Memoriae Ex Aeterna Nocte

06.09.2008 um 19:13 Uhr

6.9.08

Nochmal ein Foto, auch von gestern Morgen:

Ansonsten gibts nicht viel zu berichten. Mein Alltag besteht in letzter Zeit aus Spaziergaengen, Lauferei zu Supermaerkten, ansonsten beschaeftige ich mich "nur" zuhause.

Emotional scheint irgendetwas nicht in Ordnung zu sein, jedenfalls bekomme ich mittlerweile fast taeglich unkontrollierte Heulanfaelle. Ich denke, mit der Zeit wird sich das aber wieder geben.

Meine Traeume waren gestern Nacht aeusserst unspektakulaer, abgesehen davon, dass ich sowieso nie laenger als 2 Stunden am Stueck durchschlafen konnte. In einem Traum sass ich wohl nur auf einem Balkon von irgendeinem Altbau herum, hab Pflanzen gegossen und den Friedhof auf der gegenueberliegenden Strassenseite angesehen, wobei mich interessanterweise die Pflanzen und die alte Steinmauer scheinbar mehr interessierten, als die Statuen. In einem anderen Traum wollte ich in ein Onsen, wurde aber schon wach, bevor ich ueberhaupt nur im Duschraum war *rolleyes* Also nix mit einem schoenen Quellbad... Wobei mir gerade einfaellt, dass ich etwas aehnliches vor Monaten schon einmal getraeumt habe. Dabei hab ichs eigentlich gar nicht so mit oeffentlichem Baden. Was auch immer die Traeume angeblich verarbeitet haben sollen ;)

cn P

P.S.: Draussen groehlen wieder irgendwelche Besoffenen drum... Ganz toll...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 07.09.2008 um 02:11 Uhr:Hoffe, dass es emotional bald wieder stabiler für dich wird.
    Da wird wohl irgendetwas in dir kämpfen, dass du im Moment so nah am Wasser gebaut hast..
    Alles Liebe
    sternenschein
  2. zitierenAngelInChains schreibt am 07.09.2008 um 02:18 Uhr:Ich denke, die letzte Zeit war wirklich ein wenig anstrengend. Wobei ich glaube, dass es auch schon schlimmere Zeiten gab, die ich besser ueberstanden hatte. Weiss gar nicht, woran es eigentlich liegt, dass im Moment alles so schwierig ist...
  3. zitierensternenschein schreibt am 07.09.2008 um 02:31 Uhr:Kann es sein, dass du das Gefühl hast ausser dir zu sein. Deine Mitte suchst und erst einmal dich selbst wiederfinden musst?
    Vielleicht auch durch den geänderten Tagesablauf, da du kaum noch bei deinem Vater bist. Dazu die Gedanken über deinen Vater, vielleicht auch Erkenntnisse die du erst in letzer Zeit durch den Abstand gewonnen hattest. Es alles etwas durcheinander ist, sich erst einmal wieder ordnen muss.
    Frage ich nur, weil ich solch einen Zustand mal eine zeitlang hatte. In dem ich das Gefühl hatte, ich stehe neben mir, mein selbst war "verrückt", musste erst einmal den neuen Platz im Ich finden, da sich vieles verändert hatte und dabei war sich neu zu ordnen.
    Dieser Platz der entstand, den es galt neu auszufüllen ohne aber die Richtung vorläufig klar zu kennen. Und ja, die Frage danach was man wirklich will und was einem wichtig ist.
    Liebe Grüsse
  4. zitierenAngelInChains schreibt am 07.09.2008 um 04:27 Uhr:Nein, das Gefuehl habe ich eigentlich nicht. Es haben sich zwar Dinge veraendert und einiges ist ungewiss, aber ich habe nicht den Eindruck, ich muesste mich erst noch neu ordnen. Denn irgendwie war es bei mir nie anders: Immer war irgendetwas im Wandel oder ungewiss ;) Eigentlich hat sich also nichts geaendert. Gut, meine "Mutter" ist weg, mein "Vater" scheinbar freundlicher, aber irgendwie finde ich das wenig spektakulaer.

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