Bin ziemlich muede heute. Hab, seitdem ich gestern Abend nach laengerer Zeit wieder online konnte, in keine Community mehr geschaut, kaum Emails beantwortet. Dass ich hier schreibe, ist keine Besessenheit, aber ich will dieses Tagebuch schon komplett haben. Und wenn ich jetzt nicht schreibe, ist alles innerhalb von einigen wenigen Tagen wieder aus meinem Gedaechtnis verschwunden... Und das waere ein wenig hinderlich dabei, diese Erinnerungen hier komplett zu halten. Aber wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei jenen dummen Kindern... Ich weiss ja auch nicht. Und die Menschen scheinen auch nicht zu wissen, was sie zu wollen. Die Reaktionen sind unterschiedlich, aber... Habe oft den Eindruck, sie drehen sich sowieso alles immer so, wie sie es gerade brauchen. Habe ja schon einiges erlebt... Nicht erst, seitdem ich IHN kenne, wurde ich auf der Strasse ab und zu beschimpft... Vorteile kann es allerdings auch haben, sich von der Masse abzuheben. Wie oft hatte ich schon genuegend Fussfreiheit, weil sich in einer ansonsten ueberfuellten Bahn keiner neben mich setzen wollte. Nein, ich will jetzt keine bloeden Kommentare wie 'Du waescht dich wahrscheinlich nicht', etc, hoeren. Selbst wenn ich mich nicht waschen wuerde, mein Parfuem wuerde das sowieso komplett ueberdecken ;) Nee... Ich merke schon, wie einige Menschen seltsam respektvoll Abstand halten. Und ich frage mich immer, wieso, denn so graesslich sehe ich doch eigentlich gar nicht aus... 'Boese' schon gar nicht. Aber vielleicht habe ich einfach andere Relationen, eine andere Weltsicht. Wenn ER mit mir draussen geschminkt herumlaeuft, kommen Bezeichnungen wie 'Satanist' gehaeuft (Ich finde es eher huebsch). Schminken sich Satanisten etwa alle?! Wieder etwas dazu gelernt ;) Seltsam finde ichs nur, dass dann andererseits Minuten spaeter auch wieder getuschelt wird, ER sei schwul... Nur weil er sich schminkt... Also... Da sieht mans wieder: Jeder will nur das sehen, was er sehen will. Und nach Satanisten scheinen einige ja ganz paranoid zu sein. Absurderweise scheinen die Massen zu glauben, Satanisten liefen den gesamten Tag in langen schwarzen Gewaendern herum und haetten langes, schwarzes Haar... Wie geschockt waeren sie wohl, wenn sie mal bemerken wuerden, dass viele nicht anders aussehen, als sie selbst... Wenn sie es denn ueberhaupt wahr haben woellten. Naja, ich bin jedenfalls mit meinem Stil zufrieden und an IHM finde ich auch nicht nur (Wenn wir mal beim Aeusserlichen bleiben) den blossen Koerper huebsch. Ist mir egal, was andere Menschen darueber denken, in welche Schubladen sie mich deswegen werfen... Gerade, wenn sie ueber etwas reden, von dem sie merklich keine Ahnung haben, kann ich sie, und damit ihre Beschimpfungen, auch nicht ernst nehmen. Lachen kann ich manchmal natuerlich auch nicht mehr, irgendwann nervt es, und ich komme aus dem Kopfschuetteln nicht mehr heraus (Und da bekomme ich teils Depressionen... Wenn ich immer wieder diese extreme menschliche Dummheit vor Augen gefuehrt bekomme! DARUNTER leide ich, wenn ueberhaupt, nicht unter ihren Angriffen...). Aber ansonsten nehm ichs eigentlich eher weniger ernst. Wirklich abgefunden habe ich mich natuerlich nicht damit, auch, wenn es unrealistisch ist, die Utopie einer toleranten Welt, in der alle Menschen sich gegenseitig akzeptieren und respektieren, die es nie geben wird (Das haben Utopien an sich... *re*), ich trage sie irgendwie immernoch in einem hinteren Winkel meiner Seele mit mir herum. Und da wird sie wohl auch bleiben. So lange, wie meine Seele existieren wird.
Es ist schon absurd, wie sehr Menschen nur nach Moden gehen und dabei intolerant gegen alles andere sind... Ich will jetzt nicht von der zumindest rechtlich erwachsenen Frau reden, die wohl an die 40 ist, und auf deren Tagebuch ich vorhin gestossen war... Die sich wie ein kleines, dummes Maedchen aufregte, dass ihr in der Bahn eine andere Frau begegnet sei, die Sandalen und dazu Socken getragen hatte. Oh mein Gott! Daran wird die Welt untergehen! *zyn* Wie waere es mir ein wenig Toleranz?! Diese Menschheit scheint dieses Wort nicht zu kennen. Jetzt koennte man natuerlich sagen, ICH solle einfach die Meinung dieser Frau tolerieren... Aber meiner Meinung nach ist bei Toleranz Schluss, sobald es zum schweigenden Mitansehen von Unrecht wird. Und was fuer ein bloedes Leben muss man haben, um seitenweise nur laestern zu koennen, weil man ein paar Minuten eine Frau mit Sandalen und Socken darunter gesehen hat... Also bitte. Statt sich ueber wirklich wichtige, oder wenigstens tiefersinnigere, Dinge Gedanken zu machen... Und wenn es nur eine Diskussion zum Thema Toleranz ist. Aber sich darueber aufzuregen, wie sich ein anderer kleidet... Gerade mit dem Tenor 'Mein Gott, wie kann man nur so unmodern herumlaufen!'... Modern zu sein heisst nur, mit dem Strom zu schwimmen. Das zu tun, was alle tun. Keine Individualitaet zu haben... Wenn man denn das, was als 'modern' gilt, nicht schon vorher mochte. Finde es sehr arm, wie einige wirklich nur 'moegen', was man ihnen gerade als 'in' vorgibt. Und dass es nicht unbedingt gut sein muss, Trends immer zu folgen, haben wir vor einigen Jahrzehnten nicht das erste Mal gesehen, als Adolf H. gewaehlt worden war... Aber das Thema hatten wir auch schon einmal...
Immer wird mich das an dieser Menschheit (ver?)zweifeln lassen. Diese Unindividualitaet. Der Mangel an einigem Denken. ich meine, natuerlich, es liegt wohl in der Natur, hinzusehen, wenn man jemand Skurrilen draussen sieht. Auch ich sehe hin, wenn ich jemand besonders Huebschen oder andersweitig Interessanten sehe (Ein wenig 'Menschlichkeit' hab ich also doch an mir ;) ). Aber ich kaeme nicht drauf, dann ueber diese Person weiss ich wie lange zu laestern, wenn sie mir nichts getan hat. Dass manche Erwachsenen noch nicht einmal verstanden haben, dass Geschmaecker verschieden sind und dass ein wenig Toleranz von 'Andersartigen' nichts Schlimmes ist, das sollte einen wirklich verrueckt machen. Aber dieser... 'Hass auf Andersdenkende' oder anders Aussehende... Wo wir wieder beim 'Satanisten!'-Geschrei waeren... Wieso nur muss diese Menschheit dazu neigen, alle Menschen gleich machen zu wollen? Ich bemerke es immer wieder, wie Leute versuchen, andere so zu formen,dass sie sind, wie der Formende selbst. Wenn ich frueher in der Klasse von Leuten Hinweise bekommen hatte, wie ich mich denn 'besser' kleiden koennte, damit mich die Jungen beachten... Ohne dass ich je jemanden gebeten haette, mir bei irgendetwas zu helfen. Ohne dass ich Interesse hatte, mit irgendeinem Durchschnittsidioten eine Beziehung einzugehen! Gerade wenn ich sehe, er will mich nur, wenn ich mich kleide, wie alle anderen auch... Wenn er also nur Wert auf mein Aeusseres legte. Nee danke, auf solche Menschen kann ich verzichten. Das gilt auch fuer 'Freunde', die diesen Weg einschlagen. Ja, das ist wohl auch der Grund, wieso ich so lange keinerlei Beziehungen hatte... Die meisten Tussis huepften schon mit 14 mit irgendeinem x-beliebigen Deppen in die Kiste. Haette ich gewollt, haette ich auch gekonnt... Meine erste 'richtige' Beziehung hatte ich mit 17 - Ganz einfach, weil ich waehlerisch bin... Ungewoehnlich. Da findet man jemand 'Passenden' umso schwerer. Aber wieso sollte das schlimm sein?! Lieber eine wirkliche Liebe, als weiss ich wieviele Beziehugen, die nur bestehen, um nicht alleine zu sein. Das finde ich auch ziemlich schwach... Sicher, schoen ist es nicht, alleine zu sein, aber wieso sollte man sich selbst und vor allem auch noch jemand anderen verletzen, indem man sich vorspielt, sich gegenseitig zu lieben, und dann eine Beziehung einzugehen, die sowieso keine Zukunft hat!!! Wobei die Frage dann ist, ob der Abschied dann noch so schwer waere, wenn nie wirkliche Liebe bestand... Oder waechst diese wirklich, und damit auch der Schmerz, wenn man sie sich einredet?
Liebe und Schmerz scheinen proportional zu sein... Wer will das schon wahrhaben? Ich kenne beide Seiten... Zu gut. Aber ich denke, eine wirkliche Liebe kann ohne Schmerz gar nicht bestehen. Auch Sehnsucht ist gewissermassen Schmerz, und kann der, der keine Sehnsucht gegenueber dem Partner empfindet, wenn dieser fort ist, wirklich meinen, ihn zu lieben? Beides ist miteinander so untrennbar verstrickt... Ich lebe damit, es ist selbstverstaendlich. Ich mache auch keinen Bogen darum... Es gehoert einfach zusammen. Und wozu steckt im Wort 'Leidenschaft' 'Leid' und 'leiden'? Ich mag eine seltsame Auffassung von Liebe zu haben. Aber irgendetwas Wahres steckt da doch wohl drin... Wo starke 'positive' Gefuehle sind, sind natuerlich auch starke 'negative' zu finden. Was aus beidem geformt wird, ist der Charakter des Menschen. So gesehen ist jeder Mensch zu einem Grossteil nur das Produkt der Einfluesse, die auf ihn wirken, und ihrer Wirkungen... Die dann wiederum individuell sind, alle Empfindungen... Ich habe kein Problem damit, dass das Leben auch aus Schmerz besteht. Will nicht nur die positiven Seiten sehen... Das Leben ist mehr als nur das. Heute im Deutschunterricht konnte ich mich wieder aufregen, als so eine Meinung vertreten wurde, im Leben zaehle nur Spass und man solle saufen und sich an allem erfreuen, man lebe ja nur ein Mal... Also... Dieses 'Bloss nicht an die Zukunft denken' ist meiner Meinung nach dermassen primitiv... Denn Wissen gehoert zum Leben. Ohne Wissen und Denken kommt man nicht weiter... Oder es waere einfach kein erfuelltes Leben. Fuer mich jedenfalls nicht. Aber das muss jeder selbst fuer sich entscheiden.
Denke gerade an die ganzen schnulzigen Pop-Liebeslieder und Romanzen... Hollywood-Kinofilme... Wo Liebe nur... Rausch ist. Ohne irgendein Denken. Ist wirkliche, lang andauernde Liebe nicht mehr? Wenn sie zu Anbeginn nur Rausch ist, fernab von Verstand und Wertungsfaehigkeit... Kann sie dann lang bestehen? Wenn der Rausch vorbei ist, was dann? Dann wars das gewesen. Ein Glueck bin ich ein, vielleicht manchmal genauso kitschiger und romantischer, aber dennoch verhaeltnismaessig rationaler, Mensch. Den Boden der Tatsachen verliere ich ziemlich selten... Ist die 'Liebe', die uns von den Medien dargestellt wird, wirkliche Liebe? Oft doch wohl nicht. Umso absurder ist es dazu noch, dass gerade die, die sich Treueblahblah anhoeren oder singen, es im 'wirklichen Leben' mit der Treue eigentlich nicht so genau nehmen. Und an die negativen Seiten? Denkt keiner. Offiziell jedenfalls nicht. Fuer sich selbst? Wer weiss. Aber ich zweifle daran, betrachte ich diese Menschheit... Die Massen, meine ich natuerlich. Pauschalisierungen bringen nichts. Und seien auch 99,9 % dieser Menschheit so. Aber zum Thema... Wer weiss schon ueberhaupt, was Liebe ist? Ich denke, man kann es nur erleben, nicht beschreiben. Und einige werden sie nie erleben koennen... Verschliessen sich selbst zu sehr oder sind Sklaven ihrer selbst erteilten Grenzen... Die darauf basieren, dass sie sein wollen, wie alle anderen auch. Dass sie die 'Liebe' der Medien leben wollen. Und wenn sie bemerken, dass es in Wirklichkeit nicht so funktioniert, zerbricht die Beziehung. Kaum einer weiss leider mehr, was Liebe ist... Wie gesagt, Tiefsinn schwindet, Treue auch, Vertrauen genauso... Viele sind egoistisch, beluegen und betruegen ihre Partner zu ihrem Vorteil, sind generell eigentlich nur auf einigen Vorteil aus... So sind sie leider, die Massen! So wird man wahre Liebe niemals finden.
Viele machen sich auch gar keine Muehe, jammern hoechstens herum, dass sie wieder einmal keine Beziehung mehr haben, oder was weiss ich. Viele sehen nichtige Gruende als Trennungsgrund... Um seinen Partner kaempfen? Wozu denn!? Dann sucht man sich eben einen neuen... So scheinen viele leider zu denken. Naja, Menschen sind oft sowieso austauschbar geworden. Die Mode hat auch daran zu tragen... Ich mein... Sehen die ganzen 'Reichen und Schoenen(?)' nicht alle fast gleich aus? Dieselben blonden Haare, dieselbe Kleidung, das Plastik-Laecheln... Ist das wirklich schoen? Aber die Gesellschaft empfindet es so, hat keinen eigenen Geschmack, nimmt das an, was modern sein soll. Und das sind diese Plastik-Fressen. Mich wuerde es fast gar nicht wundern, wenn jemand seinen Partner mit einem anderen Menschen verwechselt bzw umgekehrt und dann daher fremdgeht... Viele scheinen ja nicht einmal wirklich zu wissen, wie ihr Partner aussieht. Okay, ich kenne an IHM auch nicht JEDEN Leberfleck... Aber wenn ich daran denke,dass einige nicht einmal die Augenfarbe ihres 'Liebsten' nennen koennen... Und dass, auch, wenn eine Beziehung mal schon ueber Monate und vielleicht Jahre geht... Traurig, soetwas. Diese Gesellschaft kann richtige Liebe nicht erleben... In erster Linie, weil sie es irgendwie auch gar nicht will, wenn das vielleicht auch nur unterbewusst ist.
Viele machen auch lieber Schluss, als eine Fernbeziehung zu fuehren... Also... Das ist auch keine Liebe. Ich hatte es nie leicht... Das alles hier... Ich sehe IHN selten, viel zu selten. So gesehen... Logik ('Menschliche' Logik) wuerde sagen, das alles sei sinnlos, man solle sich jemand anderen suchen (Biologisch vielleicht auch sinnvoll, da kommt es schliesslich sowieso nur auf die Fortpflanzung an... Aber wieso sollte ich mich nicht ueber das erheben? Ein Gott, wenn vorhanden, wuerde den Menschen klein halten wollen, damit auch jeden, der weiter nach oben strebt... Vielleicht gehts mir deswegen so mies ;) ). Aber ich liebe ihn, Liebe geht ueber praktischen Mist hinaus! Na und, dann kann ich mich eben mal nicht jeden zweiten Tag massieren lassen! Darauf kommts mir auch nicht an. Liebe ist mehr als das. Wer will und kann das schon sehen... Naja. Liebe vergeht nicht von heute auf morgen, auch, wenn sich Massen an Hindernissen in den Weg stellen. Wahre Liebe, wohlgemerkt. Da ist der Partner nicht nur fuer einen da, da sucht man nicht nur seinen EIGENEN Vorteil, da kann man auch leiden, zwar nicht unbedingt mit einem Laecheln (Was ich krankerweise teilweise aber auch tue...), aber... Man verkraftet einige Dinge. Man macht auch einmal 'negative' Dinge durch, fuer seinen Partner. Aber die meisten sind ja nicht einmal bereit, fuer seinen Partner auf irgendetwas zu verzichten. Den goenn ich ihre Einsamkeit aber dann irgendwie auch... Schlimm finde ichs, wenn 'gutherzige' Menschen es schwer im Leben haben. Weil sie vielleicht nicht ganz so huebsch sind, immer einsam bleiben. Aber wie sagte ich mittlerweile schon an die 100 Male (Schaetze ich mal): Das Leben kennt keine Gerechtigkeit. Und wir alle sind auch nicht perfekt.
Wobei die Frage waere, was Gerechtigkeit ueberhaupt ist. Misst die Natur mit anderen Massstaeben als wir? Als ich? Vielleicht ist das alles, als Gesamtheit, aber auch 'gerecht'. Vielleicht besteht die Welt aus einem... Ausgewogenen... Gleichgewicht von Recht und Unrecht. Die Einen leiden eben, die anderen bekommen Puderzucker in ihren Hintern geblasen, gehen ueber Leichen und machen das grosse Geld und lassen es sich gut gehen... 'Von oben' betrachtet ist dieses Gleichgewicht dann vielleicht 'gerecht'. Aber das nuetzt keinem Einzelnen etwas... Ist das also gerecht? Ich weiss es nicht. Irgendwie schon, irgendwie nicht. Manche Dinge lassen sich eben nicht eindeutig sagen, es kommt immer auf den Blickwinkel an.
So sehen einige IHN eben als Homosexuellen, andere als Satanisten ;) Um wieder auf den Ausgangspunkt zurueck zu kommen. Nach stundenlangem Schreiben... Was habe ich da wieder alles gesagt. Naja, kein Denken ist verloren. Lieber lange Zeit nachdenken,als herumsitzen und gar nichts zu tun. Es kommt mir nicht auf den Zuwachs irgendwelcher Gehirnwindungen an, sondern darum, dass ich durch das Schreiben verarbeite und dass dieses Denken mir auch... irgendwie... Man kann nicht sagen dass es mir 'Spass macht', irgendwie klingt das laecherlich. Aber vielleicht stimmt es irgendwie auch. Ich denke nicht ungerne nach... Ich scheue es nicht... Erkenntnisse bringen mich vorwaerts, dessen bin ich mir IMMER bewusst. Ich tue mir dennoch gar keinen Zwang an... Ich denke einfach, wie ich atme und esse und trinke. Vielleicht sollte die Menschheit mehr sinnvolle Dinge als zum Lebensprozess zugehoerig sehen, wie einige andere Prozesse bereits dazu gekommen sind, obwohl man an sich auch ohne sie leben koennte, beispielsweise das Zaehneputzen. Aber das ist auch soetwas bei dieser Gesellschaft... Zaehneputzen gilt als 'normaler' als Nachdenken. Also... Ich weiss, ich habe schon genug dazu gesagt.
Aber dass diese Menschheit so trendbeeinflusst ist... Heute wird jeder Mann, der sich schminkt oder gar Roecke traegt, dumm verspottet, statt dass man nachdenkt, wieso er sich so kleidet, oder ihn einfach so akzeptiert. Wieso eigentlich? Noch vor im Verhaeltnis gar nicht so langer Zeit war es ueblich, dass Maenner und Frauen Roecke trugen. Geschminkt hatte man sich auch mal... Beide Geschlechter...Wieso sollte ein Mann allein deswegen schlechter sein? Oder weniger maennlich?! (Okay, das wirkt schon femininisierend... Ich finde es schoen, aber wie gesagt, Geschmackssache)... Wieso sollte er gar ein Satanist sein? *l* Darueber kann ich wirklich nur lachen... Nunja. Aber was interessiert mich dieses Geschwaetz. IHM gefaellt es, das ist die Hauptsache, und ich finde es auch schoen. Es sieht an ihm huebsch aus, wieso also auch nicht?! So ein Schwachsinn, etwas nur nicht zu tun, weil die Massen es nicht tun... Sie reden immer, man solle sein Leben nutzen, wie es geht... Wenn das jemand auf eine unkonventionelle Art und Weise tut, sind sie schon wieder dagegen... Menschen sind so... 'inkonsequent' und sprunghaft. Vor allem, wie gesagt, alles wird gedreht, wie man es braucht... ER ist huebsch. Wirklich huebsch. Auch ungeschminkt, aber wenn es uns gefaellt... Also... Ich sehs als 'normal' an. Frauen 'duerfen' sich kiloweise Pampe ins Gesicht klatschen und Maenner werden belaechelt, sobald sie auch nur Labello gegen raue Lippen benutzen. Oder gar Gesichtswasser. Und wenn sie soch sogar noch einen Lidstrich ziehen, dann scheinen das einige Menschen ja schon als absolute Katastrophe zu sehen. Wenn sie mal darueber nachdenken, wieso sie so denken, wuerde vielleicht ein wenig mehr Vernunft herrschen... Denn einige wuerden wohl sehen, wie sinnlos es ist. Aber den Weg des Denkes will kaum einer gehen, und damit ist die Chance schon vertan.
So, jetzt ist es scon zu spaet :( Muss gleich offline. Vom Samstag Abend werde ich also das naechste Mal erzaehlen. Gehabt euch wohl...
cn P