Memoriae Ex Aeterna Nocte

25.07.2010 um 21:07 Uhr

Wer mag mir helfen?

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: internet, blog

1x täglich klicken hilft mir, was Hübsches zu gewinnen :)


Bitte helft, es kostet Euch nichts! Außer einen Klick bzw die Sekunde, die das braucht ;)

Ihr braucht euch auch nirgends anmelden, nur einmal auf das Bild klicken, das ist alles.

Danke schonmal an euch alle!

10.07.2010 um 00:20 Uhr

Ein kleines bisschen "Werbung"...

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: shopping, gothic, internet, blog, mode

(English text below)

Heute gibt es mal wieder ein wenig Werbung ;) Und zwar fuer einen Laden auf einer gewissen Handarbeits-Website, der mir sehr gut gefaellt. Es geht um Creepy Crafts by AgonysDecay (http://www.etsy.com/shop/agonysdecay). :)

Die Dame bietet unter Anderem sehr lecker duftende Seifen zu günstigen Preisen an, außerdem Schmuck für die Liebhaber düstererer Designs. Qualitativ sind die Sachen super, und gerade die Preise der Seifen sind wirklich unschlagbar günstig. Ich empfehle besonders die Duftrichtung Drachenblut ;)

Aktuell gibt es auf dem Shop einen Wettbewerb, wenn man über diesen bloggt, gibt es die Chance, ein Produkt nach Wahl zu gewinnen. Da bin ich doch gern dabei und wenn jemand, der das hier liest, auch Lust darauf hätte, na, dann macht einfach mit ;) Genauere Teilnahmebedingungen stehen direkt auf der oben genannten Shop-Seite.

Danke fuers Lesen.

~*~

I'd like to make a little advertisement again today ;) For a shop which I like very much, on a certain platform for handmade articles. I'd like to blog about CREEPY CRAFTS BY AGONYSDECAY (http://www.etsy.com/shop/agonysdecay). :)

This lady is offering, among others, excellent scented soaps for little money, as well as jewelry for the lovers of dark designs. The articles are of a great quality and the soap prices can't be beaten. I especially suggest trying the "dragon's blood" scent. ;)

At the moment there's a contest at that shop, if you blog about it, you may win an article of your choice. Of course I seize this opportunity, and if someone who reads this is also interested, feel free to enter too. The exact rules can be found directly at the shop website given above.

Thanks for reading :)

16.04.2010 um 16:26 Uhr

Peter Steele (Type O Negative) ist tot.

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: musik, gothic, metal, tod, nachrichten, medien

Ach du Scheisse. Ich weiss nicht, ob es hier irgendwen interessiert, aber Peter Steele, der Saenger der Band Type O Negative, ist tot. Ich muss ehrlich sagen, so toll fand ich ihn damals nicht, aber dass er in dem Alter jetzt schon gestorben ist, finde ich schon seltsam. Drogen hin oder her, bisher hielt er sich damit ja dennoch ganz gut.

Nunja. Das nur, falls es irgendwen hier interessiert.

01.04.2010 um 00:10 Uhr

7 Jahre

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch

Hier hat alles begonnen.

Sieben Jahre gemeinsame Jagd. Nach unbekannten Orten, Fossilien, und letztendlich auch noch Tupperdosen im Wald. ;) Nach gelungenen Fotos, interessanten Momenten, neuen Erfahrungen. Ja, "Jagd" klingt so brutal, aber irgendwie hat das vom Empfinden her doch son bisschen so was, wie diese Stimmung in 60er-Jahre-Piratenfilmen, wenn ein Schatz gehoben wird. Oder wie in den Western, wo sie dann in den Sonnenuntergang reiten. ;) Irgendwie so etwas Unreales. Ist aber auch kaum zu glauben, dass heutzutage etwas noch sieben Jahre halten kann.

cn P

31.12.2009 um 20:06 Uhr

Guten Rutsch!

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch

 

Alles Gute und viel Gesundheit fuer das Jahr 2010

wuensche ich allen regelmaessigen und unregelmaessigen Lesern meiner Blogs ;) Na gut, und auch allen anderen Leuten.

Wobei ich denen, die meine Blogs noch lesen und kommentieren, natuerlich ganz besonders danken moechte. Ich werde auf jeden Fall auch 2010 weiter bloggen, auf meinem neuen Tagebuch, und hier bei Blogigo zumindest noch Fotos und Zeichnungen, manchmal, wenn es sich ergibt.

Das Foto oben ist uebrigens leider kein aktuelles. Dieses Jahr habe ich noch kein Foto von Hoehenfeuerwerk machen koennen, obwohl auch schon ein wenig abgeschossen worden ist. Das Foto oben stammt aus dem Jahr 2007 von einer Jubilaeumsveranstaltung. War ganz schoen, damals. Ja, ich habe auch noch Fotos aus den Jahren 2005 und 2006, die ich bis heute noch nicht veroeffentlicht habe, weil die Zeit fehlte. Aus den Jahren 2007 bis 2009 sowieso. Allgemein fehlt es mir sowieso immer an Zeit, leider :(

Alles Gute!

cn P

24.12.2009 um 15:47 Uhr

Frohe Weihnachten!

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch

FROHE WEIHNACHTEN!

Was auch immer ihr heute macht, ich wuensche euch dabei je nach Anlass viel Spass, eine besinnliche Zeit oder aber nicht allzu viel Stress mit der Verwandtschaft.

 

05.09.2009 um 01:28 Uhr

Kann mir bitte jemand einen Tipp geben?

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: Fotografie, PC

Die Speicherkarte von meiner Kamera ist kaputt gegangen, während noch etwa 130 Fotos darauf waren. Kennt ihr gute Recovery-Programme, mit denen ich die Dateien wiederbekomme? Und wenn mir das Programm kaputte Dateien ausspuckt (immerhin, aktuell wird die Karte nämlich als leer angezeigt, also es ist nicht einmal von Dateien, die vorhanden sind, die Rede), die sich nicht öffnen kann, wie kann ich die Fotos reparieren, sodass sie wieder ansehbar sind?

Danke!

P.S.: "PC Inspector File Recovery 4" habe ich schon verwendet. Da kann ich 40 Fotos von über 100 wiederherstellen. Es wäre schön, wenn es vielleicht ein effektiveres Programm gäbe, damit ich mehr als nur die 40 wiederbekomme.

17.03.2009 um 19:30 Uhr

Ich bin baff

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: internet, blog

Bei den Blogigo News tut sich wieder was!!!

HIER ZU SEHEN: Klick .

cn P

31.12.2008 um 17:58 Uhr

Guten Rutsch.

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch

Ganz schnoerkellos und irgendwelche musikalischen oder grafischen Untermalungen wuensche ich euch

ALLES GUTE FUER 2009!

Haette den Beitrag ja auch gern auf Mitternacht vordatiert, aber da man bei Blogigo nie weiss, ob das klappt, oder nicht, habe ich darauf verzichtet.

cn P 

24.12.2008 um 10:16 Uhr

Ach ja.

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch

Frohe Weihnachten.

Heute weder mit Foto, noch mit Zeichnung. Ganz minimalistisch.

(Geschmueckt ist hier ja auch nichts, Geschenke gibt es keine und eigentlich habe ich W-Nachten auch mehr oder minder verpasst.)

cn P 

23.10.2008 um 20:32 Uhr

23.10.08, oder: "open your eyes before you claim you were seeing"

Donnerstag... Ein weiterer Tag, der mit einem Traum von kuenstlichem Gewaesser begann. Viel habe ich heute nicht hinbekommen. Bei der Hausarbeit, die ich noch ueberarbeiten muss, mache ich mir aber auch keine Panik, schliesslich komme ich sowieso erst DI fruehstens wieder zur Uni, und vorher werd ich das Zeug auch nicht abgeben (extra 2-4 Stunden da hinfahren? Noe!). Morgen fahre ich wieder zu meinem "Vater". Hoffentlich muss ich nicht wieder so viel Zeug schleppen, will danach noch in die Innenstadt, bis nachts. Derweil denke ich ueber viel nach und schreibe auch uebermaessig viel Zeug, das mir nie wirklich viel bringen wird ;) Ich kann mir vorstellen, viele Leser haben die Gedanken ueber "die Gesellschaft", Normen o.ae. laengst satt. Aber es ist ja auch keiner gezwungen, das hier zu lesen. Und auch, wenn es so wirkt, als sei ich eine "Noergel-Oma", die sich an "der Jugend von heute" stoert - noe, ich bin durchaus nett und verdamme ja auch niemanden, nur, weil er "normal" handelt - Aber ich beobachte, mache mir Gedanken und ueberlege, was ich darueber denke. Und versuche, mir seltsam erscheinende Dinge zu ergruenden. Ich will die Welt verstehen (und nicht nur einfach sehen), in der ich lebe... Ganz abgesehen davon muss ich mich von meinen depressiven Verstimmungen ablenken; bin ich einige Sekunden geistig nicht mit irgendetwas beschaeftigt, merke ich schon wieder, wie meine Stimmung sich verschlechtert. Daher arbeite ich mich oft kuenstlerisch oder verbal tot (irgendwas... schreiben, malen, meinentwegen auch "nur" singen)... Schreibe auch mal "wirres" Zeug. Mein Problem, nicht euers. Uebrigens denke ich nicht, dass ich altmodisch bin, nur, weil ich gegen manche derzeit "moderne" Dinge habe - viele denken das. Nein, es ist eher so, dass ich noch "moderner" bin, weil ich diese moderne Sache schon fuer verbesserungsreif halte ;) Aber seien wir mal wieder etwas "ernster"...

Konventionen... Intoleranz... Und, vollkommen konventionell: Immer anderen die Schuld zuschieben. Ich gebs doch auch zu, wenn ich mich bloed angestellt habe und korrigiere mich auch, wenn ich mich unklar ausgedrueckt habe (als wenn das was bringen wuerde, wenn das Gekeife schon begonnen hat ;) ). Und wenn ich was verschuldet habe, dann ist das halt so, Menschen tun soetwas. Viele zeigen aber auch gern mit dem Zeigefinger auf andere und geben immer "den Anderen" die Schuld an irgendetwas. Menschen scheinen ihre Selbstverantwortlichkeit fuer ihr Handeln scheinbar entweder nicht wahrhaben zu wollen oder gar nicht zu erkennen. Es ist emotional leicht, Fastfood-Laeden die Schuld fuer fette Menschen zu geben - Aber wer bestimmt schliesslich, ob man dort isst? Doch nur man selbst. Angeboten wird nur, was auch gefragt wird. Wuerde es keiner essen wollen, wuerde auch nicht produziert werden. Kann man jemandem die Folgen vom falschen Gebrauch seines Produkts vorwerfen? Man kann auch keinen Reisszweckenhersteller ruegen und ihm sein Produkt verbieten, nur, weil man es auch schaedlich anwenden kann. Schuld wird auch immer gerne der Werbung zugeschoben. Die Kritik, dass viel uebertrieben, irgendwie primitiv oder auch voller Vorurteile dargestellt wird, die unterschreibe ich noch. Schlimm aber ist es, wenn Menschen Sprueche a la "Ich kann nichts dafuer, ich MUSSTE xy tun/kaufen, die Werbung hat mich verleitet!" hoert. Diese Leute machen sich selbst und schamlos zu Zombies, die bloss tun, was man ihnen sagt. Kann man darauf stolz sein? Es mag sein, dass einige Leute sich nicht wehren koennen, aber wenn man das schon weiss, sollte man nicht erst recht versuchen, dagegen anzugehen? Oder will man als Zombie leben?

Aber so ist es ja wohl bei allen Konventionen: Etwas gilt als "Fakt", obwohl es keiner ist, und deswegen glauben viele, es MUESSE so sein, wenn es in Wahrheit auch anders ginge. Ungeschriebene "Gesetze" wie: "XY ist schlimm/eklig/macht man nicht". Wieso nicht, wenn es niemandem schadet? Ich weiss, das Thema hatten wir heute schon einmal. Vorurteile sind dasselbe... Wieso merken so viele Leute scheinbar nicht, dass sie nur schwafeln, was "alle" schwafeln? Wieso machen sie sich nicht die Muehe, ihre Meinungen auf Erfahrungen oder zumindest tiefergehende Gedanken aufzubauen? Jaja, ich weiss, "ist einfacher", nicht selbst zu denken... Angefangen bei "Friedhoefe sind gruselig" (habe ich schon so oft gehoert, wobei ich mir sicher bin, die meisten dieser Leute waren noch nie oder nur 2x in ihrem Leben ueberhaupt dort), bis hin zu "arme Frauen"... Auch, wenn die "arme Frau" ihren "boesen Mann" umgebracht hat ;) Hierarchie: Kinder, Frauen, Maenner... Dabei sollte es doch auf den Charakter und auf die Individuen ankommen, oder nicht? Ich mag kein Schubladendenken, ich mags erst recht nicht, wenn die Schubladen unterschiedlich gewertet werden. Kein Mensch ist mehr oder weniger wert, als ein anderer. Und ob jetzt bei einem Unfall 3 Frauen oder 3 Maenner sterben, ist mir egal, es sind 3 tote Menschen. Und jeder Tod ist tragisch. Vielleicht bin ich da auch nur sensibel, aber ich KANN ueber einen unbekannten Verkehrstoten genauso heulen, wie ueber irgendeinen toten Sympathietraeger, der mir bekannter ist. Genauso kann ich einem Tod aber auch relativ unemotional gegenueber stehen, egal, wie nah sie mir stand oder nicht stand. Ich denke, das ist ein psychisches "Problem"... In ihrer Wertigkeit sind mir alle Menschen gleich, aber manchmal bin ich eben leicht zu erschuettern, und manchmal nicht, vollkommen unabhaengig vom Thema, um das es geht.

Was bringt ein Hirn nur dazu, saemtliche "Regeln", die irgendwelche Wissenschaftler angeblich anhand von Untersuchungen aufgestellt haben, zu brechen? Ich tue es ja nicht absichtlich. Soziologisch "normal" ist es (angeblich - das schreibe ich, weil es mir einfach so fremd vorkommt), sich nur mit gleichgeschlechtlichen Menschen vollkommen unsexuell anzufreunden; andersgeschlechtliche Menschen seien nur der Fortpflanzung dienlich. Angeblich soziologisch nachgewiesen sei auch, nur Menschen anziehend zu finden, die sehr ihrem Geschlechtsideal entsprechen (also, was man schoen unter "sexuelle Schluesselreize" im Biounterricht lernt: Mann = Muskeln, markantes Gesicht, Frau = schmale Schultern, breite Huefte, usw). Genauso, wie es angeblich "normal" (= "natuerlich) sei, sich seinem Geschlecht gemaess zu fuehlen und zu kleiden und auch so zu handeln - wuerde man anders sein, sei das nur "pubertaere Rebellion". Ich kann das irgendwie nicht glauben. Aber es sind anerkannte wissenschaftliche Behauptungen... Ich frage mich: Wie kommt man dazu oder wie kommt es dazu, dass man von der "Natur" (nimmt man an, das alles stimmt) so enorm abweicht? Ich bezweifle ja nicht, in meiner Kindheit einen grossen psychischen Knacks bekommen zu haben, aber dass sich das so auswirkt? Und ich betrachte es nicht immer als schlechter. Manchmal sogar im Gegenteil. Minderjaehrige koennten nicht lieben, keine ernsthaften Beziehungen fuehren? Die Reife sei nicht gross genug, man koenne noch nicht ueberdenken und hinterfragen? Bin ich froh, dass ich in dem Alter nicht so war! Dass ich nie so - fuer MICH - seltsam war. Natuerlich ist das Leben dadurch nicht einfacher, wenn man "anders" ist... Die Wahrscheinlichkeit, jemand ebenfalls "anderen" zu finden, der zu einem passt, ist natuerlich so geringer. Aber vielleicht ist die Wahrscheinlichkeit, dass man lange miteinander in Kontakt bleibt, so auch hoeher... Wenn man sich nicht um Oberflaechlichkeiten schert... Die Bindung ist enger, als bei Leuten, die sich nur auf Oberflaechlichkeiten ein Leben aufbauen. Ich sage uebrigens nicht "nicht seltsam = oberflaechlich". Natuerlich gibts auch da tiefsinnige Menschen. Wobei ich glaube, die gibt es allgemein, egal, ob "normal" oder nicht, eher selten...

Ende eines stilistisch scheusslichen Beitrags. Weiter gehts demnaechst, dann vielleicht stilistisch besser.

cn P

23.10.2008 um 19:29 Uhr

22.10.08

Mittwoch... Heute Nacht gab es in auch nur ca 5 Stunden einen "schoenen" Alptraum. Irgendein sinnloses, unappetitliches Gemetzel. Dabei habe ich mich schon sehr lange nicht mehr mit derart thematischen Medien konfrontiert gesehen. Die Magenbeschwerden vom Vortag gingen weiter :/ Ausserdem hab ich mir gestern Nacht auf die Zunge gebissen, was ziemlich angeschwollen ist und schlimmstenfalls wieder zu einer Zungenentzuendung fuehrt ;/ Soetwas hatte ich schon einmal vor einigen Jahren, es ging mehrere Wochen und war grauenvoll. Zudem habe ich noch eine Uni-Email bekommen, die mich aergert: Meine Hausarbeit sei zu lang, ich solle sie kuerzen, sonst koenne er sie nicht bewerten. Inhaltlich hat ers sich aber nicht angesehen - und das faellt ihm jetzt, nach Wochen, auf?! Vor Allem frag ich mich, was ich kuerzen soll; es wuerde auf jeden Fall negativ auf den Inhalt wirken, ich kann ja nicht einfach irgendetwas weglassen, und habe dabei schon nur das geschrieben, was wirklich wichtig war. Ich hasse es... Aber das ist eine gelaeufige Dozentenkrankheit an dieser Uni: Gibt man eine Arbeit ab, heisst es gewoehnlich, es sei zu wenig und man solle bitte noch "ein paar Seiten" schreiben. Schreibt man dann 3 Seiten mehr, bekommt man voellig entsetzt zu hoeren, das sei ja "viel zu viel". Die wechseln ihre Meinung auch mit dem Wind... Erinnert mich an mein 1. Referat an jener Uni: Im Vorfeld musste man es der Dozentin in der Sprechstunde vorstellen, damit sie fuer den Vortrag ihre Zustimmung geben konnte. Da sah sie sich meinen Vorentwurf an und fand den ganz toll. Ich habe auch extra noch gefragt, ob sie die Themenauswahl so gut findet, was sie ebenfalls bejahte. Nach dem fertigen Vortrag aber jammerte sie herum, es sei grauenvoll gewesen, besonders die Themenauswahl, denn die haette sie komplett anders getroffen. Da muss man wohl nichts mehr zu sagen...

Der Unterricht heute war auch nicht sonderlich toll. Zum einen wieder diese vielen, aehm, "etwas ungeuebteren", Menschen, bei denen man grob sagen koennte "koennen nix und wissen nix" (aber Vorurteile haben sie haufenweise, immerhin!) - ich finds dermaszen schlimm dieses Jahr... Zum Anderen war der Dozent auch so einer, der mit allem nicht zurecht kam und seinen Kram redete, auf die Anwesenden aber kein bisschen einging. Man konnte sich melden, so oft man wollte, er ignorierte es und schwafelte weiter... Keine Fragen, keine Anregungen, usw. Wer Beispiele mag, moege fragen. Danach gings noch ins Center, zumindest Abendessen besorgen, dann nach Hause nach S.... Heute ist auch endlich meine Pflanzenlieferung (vor EWIGKEITEN bestellt und gezahlt) angekommen - ich ahnte schon Schlimmes, weil der Karton falsch herum gestellt wurde und sich (wieso auch immer :/ ) ein kraeftiger Fussabdruck inklusive Eindellung auf einer Seite befand. So toll geht die Deutsche Post also mit versicherten, als zerbrechlich bezeichneten, Paketen um... Aber die Pflanze war super verpackt :) Noch bin ich etwas kritisch, ob sie den Transport wirklich so gut ueberstanden hat, hoffentlich hat sies (waere sonst ein ziemlicher finanzieller Verlust), das wird sich dann in einigen Wochen zeigen... Es handelt sich dabei uebrigens um eine Tacca chantrieri, einen bis zu 1,10m hohen tropischen Busch, auch bekannt als Fledermausblume. Aktuell ist sie schon ueber einen halben Meter hoch, allein die Blattstiele sind so lang, obwohl sie angeblich nur 30cm lang werden, aber wer weiss das schon ;) Ich wollte schon immer so eine Pflanze haben (es gibt sie sehr selten zu kaufen, wenn ueberhaupt, dann gewoehnlich nur als Samen, und daraus eine Pflanze zu ziehen, ist bei dieser Gattung extrem schwer), seitdem ich sie das erste Mal in einem oeffentlichen Gewaechshaus gesehen habe. Ich denke, was die Temperaturen betrifft, wird sie sich hier ganz gut halten, meine Orchideen tuns ja auch. Nur, wie ich sie zum Bluehen bekomme, das weiss ich noch nicht. Dabei sind die Blueten wohl das Interessanteste an der Pflanze (wobei die Blaetter auch sehr schoen sind) - mal schauen, ob ich irgendwo noch ein Foto davon finde...

Wo wir schon beim Geldausgeben sind: Ich hab neulich auch meine Duftlieferung aus den USA bekommen, von einer Kuenstlerin, mit der ich, wenn ich mich recht erinnere, 2006 das erste Mal in Kontakt kam. Sie stellt ihre eigenen Parfums, Duftkerzen, Seifen, o.ae. her, in ungewoehnlichen Duftrichtungen und nur aus natuerlichen Stoffen. Ohne Chemie, ohne Alkohol. Die Sachen riechen gut und ich vertrage sie auch problemlos, waehrend ich viele "konventionelle" Parfuems aus Kaufhaeusern, Parfuemerien, usw, scheusslich finde (bekomme davon oft Kopfschmerzen und Niesanfaelle). Der Stil der Kuenstlerin hat sich mit der Zeit ein wenig gewandelt, meine letzte Stellung war zwar "angedunkelt", aber doch eher barockartig anmutend, was Formen, Farben und Muster von Seifen und Verpackung, Zierkaesten (aus Holz) usw anbelangt. Nun, etwas ueber ein Jahr spaeter (ja, die Sachen haben lang gehalten, hatten eine super Qualitaet und waren auch relativ guenstig!) gehts in Richtung "viktorianisch-duester", auch sehr schoen. Wobei ich mir dieses Mal die reinen Produkte in schlichtem Papier verpackt geordert habe, hab hier genug Holzkaestchen, hab keinen Platz mehr... Also: 2 Duftkerzen ("Absinth" - eine Mischung aus Wermut, Anis, Fenchel, diversen anderen Kraeutern und ein wenig Zitrone, was tatsaechlich wie Absinth riecht; Opium, Sandelholz, Weihrauch mit Aprikose - gibt der erdigen Mischung etwas Fruchtiges, Suesses), 1 Parfuemoel in Absinth, 2 Seifenbloecke (Absinth; Opium, Weihrauch, Patchouli, Maigloeckchen, Himbeer - aehnlich der Duftkerze, nur eben mit Himbeer-Note und etwas blumiger), 1 Eau de Toilette (Weihrauch, Myrrhe, Nag Champa, Vanille - riecht zuerst sehr vanillig, nach einigen Minuten aber nur noch nach Raeucherstaebchen - oder sagen wir: wie in jedem indischen Laden, was mir zusagt, da ich diese Atmosphaere mag; 100ml fuer gerade mal ca 4 EUR... Ich weiss nicht, ob man fuer den Preis ein anderes EdT findet, vor Allem eines aus "oeko"-Materialien und mit dem EINZIGartigen Geruch... Genau genommen hab ich sowieso noch nie eins mit dem Geruch gesehen, egal, zu welchem Preis).

Zuletzt noch etwas zum Thema "neulich in der Fernsehzeitung":

Also ich hab mich frueher immer gefreut, wenn Unterricht ausfiel, und mich davor nicht "retten" muessen ;) (Ich weiss auch, dass der 1. Teil der Folgentitel ist, aber im Fliesstext siehts trotzdem lustig aus).

cn P

22.10.2008 um 16:51 Uhr

20. und 21.10.08

Montag... Wieder einmal von einem kuenstlichen Gewaesser in weitestem Sinn getraeumt. Dieses Mal wars ein Kanal. Sonst sind es oft Quellbaeder, kuenstliche Teiche o.ae. Woran es liegt, weiss ich nicht. Abends bei meinem "Vater" angerufen, der nur gemeckert hat. Und alles mit einem "Komm gefaelligst wieder nach Hause!"-Unterton. Schlimm genug schon, dass ich je einmal pro Woche anrufen und vorbeikommen soll. Die zwei Gespraeche empfinde ich immer schon als nervtoetend.

Dienstag... Da ich meine Ernaehrung in letzter Zeit wieder vernachlaessige und wir uns mal was goennen wollten, wollten wir eigentlich morgens auswaerts fruehstuecken. Sind extra eine Stunde frueher losgegangen, geschlafen hab ich sowieso die ganze Nacht nicht :/ Schon um kurz nach 7 war man das erste Mal an der Bushaltestelle nahe der Wohnung ekligem Gequalme ausgesetzt. Keine 15 Minuten spaeter in der Bahn hat man auch schon wieder die ersten Schnapsleichen gerochen. Um die Uhrzeit schon. Dann sind wir also dort angekommen, und mussten feststellen, dass das Lokal genau heute geschlossen ist ;/ Da haben wir uns wenigstens im Supermarkt was zu Essen besorgt... Dann in den Bus gestiegen, der gut 25 Minuten kuerzer zur Uni brauchte, als sonst, weil irgendwie kaum ein Mensch ein- oder aussteigen wollte. Also zu frueh an der Uni gewesen und da dann den ganzen Tag mit uebelsten Magenschmerzen abgesessen ;/ Koerperlich funktioniert aktuell kaum was; Magenschmerzen, Sodbrennen, schmerzempfindliche Zaehne, Kopfschmerzen, Erkaeltung, usw, all der Mist... Alles auf einmal, ohne eine Ahnung, woher es kommt. Ohne geaenderte Gewohnheiten. Abgesehen davon vielleicht, dass der Unterricht schon wieder eine Woche laeuft.

Der erste Kurs war insofern nervig, dass der Raum mal wieder vollkommen ueberfuellt war. Ausserdem hat der Dozent bloss die gesamte Zeit seinen Text runtergeschwafelt, wie man das alles mitschreiben soll, Name an Name, Jahreszahl an Jahreszahl, weiss ich auch nicht. Das kriegt aber wohl keiner dort hin. Ob irgendwann die Texte online gestellt werden, weiss auch kein Mensch. Organisatorisch klappt auch nichts. Anwesenheitsliste? Verschwindet immer wieder. Letztes Mal sollten 4 Boegen verteilt werden, reichten aber nicht. Die sollten dieses Mal die bekommen, die letztes Mal leer ausgingen. Denkste, zwei Minuten, nachdem er die Sachen dem ersten gereicht hatte, fragte er, wo der Stapel angekommen sei - weg! Dann ist er gegangen und hat neue Kopien gemacht, die man, mal wieder, nach der Stunde abholen sollte. Wie letztes Mal, dasselbe Resultat: ueberzogen, ewig angestanden, und dann fehlten wieder 2 Boegen ;/ Davon einer von einem Set aus 3 Boegen... Die eigentlich alle gleich oft kopiert worden waren. Verstehe das Resultat, wer wolle. Nie klappt dort etwas, es ist sinnlos, das zu erwarten, und der Raum mit dem ganzen Laerm, Moebelgerumpel und ekligen Geruechen ist auch eine Zumutung. Beim Anstehen fuer die Boegen nach der Stunde fiel mir ein Kommilitone auf, der extrem ekelhaft stank, als habe er sich einuriniert und sich die letzten 3 Wochen nicht mehr gewaschen *kotz* Ist das das "voll krass alternative Studentenleben"?

Der naechste Kurs war dann auch unglaublich lahm. Sogar fuer Studienanfaenger. Erschreckend finde ich dabei haeufiger den Wissensstand der frischen 1er-Abiturienten... "Haben Sie schon einmal einen Magazin- oder Zeitungsartikel gelesen und analysiert? Vielleicht mal drueber gesprochen?", fragte die Dozentin. Die Leute waren sich alle einig, dass das nie in der Schule vorgekommen sei und sie das demnach noch nie getan haetten. WO BIN ICH HIER EIGENTLICH?!, frage ich mich da immer wieder. Wir haben spaetestens seit der 10. Klasse fast NUR wissenschaftliche oder Nachrichten-Artikel analysiert! Nicht nur in Deutsch, sondern auch in Politik, Geschichte, Erdkunde, Englisch,... Da frag ich mich echt, auf was fuer einer Schule die anderen waren (Baumschule?) oder an was fuer einer ich war, wenn die einen scheinbar grenzenlos uebergebildet und einem dafuer bemerkenswert strenge Noten gegeben haben... War ich froh, als der Unterricht um war. Nach Hause gefahren. Den ganzen Nachmittag und Abend bis 22 Uhr geschlafen :/ Mit Essen besorgen war dann auch nichts mehr. Nur noch bisschen online gewesen. Findet ihr Forenmoderatoren, die jede sich entwickelnde Diskussion mit "Das ist jetzt zu offtopic, hoert also auf, euch darueber zu schreiben!" bremsen oder beenden, auch so schrecklich? Gerade in einem lockeren Hobbyforum sollte man doch wohl froh sein, wenn sie ueberhaupt gute Diskussionen ergeben und nicht immer krankhaft streng den "Das gehoert nicht zum Thema, hoert auf!"-Zeigefinger erheben...

cn P

18.10.2008 um 00:06 Uhr

15.10.08

Der Unterricht des heutigen Tages verlief gewohnt chaotisch. Man erfuhr, dass es nun scheinbar doch eine Platzbeschraenkung bei diesem Kurs gegeben habe, von 25 Leuten. Und zwar ohne Auslosung, sondern das alte "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" ;/ Natuerlich ohne vorige Ankuendigung. Ich war bei der Anmeldung Person 21, dh, wenn ich etwas spaeter dran gewesen waere, haette ich den Kurs streichen koennen. Dann haette es wieder unnoetig Aerger gegeben :/ Es waren heute 35 Leute anwesend, davon eben 10 unangemeldet, und der Dozent bemuehte sich, diese zu ueberzeugen, sich etwas Anderes zu suchen. Auch, wenn es gar keine Alternativen gab. Wir mussten uns, wie dieses Jahr in jedem Kurs, zuerst vorstellen und danach gleich unser Referatsthema waehlen, ohne ueberhaupt zu wissen, wie viele Informationen sich darueber finden lassen, ganz spontan. Nun hoffe ich, stehe ich spaeter nicht wieder mit zu wenigen Quellen da und falle wiedermal durch. Aber es kann noch viel schlimmer kommen: Nach nagelneuer Regelung muss man einen zweiten Teil zu diesem Kurs direkt im Folgesemester bestehen. Man hat nicht mehr wie noch im letzten Semester die Wahl, einfach irgendwann irgendeinen Teil 2 dieses Moduls zu waehlen. Das bedeutet, wenn man nun den 1. Teil besteht, den 2. aber nicht, ist der 1. auch umsonst! Es ist dermaszen - Entschuldigung - zum Kotzen. Wenn es schon getrennte Pruefungen gibt und man Teil 1 und 2 jeweils allein bestehen kann, sollten die dann auch als bestanden zahlen und nicht wieder gestrichen werden, nur, weil ein Folgeteil nichts geworden ist. Solche Regelungen sorgen nur fuer noch laengere Studienzeiten (wo sich auch die Dozenten jetzt schon drueber aufregen!) - merkt das denn keiner, wie unsinnig das ist? Aber es geht sowieso noch eine Nummer schlimmer.

Als ich meine Bedenken zu dieser Regelung aeusserte, meinte der Dozent nur "Ach, machen Sie sich keine Sorgen! Teil 2 wird bei Frau U. stattfinden, das ist eine sehr nette und freundliche Dozentin, die laesst niemanden durchfallen!" - ACH JA?! Genau diese Frau U. hatte mich im 1. Semester durchfallen lassen! Aber man begegnen selbst den verhasstesten Dozenten zwangslaeufig wieder, wenn man mehrere Jahre dort lernt, weil es einfach zu wenig verschiedene Dozenten gibt... und oft keine Alternativen, dh wird ein Kurs nur bei Dozent XY angeboten, das jedes Jahr, und man MUSS diesen Kurs bestehen, dann kommt man auch an Dozent XY nicht vorbei. Es ist grausig. Ich frage mich sowieso, wie das alles klappen soll. Wenn der "Teil 2" auf jeden Fall naechstes Semester besucht werden muss - das GEHT doch gar nicht! Wir sind bekanntlich 25 Studenten, die bekommen niemals alle einen einheitlichen Platz im Stundenplan fuer den Kurs frei. Es wird zwangslaeufig bei irgendwem Ueberschneidungen geben. Und was soll der machen - Teil 1 gleich wieder auf den Kompost werfen, obwohl bestanden? Aber es ginge ja noch schlimmer - hoffen wir einfach, es kommt keiner auf die Idee: Man koennte Teil 2 ja auch auf einen Termin legen, "wo jeder Zeit hat", beispielsweise samstags um 8 Uhr oder so *kotz* Die Stunde endete damit, dass der Dozent fragte, ob wir denn bestimmte methodische Dinge noch lernen muessten oder woellten, ob wir Fragen haetten. Da meldet sich eine Person aus dem 5.(!) Semester: "Also es waere schoen, wenn Sie uns erklaeren koennten, wie man eine Hausarbeit schreibt. Besonders wie man zitiert, haben wir noch nie gelernt!" *kopf gegen wand* Maedel, du bist jetzt ueber 2 Jahre an dieser Uni und hast zumindest nach Regelplan pro Semester mindestens 4 Module besucht, also, bei ca 50% Hausarbeiten als Pruefung, in der Zeit schon 8 Hausarbeiten geschrieben - und du willst nicht wissen, wie man ZITIERT?! Das lernt man schon in der Schule, 7. Klasse, allerspaetestens! *seufz*

Aber es ist ja nicht mein Problem. Bin dann direkt nach der Uni nach G. gefahren, von dort fahren die Busse nach W. tatsaechlich im 20-Minuten-Takt und zu einigen Zeiten sogar alle 10 Minuten. Nicht nur alle 3 Stunden, wie von S. aus ;) Bin so dann auch zu Ikea und co gelangt. Die ganze Gegend war schoen menschenleer, man kam schnell an Nahrungsmittel und Getraenke, die durchaus essbar/trinkbar sind und die Preise sind auch guenstig. Bin dann etwas dort herumspaziert, hab nach Tieren und Pflanzen gesehen, Bleistifte aus Baumaerkten mitgenommen, was man halt so tut ;) So viel, wie ich zeichne, kann ich immer neue gebrauchen. Das "Zoogeschaeft" dort im Viertel ist immer wieder interessant, mit seinen ungewoehnlich grossen Kaefigen und Becken. Einer grossen Anzahl verschiedener Fischarten, Suess- und Salzwasser. Etliche Becken nur voller Korallen und Anemonen. Und Kugelfische. Die Kompetenz erscheint mir leider auch nicht ganz einwandfrei, das hat man wohl leider bei keinem groesseren Laden, aber besser als bei Karstadt, "Futterhaus" o.ae. es ist auf jeden Fall - um MEILEN besser! Habe nur einen Fisch unter hunderten gesehen, der evtl etwas geschwaecht war, alle anderen wirkten kerngesund. Das wuerde ich mir, allein den Tieren zuliebe, auch in anderen Laeden wuenschen, sehr sogar. Die Papageien dort haben auch ziemlich grosse Volieren, habe ich in Laeden so noch nicht gesehen, ausser dort. Ganz zu schweigen von den frei fliegenden Papageien und frei laufenden Katzen, die scheinbar Mitarbeitern gehoeren, jedenfalls sind sie erzogen, zutraulich, unaggressiv und hoeren auch auf Kommandos. Viele Besucher fotografieren dort alles moegliche, es sind sogar schon Hinweisschilder aufgehaengt worden, wo man NICHT blitzen soll. Scheint also dort normal zu sein...

Wieder nach S. zu kommen, war schwieriger. Waehrend der Bus von G. nach W. alle 10 bis 20 Minuten fuhr, fuhr nur alle 40 Minuten einer zurueck. Trotzdem konnte man froh sein, dass diese Linie ueberhaupt existiert, denn die von S. nach W., die alle 3 Stunden dorthin faehrt, faehrt GAR NICHT zurueck O_o Wer sich das bloss ausgedacht hat... Leider mussten WIR gute 37 Minuten warten. Viel Zeit, sich ueber vieles zu viele Gedanken zu machen ;) Es wurde langsam kuehl, dunkel war es sowieso laengst. Um 19:30 war ich dann endlich und ziemlich muede wieder zuhause. Vorher hatten wir noch eine Begegnung mit einem Bahnfahrer, die fuer B. aeusserst gewoehnlich war. Und zwar hatten die Tueren schon geschlossen, die Lichter blinkten und die Durchsage, der Zug fahre gleich los, kam auch schon. Wir warteten also vor verschlossenen Tueren und stiegen nicht mehr ein. Es waren keine zwei Sekunden vergangen, der Zug stand noch, da fuhr er nicht etwa los, sondern die Tuer beim Fahrer oeffnete sich: "Jetzt drueck doch ma endlich!" in einem enorm unfreundlichen Ton. Kann ich denn hellsehen, dass er doch nicht faehrt, obwohl er genau das soeben angesagt hatte?! Leute gibts... Nichts Neues hier in B., leider.

Post hatte es an diesem Tag keine gegeben, oder zumindest keine Postkarten. Die letzte Postcrossing-Karte war auch schon eine Weile her, mir aber noch gut in Erinnerung. Wieder so ein Fall von "was hat der Absender sich dabei eigentlich gedacht?!"... Nein, ich denke doch nicht drueber nach, direkt mit Postcrossing aufzuhoeren. Ich habe gerade, als ich neulich wieder Karten scannte, bemerkt, dass ich doch sehr viele sehr schoene Karten erhalten habe, offiziell, nur scheinen die extrem haesslichen einem immer besonders lange als abschreckende Beispiele im Gedaechtnis zu bleiben. Letztlich ist es aber bei mittlerweile 100 Karten (seit Winter 2006) aber doch nur ein Bruchteil, der wirklich ZU grausig aussieht. Und ich bekomme ja auch gern so mal eine Karte von Bekannten aus dem Forum und anderso gesendet. Zu der letzten offiziellen Karte jedenfalls... Die habe ich (noch) nicht registriert, sondern dem User erst einmal eine Nachricht zukommen lassen, dass ich diese "Karte" nicht in Ordnung finde. Es handelte sich dabei um einen Ausschnitt aus einer kostenlosen christlichen, missionarischen Zeitschrift o.ae. (nur Text, schwarzweiss, ohne auch nur ein Bild), der lieblos auf ein weiteres Blatt Papier geklebt war, nicht einmal auf Pappe. Dieser Zeitschriftenausriss war im Grunde eine schon ziemlich aggressive Missionierungskampagne, a la "Ich habe dieses und jenes erreicht, nur wegen Gottes Hilfe! Wenn du auch ein glueckliches Leben haben und aus deinem jetzigen mangelhaften ausbrechen moechtest, werde auch du Mitglied der Gemeinde XY!" *grr...*

Vielleicht sehe ich das etwas hart, aber 1. ist das nicht das, was ich mir unter dem wuerdigen Ersatz einer "gewoehnlichen" Postkarte vorstelle (Faltkarten und Briefe mit "normalen" Fotos finde ich hingegen okay, wenn sie schoen sind oder zumindest irgendetwas aus dem Land, woher sie stammen, mitteilen), dass auf der Rueckseite sonst gar nichts stand, ausser der Registrationsnummer, uebersehe ich auch einmal, 2. moechte ich nicht missioniert werden und finde es dreist, dass Menschen das scheinbar ueber diese Plattform versuchen! Es ist fuer mich dasselbe, als wuerde jemand mir ein zu registrierendes Blatt Papier mit der Aufschrift "Kaufen Sie Waschmaschinen von XY!" senden und nichts weiter. Wenn jemand Werbekarten sendet, die irgendein interessantes Motiv haben, waere das wieder etwas Anderes, aber wenn auf der Karte NUR Text ist, der Werbung (fuer eine Religion, ein Produkt, eine Leistung, o.ae.) darstellt - NEIN, DANKE! Wobei das mit der Weltanschauung fast noch schlimmer ist, weil es eine gewisse Respektlosigkeit gegenueber meinem vorhandenen Glauben oder Nichtglauben darstellt, im Sinne von "Was die Person glaubt, ist falsch und muss geaendert werden!". Wuerde es stattdessen heissen "Waschmaschinen von Siemens sind doof, kauf dir eine von Bosch", dann faende ich das "nur" bizarr... Es gibt schon merkwuerdige Leute. Und davon eine ganze Menge - beim Postcrossing gibt es nun eine neue Funktion, Scans von Postkarten direkt aufs Profil hochladen zu koennen, und sie mit Absender und Empfaenger zu verlinken. So kann man auch sehen, was fuer Karten jemand staendig VERSENDET... Da kommt bsp. heraus, dass einige tatsaechlich nur haessliche kostenlose Werbekarten versenden, bzw zum Teil sogar nur immer dieselbe. Und eine Person verschickt wohl immer eine selbst erstellte Karte mit der Deutschlandfahne und einem Foto von ihr und ihrem Deutschen Schaeferhund drauf, dann noch mit Slogan a la "Ich liebe Deutschland!" O_o Also ich weiss nicht, ob ich mich ueber ein Foto einer grinsenden Blondine mit Hund vor deutscher Flagge und mit diesem Slogan ueber allem freuen wuerde... *huestel*

cn P

P.S.: Auf meiner Wunschliste im Profil stehen zwar auch "religioese Skulpturen", aber das sollte jeder nicht stur christlich fixierte Mensch nicht als Wunsch, bekehrt zu werden, verstehen! Schliesslich fallen da genauso Buddhastatuen oder Skulpturen von Hindutempeln drunter, die ich mir beide gern ansehe, weil ich sie interessant finde. Bei christlichen Heiligenstatuen ist es dasselbe - ich finde sie interessant, uU auch aesthetisch, aber deswegen muss ich noch lange nicht der Kirche beitreten. Ausserdem stehen auf meiner Wunschliste auch "mythologische Szenen", und deswegen will ich ja auch nicht gleich Wicca oder verwirrter Odin-Anbeter werden... 

17.10.2008 um 00:06 Uhr

16.10.08

Heute am Spaetnachmittag bin ich wieder zu meinem "Vater" gefahren. ER kam mit, weil ich so viel Zeug unmoeglich allein tragen kann, hat dann aber, um meinen "Vater" nicht sehen zu muessen, die Zeit, die ich dort war, anders verbracht... Einkaufen, beim Imbiss herumstehen, im Park herumsitzen - was man in R. halt macht ;) Nun, dieses Mal war es nicht sehr angenehm. Dass ich meinen Schrank ausmisten und eine Menge Zeug mitnehmen sollte, war mir vorher schon klar. Aber so viel Gejammer und Gemecker hab ich ewig nicht mehr hoeren muessen ;/ Die ueblichen kindischen Sachen von "Du kannst doch nicht immer so graessliche Lederkleidung tragen!" bis hin zu Warnungen ueber Wetter und Belehrungen in Sachen Geschichtsunterricht - bzw "Ich weiss sowieso alles besser, im 2. Weltkrieg war es naemlich so:"... Ich kann das ganze Kriegsgerede mit Halb- und Null-Wahrheiten einfach nicht mehr hoeren! Es reicht, wenn ich mich beruflich damit befasse, und das dann mit fundierten Argumenten und Quellen. Die Zeit verging... Waehrenddessen regnete es draussen nicht nur, es gewitterte und hagelte auch ;/ Schliesslich ging ich dann, mittlerweile nieselte es nur noch; mit mehreren Tueten und Taschen schwer beladen, vorm Kollabieren :/ Es gibt noch eine ganze Menge, die ich nach S. transportieren muss; ich hoffe nur, ich bekomme das rechtzeitig hin und mein "Vater" kommt gar nicht auf die Idee, in meiner Abwesenheit meine Sachen durchzuwuehlen! Es ist ja nichts dabei, was jetzt "schlimm" waere, lebte ich in einer "normalen", halbwegs toleranten Familie. Aber ich bin mir sicher, Herr "Vater" rastet selbst bei einem Bildband ueber Friedhoefe aus, da Friedhoefe ja so boese und ueberhaupt sind *zyn* Wobei er die Fotos von Pere Lachaise absurderweise trotzdem richtig interessant fand und gern noch mehr gesehen haette.

Dann kam ich um 19:30 endlich wieder in S. an, und ploetzlich war mir, als haette ich meinen Schluessel in R. vergessen - bei dem Gehetze auch kein Wunder :/ Rief an, fragte, ob er dort laege... Bekomme eine Absage, lege auf, krame mehrfach meine Tasche durch - und merke dann erst, dass der Schluesselbund in eine Falte gerutscht war. Also nochmal angerufen, gesagt, dass alles in Ordnung ist und gleich angejammert worden. Weil er wohl keine Lust hatte, zu telefonieren, aber andererseits waere er auch ausgerastet, haette ich nicht angerufen (mir war klar, dass er das verlangt haette; haette ich den Schluessel zu seiner Wohnung tatsaechlich irgendwo verloren, waere er vollkommen ausgerastet!)... Den restlichen Abend habe ich seitdem damit verbracht, Postkarten zu scannen und IHM bei den Hausarbeiten zu helfen. Das ist so eine Menge hirnloses Zeug, Masse statt Klasse, und man arbeitet sich dabei tot und lernt doch nichts... Und SA muss es fertig sein. Ich denke, allein wuerde man das zeitlich gar nicht mehr hinbekommen. Onlinearbeiten... Die Aufgaben sind aergerlich: So gibt es mehrere Lueckentexte, wo bei JEDEM Wort nur die ersten 3 (bei Kurzen Worten nur 1) Buchstaben stehen - da kann doch ALLES hinpassen! Gerade, wenn man einen grossen Wortschatz hat (also GUT Englisch beherrscht), fallen einem da etliche Dinge ein, aber nur eine Variante wird natuerlich als richtig akzeptiert. Auch bei anderen Lueckentexten gibt es viel zu viele Faelle, in denen nicht EINDEUTIG ist, was eingetragen werden muss, in denen man mehrere Dinge korrekt eintragen koennte - aber natuerlich ist immer nur eine vorgeschriebene richtig... Ausserdem strotzen diese Texte zum Teil nur so vor Rechtschreibfehler - Wie soll jemand, der die Sprache scheinbar selbst nicht wirklich beherrscht, einem etwas lehren koennen? Ich sehs nicht ein, wieso so einer einen bewerten koennen soll. Aber das Problem gabs ja schon haeufiger am Gymnasium, vor Jahren... Zudem sind alle Aufgaben unter Zeitdruck auszufuellen. Das mag insofern nuetzlich sein, als dass so keiner Ewigkeiten alle Loesungen nachschlagen und somit betruegen kann - aber wer langsam tippt, schafft die Aufgaben auch nicht in der vorgegebenen Zeit, dh - wer nicht schnell genug tippt, faellt durch - und das ist meiner Meinung nach nicht der Sinn einer Pruefung! Das sollte das Pruefen von erlerntem WISSEN sein.

So viel zu tun, so wenig Zeit. Tausend Gedanken schwirren mit im Kopf herum und ich habe keine Gelegenheit, darueber zu schreiben. Oder jedenfalls nicht genug Gelegenheit(en).

cn P

14.10.2008 um 20:08 Uhr

14.10.08

Der erste Unterrichtstag im 5. Semester also. Geschlafen habe ich diese Nacht keine 3 Stunden; wann immer ich an CGIs arbeite, wird es spaet. Bis gegen 6 Uhr morgens hatte ich an einem Wettbewerbsbeitrag gearbeitet, bin dabei noch nicht einmal fertig, den Rest mache ich wohl diese Nacht. Jedenfalls hatten diese 3 Stunden Schlaf dennoch dazu genuegt, zu traeumen - natuerlich mit einem starken Einfluss des baldigen Wettbewerbs: Ich traeumte, an diversen Fotowettbewerben teilgenommen zu haben, fuer einige kunsthistorische Zeitschriften. Keinen einzigen hatte ich gewonnen - was dazu aber im Widerspruch stand: In den Zeitschriften wurden schliesslich NUR meine Bilder abgedruckt, vom angeblichen Sieger kein einziges. Der Sieger wurde also gewaehlt, obwohl man meine Bilder viel besser fand, dazu aber nicht offen stehen wollte. Ich sehe darin keine Wertung, um jetzt mit der Deutung zu beginnen, ueber mich selbst. Weder, dass ich besonders toll noch besonders schlecht sei. Ich sehe darin die Tatsache, dass viele "Meinungen" auf Konventionen basieren. Wie ich das erklaere? Verdeutlichen wir es mit etwas, was ich schon erlebt habe, aber etwas vereinfacht: An einem Wettbewerb nehmen 3 Menschen teil. Es soll ein realistisches Portrait gezeichnet werden. Ein Teilnehmer zeichnet fotorealistisch, nahezu perfekt. Sein Bild hat die beste Qualitaet. Ein anderer zeichnet passabel realistisch. Der letzte Teilnehmer kritzelt ein Strichmaennchen ohne Details aufs Blatt. Nun sollen Freunde dieser Teilnehmer und auch einige Unbekannte abstimmen, welches der Bilder sie am gelungendsten finden. Nun wird es, egal, wie qualitativ besser die anderen Beitraege sind, trotzdem noch manch einer fuer das Strichmaennchen abstimmen. Warum? Weil sie selbst glauben, sie muessten ihrem Freund auf jeden Fall eine Stimme geben, zum anderen, weil sie unter Zwang stehen, das zu tun, da sie glauben "Wenn ich nicht fuer ihn stimme, ist mein 'Freund' wuetend und mag mich nicht mehr". Eine Frage von Konventionalitaet also: Etwas nur gut zu finden, weil andere es gut finden oder weil man "verpflichtet" ist, es gut zu finden. Daraus resultiert: Eine Meinung nur zu vertreten, weil es "sich so gehoert". Aber natuerlich koennte der Traum auch allein aus dem baldigen Wettbewerb resultieren. Das Bild werde ich natuerlich auch irgendwo auf einem meiner Kunstblogs posten ;)

Der Weg zur Uni war wieder anstrengend, mit vielen kopfschmerzerregend starken Geruechen (Essen, Parfuem, Rauch, Alkohol, etc), viel nicht minder Kopfschmerz erregendem Geschrei und Laerm, Gedraengel, Gepoebel; ausserdem waren die Busse wieder verspaetet... Was man halt so von B. kennt. ;) Der Unterricht danach war auch nicht so toll, zumindest die Vorlesung... Mal wieder in jenem Hoersaal mit den fehlkonstruierten Tischen, wo einem alles vom Tisch rollt, wenn der, der vor einem sitzt, sich einmal ein wenig bewegt, und dann war der Raum auch noch so voll, dass alle Plaetze ueberbelegt waren (mal wieder sassen einige auf dem Boden), und gerade vor mir sass jemand, der die gesamte Stunde wie bloede zappelte :/ Ach ja, und Insekten gab es in dem Raum auch massenhaft. Der Unterricht an sich war auch nicht sehr ueberzeugend, da der Prof sehr schusselig war, staendig nicht mehr wusste, was er eigentlich sagen wollte, dann auch noch die Unterrichtszeit um eine Viertelstunde ueberzogen hatte UND zusaetzlich einen Bogen austeilen wollte, den er aber vergessen hatte. Daher sollten wir nach Stundenschluss warten, er wuerde die Boegen dann holen. Doch zu frueh gefreut! Das Warten war gaenzlich umsonst fuer mich, nicht nur das Warten auf die Rueckkehr des Profs, sondern auch das Anstehen am Bogenstapel, denn der war abgetragen, bevor auch nur die Haelfte des Kurses einen Bogen erhalten hatte - Ich frage mich, wie es zu solchen Fehlplanungen kommt, wo man sich doch online fuer jeden Kurs registrieren muss und der Dozent einsehen kann, wie viele Anmeldungen es gibt! Nochmal 10 Minuten umsonst gewartet... Einziger moeglicher positiver Aspekt des Kurses: Heute gab es keine Anwesenheitsliste. Wenn das so bleibt, ueberlege ich mir, ob ich in Zukunft ausser zur Klausur nochmal hingehe... Das muss ich in den naechsten Wochen noch ergruenden.

Nun war die Zeit also knapp geworden und ohne jegliche Pause, Fruehstueck oder was weiss ich, hetzte ich zum naechsten Raum. Den zu finden war, nach Logik, unmoeglich: Wer ist auf die Idee gekommen, Raum "A 162" im Gebaeudetrakt B(!) unterzubringen und dann nicht etwa zwischen den Raeumen 145-165, sondern, aus welchem Grund auch immer, irgendwo einzeln hinter den 180er Raeumen?! Erinnert an "das Haus, das Verrueckte macht" bei Asterix ;) Der Unterricht dort war aber in Ordnung. Kam fuer mich nur 2 Jahre zu spaet: Damals wurde ich ohne Infos ins Studium geworfen und kam mir absolut verloren vor - und in diesem Kurs heute, wurde, weil einige 1.Semestermenschen dort teilnahmen, wirklich ALLES, was man zum Studienbeginn wissen muss, haarklein erklaert! Es war praktisch, das nochmal zu hoeren, und ist doch traurig, dass genau das bei meinem Beginn absolut gefehlt hatte und somit zu einigem Mehr-Stress fuehrte. Aber vielleicht haben sie aus solchen Fehlern gelernt. Das Thema des Kurses ist Aberglaube, was ich interessant finde. Wir werden an einem Samstag auch ganztaegig in ein altes, original erhaltenes Museum bzw Sammlung "wundersamer" Artefakte (oder was man damals dafuer hielt) fahren. Mal sehen, ob es bei mir zeitlich und finanziell klappt. Wie es genau ablaufen wird, weiss noch keiner. Das, was mir an dem Kurs nicht so gefiel, war die Abneigung der Prof gegenueber Menschen in hoeheren Semestern. Sie ist der Meinung, diesen Kurs habe man schon laengst im 1. Semester bestehen muessen. Dass man stattdessen aber auch schon alle anderen Kurse gemacht haben kann, weil es keine feste Reihenfolge gibt, missachtet sie dabei vollkommen. Auch unschoen ist, dass man in der Germanistik nur 80% aller Stunden anwesend sein muss, in der Geschichte aber 85% - das macht einen ganzen Termin aus! Also kann ich dieses lange Semester nur 2x fehlen... Das wird hart :/ Gerade im Winter erkaelte ich mich auch oft stark oder verderbe mir den Magen.

Und auch etwas befremdlich kommt mir vor, dass dieser Fachbereich wohl komplett in der Hand von schon etwas uebertrieben verbissenen Feministinnen liegt, es soll in jedem Kurs "ein feministischer Blick auf die Geschichtswissenschaft" geschult werden. Nun wissen meine regelmaessigen Leser, dass ich fuer GLEICHheit bin und dass feministische Debatten fuer mich oft zu einseitig nach dem Schema "Frauen = toll, Maenner = schlecht" ablaufen, und dass Frauen gern bevorteilt werden, statt gleichstellt, was dann wieder ein Nachteil fuer Maenner ist, also keine GLEICHheit, die mir persoenlich als am sinnvollsten erscheint. Und der ganze Genderdiskurs ist mir auch etwas suspekt, da entweder die Meinung anerkannt ist "Frauen und Maenner muessen geschlechtsspezifisch und in verschiedenen Berufen gefoerdert werden" oder aber "Frauen und Maenner koennen Gleiches leisten, aber Maenner sind in einigen Berufen anerkannter, daher brauchen wir besondere Integrationskurse in diese Bereiche fuer Frauen". Beides suggeriert eine Ungleichheit von Mann und Frau, die aber gar nicht der Wahrheit entsprechen muss (und wer denkt eigentlich an Hermaphroditen, Ungeschlechtliche und Leute, die genderqueer sind?)! Nun neigen viele Menschen dazu, Dinge, die einen betreffen koennten, auch auf sich selbst zu beziehen, im Denken, so in diesem Fall auch ich: Und ich will weder einen Job nur kriegen, weil ich biologisch eine Frau bin und "besonders gefoerdert" werden muss, noch will ich Sprueche wie "Frauen koennen X, Maenner koennen Y" hoeren - Weil das fuer mich alles nur Vorurteile sind (einige Frauen moegen das akzeptieren, weil sie einen beruflichen Vorteil bekommen, aber ich persoenlich halte mein Grundprinzip der Gleichheit fuer wichtiger und befuerworte es daher nicht). Nun erlebe ich aber, dass viele dieser Vorurteile doch auf einige Menschen zutreffen. Da frage ich mich, ist das wirklich Natur, oder benehmen diese Leute sich so klischeehaft, weil man es ihnen als Norm anerzogen hat? Sollte es Natur sein, gebe ich mich geschlagen, akzeptiere die Vorurteile fortan und lasse mein physisches Geschlecht an mein psychisches angleichen ;) Dann muss ich mir auch nicht mehr anhoeren, "komisch" zu sein, weil ich PC spiele, von Tratscherei, Stars und Mode nichts halte, und mich (meist) nicht schminke. :P Ich meine mit "Natur" bzw vorurteilhafter Ungleichheit hier uebrigens Verhaltensweisen durch Maenner/Frauen selbst, nicht, was die Gesellschaft daraus macht! Dass Maenner und Frauen zB ungleich bezahlt werden, fuer dieselbe Leistung, finde ich schrecklich! Das muesste nicht sein.

Und dann gings endlich nach Hause... Bin etwas muede. Morgen habe ich zum Glueck erst ab 12 Uhr Unterricht - 2 Stunden spaeter aufstehen, als heute. :)

cn P

11.10.2008 um 22:14 Uhr

Dinge, die man nicht braucht

Einige Leute lernen echt nichts und bekommen gar nicht mit, wie sehr sie sich eigentlich selbst in die Pfanne hauen. So meinte eine Person (die bei Blogigo nicht einmal zu denen gehoert, die kollektiv ausgebuht werden - das werden nur die, die sich auch mal trauen, etwas auszusprechen, was total unkonventionell und pfui ist ;) ), sich aggressiv-beschimpfend (und dabei nicht einmal belustigend, daher habe ich natuerlich auch nicht freigeschaltet, denn zu einer sinnvollen Diskussion fuehrt soetwas sowieso nicht) auf einen meiner Beitraege aeussern zu muessen, indem ich gerade propagierte, dass Menschen toleranter sein und sich gegenseitig auch bei unterschiedlicher Meinung respektieren sollten. Diese Meinung sei kindisch und aggressiv. Aha. Wahrscheinlich hat sie sich bloss von meinen Meinungen ueber einige "konventionelle" Verhaltensweisen auf den Schlips getreten gefuehlt - getroffene Hunde bellen. Es hilft scheinbar nicht einmal mehr, unter jeden einzelnen Beitrag hundertmal zu schreiben, dass das Geschriebene meine SUBJEKTIVE Meinung darstellt, und dass die, die sie nicht moegen, sie ja auch nicht lesen muessen. Aber wahrscheinlich macht es zu viel Spass, sich ueber begruendete fremde Meinungen in fremden Blogs aufzuregen. Aber dann bitte ne sachliche Gegenargumentation und nicht nur beleidigend werden. Das scheint fuer einige aber wohl zu anstrengend und zu hoch zu sein - "lustigerweise" genau das, was ich vor einigen Tagen geschrieben habe.

DAS verbessert den Eindruck, den die "normale" Gesellschaft auf mich macht, keineswegs; im Gegenteil.

Aber was ist ueberhaupt noch zu erwarten von einer Gesellschaft, wo "lustige" Stalin-Parties gefeiert werden (auch, wenn es keiner hoeren will, die UdSSR war auch eine Diktatur und die Zahl der Menschen, die Stalin in Lager hat deportieren lassen, uebersteigt das Vorstellungsvermoegen der meisten Menschen), die DDR (im Uebrigen auch eine Diktatur) inklusive STASI verharmlost wird (es wurden ja bloss Menschen aufgrund abweichender Meinungen ueber Monate ohne anwaeltliche Unterstuetzung inhaftiert und regelmaessig gefoltert), immer wieder betont wird, dass Menschen aus dem Osten oder aus dem Westen kaemen, und diesen Menschen auch noch aufgrund ihrer Herkunft Vorurteile angehaengt werden (meine allgemeine Meinung zu Vorurteilen und Diskriminierungen ist bekannt), und, zuletzt, auch noch regelmaessig gegen die deutsche Einheit demonstriert wird, da mit Mauer ja "alles besser" gewesen sei - was dann auch noch oft von ehemaligen DDR-Buergern geaeussert wird (ohne jegliche Gedanken an die Familien, die durch die Mauer getrennt wurden; ich kenne einige und die fanden all das weniger "lustig"); sprich, von einer Gesellschaft, die Historisches gern verklaert und Vergangenes immer schoenredet;

Von einer Gesellschaft, in der die "BILD" die meistgelesene Zeitung ist, in der "Silbermond" als poetisch gilt, weil keiner mehr Hoelderlin, Eichendorff oder Goethe kennt, in der das Fernsehen von sex and crime dominiert wird, viele Jugendliche keinen Satz mehr ohne "ey alda" am Ende formulieren koennen, Stripperin und Zuhaelter "voll geile" Berufswuensche von Grundschuelern sind und Maedchen sich schon "zu fett" und haesslich fuehlen, bevor sie auch nur in die Pubertaet kommen, weil die medialen Vorbilder ja alle viel "huebscher" und schlanker bzw duerrer seien (und was sie nicht wirklich sind, wird digital nachbearbeitet).

In der radikale Parteien staendigen Zuwachs bekommen, weil gemaessigte Meinungen "langweilig" seien, in der Egoismus und Kommerzwahn ueber alles regieren, in der Menschen nur noch ueber Aeusserlichkeiten gewertet werden (vom Tuersteher an der Disco bis hin zum Vorstellungsgespraech bei etablierten Unternehmen), in der Unbekannte von anderen Unbekannten in Schubladen geworfen werden und gar keine Chance bekommen, wieder heraus zu kommen, in der Gewalt medial immer schoen als Loesung propagiert wird, in der Leute zum 1. Mai nicht zum Demonstrieren auf die Strasse gehen, sondern um "Spass" zu haben, indem sie unschuldigen Passanten Pflastersteine an die Koepfe werfen, Schaufenster einschlagen und Autos anzuenden - voellig willkuerlich, von irgendwelchen Fremden, einfach nur, um "Spass" zu haben - in der Menschen zusammengeschlagen werden, und die Passanten in der Umgebung zwar detailliert darueber berichten koennen, aber keiner eingegriffen hat, in der "Natur" nur noch dazu dient, ein x-beliebiges Verhalten zu rechtfertigen, man dreht sich immer alles so, wie es passt (dass die Natur vielfaeltig ist und es somit sogar zu widerspruechlichen "Erkenntnissen" kommen kann, wird dabei gern absichtlich verschwiegen), und in der es dennoch immer heisst "Frueher war alles besser!".

Frueher war eben nicht ALLES besser. Jede Zeit hatte ihre Vor- und Nachteile, auch regional und individuell unterschiedlich. Wir alle empfinden Zeit personenspezifisch. Und dennoch sage ich dreist (faellt wieder unter "MEINE Meinung"): Jede Zeit ist ETWA gleich in der Hinsicht(!), dass es immer Vor- oder Nachteile gab. Und das ist an sich ein Problem: die NACHteile. Die anthropologische Konstante der Ignoranz, Intoleranz und Vorurteilsbehaftetheit. Es gab sie gestern, gibt sie heute, wird sie morgen geben, an jedem Ort. Ist also egal, ob ich hier bleibe, oder woanders blogge, es wird so bleiben, wie es ist. Was nicht heisst, dass ich nicht auch gern von hier abhauen kann, dann gibts aber auch keine Foto-, Kunst- oder Lyrik-Blog-Eintraege mehr und die werden einige Leute vermissen, das weiss ich. Denen gegenueber taete es mir auch leid, aber ich koennte mir ja auch eine Page irgendwo gestalten und den Link weitergeben, wer ihn haben moechte (bzw vorgemerkt werden moechte), schreibe mir bitte eine PM oder einen Kommentar.

Ich stelle die Kommentare fuer diesen Beitrag NICHT ab, weil es nicht meine Absicht ist, fremde Meinungen zu zensieren, sofern sie NICHT beleidigend sind. Wer also was Konstruktives schreiben will, soll das gerne tun. Beleidigungen kann man sich aber sparen.

cn P

11.10.2008 um 20:16 Uhr

10.10.08

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: Shopping, ÖPNV, Nahrung, Familie, Stress, Alkohol, Reisen

Mittags losgefahren. EIGENTLICH wollten wir ja zu einem Einkaufsviertel irgendwo an der Autobahn, etwas abseits gelegen (nennen wir den Ort mal "W."). Dort gibts paar Moebelhaeuser, Gartencenter, einen Aquaristikladen, IKEA, usw. Eigentlich wollten wir in IKEAS Schwedenshop, ausserdem mal nach Blumen und Fischen sehen und einen neuen Duschschlauch besorgen, nachdem der alte undicht geworden ist. Heute Abend muesste ich ja sowieso meinen "Vater" besuchen, da wuerde es sich lohnen, gleich eine Tageskarte zu besorgen und auch so ein bisschen durch die Gegend zu fahren. (ER haette natuerlich nie mitkommen MUESSEN, aber bei so viel Zeug, das ich von meinem "Vater" in letzter Zeit immer mitbekomme, ist es besser, wenn wir gemeinsam dran tragen). Es fahren zwei Busse nach W., einer ab S. und einer ab G. Zu dem in G. muesste man aber erst einen Umweg fahren. Von G. aus fuhren wir schon einmal, da waren wir sowieso dort in der Naehe, damals fuhren die Busse im 30-min-Takt. WIR nahmen dummerweise an (ueberpruefen kann mans nicht, weil es von der Gesellschaft keine Plaene online gibt), ab S. sei es - da dieselbe regionale Busgesellschaft - genauso :/ Nun sind wir also nach S. gefahren, weil das naeher gelegen war. Der naechste Bus nach W. sollte aber erst in 1 Stunde fahren ;/ Zum Glueck gibt es in S. einige Laeden, die wir uns dann angesehen haben. Sind bisschen rumgelaufen, haben dann aber noch lange genug wartend an der Haltestelle gesessen; so viel gabs in S. dann wohl doch nicht :/ Es wurde immer spaeter... Leicht verspaetet kam der Bus dann, allerdings ausgeschildert mit "Direktfahrt nach T." O_O T. war die Endstation der Linie, die auch nach W. faehrt, ich fragte den Fahrer also, ob er auch in W. haelt (vielleicht war bloss die Ausschilderung falsch). Der verneinte ;/ Er fahre nur nach T., und zwar direkt, ohne Zwischenhalt, ab dieser Haltestelle hier. Ich fragte, wann denn der Bus nach W. kaeme. Dann fuhr er also, ohne einen einzigen Fahrgast, nach T., nachdem er meine Frage mit "In etwa 3 Stunden" O_O (SCHOCK!!!) beantwortet hatte ;/ Laut Fahrplan fuhr der naechste Bus mit Zwischenhalt W. tatsaechlich erst wieder in 3 Stunden. Waehrend der Bus, der dort GENAU VORBEI FAEHRT(!!!), dort keinen Halt macht, und lieber komplett leer nach T. faehrt. Es ist dermaszen bekloppt ;/ Weils schon so spaet war, haben wir den Plan, dorthin zu kommen, gleich verworfen. Die Fahrkarte war also mal wieder komplett fuern Arsch :/ Und an die armen Leute, auf auf diese Buslinie, die nur alle paar Stunden mal faehrt, angewiesen sind, tun mir auch leid. Da kann man ohne Auto wohl gar nicht mehr leben... Oder muss gut zu Fuss sein.

Jedenfalls fuhren wir dann nur noch nach N. zu einem Asialaden, hab mir wieder Getraenke besorgt. Danach gings direkt zu meinem "Vater". Der war halbwegs nett, wenn auch zum Teil etwas meckerig. Ausserdem hat er gefragt, ob er paar Sachen aus meinem Kleiderschrank wegwerfen kann, ich hab gesagt, ich sortier das naechste Mal selbst. Hoffentlich haelt er sich dran, er hat schliesslich manchmal seltsame Vorstellungen, was mir noch passt und was nicht. Naja, wenigstens hat er ueberhaupt vorher gefragt, frueher haette er das nie getan. Aber es sieht so aus, als wenn die Wohnung jetzt langsam von meinen Sachen befreit wird. Ich bin also endgueltig weg. Seltsam, dass es mehr oder minder selbststaendig passiert ist. Danach fuhren WIR noch ins Center von B., bisschen herumlaufen, Fotos machen, und in einem Supermarkt hab ich was Interessantes (huch, schon wieder Suesskram ;) ) fuer meine "Sammlung" entdeckt, sogar zum Sonderpreis:

Ich hatte vorher schon mal Absinthschokolade von Laederach, die schmeckte geringfuegig anders, aber genauso lecker. Andere absinthhaltige Produkte, die ich schon "getestet" ( ;) ) habe, sind unter anderem Caselli Absinthkuchen aus Italien, Leone Absinthpastillen ebenfalls aus Italien und diverse absintharomatisierte Seifen, Lotionen und Kerzen von allen moeglichen Ecken der Welt. Neben echtem Absinth als Getraenk. Da auch verschiedenste europaeische Marken. Falls sonst noch was war, hab ichs vergessen, wahrscheinlich durch die verdummende Wirkung des ach so schrecklichen Absinths verglichen mit "harmlosen" Getraenken wie Wein, Whiskey oder Cognac ;) Um ein weiteres Vorurteil zu beschreiben. Ach ja, und wo wir schon beim Fressen sind, hier noch ne Packung Pockies aus Frankreich (wo es auch diverse Varianten von "kinder"-Produkten gibt, die nichtmal hier im Hauptproduktionsland existieren, zB kinder bueno aus weisser Schokolade mit dunklen Schokoraspeln drauf, nebenbei) fuer Nazuna und co.

Gegen 20 Uhr war ich wieder in S.

cn P

08.10.2008 um 17:24 Uhr

8.10.08

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: Studium, Universität, Stress, Schule

So, jetzt hab ich mir einen aeusserst faszinierenden Stundenplan zusammengebastelt, in den ich alles untergebracht hab, was moeglich war. Bin nicht zufrieden damit, weils so wenig ist. Zwar bedeutet das auch weniger Abschlussarbeiten, mehr Freizeit, weniger Kosten auf einmal und evtl auch weniger Stress, aber gleichzeitig bedeutet dass, das ich naechstes Semester mehr machen muss... oder aber noch ein Jahr laenger studiere :/ Ich habs geschafft, 3 Module zu waehlen, letztes Semester hatte ich auch nur 3, im 1. und 2. hatte ich 4. Der Unterschied ist, ein Geschichtsmodul besteht aus aus 1 Kurs, ein Deutschmodul aus 2. Das heisst, ich habe dieses Jahr wirklich nur 3 Kurse (alle Geschichte), waehrend ich bsp letztes Jahr bei 2 Deutschmodulen und 1 Geschichte, also derselben Modulzahl, schon 5 Kurse hatte. Beim "Standard" zwei Deutsch zwei Geschichte kam ich im ersten Jahr auf 6 Kurse pro Woche (entspricht 12 Zeitstunden Praesenz, wobei diese Uni noch einmal mindestens dieselbe Zeit auf die Heimarbeit pro Praesenz berechnet). Aber ist ja auch egal, dieses Zahlengewirr hier wird sowieso kaum einer nachvollziehen koennen und wollen, der nicht selbst davon betroffen ist.

Fakt ist, ich habe jetzt die mickrige Anzahl von 3 Kursen je 2 Stunden Praesenz pro Woche. Die Haelfte dessen, was ich vor 2 Jahren hatte, als ich anfing (und wenn ich bedenke, dass ich zur Schulzeit noch 6-8 Unterrichtsstunden pro Tag hatte, und das 5x pro Woche...). Damals sagte man mir, ich haette zu viel gewaehlt. Ich kann mir das gar nicht vorstellen! 6 Stunden pro Woche sind so wenig... Zumindest kommts mir persoenlich unausreichend vor. Aber wahrscheinlich sollte ich einfach nicht mehr drueber nachdenken, schliesslich kann ich nix dafuer, dass ich zeitlich nicht mehr waehlen KANN, weil alle anderen noch offenen Kurse zur selben Zeit stattfinden. Und egal, wie sehr ich mich daran stoere, die Uni wird ihre Planung nicht aendern und fuer mich paar Kurse zu anderen Zeiten auftauchen lassen...

Mein Plan: DI 10-14, MI 12-14. Also wahnsinnig viel *zyn* Die restlichen Tage kann ich gleich zuhause bleiben. Werd mich dann wohl wieder kuenstlerisch betaetigen und mal paar Auftragsarbeiten mehr annehmen, will die Zeit dann wenigstens sinnvoll nutzen. 

cn P

P.S.: Ist es nicht etwas merkwuerdig, dass der NC fuers aktuelle Semester in Geschichte bei 1,6 liegt und in Medizin bei 2,4? Dabei heisst es immer, es sei so schwer, einen Studienplatz in Medizin zu bekommen und unter 1,5 gaebe es nie was...

08.10.2008 um 16:01 Uhr

Scheiss Studium; oder: Wer ist der Verantwortliche fuer diese bekloppte Planung?!

von: AngelInChains   Kategorie: Tagebuch   Stichwörter: Studium, Universität, Stress

Folgende Kurse muss ich noch alle belegen, irgendwann. Links steht das Fach, rechts, wann es stattfindet.

 Fruehe Neuzeit  DI 12 bis 14 Uhr
 Antike  DI 12 bis 14 Uhr
 Historische Ansichten
 DI 10 bis 12 Uhr
 Neuzeit  DI 10 bis 12 Uhr


Jetzt wuensche ich mir noch einen vorherigen Kurs von spontaner Knospung oder Bilokation, sonst ist das irgendwie nicht machbar... *huestel*

Ein weiteres Problem besteht uebrigens darin, dass die Veranstaltungen von 10 bis 12 ganz woanders stattfinden, als die von 12 bis 14 Uhr. Dazwischen liegen 4 Stationen mit der S-Bahn und ein Fussweg. Also da weiss ich auch nicht, wie ich von einem Ort rechtzeitig zum anderen kommen soll, ohne jedes Mal die erste Viertelstunde des Unterrichts zu verpassen  (was gerade, wenn man an Klausuren denkt, ziemlich bloed waere).

*seufz*

Ich ueberlege weiter, was ich waehle und wie das hinkommen soll...

cn P