötig. Nicht jeder Bäcker oder Konditor ist ein guter Calissonier. Es bedarf eines großen Könnens.
In der Provence sagt man:
"In ein Calisson beißen heißt Widerstand erwarten und Zartheit treffen."
Die Calissons gehören übrigens zu den 13 traditionellen Desserts des provençalischen Weihnachtstisches.
Karla befindet sich hier in Katalonien,
genau zwischen Frankreich und Spanien:
Besonders lecker fand sie die Spezialität der Gegend
Escalivades / Escalivados
gegrillte marinierte Gemüse mit Knoblauch:
Das ist der Chinesische Turm
im Englischen Garten zu München.
Zunächst muss man allerdings die Brezel wegessen,
sonst sieht man ihn schlecht.
Salz
Brot und Salz sind traditionelle Symbole des Willkommens und des Friedens. Noch heute gibt es den Brauch, Menschen, die in ein neues Heim umgezogen sind, Brot und Salz zu schenken:
... Zu eurem Einzug haben hier
zwei Gaben wir bereit:
Das Brot, es gehe niemals aus,
und Salz, das würze jeden Schmaus ...
Wie wichtig und wertvoll das Salz für die Ernährung ist, spiegelt sich in vielen Märchen und Geschichten wider, wie z. B. in "Salz ist wertvoller als Gold" oder "Die Gänsehirtin am Brunnen".
Das ist Aigues-Mortes ("Tote Wasser") in der Camargue mit seiner beeindruckenden Stadtmauer:
Als die Burgunder im Jahre 1418 hier eine Niederlage erlitten, wurden ihre Leichen in den Konstanzturm geworfen und - wie die Stadtchronik lapidar berichtet - "wie die Schweine gesalzen", also mit Salz überschüttet, um eine Geruchsbelästigung für die Bewohner zu verhindern. Man sprach von den "eingesalzenen Burgundern" (bourguignons salés).
Heute wird das hier gewonnene Salz zu friedlicheren, nämlich kulinarischen Zwecken benutzt.
Von der Stadtmauer aus
hat man einen Blick auf die Salinen:
Hoch türmt sich das "weiße Gold":
Wunderbar lassen sich die einzelnen Schritte
der Salzgewinnung mitverfolgen:
Das Salz klitzert in der Sonne:
Im Salzmuseum sind Proben aus aller Welt zu sehen:
Karla Kunstwadl macht einen Großeinkauf:
Abends gibt es Knoblauch-Spaghetti
Zuerst kommt Salz ins Kochwasser:
Ein kleines Säckchen "Fleur de Sel de Camargue" wird Karlas Salz-Sammlung bereichern.
Was ist Fleur de Sel?
Es ist das teuerste Meersalz, die so genannte Salzblume, entsteht nur an wenigen Tagen im Jahr. Durch den Wind wird die Salzblume als hauchdünne Schicht an der Rändern der "Salztische" abgelagert und mit viel Fingerspitzengefühl in Handarbeit mit einer Holzkelle vorsichtig abgeschöpft. Dieses natürliche weiße Salz kommt unbehandelt in den Verkauf und wird von Gourmets aufgrund des zarten Aromas und einer leichten Feuchtigkeit geschätzt.
Fleur de Sel von der Île de Ré und aus der Bretagne hat Karla schon in ihrer Sammlung:
Die französische Atlantikinsel Île de Ré ist nicht nur für ihr Salz bekannt, sondern auch für ihre Esel.
Porträtaufnahmen
Aufmerksam werden die Ohren gespitzt:
Ein ganz freundlicher Zausel:
Früher hat man auf der Île de Ré die Esel vor Mückenstichen geschützt, indem man ihnen Hosen anzog. Heute dient diese Tradition vor allem als Touristenattraktion.
Auch die Mitbringsel-Industrie lebt recht gut von dieser Idee.
Karla hat jede Menge Hosen-Esel für die
lieben Daheimgebliebenen erstanden:
Schwere Entscheidung:
Wer bekommt welchen Esel?
Und natürlich hat Karla Kunstwadl
auch an sich selbst gedacht !
Eine Flasche Inselwein, Salz
und ein graues Eselmädchen:
Karla Kunstwadl & friends:
Was Karla Kunstwadl
aus der Normandie mitgebracht hat:
Die Normandie -
zwischen Meer und Land
Normannische Butterkekse
Nos amis de Normandie:
Foto: Brigitte Stolle

Taboulé
Ein erfrischender Sommersalat
aus Hartweizengrieß.
In Südfrankreich bekommt man ihn häufig
auf orientalische Art mit Rosinen.
Ich habe ihn mit Tomaten und Oliven vermischt.
Angemacht ist er mit einer einfachen
Essig-Öl-Marinade
mit Knoblauch und Senf.
Fleischlos glücklich
ins Wochenende !!!
Hier sehen wir ein Getreidefeld in Frankreich.
Aus dem Getreide wird das Mehl gemahlen,
aus dem man später Baguette backt.
Karla Kunstwadl vor dem Getreidefeld.
Nicht zuviel abreißen, bitte!
Vor dem Feld steht ein Haus
und ein blaues Auto:
Was steht denn da auf dem Schild?
Aha, es ist ein Schleusenwärterhäuschen!
Wir befinden uns am Marne-Saône-Kanal
bei der Schleuse Nummer 18 in Dardenay.
Schleusenwärterin Karla Kunstwadl
guckt aus dem Fenster heraus.
"Huch, da kommt ein Schiff !"
Jetzt muss gearbeitet werden!
Verstecken im Rettungsring gilt nicht!
Karla legt sich ordentlich ins Zeug:
Puh, ist das schwer !!!
Endlich geschafft!
Gut gemacht, Karla!
Zur Belohnung gibt es
einen Käse der Region.
Fromage de Langres
So sieht er ausgepackt aus:
Und so mit einem Stückchen Baguette:
Magnifique, findet Karla Kunstwadl !
Wer mehr über den Fromage de Langres
wissen will, klickt hier !
Die Cavaillon-Melone – süß, aromatisch duftend, der kräftige Orange-Farbton: eine Sensation! Ihren Namen hat diese Sommerfrucht von der provencalischen Stadt Cavaillon. Hier wird sie angebaut.
Es gibt mittlerweise unzählige köstliche Rezepte auf Basis dieser Zuckermelone. Sterne- und Spitzenköche haben sich daran versucht und die wunderbarsten Kreationen geschaffen: Obstsalate, Torten, Desserts, Beilagen ...
Trotzdem: Oft ist das Einfachste auch das Beste, gerade in der Provence, die ja eher eine ländlich-einfache Küche hervorgebracht hat.
Mir schmeckt die reife Cavaillon-Melone immer noch am besten "nature". Gut gekühlt, halbiert, entkernt – und dann einfach so aus der Schale gelöffelt.
Und hier mein Foto zum Thema:
Wofür würden Sie sich entscheiden?
Ich entscheide mich für die grünen Bohnen. Ein paar Tomaten kommen ebenfalls in den Einkaufskorb. Mein Lieblingsrezept ist zugleich auch das einfachste: Die Bohnen werden mit frischen Kräutern der Provence gekocht. Ich gebe aromatisches dickflüssiges Olivenöl in eine Pfanne, drücke mehrere Zehen sehr saftigen Knoblauch hinein, lasse den Knoblauch aber nur ganz kurz auf der heißen Platte, so dass er fast noch roh ist. Jetzt hebe ich die frisch gekochten grünen Bohnen unter, ein paar Würfelchen Tomaten als Farbklecks, Salz und Pfeffer aus der Mühle - fertig!
Dazu gibt es Mini-Bratkartöffelchen. Ich habe Glück gehabt und ganz kleine Kartoffeln gefunden – auch hier in der Provence nicht immer zu haben! Sie sind so groß wie eine große griechische Olive, sehen also ganz putzig aus. Sie werden wie üblich gekocht, geschält und dann in Olivenöl mit Knoblauch und einem Zweig Thymian goldgelb gebraten.
Und so sieht dann der fertige Teller aus:
Soviel Knofi kann ich mir natürlich auch nur
im Urlaub oder am Wochenende leisten - schade!
Impressionen
Wenn Früchte so angeboten werden,
kriegt man gleich Lust darauf, oder?
Diese Fotos habe ich in Südfrankreich gemacht.
L' Escalivade
Hierbei handelt es sich um eine katalanische Gemüseplatte. Sommerliche Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Zucchini werden dabei bevorzugt. Es ist ein wunderbares vegetarisches Hauptgericht und wird mit frischem Brot serviert. Auch als Beilage, z. B. zu gebratenen Tofuscheiben oder zu Bratlingen aller Art eignet sich die Escalivade hervorragend.
Ursprünglich wurden die Gemüse auf dem Holzkohlengrill gegart, bis die Haut schwarz war. Dies gab dem Gericht den typischen rauchigen Geschmack. Die Haut wurde dann abgezogen und das Gemüse mit Olivenöl und viel Knoblauch angerichtet.
Man kann die Escalivade natürlich auch im Backofen herstellen. Man nimmt dazu soviel von den genannten Gemüsen wie man mag, wäscht und putzt diese wie üblich und scheidet sie in nicht zu kleine Teile bzw. Scheiben. Auch Zwiebeln gehören unbedingt dazu. Sie können separat gebraten und am Ende über dem fertigen Gericht verteilt werden. Das Ganze wird in einer feuerfesten Form oder auf dem Backbleck verteilt und bei circa 150 °C in den Backofen geschoben, bis das Gemüse weich die gewünschte Konsistenz hat (dies dauert je nach Größe der Teile ungefähr eine halbe Stunde). Wer mag löst die Haut von den Paprikaschoten ab.
In der Zwischenzeit wird eine Marinade hergestellt, die aus Olivenöl, frisch gepresstem Knoblauch und etwas Weißwein- oder Balsamicoessig besteht. Diese Marinade wird pikant abgeschmeckt mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle. Kräuter wie Thymian, Salbei oder Lorbeerblatt runden den Geschmack ab.
Sie können die Escalivade heiß oder kalt genießen.
Im französischen Teil Kataloniens heißt dieses Gericht "Escalivade", im spanischen Teil "Escalivada".
Ganz toll – und zur Nachahmung empfohlen !!!
Noch ein kalorienfreier Blick in ein Schaufenster:
Süße Köstlichkeiten !
le sacristain = der Mesner, Küster, Kirchendiener