11.9.08
2. Musikalisch gibts auch mal eine Randnotiz, und zwar ueber einen deutschen Interpreten des Namens "Sven van Thom", der Masse bekannt durch folgendes Lied: http://de.youtube.com/watch?v=TY512De7oEU . Ich weiss nicht, woher, aber diese Melodie und das Zusammenspiel zwischen maennlicher und weiblicher Stimme kommt mir EXTREM bekannt vor. Liv Kristine, Leaves' Eyes, Theatre of Tragedy, evtl Elis? Ehrlich gesagt glaube ich fast, die Melodie wurde "geklaut"... Weiss irgendjemand, woher? Muesste was auch dem Metal/Rock/Goth- oder auch Folk-Bereich sein, allein, weil ich sonst kaum was hoere... Waer ja auch nicht das erste Mal. Wer noch merkwuerdig aehnlich klingende Lieder hoeren will, spiele mal "Sleeping Sun" von Nightwish und "Jaded" von Paradise Lost hintereinander. Oder "Ewigkeit" von Mantus mit "Enter" von Within Temptation. Was aufgefallen? ;)
3. Ich hab absolut unerwartet einen Paypal-Gutschein ueber 10 EUR erhalten... Juhu! =) Nunja, was macht man mit einem Gutschein, der am 21.9. verfaellt... Im Urlaub kann ich nur notfalls aufs Internet zugreifen... Also... Hm... Bestellt man sich eben etwas, womit man insgesamt unter 10 EUR landet, ist besser, als das Geld zu verschenken... Daher erhalte ich in 1-2 Wochen ein Paeckchen mit Suesskram aus Japan, den ich noch aus meiner Kindheit kenne. Wollte das Zeug sowieso mal wieder essen, allein, um zu ueberpruefen, obs heute noch so schmeckt, wie damals ;)
4. ER ist eben vom Einkaufen zurueck. Wurde im(!) Supermarkt von nem Besoffenen zugeschwafelt, der ihm erst seine Lebensgeschichte erzaehlen wollte und dann fragte, wo der Schnaps sei und ob er ihm helfen koennte, den billigsten zu finden *wuerg* Danach belaestigte er noch einige Beschaeftigte und machte zum Schluss Randale an der Kasse, weil er nicht genug Geld dabei hatte, seinen Schnaps aber trotzdem haben wollte. Das um 18 Uhr...
5. Wieso ist es eigentlich so ironisch, wenn streng glaeubige Menschen meinen, sie wuerden immer ihren gesunden Menschenverstand gebrauchen? (Das ist eine rhetorische Frage, also bitte keine Antworten wie "Weil sie sich sonst nicht blind auf Gott verlassen, sondern selbst abwaegen wuerden, was machbar ist" - das weiss ich selbst) ;)
cn P


Aberauch bei vielen anderen fällt mir oft auf, dass sie scheinbar "geklaut" sind.
Dieses kann vielleicht sogar unbewusst sein, dass sich beim Komponieren eine alte längst vergessene Melodie mit in die Gedanken einschleicht, ohne es bewusst zu merken.
Bei Gerichtsverhandlungen gab es wohl sogar schon Urteile dass für eine Notenfolge von 5 Noten dann an den früheren Urheber eine Entschädigung gezahlt werden musste.
Es ist auf der anderen Seite fast schon merkwürdig, dass bei der doch begrenzten Anzahl von Noten, immer noch neue Stücke die man so noch nie hörte herauskommen können.
Klar hört sich ein Stück, in dem
16tel Noten gegen viertel und viertel gegen achtel Noten getauscht werden, schon wieder ganz anders an. Auch die Geschwindigkeit des Stückes spielt bei dem Wiedererkennungswert eine Rolle.
Ich weiss garnicht ob man Verstand und Glaube als eines nennen kann.
Für mich sind es zwei sehr unterschiedliche Dinge die auf gänzlich verschiedenen Ebenen ablaufen.
Der Glaube ist mit dem Verstand wohl kaum zu erfassen. Er ist da, oder eben nicht.
Kirche, Kirchenführer, Religionsausleger aller Religionen versuchen zwar, den Glaube zu rationalisieren, indem sie ihm ein Gerüst des Verstandes zu geben versuchen. Nachweise für die Richtigkeit des geschrieben Wortes suchen oder eben einfach erzeugen, aber das geht, nach meiner Auffassung weit an dem Glauben vorbei.
Wir selbst können, wenn wir glauben, es wohl auch nicht unbedingt rationell erklären.
Zumal der Glaube mal stärker, mal schwächer ist, je nach Lebensumständen und Situation. Glaube ähnelt ja eher einem Gefühl. Einem Gefühl dass einem sagt, es ist mehr da, als zu sehen ist, einem Gefühl des Geborgenseins, des Aufgehobenseins.
Ähnlich, als wenn dir eine Gänsehaut ohne jeglichen logischen Grund über den Rücken läuft, du das Gefühl hast da sei etwas, etwas was du aber nicht ausmachen oder benennen kannst. In dieser Situation hilft der Verstand auch kaum, der sagt da ist nichts.
Es gibt Verstandesmenschen, die ihren Glaube wissenschaftlich belegbar ansehen.
So sprach ich einmal mit einem türkischen Maschinenbau und Elektroingeneur, der der Meinung ist, im Koran steht alles drin was die Wissenschaft belegt hat. Zum Beispiel die Trennung von Salz und Süsswasser in den Flüssen und Meeren, sowie der verschiedenen Tierarten die nur in dem ihnen zugewiesenen Teil leben können. Für ihn ist auch schlüssig wissenschaftlich bewiesen wie das Leben durch Gott auf die Erde kam. Und er war wirklich ein Verstandesmensch und dennoch zu tiefst gläubig.
Verstand ist ja auch sehr zweischneidig. Wir denken und glauben, es sei alles so wie wir es sehen und wahrnehmen. Dabei ist es ja nur für uns so (geschaffen?) wahrnehmbar. Wir wissen dass grün nicht grün ist, sondern dass ein grünes Objekt eben alle Farben schluckt, nur nicht grün, und dadurch diese Farbfrequenz wieder abstrahlt.
Nachts sind eh alle Katzen grau.;-)
Würden wir in einem anderen Frequenzbereich hören, würde es sich alles ganz anders anhören.
Und doch ist unser Verstand felsenfest davon überzeugt, es sei alles so wie wir es wahrnehmen. Mit eigenen Augen sehen. Was sehen wir? Einen Haufen an Atomen die zusammengefügt wie sie sind, für uns unsere Welt ergeben.
Liebe Grüsse
Und natuerlich darf jeder glauben, was er moechte. Generell darf jeder tun und lassen, was er moechte, so lange er damit niemand anderen verletzt. Absurd finde ichs schon bei fast fanatisch(!) religioesen Menschen, die immer 100%ig darauf vertrauen, Gott wuerde ihnen schon helfen, und die daher gar nichts mehr selbst anpacken. Und auch ueber nichts nachdenken, von wegen "in der Bibel steht das, also stimmts". "Gesunder Menschenverstand" heisst fuer mich persoenlich, sein eigenes Hirn zum Nachdenken zu benutzen. Das schliesst grenzenlosen, blinden Glauben aus. Daher finde ich, darf ruhig jeder glauben, was er moechte, er soll aber bitte nicht versuchen, damit irgendwelche Dinge logisch begruenden zu wollen. Denn mit Logik/Wissen hats einfach nichts zutun und ist damit nicht vereinbar. Besonders, wenn der Glaube aus bestimmten Gruenden naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Und ja, eigentlich sieht die Welt ganz anders aus, als unsere Augen es wahrnehmen. Ich habe mich schon sehr oft gefragt, wie.
Ob die Wissenschaft immer und in allen Fällen so logisch ist lässt sich manchmal auch bezweifeln.
Wie ein Wissenschaftler sagte:
Wissenschaft und Forschung besteht immer aus wenn, wäre und wahrscheinlich. Er arbeitet übrigens mit am CERN Projekt.
Hört sich nicht sehr wissenschaftlich faktenorientiert an.
Wissenschaft kann wohl die Welt wie wir sie sehen abbilden und versuchen zu erklären.
Aber ob es von aussen gesehen alles wirklich so ist, wie wir es wahrnehmen weil wir uns Menschen und unser Erleben als Bezugsgrösse nehmen?
Mich würde zum Beispiel interessieren wie das Weltall in diesem Moment wirklich aussieht. Dieses wird wahrscheinlich kein Mensch sagen können, da keiner weiss was mit Sternensystemen die in hinderttausenden von Lichtjahren entfernt von uns sich befinden, innerhalb dieser Zeit mit ihnen passieren wird.
Liebe Grüsse