Memoriae Ex Aeterna Nocte

30.09.2005 um 13:10 Uhr

Mittwoch, 1. Teil

Die Wesen schienen uns nicht zu beachten. Ich beobachtete sie... Dort, in jenem Raum, waren ploetzlich alle Baenke besetzt, voll mit Menschen ohne Fluegel, die sich Engel schimpften. Sie waren gekleidet, wie man sich heute eben durchschnittlich kleidet (Mal abgesehen von halbnackten Tussen, aber dass es diese unter Engeln nicht gibt, duerfte klar sein), Engel aller Altersgruppe, von Kleinkindern, Neugerorenen bis hin zu Greisen, dazwischen jedoch meist Menschen im Alter von (Menschen? Habe ich 'Menschen' geschrieben? O_o) vielleicht 25 bis 40 Jahren. Einer von ihnen, ein aelterer, hielt scheinbar eine Rede, aber ich konnte keinen Laut vernehmen. Irgendwann schienen sie eine Pause zu machen und verliessen den Raum durch eine Tuer an der Seite. Dahinter befand sich nur Schwaerze. So irre, wie ich war, kletterte ich nun durch das Loch in der Decke in den anderen Raum hinein. Schwerkraft schien es hier wirklich nicht zu geben, jedenfalls nicht in dem Mass wie... Gewoehnlich. Ich war hinauf zu einer Bank geschwebt, als ploetzlich die anderen Wesen zurueck kehrten. Ich setzte mich zu ihnen, als gehoerte ich einfach zu ihrer Gesellschaft und weiter ging es mit diesem scheinbaren Vortrag. Ploetzlich spuerte ich, wie mein Koerper dazu tendierte, nach unten abzusinken, in Richtung des reellen Bodens. Ich klammerte mich an die Bank. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr halten. Ich stuerzte und ploetzchen begann grosses Geschrei bei jenen Wesen: 'Ein Mensch! Haltet ihn!'... Ich liess mich aus jenem Raum durch das Loch in der Decke fallen, schlug im Erdgeschoss auf den harten Holzdielenboden auf... Und verlor mein Bewusstsein.

Ich glaube, ich habe mich zu sehr mit den Nachtstuecken beschaeftigt *re* Ein wenig an den Sandmann erinnert es schon... Dieser Traum beschaeftigte mich lange und ich frage mich noch heute, was es damit wohl auf sich hatte bzw wie man zu solchen merkwuerdigen Traeumen kommt. Aber nun musste ich erst einmal aufstehen. Es war 6 Uhr. Mein Vater war extrem aggressiv, schrie und tobte nur herum, pausenlos, war nur am Fluchen, beschimpfte mich... Redete nur Unsinn... Ich wollte endlich wieder weg von hier. Mein Vater benahm sich wie ein Schwein. Als ich dann endlich im Treppenhaus stand, schrie mein Vater mir immernoch hinterher. Es nervte mich so verdammt... Es regnete stark, ich hatte keinen Schirm, da mein Vater gemeint hatte, es wuerde heute nicht regnen *headshot* Aber es sollte noch schlimmer kommen. Ich habe langsam das Gefuehl, diese Pechstaehne endet nie mehr :( Spaeter mehr.

cn P


Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.