Memoriae Ex Aeterna Nocte

30.09.2005 um 12:56 Uhr

Traeume

Ich war heim gekommen, es war zirka 22:20, mein Vater wie immer unfreundlich, aber zuerst kuemmerte es mich wenig, ich rannte erst einmal mit Bauchschmerzen und Uebelkeit ins Bad. Und wieder belaestigten mich dort Muecken. Dennoch, so schlimm wie in der Schule, wo die gesamten Toilettenraeume mehr Insekten als Klopapier beinhalten (Weswegen man diese Orte lieber weitraeumig umgehen sollte), ist es nicht... Es erinnert mich an den Wahn, dass nach den Sommerferien ein Fenster in einem der Toilettenraeume wohl noch immer offen stand und zwar die gesamten Ferien ueber... Eine Pflanzenranke hatte sich nun ihren Weg hinein gebahnt, ueber etliche Meter und... Ach, es war zu merkwuerdig *re* Ich fuehlte mich noch immer ziemlich krank, aber ja, ich war auf dem Weg der Genesung, so unmoeglich es auch schien. Als ich ins Wohnzimmer kam, schnauzte mein Vater mich gleich an, ich musste mir Ewigkeiten dummes Gerede anhoeren, dann durfte ich den vollkommen ueberlasteten PC benutzen. Es war eine Katastrophe. Am gesamten Abend schrieb ich einen einzelnen Tagebucheintrag und beantwortete nicht mehr als 5 Emails, immer wieder stuerzten einzelne Programme oder aber der gesamte Rechner ab. Super. Natuerlich wuerde mein Vater wieder behaupten, ich waere zu dumm zum Umgang mit elektrischen Geraeten und wuerde ja immer wieder seinen PC kaputt machen. Komisch nur, dass ihm der Rechner auch staendig abstuerzt (Auch, wenn er sagt, ihm geschehe das nie... Er luegt, wozu gibt es sonst Logfiles?! Ich habe hinein gesehen, es gibt genuegend Abstuerze waerend der Zeit, in der ich den Computer NICHT benutze, aber die Wahrheit kann dieser Vollidiot von Vater scheinbar nicht verkraften). Uebrigens muss ih auch anmerken, dass ich auch noch genuegend andere PCs benutze, und nicht anders, als den von meinem Vater. Und die stuerzen komischerweise nicht ab. Wie seltsam, wo ich doch so dumm und ungeschickt bin! *zyn*

Um 11 Uhr war ich also online, ich brachte es nicht weit. Mein Vater schrie auch nur herum. Es war erst 0:45, als ich offline ging, dann sass ich noch laenger im Bad auf dem Rand der Wanne herum, dann packte ich in meinem Zimmer meine Tasche, hoerte Musik, schrieb ein wenig und wollte eigentlich noch weiter die Nachtstuecke lesen, aber ich hatte starke Halsschmerzen und dachte, da sei es doch besser, diese im Schlafzustand zu verkraften. Mitwwochmorgen. Die Halsschmerzen hatten sich nur ein wenig gelindert, aber damit beschaeftigte ich mich kaum. Ich hatte in dieser Nacht zwei merkwuerdige Traeume gehabt. Nein, der zweite war nicht merkwuerdig, ich verbrachte einfach eine schoene Zeit mit IHM und das war es. Aber der Traum, den ich zuvor hatte, der ist... Aeusserst unglaublich. Es begann damit, dass ich mit meinem Schwesterchen1 eine Wanderung machte, wo, weiss ich nicht mehr, ob noch jemand anderes bei uns war, ebenfalls nicht, doch ich wage es zu bezweifeln. Wir hatten einige Felder durchquert und waren in einen Wald gelangt, darin fanden wir eine alte, verfallene Villa vor, und da sie unbewohnt schien und wir uns nicht beobachtet fuehlten, gingen wir hinein. Es war recht schoen darin, moebliert wie zum Ende des 19. Jahrhunderts, zwar staubig und voller Spinnenweben, einige Moebel beschaedigt, aber ich war natuerlich gleich vom Willen gepackt, moeglichst viel davon in meinen Besitz zu bringen. Ich weiss, legal ist es nicht, aber kennen Traeume Grenzen?! Ich interessiere mich fuer Antiquitaeten, gleich durchwuehlte ich die Buecherregale, schaute in die Schraenke, es... War so eine Unmenge an Dingen. Ich war gewiss stolz auf den 'Fund' ;)

Ploetzlich hoerte ich ein Raunen. Mir fiel ein Spalt in der Decke auf, ein klitzekleiner Spalt. Ich glaubte ploetzlich, einen Engel zu erblicken... Kopfstehend und riesengross O_o Ich war ein wenig irritiert und versuchte, durch den kleinen Spalt hindurch zu schielen, bis ich irgendwann erkannte, dass es sich um eine kopfstehende, ueberlebensgrosse Statue handelte. Mein Schwesterchen unterstuetzte mich bei meinem Plan, dem doch naeher auf den Grund zu gehen. Wir suchten eine Leiter, fanden nach einer Weile auch eine, dann stellten wir sie unter dem Spalt auf, ich kletterte hinauf... Ich sah nicht viel durch den Spalt, doch einen Raum, in dem einige Statuen gelagert zu sein schienen. Ich versuchte, den Spalt zu vergroessern, ploetzlich sah ich... Dass sich dort ueber dieser Zimmerdecke, in der 1. Etage, eine merkwuerdige Welt zu befinden schien, die keine physikalischen Gesetzmaessigkeiten kannte. Oder wer bringt die Moebel an der Decke an?! Ich sah einen Saal, der sehr an... Naja, es war eine Art Hoersaal, an einer Stelle stand ein Rednerpult und... Hm... Auf jeden Fall waren die Sitzreihen kreisfioermig angeordnet und um den Kreis herum standen 4 riesige Engelsfiguren. Ich stieg erst einmal von der Leiter, um meinem Schwesterchen einen Blick auf diese merkwuerdige 1. Etage zu gewaehren. Als sie wieder von der Leiter kam, wollten wir uns beraten, als ploetzlich ein Teil der Decke hinunter brach. Das Loch hatte sich vergroessert. Ploetzlich war der kopfstehende Raum bevoelkert.

cn P


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