Memoriae Ex Aeterna Nocte

02.09.2005 um 23:50 Uhr

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02.09.2005 um 23:49 Uhr

Hausarbeit

Nachdem ich vergeblich versucht hatte, das Sekretariat meiner Schule zu erreichen, setzte ich mich wieder an den Computer und sah noch einige Sachen nach und schrieb meine Entschuldigung, die ich am naechsten Tag abgeben wollte. Dann schrieb ich einer Mitschuelerin, sie solle doch meine Tutorin von mir informieren... Spaeter jedoch rief ich nochmals an und die Sekretaerin wuenschte mir sogar gute Besserung, war extrem nett, was mich sehr verwundert, denn normalerweise sind diese zwei Damen immer extrem unfreundlich und schlecht gelaunt. Dies war nun erledigt, was ich der Mitschuelerin auch noch schrieb. Dann verbrachte ich noch eine Weile vor dem Computer, dann legte ich mich wieder auf das Bett und doeste. Aber im Hinterkopf hatte ich immernoch die Tatsache, dass ich doch am Haushalt arbeiten sollte. Ich fuehlte mich noch immer schlecht, aber irgendetwas musste ich wohl tun, um mich abzulenken. Die Bauchschmerzen waren verschwunden, die Kopfschmerzen leichter geworden. Die Uebelkeit, so dachte ich, wuerde ich am besten bei Arbeit vergessen. Und auf dem Sofa standen noch die Kaesten mit dem neu gekauften Geschirr. Das Essen stand in Kisten im Wohnzimmer herum. Die neu aufgehaengten Schraenke waren noch nicht abgewischt, die Saegespaene nicht beseitigt. Nun also begann ich damit... Alle Schraenke putzte ich, dann spuelte ich alle Teller (Es duerften etwa 24 gewesen sein), eine Schuessel, ein paar seltsam geformte Gefaesse, 6 Tassen und was weiss ich, was noch kam, dann raeumte ich all die Schraenke ein, meine Haende taten mittlerweile vom Wasser und Spuelmittel weh, aber ich machte weiter... Ich wollte nebenbei auch noch ein wenig Schokolade essen, aber ich hatte keine Zeit... Ich war so schon ziemlich langsam gewesen. ER war waehrenddessen arbeiten... Nun hatte ich das Geschirr fertig, dann raeumte ich die Nahrungsmittel in die Schraenke und bekam alle voll... Was nun mit all den anderen Dingen geschehen soll, die noch lose irgendwo in der Wohnung herumstehen, weiss ich nicht. Irgendeine Loesung wird sich aber irgendwann noch finden, auch, wenn immer klarer wird: Diese Wohnung ist eigentlich zu klein fuer uns.

Ich beseitigte der Arbeitsspuren, saugte Staub, putzte den Boden, stellte die Kuechengeraete ordendlich hin, dann raeumte ich ein wenig im Bad auf, dann im Wohnzimmer und letztendlich auch im Schlafzimmer, das das reinste Schlachtfeld gewesen war. Papierreste wurden eingesammelt, Kleidung zusammen gelegt, die frische Waesche aus dem Waeschekorb sortierte ich in den Schraenke ein... Irgendwann war ich mit all dem Kram fertig. Die Wohnung hat zwar noch immer ein paar Makel, aber wir haben kaum mehr Schraenke, also... Den Rest kann ich erst spaeter erledigen. Ich setzte mich ins Wohnzimmer und trank zwei Tassen Kokosmilch, die dummerweise so einen starken Fettgehalt hatte, dass mir nur noch schlechter wurde. Daraufhin ging ich wieder ins Schlafzimmer und goennte mir endlich mal eine Pause. Ich hatte gut 3 Stunden gearbeitet... Es ist kaum zu glauben, wie anstrengend Hausfrauenarbeit sein kann. Und ich hatte so viel nicht geschafft... Ich war weder zum Vollbad, noch zum Friedhofsspaziergang, gekommen, ich hatte meine Naegel nicht gemacht, hatte weder den Englischroman gelesen, noch Prospekte oder Zeitung, ich hatte keine Hausaufgaben gemacht, ich war nicht zum LIDL einkaufen gegangen... Gott, ich schaffte so gut wie gar nichts, aber nun wollte ich auch nicht mehr funktionieren. Ich setzte mich vor den Computer und sah mir einige Sachen an, beantwortete Emails, schaute mit Artikel auf diversen Pages an, dann auch wieder einigen paranormalen Krempel zu meiner Belustigung, hoerte ein wenig Musik, doeste herum, goss nochmals schnell die Pflanzen, dann war ich gerade beim Schreiben einer Email, als ich gerade bemerkte, es war schon viel zu spaet geworden! Ich hetzte schnell hinunter und zur Bushaltestelle. Diesen Bus hatte ich verpasst. Er war natuerlich mal wieder zu frueh an der Haltestelle gewesen *amok*

cn P

02.09.2005 um 23:36 Uhr

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02.09.2005 um 23:33 Uhr

Stimmungen

Schon am Morgen meckerte mein Vater nur herum. Ich fuehlte mich immernoch dermassen krank, mir war schon um 5 Uhr morgens kotzuebel gewesen, weswegen ich schon vor dem Klingeln des Weckers erwacht war... Ich packte auch nicht fuer die Schule, stattdessen lag ich auf dem Bett, mich miserabel fuehlend, ich doeste, mir war schlecht, ich hatte Bauch- und Kopfschmerzen... Eines war jedoch klar: Ich koennte unmoeglich hier bleiben. Ich musste zu SEINER Wohnung statt zur Schule fahren, sonst, waere ich krank hier zuhause geblieben, haette mein Vater mich die naechsten Nachmittage nicht mehr fort gelassen und ich haette IHN nicht mehr sehen koennen. Das wollte ich nicht. So musste ich mich irgendwie auf den Weg nach S. machen und hoffen, mich nicht im Park oder noch besser, im Bus, zu uebergeben... Ich lief langsam mit Musik im Ohr in Richtung Park. Die Sonne ging gerade auf, der gesamte Morgen glaenzte merkwuerdig, ich atmete das Morgenrot foermlich ein, so extrem schoen wirkte auf mich die Daemmerung, der Glanz des Taus auf allen Pflanzen... Dazu das Zwitschern der Voegel, die anderen natuerlichen Geraeusche, das seltsame Licht, das ich so mag... Ich hatte zu viel Zeit, und ich hatte einen Plan. Ich musste meine BVG-Karte verlaengern, so musste ich also zum Bahnhof. Jedoch durfte ich nicht draussen erwischt werden, das war eine meiner groessten Aengste. Weder mein Vater auf dem Weg zum Einkaufen haette mich treffen duerfen, noch irgendwelche Mitschueler auf dem Weg zur Schule. Ich musste also erst kurz vor 8 am Bahnhof ankommen. So troedelte ich und setzte mich sogar eine Weile auf die Parkbank und sah mir die seltsame Stimmung an...

Die Dämmerung ihr Herz zerreißt, denn es ist die Farbe seiner Haut, die sie erblickt / und das Silber des Mondes, den Schatten der Bäume: / Sein Wesen ward erkannt / Für immer gebrochen und voller Gram, konserviert im eigenen Gedanken / Vor dem Ende nie zurückschauend, begibt sie sich auf die Reise, und es ist ein langer Weg zurück / Das Licht umgreift sie warm, der Glanz badet sie in der Liebe. / Und am Ende? / Wird er dort sein? / Wird sie ihn wiederseh'n? / Wird er es nicht sein, der sie empfängt? / Ihre Augen nehmen Kontakt auf, mit den Blicken der Vergangenheit / Ein Lächeln nur: "Ich bin daheim" / Doch er verblasst.


Ich hoerte ein wenig Musik, es baute sich eine unglaubliche Gesamtstimmung auf. Bald jedoch ging ich weiter, denn ich fror ziemlich, es war noch sehr kuehl gewesen, und ich lief zum Bahnhof... Ich war viel zu frueh dort gewesen, doch ich hatte keine andere Wahl. Grob umgeschaut hatte ich mich und ich sah niemanden, den ich besonders kannte, aber was sollte es ueberhaupt. Ich liess meine Fahrkarte erneuern, die alte nahm man mir gleich ab und entsorgte sie, die neue ist uebrigens laenger gueltig, als ich eigentlich noch Schuelerin bin, was mir aber recht ist. Mein aktuellstes Foto ist drauf... Eigentlich ist es auch schon ueber 2 Jahre alt, muss ich ehrlich sagen, ich bin seit dem dicker geworden, aber ich finde, ansonsten habe ich mich kaum veraendert. Ich habe mich nie sonderlich veraendert... Dann lief ich zur Bushaltestelle und wartete. Es war extrem ueberfuellt mit Schuelern und viel zu hell und warm. Ich mochte es absolut nicht. Aber mir blieb nichts anderes uebrig... Der Bus kam auch erst nach Ewigkeiten an. Extrem viele dumme Schueler gafften mir wie bloede nach. Aber dann war ich zu Hause bei UNS angekommen und stellte meine Sachen grob ab, ging sofort ins Schlafzimmer und schaltete den PC an. Da sass ich... Auch diese Stimmung war unglaublich...

Der Flug der Engel entblößt meinen Neid, / Ach, wär' doch auch ich schon dem Tode geweiht / Auf himmlischen Schwingen durchglitt ich die Nacht, / Von den Sternen mit Schutz und mit Obhut bedacht / Den Weg weist Luna, die Göttliche, mir, / So bin ich vor der Dämm'rung des Morgens bei Dir

Da sass ich, auf einem schwarzen Metallbett mit zahlreichen Verzierungen, Efeuranken und schwarzen Rosen, die sich auch an unserer Tuer entlang zogen, der Raum begrenzt durch dunkelrote Vorhaenge mit floralen Mustern, ueber mir ein pinker Himmel, die Bettwaesche schwarz-roetlich, ein zartes rosa Netz auf mir... Das Licht... Ebenfalls roetlich, und auch das Sonnenlicht schien leicht in dieser Farbe hinein. Es wirkte unwirklich, an was fuer einem Ort war ich, was fuer einen Ort hatte ich geschaffen? Viele wuerden es den puren Kitsch nennen, aber ich sehe darin mehr. Es ist kein Billigkitsch, es ist der Versuch, einen romantischen Raum zu schaffen, im aelteren Stil, einen Raum, der sich von der modernen Kahlheit der meisten heutigen Wohnungen unterscheidet. Und ich glaube, es ist uns sehr gut gelungen. Da sass ich und wollte kaum gehen, aber ich musste mich noch um wichtige Dinge kuemmern. So sah ich erst einmal im Internet die Telefonnummer meiner Schule nach, dann sollte ich sie anrufen und mich krank melden...

cn P

02.09.2005 um 23:13 Uhr

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02.09.2005 um 23:12 Uhr

Daemlicher Mittwoch

Es gibt einige Dinge, die mich an IHM nerven. In den letzten Tagen haeuften diese sich. Es scheint immer so zu sein, wenn SEINE Eltern hier sind. Ich weiss schon, wieso ich eine gewisse Antipathie verspuere. Ob er mich nun in den letzten Tagen staendig versetzte, er sich an meinen Sachen einfach bediente (Das hasse ich besonders... Ich weiss bis heute nicht, was ich mit meinen Tagebuechern machen soll, ich moechte nicht, dass sie irgendjemand liest. Wie soll ich sie versiegeln?), genauso bescheuert und aggressiv herumschrie wie mein Vater, dumme Bemerkungen machte oder aber einfach nur rumzickte... Ich fuehlte mich alles andere als sicher bei IHM, ich hatte im Grunde fast gar keine Lust mehr, IHN ueberhaupt zu sehen, zumindest fuer den Moment. Irgendwie ging es einfach immer weiter bergab und ich machte mir haeufiger Gedanken, wie es waere, ihn mal wieder ein paar Tage nicht zu Gesicht zu bekommen. Ob es irgendeinen hilfreichen Nutzen haben wuerde oder ob es nur mehr Schaden anrichten koennte. Es gibt einfach so viel, was mich stoerte... Eines war klar: Heiraten wollte ich nun garantiert erst einmal nicht mehr. Der restliche Abend verging ziemlich schnell, ich denke, wir unterhielten uns nur und das war es gewesen. Dann bekamen wir den Bus ziemlich knapp und mussten zu viel fuer eine Fahrkarte zahlen, in R. waren wieder nur Schlaegertypen unterwegs, ich hasse diese Leute, dann war ich zuhause angekommen und wurde gleich weiter genervt. Mein Vater beschimpfte mich und lachte die gesamte Zeit hoehnisch ueber jeglichen Mist, zeigte seine verdammt ekelhaft menschenfeindliche Attituede, er ist und wird immer ein Arschloch bleiben... Dann fragte er mich auch noch, ob ich zu Abend essen woellte und als ich, nachdem er herumgeschrieen hatte, als ich sagte, ich haette schon gegessen, doch sagte, ich wuerde gerne noch etwas essen, lachte er wieder nur und bruellte mich zusammen, es gaebe aber kein Abendessen mehr, er haette sich gerade nur fuer sich eines gemacht und haette keine Lust mehr, nur wegen mir nochmals in die Kueche zu gehen. Er schrie die gesamte Zeit auf mich ein und als ich nun also in mein Zimmer gehen wollte, um mir den ganzen Scheiss nicht weiterhin anhoeren zu muessen, rastete er vollkommen aus. Der Volldepp schrie dann auch noch, er wuerde mir doch gleich etwas zu Essen machen, ich solle gefaellist hier bleiben. So ein Idiot... Dann kam also irgendwann das Essen, das auch nicht gut war, ich musste die gesamte Zeit sinnloses, absolut dummes Gelaber ertragen, konnte dann nicht einmal online und fuehlte mich noch dazu schwer krank und hatte solche Kopfschmerzen... Also ging ich bereits gegen 22 Uhr schlafen. Ich war im Bad gewesen, danach beschloss ich, am morgigen Tag nicht zur Schule zu gehen. Ich fuehlte mich zu schlecht. Ich legte mich ins Bett - Aber denkste, natuerlich wars das noch nicht gewesen!

Dieser Unglueckstag war natuerlich noch nicht zuende. Denn kaum dass ich wenige Minuten da lag, fiel mir ploetzlich ein krabbelndes Etwas auf das geschlossene Augenlid und bewegte sich auf mein Gesicht, bis ich es panisch versuchte, von mir abzuschuetteln. Ich warf das Bettzeug auf den Boden, da ich im Dunkeln nicht sehen konnte, wo sich das Tier befand, dann war ich zum Lichtschalter gelaufen und sah mir aus der Entfernung mein Bett an... Dann besah ich das Bettzeug, die Kissen, etc, genauer, doch nirgendswo war etwas vom Tier zu sehen! Es war schaetzungsweise eine Spinne oder ein groesserer Kaefer gewesen, evtl auch eine kleine Motte. Es irritierte mich, dass das Tier scheinbar von oben auf mich hinab gefallen war... Woher sollte es kommen? Ueber mir befand sich nur, in groesserer Hoehe, die Zimmerdecke. Ich hasse Insekten... Lange suchte ich alles ab, schaute auch grob unters Bett, denn ich stellte mir nichts ekliger vor, als dass das Insekt nochmals auf meinen mehr oder minder unbekleideten Koerper kriechen koennte und wenn ich daran denke, wie viele Insekten ein Mensch jaehrlich im Schlaf schlucken soll *KOTZ* Es war absolut ekelhaft und dass ich das Tier nicht fand, liess mir keine Ruhe. Ich stand in meinem Zimmer herum, konnte mich nicht einmal irgendwo setzen. Es war ekelhaft und ich wusste nicht einmal genau, was ich nun tun sollte. Irgendwann legte ich mich doch wieder hin und wartete, nach dem Motto 'Augen zu und durch', darauf, dass das dumme Getier wiederkehren wuerde. Irgendwann schlief ich ein. Was aus dem Insekt geworden ist, weiss ich nicht, ich hatte wohl nichts mehr bemerkt.

cn P

02.09.2005 um 00:14 Uhr

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02.09.2005 um 00:10 Uhr

Noch ein Teil

Ich mag es absolut nicht, ueber eine halbe Stunde versetzt zu werden. Und das, wenn es schon heisst, die Zeit waere knapp... Nunja, wir fuhren zu einer Gegend gar nicht allzu weit weg von hier, dort hielten wir in einem Industriegebiet und als wir ausstiegen, staunte ich ueber den ziemlichen Laerm einiger Geblaese... Wir waren an der Schokoladenfabrik angekommen. Im Laden sahen wir uns um, ueberluden uns viel zu sehr (Das reicht fuer etliche Wochen O_O), aber es war schon guenstiger, als im Laden, ein ganzes Stueck... Wo bekommt man sonst ein Kilogramm Sarotti-Pralinen fuer 5 Euro? Normal zahlt man schon fuer 200 Gramm so viel O_o Wenn mans mag. Dann fuhren wir ein Stueckchen zurueck und zu einer Keksfabrik nach Tempelhof... Das Lager dort war einfach nur riesig O_o Kauf zu glauben. Auch hier nahmen wir wieder ziemlich viel mit, andererseits, ER isst auch ziemlich viel, nimmt kaum zu, ich bin dick und esse dennoch kaum etwas, verglichen mit IHM... *re* Naja, das ist Schicksal. Jedenfalls sahen wir uns um, uebersahen leider Einiges, aber ich wollte nicht den ganzen Parcours nochmals laufen, dann gingen wir durch die Kasse, luden die Kaesten und Tueten in das Auto und fuhren in Richtung S. Es war bereits gegen 6 Uhr, dabei wollten SEINE Eltern eigentlich um 5 schon wieder abreisen. Naja. Dann trugen wir die ganzen Dinge einzeln zum Fahrstuhl und dann in die Wohnung, deren Flur ich natuerlich mit meinen Schuhen verdrecken musste, nachdem ich nahe der Haustuer in die Beeren einer Art Kirschbaum getreten war. Die 'Maenner' der Familie arbeiteten noch ein wenig an der Wohnung herum, ich sortierte die Nahrungsmittel, sass herum, doeste. Ich war so muede... Ich weiss es gar nicht mehr genau, ob ich noch am PC war, oder was ich sonst tut. Nur eines war klar: Ich wollte endlich Feierabend haben!

Als SEINE Eltern dann gegangen waren, lag ich auf dem Bett, as ein wenig und dachte ueber diesen Tag nach. Ueber alles Moegliche. Wie ueberheblich einige Menschen sind... Wie laecherlich es ist, dass sich diese Nervensaege von heute im Lateinunterricht fuer die Reifste von uns allen haelt... Sie ist mehrmals sitzen geblieben, zwei Jahre aelter als der Schnitt, und immer wieder beklagt sie sich lautstark, an dieser Schule gaebe es ja niemanden, mit dem sie sich unterhalten koennte, alle seien ja viel zu unreif, haetten ja keine Ahnung vom Leben und auch absolut nicht ihre Interessen. Na, wenn sie meint. Das, was ich bisher von ihr mitbekommen habe, ist, dass sie eigentlich eine durchschnittliche, strunzdumme 08/15-Tussi ist, die ausser Mode, Klatsch und Jungs nichts im Kopf hat. Vielleicht kichert sie nicht so oft wie die Anderen, vielleicht sind ihre Witze nicht ganz so bescheuert, aber nur, weil sie reifer als die Massen ist, ist sie noch immer nicht reif! Ausserdem muss man beachten, dass sie aelter ist, als all die Anderen. Daher koennte man vielleicht noch sagen, sie denkt ihrem Alter entsprechend. Denn von Menschen unter 30 halte ich mittlerweile sowieso nicht mehr sonderlich viel. Mit 18 volljaehrig, reif, blah blah blah... Pustekuchen! Selbst 25jaehrige sind fuer mich nicht mehr reif, die Massen zeigen es mir. Ich habe keinen Respekt vor solchen Kindsgeistern in Erwachsenenkoerpern. ErwachsenenKOERPER, das ist ALLES, mehr haben sie nicht! Aber wie dem auch sei... WIR hatten auch noch Einiges zu bereden. Und natuerlich begann auch wieder das Herumgeheule. Wenigstens waren seine Eltern fort... Sie moegen in Ornung sein, aber irgendwann lebt man doch lieber wieder so, wie sonst, wenn man nicht unter Beobachtung steht...

cn P