Frauen Bewegen Frauen

05.01.2018 um 08:04 Uhr

Gute Nachrichten zum neuen Jahr :-)

Hallo Ihr Lieben!

Damit es nicht gleich so krass los geht…

Beginne ich das neue Jahr mal mit guten Nachrichten. :-)

Die Nordvölker machen uns mal wieder vor,

wie das so geht mit der Gleichberechtigung.
Sieh hin Deutschland u. lerne... ;-)

Die norwegischen Fußballerinnen bekommen ab diesem Jahr das gleiche Gehalt wie ihre Kollegen.

http://www.sportschau.de/fussball/international/norwegen-fussball-equalpay-100.html

Auszug:

Norwegens Fußballverband beendet Lohnungleichheit. Der norwegische Fußballverband NFF geht in Sachen Lohngleichheit für Männer und Frauen mit gutem Beispiel voran. Der NFF hat beschlossen, das Honorar für die Nationalspielerinnen an das ihrer männlichen Kollegen anzugleichen.

Wie der NFF am Samstag (07.10.2017) mitteilte, sollen die Spielerinnen ab nächstem Jahr insgesamt sechs Millionen Norwegische Kronen (640.000 Euro) für ihre Auftritte im Nationaltrikot bekommen. Zuvor belief sich die Summe auf knapp die Hälfte (3,1 Millionen Kronen).

Für die gleichwertige Bezahlung tritt das norwegische Männer-Team 550.000 Kronen ab, die der Auswahl durch Werbeaktivitäten zur Verfügung stehen. Solch eine Regelung sei international einzigartig, sagte Joachim Walltin, Chef der norwegischen Fußballspieler-Vereinigung. Neben der höheren finanziellen Unterstützung sei vor allem "das Gefühl, wirklich respektiert zu werden" wichtig für die Frauen. Außerdem solle mit der Förderung das Niveau des Teams weiter verbessert werden, sagte Walltin.“

Island setzt noch eins oben drauf. :-)

Ab jetzt ist es in Island verboten Frauen u. Männer ungleich zu entlohnen. Firmen müssen einen Nachweis erbringen, dass sie die Geschlechter gleich bezahlen. Hut ab, sag ich da nur!
https://www.welt.de/wirtschaft/article172131270/Gender-Pay-Gap-In-Island-verdienen-Maenner-und-Frauen-kuenftig-das-Gleiche.html

Auszug:

„In Island sind ab jetzt Firmen dazu verpflichtet, der Regierung einen Nachweis über die gleiche Bezahlung zu erbringen. Damit ist Island das erste Land der Welt, das Ungleichbezahlung per Gesetz verbietet.

Während andere westliche Länder noch über den sogenannten „Gender Pay Gap“ – die geschlechtsbedingte Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen – diskutieren, hat sich Island zu einem radikalen Schritt entschieden: Seit Jahresbeginn gilt in dem nordeuropäischen Land ein Gesetz, das Unternehmen vorschreibt, Männern und Frauen das gleiche Gehalt zu zahlen.

Island gilt seit Jahren als eines der Vorreiter beim Thema Lohngleichheit. Laut dem Weltwirtschaftsforum ist es seit neun Jahren auch ohne das Gesetz das Land mit der weltweit höchsten Gender-Gerechtigkeit. Frauen verdienten dort bisher trotzdem noch immer etwa 17 Prozent weniger als ihr männlichen Kollegen. In Deutschland liegt die geschlechtsbedingte Lohnlücke bei etwa 21 Prozent.“

Nun noch einiges an positiven Veränderungen,

die unsere Umwelt betreffen.
https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/plastiktueten-verbot-auf-bali-kosmetik-in-holz-verpackt-grossbritannien-erwaegt-plastik-steuer

Auszug:

Plastiktüten-Verbot auf Bali, Großbritannien erwägt Plastik-Steuer, Kosmetik in Holz verpackt. Die Mengen an Plastikmüll sind ein großes Problem, das es zu lösen gilt. Alleine in der letzten Woche wurden drei große Schritte gemacht, die zeigen, dass es auch ohne bzw. mit deutlich weniger Plastik geht.

Zwei Schülerinnen haben ein Plastiktüten-Verbot auf Bali durchgesetzt. Durch Melati und Isabel Wijsen sollen alle Plastiktüten ab 2018 verboten sein. Bereits im Alter von zwölf und zehn Jahren gründeten die indonesischen Schülerinnen die Initiative „Bye Bye Plastic Bags“ – dafür haben sie jetzt den Bambi in der Kategorie „Unsere Erde“ erhalten. Die Arbeit zeigt große Wirkung, denn nicht nur auf Bali wird sich einiges ändern. 13 weitere Länder, darunter Indien, zeigen großes Interesse daran, diese Initiative auch im eigenen Land zu starten...“

Um meinem feministischem Blog gerecht zu werden, zu guter Letzt eine ganz tolle Initiative, die diesem Irrsinn des Sexismus, der sexuellen Belästigung bis hin zur Vergewaltigung in der Filmbranche radikal etwas entgegen setzen will.

Es wurde eine Kasse eingerichtet durch viele, viele Spendengelder von Promis, die weniger bekannten Missbrauchsopfern helfen soll zu ihrem Recht zu kommen. Doch nicht nur das. Es soll auch daran gearbeitet werden, dass die Dominanz der Männer in der Filmwelt ein Ende findet, die gerade diesen Sexismus begünstigt u. verstärkt hat. Sprich 50:50 Männer u. Frauen. Wie es ja eigentlich auch normal sein sollte. Großartige Sache! Lest selber:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/times-up-protest-in-hollywood-die-zeit-ist-abgelaufen-fuer-weinstein-und-co-/20806418.html?__twitter_impression=true

Auszug:

„Die Zeit ist abgelaufen für Weinstein und Co. Schauspielerinnen und Filmproduzentinnen in Hollywood verlangen Konsequenzen aus den Skandalen etwa um Harvey Weinstein. Sie gründen „Time’s Up“, eine Aktion gegen sexuelle Übergriffe. Über dreihundert Schauspielerinnen und Produzentinnen in den USA, darunter Meryl Streep, Emma Stone, Natalie Portman, Reese Witherspoon, Alyssa Milano, Maggie Gyllenhaal und Cate Blanchett, wollen mit einer neuen Initiative dafür sorgen, dass konkrete Konsequenzen aus den Skandalen um sexuelle Belästigung und sexuellen Missbrauch von Frauen gezogen werden.

Mit Spendengeldern von Stars wie Steven Spielberg und Meryl Streep wurde eine Kriegskasse von 13 Millionen Dollar eingerichtet, um weniger prominenten Missbrauchsopfern – Haus- und Zimmermädchen, Kellnerinnen, Krankenschwestern, Sekretärinnen – bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu helfen. Zudem wird ein gesetzliches Verbot der Praxis angestrebt, sexuelle Übergriffe mit Schweigegeldern unter den Teppich zu kehren, wie es in der Vergangenheit häufig geschehen ist.“

Und weiter aus dem o.g. Link:

Als Zeichen der Solidarität mit den Opfern sollen die weiblichen Stars bei der Verleihung der Golden Globes am kommenden Sonntag in Schwarz erscheinen.

Frauen in Branchen wie der Filmindustrie oder der Politik, die besonders eindeutig von Männern dominiert werden, sind häufiger Opfer von sexueller Belästigung oder Missbrauch als Frauen in anderen Bereichen, wo Männer nicht so dominant sind. In Hollywood sollen deshalb innerhalb der nächsten Jahre nach der Vorstellung von „Time’s Up“ so viele Frauen in Führungspositionen gebracht werden, dass die Vorherrschaft der Männer gebrochen wird: „50/50 bis 2020“, lautet das Motto.

„Wir wissen, dass wir privilegiert sind“, schreiben sie auf der Internetseite ihrer Initiative (www.timesupnow.com). Gleichzeitig unterstreichen sie ihre Solidarität mit weniger prominenten Frauen. „Kein Schweigen mehr. Kein Warten mehr. Keine Nachsicht mehr mit Diskriminierung, Belästigung oder Missbrauch.“

Toll! Solche Nachrichten tun echt gut! :-)

Da frag ich mich natürlich schon, wie es denn so bei uns aussieht? Wieder das große Schweigen? Dazu ein anderes Mal mehr…

Zum Wochenende noch etwas luftige Kost. :-)

Great Spotted Woodspecker at nest

https://www.youtube.com/watch?v=FHolMV93Ya8

Australia: Land of Parrots – Budgies in Nature

https://www.youtube.com/watch?v=ExVqWm029yQ

Ich wünsche euch ein fröhliches Wochenende

und liebe Grüße
Violine

 


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