Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

12.12.2011 um 04:00 Uhr

Pizzoccheri

Pizzoccheri sind Nudeln aus Buchweizen.

Pizzoccheri mit Gemüse und Käse als Eintopf oder Auflauf 
ist eine Spezialität aus Norditalien.
In der Schweiz kennt man ähnliche Zubereitungsarten.
Dort nennt man diese Nudeln Pizokel.

Ich habe mich für ein Gratin mit Mangold entschieden,
wie ich es einmal im Veltlin gegessen habe
(weitere dort übliche Gemüse zu Pizzoccheri
wären Wirsing oder Spinat).

Zuerst werden Zwiebelwürfelchen, Knoblauch,
1 klein geschnittene Karotte und die Strunkstückchen
des Mangolds in Butter angeschwitzt.

Erst danach kommt das Mangoldgrün dazu.

Abgelöscht wird mit etwas Weißwein und Gemüsebrühe.

Die Nudeln werden separat gekocht.

Für das Gratin gibt man in eine feuerfeste Form
lagenweise Gemüse, Käse, Nudeln ...

... als letzte Schicht erneut geriebenen Käse.
Im Original wird Fontina verwendet,
mit Emmentaler schmeckt's aber genauso gut. 

Und so sieht das fertige Gratin, ganz heiß aus dem Backofen, aus:

Ein leckeres Herbst- und Winteressen !

Foto (s): Brigitte Stolle

14.10.2011 um 04:00 Uhr

Was gibt's heut zum Abendessen?

Käsespätzle !!!

Mit knusprig gebratenen Zwiebeln
und würzigem Bergkäse.

Foto (s): Brigitte Stolle

10.05.2011 um 04:00 Uhr

Heute kocht der Chef ...

... höchstpersönlich !

Fusilli lunghi mit Tomaten-Brokkoli-Sugo.

Zuerst bereitet er einen sämigen Sugo aus
Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Tomatenmark
und vielen Kräutern zu.

In den Sugo kommen die Brokkoliröschen:

Der Chef gibt die al dente gekochten langen Fusilli dazu ...

... und hebt die Pasta mit eigener Hand
sorgfältig unter das Gemüse:

Aha, SO geht das also!
Wieder was dazugelernt :-)
 

Abschmecken und fertig !

Foto (s): Brigitte Stolle

 

05.04.2011 um 04:00 Uhr

Fladenbrot, selbstgebacken

Mein Hefefladen aus Dinkelmehl
mit  Rosmarin und groben Salzkörnern.

Lecker !

 

Und noch einer mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen:

Foto (s): Brigitte Stolle

 

10.02.2011 um 04:30 Uhr

Schmeckt nach Urlaub

Sonnenblumenkerne fettfrei anrösten

Tofu in kleine Würfelchen schneiden,
salzen und pfeffern ...


 
... und mit etwas Rosmarin SO knusprig anbraten:

Zwischenzeitlich aus einer roten Zwiebel
und einigen Champignons ...

... sowie Tomatenmark und Gemüsebrühe
einen Tomatensugo herstellen.



Die Pasta (hier: Pennoni) al dente kochen ...

... und auf dem Sugo anrichten:


Die knusprigen Tofuwürfelchen darübergeben ...

... und mit Cocktailtomaten und
schwarzen Oliven verzieren.

Noch einen Klecks Tomatensugo und
Sonnenblumenkerne dazu
und frisch geriebenen Parmesan -
dann sieht's so aus:

Foto (s): Brigitte Stolle

30.08.2010 um 04:04 Uhr

Spaghetti mit Kürbiskern-Pesto

Kürbiskern-Pesto

(italienisch pestare = zerstoßen) 

Zuerst ein Bier für die Küchenbrigade – und dann geht’s los ! 

Ein Bier für den Koch 

Die Zutaten: 

2 Bund frisches Basilikum
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Kürbiskerne
1/8 Liter kaltgepresstes Olivenöl
50 Gramm Parmesan oder Pecorino, gerieben

Der Koch macht Pesto

Dieses ligurische Originalrezept habe ich leicht abgewandelt und Kürbiskerne statt der Pinienkerne genommen. 

Der Mörser (von lateinisch: mortari „zermalmen“) = ein dickwandiges Gefäß zum Zerstoßen von Pflanzenteilen oder Ähnlichem mittels eines Stößels.

 

Zutaten Spaghetti mit Pesto


Zutaten Pesto Mörser

Einfacher und oberarmmuskelfreundlicher kann man das Pesto mit der Küchenmaschine oder einem Pürierstab zubereiten, aber so macht’s viel mehr Spaß!

Das Ergebnis:

Eine wunderbar riechende Sauce von einem tollen Grün !

Pesto im Mörser

Als Brotaufstrich, zur Minestrone, mit Risotto, Gnocchi – oder

Spaghetti al pesto:
 

Spaghetti mit Pesto

27.08.2010 um 04:04 Uhr

Lieblingsspaghetti

Neben "al burro" sind
"Spaghetti olio, aglio e peperoncino"
die allereinfachste und schnellste Art,
Pasta zuzubereiten.
Und das Einfachste ist manchmal
sogar besonders lecker.


Knoblauchzehen schälen und mit einem schweren Messer zerdrücken. Bei zwei Personen und 250 Gramm Spaghetti sollten es schon mindestens zwei Zehen sein, damit das Gericht seinen typischen Geschmack bekommt. Ich nehme deutlich mehr - entweder man mag Knoblauch oder man mag ihn nicht. Die Spaghetti (vollkörnige oder andere) "al dente" kochen und abseihen. Die Knoblauchzehen und den Peperoncino in einen Topf oder einer Pfanne mit 4 Esslöffeln kaltgepresstem Olivenöl leicht anrösten, aber ohne dass der Knoblauch zuviel Farbe annimmt. Die Spaghetti mit der Olivenöl-Knoblauch-Sauce in einer Schüssel vermischen (den Peperoncino vorher entfernen) und  dazu frisch geriebenen Käse reichen (ich mag am liebsten Pecorino, aber auch Parmesan schmeckt sehr lecker).


Dazu passt:

Tomatensalate 

16.08.2010 um 04:04 Uhr

Hirse mit Erbsen

Grundrezept:

Hirse : Gemüsebrühe im Verhältnis 1 : 2. Fünf Minuten kochen, 30 Minuten bei geschlossenem Deckel quellen lassen. Die Hirse wird vorher gewaschen. Wird eine breiartige Konstistenz gewünscht (z. B. zum Füllen von Gemüsen usw.), kann etwas mehr Wasser genommen und muss zwischendurch gerührt werden. Für ein körniges Ergebnis lässt man die Hirse ohne Rühren quellen.

Hier wurde die Hirse mit Erbsen und Kräutern gegart und mit Salat serviert:

Hirse mit Erbsen

Foto (s): Brigitte Stolle

Die Hirsebreifahrt war eine Wette zwischen den Schweizern aus Zürich und den Elsässern aus Strassburg im Jahr 1456. Die Zürcher bewiesen mit einer Bootsfahrt, dass sie innerhalb von 24 Stunden in Strassburg sein konnten, weil der aus Zürich im Boot mitgebrachte Hirsebrei in Strassburg noch warm war.

07.05.2010 um 04:44 Uhr

Couscous-Salat

Mein Couscous-Salat

mit Tomaten und Petersilie:

Couscous-Salat

Und mit Karotten und Mais.

Dazu Brot mit Avocado-Paste:

Avocadobrot

Mund und Augen

30.04.2010 um 04:04 Uhr

Fusilli Caruso

von: buchzeiger   Kategorie: Getreide (Pasta, Reis und mehr)   Stichwörter: Pasta, Fusilli, Caruso

Fusilli Caruso

(für 2 Knoblauch-Liebhaber)

[Geht natürlich auch mit Spaghetti u. a.]

Feingeschnittene Zwiebelwürfelchen und
gaaanz viel Knoblauch in etwas Butter anschwitzen:

Fussili Caruso_1

200 Gramm Champignons blättrig schneiden und mitschwitzen:

Fussili Caruso_2

1/2 Bund Petersilie sehr fein hacken und dazugeben:

Fussili Caruso_3

Dito 4 Tomaten in Würfelchen:

Fussili Caruso_4

Das Ganze nach einer Weile mit 1/2 Becher Sahne ablöschen:

Fussili Caruso_5

Die Sauce einmal kurz aufkochen und sofort
mit 250 Gramm gekochten Fusilli vermischen:

Fussili Caruso_6

Frisch geriebenen Käse darübergeben
(weil Bärlauchzeit ist, hab ich noch - völlig uncarusomäßig -
ein paar feingeschnittene Bärlauchblätter als Deko benutzt):

Fussili Caruso_7

Warum die Pasta-Sauce nach dem Opernsänger Enrico Caruso benannt ist, ist nicht genau überliefert. Caruso stammte aus Neapel und liebte wohl Spaghetti & Co im Allgemeinen. Irgendetwas mit Nudeln, Tomaten und Käse sollte es für seinen Geschmack schon sein. Allerdings immer nur nach einem Auftritt, denn ein voller Bauch singt bekanntlich nicht gerne. Vor einem Konzert gab es lediglich ein Glas Chianti und eine "piccolezza" (= Kleinigkeit) zum Essen - nur damit man nicht vor Schwäche vor der Bühne fiel. Erst danach kamen die Pasta-Schlemmereien zum Zuge.

Foto (s): Brigitte Stolle

19.02.2010 um 06:30 Uhr

Gemüsebulgur mit Erdnüssen

Bulgur

ist zerkleinerter vorgegarter Weizen, 
eine Art Parboiled-Weizengrieß.
Er hat eine goldgelbe Farbe
und sein Geschmack ist leicht nussig.

Bulgur

Für das folgende Rezept wurde Bulgur
in Bio-Qualität verwendet.

Für 150 Gramm Bulgur benötigt man
circa 1/2 Liter Gemüsebrühe.
Der Bulgur wird in der Gemüsebrühe gekocht
und dabei ständig umgerührt.
Nach 10 Minuten schaltet man die Herdplatte
aus und lässt ihn bei geschlossenem Deckel quellen.

Zwischenzeitlich verschiedene Gemüse
in etwas Olivenöl dünsten, z. B. Karottenwürfelchen, Gemüsepaprika, Erbsen, Tomaten, Champignons ...
Das Gemüse mit dem fertigen Bulgur vermischen
und mit frisch "gepulten" Erdnüssen anrichten.

Bulgur ist eine Getreidezubereitung, die zu den Hauptnahrungsmitteln im Vorderen Orient gehört.

 Gemüsebulgur

Die Erdnüsse bieten den Zähnen
bei diesem eher weichen Gericht
eine willkommene "Bissmöglichkeit".


Erdnüsse

Eigentlich schade, dass Erdnüsse
als "Fernsehknabberei" und "Affenfutter"
ein wenig in Verruf geraten sind,
dabei sind sie ungesalzen
und pur gegessen sehr gesund.

Aber genau genommen sind sie,
botanisch gesehen, gar keine Nüsse,
sondern gehören zur Familie der Hülsenfrüchte.

Foto (s): Brigitte Stolle

10.02.2010 um 04:15 Uhr

Rettet das Butterbrot

Rettet das Butterbrot

"Im Zeitalter von Brötchen, Baguette (langes dünnes frz. Weißbrot), Sandwich (belegte doppelte Weißbrotschnitte) und Croissant (Gebäck aus Plunderteig in der Form eines Hörnchens) hat das gute alte Butterbrot (belegte Graubrotscheibe) einen schweren Stand. Es ist sozusagen eine vom Aussterben bedrohte Spezie.

Butterbrot.de setzt sich für den Erhalt des Butterbrots ein. Wir bekennen uns öffentlich zur buttrigen Schnitte und geben zu: "Ja, wir schmieren Butterbrote". Doch damit nicht genug: Außerdem suchen wir Gleichgesinnte, die sich ebenfalls zur Stulle bekennen."

Tolle Seite - hier klicken und anschauen!



Zeichnung: privat

16.05.2008 um 04:22 Uhr

Brezel

Lust auf eine Butterbrezel

zum Frühstück ?

Bitte sehr:

06.01.2008 um 07:00 Uhr

Kalorienarmes ...

14.10.2007 um 07:10 Uhr

Giardiniera

Gestern Abend war ich
"Fleischlos glücklich"
mit einer
Pizza Gärtnerin:

05.10.2007 um 04:05 Uhr

Kasspatzn im Pfännchen

Fleischlos glücklich:

Ich nehme die Käsespätzle !

Und vorher einen knackigen Blattsalat:


Käsespätzle oder Kasspatzn.

Woher der Name kommt, kann man hier nachlesen.

Allerdings: Wissenschaftlich erwiesen ist das Ganze nicht.

Viel Raum also für eigene
sprachwissenschaftlichen Überlegungen ...

31.08.2007 um 04:05 Uhr

Pizza Pazza

von: buchzeiger   Kategorie: Getreide (Pasta, Reis und mehr)   Stichwörter: Pizza, Vollkorn, vegetarisch

Hoffnung hat Pizza-Rezepte aufgeschrieben
- ich habe Fotos gemacht.

Abweichung: Ich backe fast ausschließlich
mit frisch gemahlenem Vollkornmehl.

Die Hefe wird mit etwas Honig gefüttert,
damit sie sich vermehrt und der Teig schön aufgeht:

Gärung: hier ist ganz schön was los !

Nach dem Gehen und Ausrollen wird
Tomatensugo auf dem Teig verteilt:

Belag nach Lust und Laune:

Was fehlt hier noch?
Ach ja: der Käse !

Ein Blick in den Backofen:

Fertig !

Noch eine?
Na gut !

Mmmmhhh !

Foto: Brigitte Stolle

23.05.2007 um 04:10 Uhr

Bandnudeln mit Cashewkernen

Bandnudeln mit Cashew-Nüssen

Zutaten für 4 Personen:

400 g Bandnudeln
250 g Cashew-Nüsse, ungeröstet
4 Knoblauchzehen
3 kleine Chilischoten
5 EL Öl
3 Bund Koriander
1 Bund Schnittlauch
50 g Butter
Salz

Und so geht’s:

Die Nußkerne auf einem ungefetteten Blech im Backofen auf der 2. Einschubleiste bei 200 C 10 - 12 Minuten goldbraun rösten. Inzwischen Knoblauchzehen fein würfeln, Chilischoten längs aufschneiden, entkernen und ebenfalls fein würfeln. Bandnudeln bissfest kochen, abspülen und abtropfen lassen. Nußkerne grob hacken, Öl in der Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili anbraten, bis der Knoblauch leicht gebräunt ist. Nußkerne und Nudeln in die Pfanne geben und gut vermischen. In eine vorgewärmte Schüssel geben. Die Korianderblättchen hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden und beides unter die Nudeln mischen. Butterflöckchen darauf verteilen und sofort servieren. Dazu schmeckt ein Salat.

Cashew-Nüsse (engl. Cashew nuts, franz. Noix de cajou, ital. Noce di acagiù, span. Anacardo) bzw. Cashew-Kerne stammen aus den Tropen. Hauptlieferanten sind Indien, Brasilien, Indonesien und Argentinien. Die nierenförmigen Cashew-Nüsse gibt es auch unbehandelt zu kaufen. Sie sind aber roh ungenießbar. Man verwendet sie hauptsächlich für asiatische Gerichte aus dem Wok, oder nimmt sie zum Backen. Cashew-Nüsse werden aber meist geröstet und gesalzen in Dosen verkauft. Man findet sie auch in Nußmischungen wie z.B. dem sog. "Studentenfutter". Cashew-Nüsse schmecken leicht süßlich und haben einen sehr feinen und milden Geschmack. Der tropische Kaschu Baum oder Acajoubaum trägt Kaschuäpfel und Kaschukerne. Diese Kaschukerne werden weltweit unter dem englischen Namen Cashew gehandelt. Cashew-Nüsse wachsen am unteren Ende der Kaschu-Äpfel und werden durch eine feste, lederartige Schale geschützt. Damit man die Cashew-Kerne herauslösen kann, müssen die Nüsse zweimal erhitzt werden.
Weitere tierfreundliche Rezepte
finden Sie auf den
Kuh-Seiten.

 

16.05.2007 um 04:05 Uhr

Bunte Reispfanne

Gesund - lecker - schnell:

Die Reispfanne

Zwiebeln und Gemüse nach Lust und Laune in einer Pfanne sautieren (hier: Erbsen, Paprikaschote, Karotten, Champignons, Tomaten, Zwiebelschlotten, Knoblauch) und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Wenn alles gar ist (das Gemüse darf gerne noch etwas Biss haben), wird der zuvor gekochte Reis (weißer Reis, Naturreis, Basmati o. a.). untergerührt und alles nochmals abgeschmeckt. Wer mag, streut ein wenig Parmesan darüber.

Buchtipp:

Zwergenstübchen Reisküche

11.05.2007 um 04:30 Uhr

Spätzle

Spätzle

In dem berühmten Rechtsbuch "Der Sachsenspiegel" (13. Jh.) wird das Herzogtum Schwaben durch einen Ritter dagestellt, welcher ein Spätzlebrett in Händen hält. Spätzle sind demnach eine urschwäbische Spezialität; schon damals war ihre Herstellung mit Brett, Messer oder Schaber bekannt. Inzwischen gibt es noch viel anderes Gerät zur Herstellung der schwäbischen Nudelspeise: Spätzle-Mühlen, Spätzler, Spätzleschwob, Spätzle-Hobel oder gar das "Spatzenmodel".

Hier ein Grundrezept für circa 6 Personen:

500 g Mehl
4 Eier
1/4 Liter (Mineral-)Wasser
Salz

Und zum Abschmälzen:

40 g Butter
2 Esslöffel Semmelbrösel

Aus den Zutaten einen zähflüssigen Teig zubereiten. Dieser wird so lange mit dem Rührlöffel bearbeitet, bis er Blasen wirft. Den Teig etwas gehen lassen. Dann streicht man einen Teil des Teiges auf das Spätzlebrett und schabt mit einem Schaber oder breitem Messer dünne lange Streifen ins sprudelnd kochende Salzwasser. Wenn die Spätzle im Wasser nach oben steigen, sind sie fertig. Man nimmt sie mit einem Schaumlöffel heraus, lässt sie gut abtropfen und richtet sie in einer erwärmten Schale an. Zum Schluss kommen die in Butter goldgelb gerösteten Semmelbrösel darüber, d. h. die Spätzle werden "abgeschmälzt".

Sollen die Spätzle ganz besonders schmackhaft werden, nimmt man für die Zubereitung kein Wasser, sondern so viele Eier "wie das Mehl schluckt".

Etymologie:

Woher das Wort Spätzle kommt, ist nicht eindeutig geklärt. Einerseits wird der Begriff mit dem Vogel gleichen Namens "Spatz" in Verbindung gebracht. Die kleinen Teigstücke, die man ins kochende Wasser schabt wurden, wurden früher aufgrund ihrer Form als "kleine Spatzen" bezeichnet.

Andere Sprachwissenschaftler sehen in italienisch "spezzare", was "zerteilen" bedeutet und später eingedeutscht wurde, den Ursprung des schwäbischen Spätzle.

Der passende
Limerick
zum Thema:

Einer Köchin aus Nesselwang,
der war vor'm Spätzle-Schaben ganz bang.
Drum zog sie nach Hessen,
hier kann sie vergessen,
dass ihr niemals ein Spätzle gelang.



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