Memoriae Ex Aeterna Nocte

30.08.2005 um 23:18 Uhr

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30.08.2005 um 23:15 Uhr

Abend

Ich wurde mit dem Auto vor der Haustuer abgesetzt. WIR verabschiedeten uns und ich ging hinauf, stellte nur rasch meine Tasche ab, dann setzte ich mich ins Wohnzimmer und bekam das Gefuehl, doch lieber nie zurueck gekehrt zu sein, denn mein Vater schrie schon wieder aggressiv auf mich ein, fluchte, wuetete, fuer Dinge, fuer die ich gar nichts kann. Die Internetverbindung war langsam... Mein Vater schrie mich zusammen, beschimpfte mich, liess seine Wut an mir aus. Egal, was war, im Grunde liess er IMMER seine Wut an mir aus! Lange bleibe ich nicht mehr hier. Bald bin ich fort. Und sollte ER auch noch so unertraeglich werden, es gibt noch immer eine allerletzte Rettung. Ich belaechele Leute, die es als Flucht bezeichnen. Entflieht nicht jeder Mensch den Schmerzen? Will nicht jeder diese loswerden? Ihr, die ihr so gegen diese Erloesung wettert, habt nie ansatzweise solch etwas erlebt! Ihr wisst ja nicht einmal, was Schmerzen sind, also urteilt nicht. Man sieht es schon zu oft, dass Fachidioten theoretisches Geschwafel zu ihrem angeblichen Expertenthema loslassen, und dieses auf die Realitaet absolut gar nicht anwendbar ist. Ich verliess mich nie auf so genannte 'Experten'. Auf blosse Theoretiker. Lebensfremde Besserwisser. Nein, wer nie selbst gelebt hat, soll nichts zum Leben sagen. Man soll ueber nichts urteilen, was man nicht kennt. Leider tun das zu viele Menschen, sonst saehe diese Welt anders aus. Aber wie dem auch sei... Ich musste eine sehr lange Zeit warten, naemlich fast eine Stunde bzw 45 Minuten, also bis etwa 22 Uhr, dann konnte ich noch an den PC, schrieb IHM ein wenig, und begann, hier zu schreiben. Wie man sieht, es geht irgendwie vorwaerts. Mal sehen, was die naechsten Tage bringen werden. Im Moment sehe ich mir Skulpturen von Clodion an. Ich mag ihn sehr... Besonders auch seine Grabmale fuer Tiere, vom Schosshuendchen, ueber Jagdhunde, bis hin zu Jagdfalken, usw. Die Werke sind in Paris entstanden... Vielleicht fuer den beruehten Tierfriedhof von Montmartre? Ich wuerde so gerne einmal dorthin... Generell gibt es sehr viele Reiseziele, zu denen ich wirklich gerne mal woellte. Neben Helsinki, Rom, Wien, Sedlec und diverse italienische, kleinere Staedte... Gerade im katholischen Sueden Europas gibt es so schoene viele alte Friedhoefe mit extrem vielen Statuen... Es waere schade, sie nie persoenlich zu Auge zu bekommen. Ach, und innerhalb Deutschlands waere Hamburg nett, und Dortmund, und Muenchen... Oder wohin auch immer man so kommt ;) Nach Amrum wuerde ich auch sehr gerne mal wieder. Naja, es wird wohl noch Jahre dauern :( Aber wer weiss, das Leben kann sehr wunderlich sein... Aber nun genug der Umschweife. Nun schrieb ich hier also diverse Dinge, bald werde ich wieder offline muessen, zuvor schaue ich mich natuerlich noch ein wenig im Internet herum. Sorgen mache ich mir nur wegen des Tests am Donnerstag... Wann und wie soll ich dafuer lernen? Ich sehe Katastrophen sich nahen. Gott. Ich will nicht... Gehabt euch wohl, fuer heute.

cn P

30.08.2005 um 22:57 Uhr

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30.08.2005 um 22:55 Uhr

Nachmittag

WIR fuhren zu unserer Wohnung, wo ER und seine Eltern erst einmal an diversen Schraenken arbeiteten, waehrend ich mich mit meinen Hausaufgaben beschaeftigte. Schnell fand ich eine Website, in der ich meine Ableitungen problemlos durch Knopfdruck erstellen konnte *l* So dauerte eine Aufgabe von Stunden nur 30 Minuten, wenn ueberhaupt... Sicher weiss ich, dass das wohl nicht der Sinn der Sache sein soll, aber ich kann auch spaeter noch ueben! Heute und in den naechsten Tagen habe ich eben keine Zeit. Ich werde ueben, sobald ich wieder genug Zeit dazu habe, daher habe ich kein schlechtes Gewissen und bereue auch nichts. Ich teile mir selbst ein, wann ich lernen will und kann. Im Moment habe ich so schon zu viele Termine. Danach suchte ich nach einigen Dingen zu den beiden Teilen des Fausts, dann kam der Elektriker und ER und sein Vater gingen in den Keller. Die Mutter sah fern, ich beschaeftigte mich mit Jean Chardin. Ich sah mir diverse Pages an, bastelte mit Word herum, dann musste der Strom abgestellt werden und ich setzte mich zu SEINER Mutter ins Wohnzimmer und wir unterhielten uns, bis ER und sein Vater zurueck gekehrt waren. Nach einer kurzen Unterhaltung ging ich auch wieder an den PC und arbeitete weiter mit Word und druckte einige Sachen. Zuerst ging viel schief... Aber am meisten ging mir SEIN Geschrei auf die Nerven! Zeitweise war er sogar schon so aggressiv wie mein Vater, schrie und fluchte nur herum, keifte seine Eltern an, wie bescheuert... Eines ist klar: Ich werde nicht den Fehler machen, den meine Mutter gemacht hat! Ich werde so eine ekelhafte Person wie meinen Vater NIEMALS heiraten! Und wenn ER sich zu so einer Person entwickeln sollte, verlasse ich ihn eben. Es mag schade sein, es mag mein Ende sein, aber nochmals mit so einer ekelhaften Person zusammen leben? Niemals! Die letzten 19 Jahre waren genug.

Ich sass also weiter herum, als ich fertig war, spielte ich noch ein wenig am Grafikprogramm herum, dann wollte ER zum Ikea fahren, damit wir einen Artikel reklamieren konnten. Gesagt, getan. Bald waren wir mit einem kleinen, aber erstaunlich vollstopfbaren, Auto unterwegs, nach Britz, dann auf der Autobahn durch Tempelhof bis zum Ikea. Das Wetter war schoen, ich dachte relativ viel nach... Aber naja, es gab schon extremere Tage. Wir waren nach fast nur einer Viertelstunde dort O_o Gingen gleich das Zeug reklamieren, bekamen das Geld zurueck und gingen sofort in die Moebel-SB und holten uns einen Ersatz. An der Kasse standen wir nicht zu lange, dennoch war ich ein wenig sauer, dass zwei absolute Intelligenzbestien die 5-Artikel-Kasse besetzten... Mit ueber 15 Artikeln! Ich waere als Kassiererin unbarmherzig genug gewesen, diese Fatzkes zurueck an eine normale Kasse zu schicken, sobald sie an der Reihe gewesen waeren. Wer sich nicht an die Regeln haelt, ist selbst Schuld... Dann fuhren wir zu dem einen Restaurant an der Grenzallee und das Gelage konnte beginnen. Nicht nur, dass ich mich an den Massen schwarzer und pinker Servietten vergriff und diverse Dinge daraus faltete, nein, ich as auch viel zu viel... Einen kleinen Camembert und ein Omelette mit Salat, wobei ich den Salat so gut wie komplett weg liess. Wir sassen laengere Zeit herum und unterhielten uns, dennoch herrschte eine sehr merkwuerdige Stimmung. Ich mochte es nicht sonderlich. Und ich weiss gar nicht, was SEINE Eltern von mir halten. Ich denke mittlerweile, nicht sonderlich viel. Die Begeisterung duerfte auf jeden Fall gewichen sein... Sie scheinen ernuechtert darueber zu sein, dass ich auch nur ein Mensch bin, ob ich will, oder nicht. So verging die Zeit, wir assen noch ein Eis, dann gingen wir... Die Menschen um uns herum gafften die gesamte Zeit und nervten mich auch extrem... Ich war fast froh, als wir gingen, und auch mal wieder erstaunt und erleichtert... Als ich sah, dass erst 21 Uhr war, also noch gar nicht so spaet. Ich wuerde also noch vor 22 Uhr nach Hause kommen. Das bedeutete, eventuell, weniger Aerger.

cn P

30.08.2005 um 22:36 Uhr

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30.08.2005 um 22:32 Uhr

Mittag

Haessliche Pseudogothics belaestigten mich, aber auch viele andere Schueler waren einfach nur ekelhaft aufdringlich. Sich ungefragt an den Sachen Anderer zu bedienen, scheint ja mittlerweile Gang und Gaebe zu sein, sich Papier und Stifte und Nahrungsmittel und Getraenke regelmaessig zu erschnorren, was genau genommen sogar heisst, nie selbst etwas mitzubringen, sondern sich immer nur bei Anderen zu bedienen! Sicher bin ich auch mal hilfsbereit. Sicher teile ich mal und leihe Menschen Dinge, die sie benoetigen. Aber wenn ich Leute sehe, die sich immer ALLES leihen und nie selbst etwas mitbringen, obwohl sie finanziell oder wie auch immer eigentlich in der Lage waeren, sich selbst zu 'versorgen' - Dann reicht es mir irgendwann! Gerade, wenn es sich wochen- und monatelang so zieht. Ich kaufe meine ganzen Sachen nicht, um sie an andere Leute zu verschenken. Darauf laeuft es allerdings leider immer wieder hinaus. Ich bin eben doch zu nett... Nunja, dann begann irgendwann der Biounterricht und wir konnten den Lehrer gerade noch ueberreden, den Test, den er geplant hatte, auf den naechsten Donnerstag zu verschieben. Es waere eigentlich auch zu unfair gewesen, diesen Test nach einer Woche Krankheit schreiben zu muessen. Naja. Danach ging es weiter um irgendwelche Axome, APs und Synapsen, also wieder um diverse Dinge bezueglich des Nervensystems und der Reizuebertragung. Wir mussten unleserliche Zeichnungen ordnen und ergaenzen, mussten irgendwelche seltsamen Vorgaenge und Definitionen notieren, viele Dinge mitschreiben... Zuerst kam ich gut mit, aber irgendwann war ich zu muede und meine Kapazitaeten aufgebraucht. Ich kann mir einfach nicht tausende Dinge auf einmal merken! Irgendwann ist einfach Schluss. Dass sie Lehrer einfach nicht begreifen, dass ab einer bestimmten Masse an Information kein Schueler mehr hinhoert, da er es sich einfach nicht mehr merken kann... Ich las noch den Schluss vom Sandmann. Es ist aeusserst merkwuerdig, aber gerade diese befremdliche Stimmung war zum Teil doch auch ganz nett. Die Stunden endeten irgendwann... Wir hatten uns noch ueber diverse Dinge unterhalten, aber... Ich wartete eigentlich nur noch auf den Schulchluss. Nun aber wuerde noch eine Stunde Mathematik folgen. Der Tag war noch lange nicht zuende.

Ich unterhielt mich noch eine Weile mit den Schuelern im Klassenraum, bis endlich die Mathelehrerin kam. Wir begannen mit der Korrektur der Hausaufgaben und mit Erstaunen stellte ich fest, noch zu den Menschen gehoert zu haben, die das Meiste der Hausaufgabe gemacht hatten... Und ich hatte nur wenig ueber die Haelfte. Viele taten gar nichts. Noch mehr schafften es nicht ueber die erste Ableitung. Also begann die Lehrerin, all das zu wiederholen. Wir rechneten diverse Aufgaben, wobei ich eigentlich so gut wie immer scheiterte (Ehrlich gesagt hatte ich auch gar nichts Anderes erwartet... Irgendwie kann ich eben einfach nicht ableiten, zumindest nicht Brueche mit tausenden von Variablen und verschiedenen Graden), dann bekamen wir auch noch eine riesige Masse an Hausaufgaben... Und den Raum konnten wir auch erst zum Klingeln verlassen und nicht ein wenig frueher, wie sonst. Ich schleppte mich also zur Ubahn, es war ziemlich heiss und hell, weswegen ich kaum Lust hatte, herumzulaufen, nun war ich also auf dem Nachhauseweg, traf noch einige merkwuerdige Personen, dumme noch dazu, dann war ich irgendwann zu Hause angekommen, nahm mein Mittagessen ein, packte sehr wenig... Dann machte ich mich um halb 4 wieder auf den Weg. Eigentlich wolle ER sich mit mir vor einem bestimmten Gebaeude hier in der Naehe treffen. Natuerlich verspaetete er sich. Ich schrieb ihm eine SMS; wann er endlich kommen wuerde, schliesslich koennte ich nicht ewig hier herumstehen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass mein Vater mich erwischen wuerde, wurde auch immer groesser! Natuerlich wurde ich ziemlich aergerlich, als ich nach 10 Minuten noch immer keine Antwort bekommen hatte, und ich ueberlegte schon, ob ich nicht lieber alleine auf den Friedhof oder wieder nach Hause gehen sollte. Letztendlich lief ich in Richtung Bahn. Dann schrieb er, ich solle mich in der XStrasse mit ihm treffen, was der groesste Schwachsinn war, denn dort war ich schon lange vorbeigelaufen! Ich sagte, ich woellte nun vor meine alte Grundschule gehen (Der erste geplante Treffpunkt war uebrigens der Ubahnhof gewesen *re*), da stellte er auch schon wieder daemliche Fragen... Aber letztendlich kam das Auto mit IHM und seinen Eltern mehr oder minder zufaellig vorbei und ich konnte endlich einsteigen. Es war scon fast 16 Uhr.

cn P

30.08.2005 um 22:16 Uhr

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30.08.2005 um 22:15 Uhr

Vormittag

Gestern Abend schrie mein Vater wieder nur die gesamte Zeit herum. Um Mitternacht ging ich also schnellstens offline, schlief dann auch bald, denn ich war ziemlich uebermuedet. Heute Morgen wurde es mindestens genauso schlimm, wie am vorigen Abend. Mein Vater jammerte und meckerte wieder nur herum, ich will mich gar nicht erinnern, weswegen alles mal wieder. Ich beeilte mich, mit dem Essen so schnell wie moeglich fertig zu werden und endlich gehen zu koennen. Muede war ich noch immer, aber irgendwie ging ich dann eben zur Schule. Ehrlich gesagt erinnere ich mich an gar nichts mehr. Ich weiss nur noch, dass ich in den ersten beiden Stunden Politikunterricht hatte und wir in diesen Stunden ueber die Wahlen sprachen und ueber die Wahlprogramme der einzelnen Parteien, sowie natuerlich auch ueber den Sozialstaat und was alles dazu gehoert. Ich war aufmerksam, aber da die Diskussion sich sehr lang zog und im Kreis verlief, packte ich bald Hoffmanns 'Sandmann' aus und begann zu lesen. Ja, der erste Eindruck war aeusserst merkwuerdig. Es geht darum, fuer die, die es nie gelesen haben, dass ein junger Mann im Kindesalter den Freund des Vaters diesen ermorden sieht, und die Grausamkeiten dieses Freundes mit der Figur des Sandmanns verbindet, der Kindern aetzenden Sand in die Augen streut. Der Junge fantasiert von Gesichtern ohne Augen, davon, dass man ihm die Augen ausreissen wollte und so weiter... Jahre spaeter ist er Student und verlobt mit einem Maedchen aus einer anderen Stadt. Er blieb ihr immer treu, bis eines Tages ein Wetterglasverkaeufer in seine Wohnung kommt. Er bietet ihm Brillen an und wirkt dem Freund des Vaters erstaunlich aehnlich. Der Student kauft ihm dennoch ein Fernrohr ab und spioniert damit der Nachbarstochter nach, in die er sich verliebt, auch wenn diese immer einen starren Blick und einen steifen Gang hat, und kaum etwas sagt. Sie gehen miteinander aus, die Verlobte wird vollkommen vergessen, doch dann geschieht natuerlich wieder etwas 'Unerwartetes': Eines Tages sieht der Student, wie diese Nachbarstochter von ihrem angeblichen Vater und dem Wetterglashaendler zerrissen wird. Man zerfetzt ihren Koerpfer und reisst ihre Augen heraus. Sie war eine Maschine... Durch die Taeuschung wutentbrannt bringt der Student den Schoepfer dieser Maschine um. Er kommt in die Irrenanstalt, die er allerdings nach Jahren wieder verlassen darf. Er gelangt zurueck zu Familie und Verlobter. Eines Tages machen sie einen Spaziergang und steigen auf einen hohen Turm. Die Verlobte macht den Studenten auf eine graue Gestalt in der Ferne aufmerksam. Er nimmt das Fernglas, das er beim Wetterglashaendler gekauft hatte, und erblickt damit seine Verlobte. In Erinnerung an die Maschine rastet er aus und will seine Verlobte umbringen. Diese wird von ihrem Bruder gerettet. Der Student (Aus einem Fragment ist uebrigens bekannt, dass seine kleine Schwester an einer schweren Augenkrankheit erblindete und spaeter starb) sieht unten am Turm den Freund des toten Vaters stehen. Er springt vom Turm und toetet sich damit selbst. Seine Verlobte heiratet Jahre spaeter einen anderen Mann und bekommt zwei blondgelockte Knaben. Dieser merkwuerdige Roman, der nur 40 Seiten umfasst, stammt uebrigens aus dem Jahr 1815. Schon merkwuerdig.

Die Stunden endeten und ich besorgte mir in der Kantine etwas zu Essen, was gar nicht einmal so lange dauerte. Dann ging ich zum Lateinunterricht, wo Vortraege zum roemischen Staatssystem und zu den Aemtern und Ciceros politischen Reden gehalten wurden. Derweil las ich den Sandmann weiter. Aufgeschreckt war ich nur durch eine ekelhaft aggresive Tussi, genau genommen die Dame in Schwarz, die nicht nur uebergewichtig ist, sondern schon ein Koloss, die immer nur am Schreien und Poebeln ist, die sich auch mit der Lehrerin anlegt, die jeden dumm anmacht, der nicht ihrer Meinung ist... Sie ist mir ihrer ueberaus cholerischen Art einfach nur noch peinlich!!! Ich kann sie absolut nicht leiden und bin richtig froh ueber jede Stunde, in der ich das dumme Gehabe nicht ertragen muss. Dann endete die Stunde zum Glueck schon bald und ich ging mit Anna ins Center... Zuerst gingen wir in den Supermarkt, wo ich mir ma wieder eine Tafel Schokolade besorgte und mit Staunen bemerkte, dass schon die Weihnachtsartikel draussen standen O_O Haette es die Zartbitterschokoladenlebkuchen auch mit Marmeladenfuellung gegeben, haette ich mir eine Tuete mitgenommen... Es ist mir gleich, dass noch Sommer ist, ich esse diese Lebkuchen einfach gerne und moechte mich da nicht auf den Dezember beschraenken. Danach wollte Anna noch telefonieren und zuletzt, nachdem wir eine Weile im Center vertroedelt hatten, gingen wir noch in einen Zeitungsladen, um nach einer Zeitschrift mir einem bestimmten Gutschein zu sehen. Ich halte das alles auch fuer eine nette Idee, mal sehen, was ich noch damit machen werde. Dann kehrten wir zurueck in Richtung Schule. Es begegneten uns uebrigens wieder zahlreiche dumme Schueler diverser Altersklassen, deren einziger Lebensinshalt es zu sein cheint, im Weg zu stehen, dumm herumzupoebeln oder bloed zu gaffen. Diese Sorte Mensch mag ich auch absolut gar nicht... Dann trafen wir immerhin noch eine andere Mitschuelerin, die meinte, sich ueber 'die Auslaender' echauffieren zu muessen. Es ist generell erschreckend, wie einige Menschen verallgemeinern und wie feindlich sie Auslaendern gegenueber sind... Klar, auch ich werde von Arabern dumm angepoebelt, aber auch von Deutschen! Von Menschen aller Altersklassen. Und ich muesste bescheuert sein, als Halbasiatin auf die 'scheiss Auslaender' zu fluchen, auch, wenn es auch oft, sehr oft, Auslaender sind, die mich beschimpfen. Aber es ist eben keine Frage der Nationalitaet, sondern die des Charakters und der Erziehung! Und die fehlt bei den meisten Menschen, luegen wir uns doch nichts vor.

cn P