Frauen Bewegen Frauen

13.10.2017 um 07:13 Uhr

Positive Nachrichten erfreuen das Herz :-)

Hallo Ihr Lieben!

Nach einer kleinen Schaffenspause…

Möchte ich heute mal gemäßigt einsteigen.
Mit positiven Nachrichten.

Die habe ich in den letzten Wochen hier u. da zusammen gesammelt, um sie euch zu präsentieren. Damit ihr – zu meinen oft heftigen Themen – auch mal etwas zum Freuen habt. ;-)

Beginnen wir mit „Heidi“, ja die, nicht die andere:

http://www.emma.de/artikel/notheidisgirl-334885

Auszug:

„Germany's next Topmodel 2018 ist angekündigt – und schon gehen die Proteste los: Unter #NotHeidisGirl wehren sich Frauen gegen Körper-Dressur. Zu Recht: Heidis Modelshow leitet schon kleine Mädchen nachweislich zum Hungern an. Die Folgen sind gravierend bis tödlich.

Das hatte sich unsere Heidi ganz toll ausgemalt: Auf Instagram rief sie junge Frauen dazu auf, Bewerbungsfotos für Germany’s next Topmodel 2018 zu schicken. Heidi Klum bekam auch Fotos - allerdings nicht die, die sie erwartet hatte. Unter dem Hashtag #NotHeidisGirl posten Mädchen und Frauen stattdessen eindeutige Botschaften, was sie von der Modelshow halten: Rein gar nichts!

Sie wollen nicht Heidis Mädchen sein. „Weil bodyshaming kein Unterhaltungsprogramm ist.“ - „Weil Mädchen und Frauen gesund und glücklich sein sollten, statt untergewichtig und voller Selbstzweifel.“ - „Weil ich mir nicht sagen lasse, wie ich sein soll oder auszusehen habe.“

Weiter geht’s mit Plastik, bzw. einem Land – man glaubt es kaum, Ruanda – das rigoros gegen Plastikmüll vorgeht. Und das bereits seit 10 Jahren. Absolut vorbildlich.

https://nur-positive-nachrichten.de/kurznachrichten/ruanda-vorbild-beim-plastik

Auszug:

„In Deutschland applaudierten wir schon, als einige Supermarktketten und Discounter die Plastiktüten abschafften. Ein kleines Land in Ostafrika zeigt uns, dass Plastiktüten auch gleich im ganzen Land verboten werden können. Das funktioniert nun schon seit mehr als 10 Jahren. Nächstes Ziel: komplett plastikfrei zu sein.

In Ruanda, das etwa so groß wie Brandenburg ist, sind alle Plastiktüten seit 2006 komplett verboten. Die Herstellung, der Verkauf und das Benutzen von Plastiktüten ist dort verboten. Sogar bei der Einreise dürfen diese nicht mitgeführt werden. Jedes Gepäckstück wird überprüft. Plastiktüten werden konfisziert und durch umweltfreundliche Beutel ausgetauscht, die kompostierbar sind. Im Supermarkt liegt auch die umweltfreundliche Tüte aus. Eine Müll-Polizei kontrolliert wöchentlich die Märkte, die Passanten und die Autos nach Plastiktüten. Strafen für das Mitführen von Plastiktüten sind in Ruanda sehr streng. Passanten mit einer Plastiktüte müssen 35€ Bußgeld zahlen. Illegale Müllentsorgung hat ein hohes Bußgeld oder sogar Freiheitsentzug von bis zu sechs Monaten zur Folge.“

In dieser Initiative, die von UN-Women für drei Jahre unterstützt u. finanziert wird, werden ältere Frauen in Moldavien aufgeklärt über ihre Rechte um ihnen Schutz vor sexueller Gewalt erst zu ermöglichen. Leider ist Vergewaltigung von alten Frauen dort weit verbreitet. Die meisten wissen gar nichts über ihre Rechte u. halten alles aus. Hier nun wird ihnen ein breit gefächertes Angebot vermittelt. Gut so.

http://www.unwomen.org/en/news/stories/2017/9/feature-initiative-in-moldova-protects-elderly-women

Auszug:

„HelpAge International, in partnership with Gender Centru, launched a 3-year initiative which aims to inform elderly women in Moldova about their rights and protect them from domestic violence. The project, "Ensuring Gender and Age Dimensions of Human Rights are realized in Moldova,” is supported by the UN Trust Fund to End Violence against Women (UN Trust Fund).

The project aims to increase elderly women’s knowledge about their rights, encourage them to access support services, and work with civil society to mobilise eight communities in the south and center of the country to get involved in preventing violence against elderly women.

Violence against women is wide spread in Moldova. “Abuse against elderly women is a hidden issue, women don’t speak about it. Our goal is to see that every elderly woman knows her rights and that they don’t accept domestic violence as being normal,” said Tatiana Sorocan from HelpAge Moldova.“

Es gibt, zum Glück auch mal Positive Nachrichten aus der Türkei, von Frauen versteht sich. ;-) Eine Organisation von Frauen zieht von Dorf zu Dorf u. klärt über das Verbot der Kinderehe auf, die trotz eindeutigem Gesetz, weiter praktiziert wird. Sie gehen aber weiter. Sprechen die Geschäftsführer an, die an den Kinderhochzeiten mit verdienen, wie z.B. Köche oder Musikvereine. Und haben Erfolg damit! Klasse! :-) http://www.emma.de/artikel/tuerkei-die-kaempferichen-frauen-von-van-334889

Auszug:

„Die Nachrichten, die uns aus der Türkei erreichen, sind wenig erfreulich. Diese Geschichte aber ist eine Erfolgsgeschichte: Sie erzählt von der Frauenorganisation YAKA-KOOP, die sich gegen Zwangsheirat wehrt! Mit ungewöhnlichen Methoden. Sie ziehen die  Unternehmen in dem ostanatolischen Städtchen Van auf ihre Seite.

Die Frauen von Van kämpfen gegen Männergewalt, das Komplott des Schweigens und die Ohnmacht der Frauen. Im Zentrum steht die Aufklärung über die Unsitte der Kinderehe. Die ist zwar rechtlich verboten, jedoch weiterhin sehr verbreitet: Vier von zehn Bräuten in der Türkei sind minderjährig. Dadurch geraten die Mädchen in eine oft ausweglose Lage. Sie können nicht mehr zu Schule gehen, keine Ausbildung oder Studium machen. Sie bekommen meist sehr schnell Kinder und sind im Haus und in der Familie gefangen.

Sie wenden sich dabei an diejenigen, deren Geschäft die Ausrichtung von Hochzeiten ist. „Geht lieber mit einem Brot, mit ein paar Lira weniger nach Hause und macht euch nicht mitschuldig an diesem Unrecht“, appelliert Gülnay G. an die Bewohner von Van und den umliegenden Dörfern.

Die Aufforderung verhallt nicht ungehört. So haben zum Beispiel die 300 Mitglieder der „Vereinigung der Köche“ beschlossen: „Wir kochen nicht für Kinderbräute“. Die örtliche Musikervereinigung sagt: “Wir spielen nicht auf Kinderhochzeiten“. Und 600 Friseurinnen der Handwerkskammer Van weigern sich, Kinderbräute zu frisieren.

Die autonome Frauenorganisation YAKA-KOOP bietet auch Beratung in Not, geht gegen häusliche Gewalt vor und gegen Zwangs- und Kinderehen. Die Aktivistinnen machen Informations Veranstaltungen in über 90 Dörfern. Und sie organisieren Ausbildungskurse oder kleine Werkstätten, damit die Frauen ein eigenes Einkommen erwirtschaften können.“

Und zu guter Letzt:

PinkStinks hat jetzt eine Meldestelle für Sexistische Werbung eingerichtet. Klasse Sache! :-) Es gibt ja bereits die EMMAs ( http://www.emma.de/thema/sexismus-es-reicht-jetzt-185284 ) u. Itzebitze (http://www.itzebitze.de/aktuelles.html ) als Meldestellen. Aber PinkStink kann auch als App auf Smartphones installiert werden, um direkt Sexistische Werbung zu fotografieren u. an sie weiter zu reichen. Dann mal ran! ;-)
https://pinkstinks.de/deine-meldestelle-fuer-sexistische-werbung/

Auszug:

„ENDLICH: Wir launchen die Werbemelder*in! Ab heute kannst du per Handy (natürlich auch vom Rechner) sexistische Werbung melden, die du fotografiert oder im Netz gefunden hast. Einfach auf deinem Gerät unser Webformular auf www.werbemelder.in aufrufen, das Foto hochladen und sagen, wo du es aufgenommen hast. Wir machen deine Beschwerde auf einer Deutschlandkarte sichtbar und informieren dich, was wir dagegen unternommen haben.“

Na das sind doch mal gute Nachrichten. :-)

Zum Wochenende gibts dazu schöne Eindrücke aus der Natur.:-)

Roseate Spoonbill with White and Glossy Ibis

https://www.youtube.com/watch?v=foWPkPNDqyU

Roseate Spoonbill Flock Feeding – Meditation

https://www.youtube.com/watch?v=tY5kBWPp6pg

Singing Nightingale

https://www.youtube.com/watch?v=aUbEKGBSNFI

Genießt die sonnigen Tage

und liebe Grüße
Violine

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSweetFreedom schreibt am 13.10.2017 um 15:39 Uhr:Hi Violine,
    was ein cooler, kraftvoller Post!
    Liebe Grüße
    S.F.

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