Frauen Bewegen Frauen

10.11.2017 um 15:23 Uhr

Wenn die Blätter fallen

Hallo Ihr Lieben!

So nach u. nach fallen auch die Letzten.

Mit Wind gefegt. Mit Verlaub belaubt.
Blätterdächer. Baumbekleidungen. Belaubungen.

Von Gold zu Gelb.

Von Leuchtkraft zu Flatterhaftigkeit.
Einsammeln. Einmotten. Einheizen.

Der Winter kommt bestimmt.

Die Nebelwände. Das Unsichtbare.
Laubfall. Lautlos. Leblos. Lebhaft.

Der Tee schmeckt jetzt viel besser.

Wahlweise mit Schuss oder mit Zimt.
Nordwind. Normalnull. Novemberkrimi.

Die Zeit der Langsamkeit rückt näher.

Weniger Hektik. Mehr Lebensinhalt.
Wollsocken. Wärmeflaschen. Wollmäuse.

Wenn die Blätter fallen.

Den Blog mal Blog sein lassen.
Ausruhen. Abtauchen. Auftanken.

In diesem Sinne….

Der Langsamkeit Raum geben.
Müßig der Muße frönen oder so. ;-)

Danach gehts mit frischem Wind weiter!

Für euch noch ein paar Schmankerl. ;-)

Eine kleine Perle vom Zaubermantel:

http://www.blogigo.de/Zaubermantel/Perlen/2502/

Nachhaltige Mode:

Spanische Designerin erfindet Leder aus Ananas
http://ze.tt/nachhaltige-mode-spanische-designerin-erfindet-leder-aus-ananas/

Astronomy Picture of the Day

https://apod.nasa.gov/apod/archivepix.html

Eichhörnchen bereitet sich auf den Winter vor

https://www.youtube.com/watch?v=Vj3SZsyg3HA

Passt gut auf euch auf!

Liebe Herbst Grüße
Violine

01.06.2017 um 15:17 Uhr

Morgens, wenn es zwitschert

Hallo Ihr Lieben!

Heute gibt’s Dichteleien.

Frisch, frei u. fröhlich gezwitschert. ;-)
Den kühlen Morgenstunden gewidmet

Morgens, wenn es zwitschert

Noch sind sie angenehm.

Die frühen Morgenstunden.
Vogelkonzerte u. kühle Lüftchen.

Der Sommer ist auf dem Weg.

Überall lacht sattes Grün.
Viel beschäftigte Vögel eilen vorbei.

Das Rotkehlchen u. die Amsel.

Trällern den neuen Tag herbei.
Selbst Montag morgens freuen sie sich. ;-)

Am Tag brütet die Sonne heiß.

Durch Ozonlöcher hindurch.
Kühle Nächte retten uns.

Meisen Babys hört man betteln zwischen Blättern.

Dort, wo vor drei Monaten Kargheit herrschte.
Streckt sich uns Üppigkeit entgegen.

Lebens Geister blühen saftig.

Die Frühjahrsmüdigkeit entflohen.
Von Schwalben davon getragen.

Grillen grillen u. Grille qualmen.

Ein Gartenfest jagt das andere.
Fleisch wohin das Auge sieht.

Das Unkraut wuchert im Garten.

Und der Terror an Ramadan.
Metzelnder Männer Machtrausch.

Morgenstund hat Gold im Mund.

Und gewisse Schreihälse eher Kuhdung.
Wie tröstlich die sorglosen Vögel.

Kleine Vorbilder die Federfreunde. ;-)

Sich üben im Loslassen von Sorgen.
Morgens, wenn es zwitschert...

In diesem Sinne... :-)

euch ein sonnig frohes Wochenende
und Kraft für die kommende Woche!

Liebe Grüße

Violine

28.04.2017 um 19:18 Uhr

Nachgeschobene Frühlingsgrüße :-)

Hello again Ihr Lieben!

Zum langen Wochenende und für Sensiblere

gibt es heute Nachschlag oder Schlagobers. ;-)

Starke Themen brauchen etwas Milde.

Singende Federfreunde. Frühlings Staunen.

Und als Sahnehäubchen Schmunzeliges. :-)

Buchfink singt

https://www.youtube.com/watch?v=JECvlXL4pRY

Happy Springtime to Everyone

https://www.youtube.com/watch?v=PtI_dOov6zE

Watvögel Animationen

Piper Disney Pixar – That ws so cute cute Bird
https://www.youtube.com/watch?v=QVGeilNsJFU

Liebe Grüße zum Mai

Violine

22.12.2016 um 10:55 Uhr

Es begab sich aber zu der Zeit...

Hallo Ihr Lieben! Beschäftigt

Zu Weihnachten gibt es erst mal einige Gedanken Spiele von mir zur Hauptfigur des Spektakels. Vielleicht unter der Frage zusammen genommen: Was ist Wahrheit? ;-)

Auch wenn es bei den meisten von euch eher um Geschenke u. das Essen gehen wird oder darum alles so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. So oder so gibt es einen Hintergrund, weshalb unser Weihnachten wie wir es kennen, überhaupt existiert.

Eine kleine Reise in die Geschichte von Weihnachten. ;-)

Es begab sich aber zu der Zeit....

So beginnt die Lebensgeschichte von Jesus Christus. Weswegen es Weihnachten gibt. Gottes Sohn? Heiler? Legende oder Wirklichkeit? Lüge oder Wahrheit? Historisch erwiesen ist, dass Jesus lebte, Menschen heilte u. gekreuzigt wurde. Darüber berichten jüdische, syrische, griechische u. römische Zeitgenossen.

http://www.jesus.ch/themen/glaube/glaube/143363-hat_jesus_wirklich_gelebt.html

Es begab sich aber zu der Zeit...

Dass dieser Jesus, weswegen wir Weihnachten, Ostern u. Pfingsten feiern, ein Flüchtlingskind war, ein Vertriebener. Nicht gewusst? Wegen eines tyrannischen Herrschers. Der seine Schergen losschickte kleine Kinder zu töten, weil er fürchtete, dieser Jesus könnte ihm seinen Thron streitig machen. Solche Tyrannen vertreiben auch heute Menschenkinder.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/2/

Es begab sich aber zu der Zeit...

Können wir dann weiter lesen, wie Jesus Jahre später Buße predigend u. heilend durch Israel zog. Blinde konnten sehen, Lahme sprangen herum, Tote wurden wieder lebendig. Er nannte sich selber Gottes Sohn. Den scheinheiligen Religiösen wurde das dann zu viel. Sie kauften falsche Zeugen u. ließen Jesus töten, am Kreuz. Unschuldig. Dumm allerdings für die Mörder, dass einer der Tote aufweckt, auch nicht im Grab bleiben konnte. Jesus stieg aus dem Grab, lebend. Jetzt wurden sie ihn überhaupt nicht mehr los. Ein echtes Ärgernis.

http://www.way2god.org/de/bibel/johannes/19/
http://www.way2god.org/de/bibel/johannes/20/

Info über den Kino-Film „Auferstanden“

https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=64046

Trailer vom o.g. Film: "Risen – Auferstanden"

https://www.youtube.com/watch?v=4fWbv63jSdw

Es begab sich aber zu der Zeit...

So begann die „Frohe Botschaft“, wie diese Nachricht genannt wurde. Die von Zeugen dieses Ereignisses in die Welt hinaus getragen wurde. Die erste Zeugin - von über fünfhundert - die Jesus damals um 33 n.Chr. lebend sah, war übrigens eine Frau, eine Ex-Prostituierte.;-) Das Christentum entstand. Und sie, die Christen wurden zahlreich getötet. Nur weil sie Zeugen eines unglaublichen Ereignisses waren u. frei darüber sprachen u. schrieben. Auch heute noch werden Christen weltweit für ihren Glauben verfolgt. Wusstet ihr das?

http://cicero.de/salon/christenverfolgung-woher-ruehrt-unser-desinteresse
https://www.opendoors.de/verfolgung/

Es begab sich aber zu der Zeit...

Dass wir - nach über 2000 Jahren - immer noch die Geburt von diesem Jesus aus Bethlehem feiern an Weihnachten. Obwohl die meisten Menschen so gar nichts mit Jesus anfangen können u. erst recht nicht an Gott glauben. Nur in höchster Not rufen dann viele überraschend nach einem Gott. Wenn der ihnen aber ansonsten bitteschön gestohlen bleiben soll. Auch an Weihnachten...

http://www.mitdenkend.de/warum-ich-kein-atheist-sein-kann/
https://www.welt.de/politik/deutschland/article141387652/Kirchen-im-Strudel-von-Nettoverlust-und-Irrelevanz.html

Es schadet ganz gewiss keinem Menschen den Mut aufzubringen diese Geschehnisse mal nachzulesen in der Bibel. Toller Lesestoff für die „Stillste Zeit im Jahr“. ;-) Wäre ja sonst ne Bildungslücke.

Wie ihr wisst gebe ich hier auf meinem Blog Wissen weiter. Und da Weihnachten bei uns gefeiert wird, sollten wir auch wissen, woher es kommt. Also viel Freude beim Horizont erweitern, hihi. ;-)

Weihnachts-Geschichte in der Bibel:

http://www.way2god.org/de/bibel/lukas/2/
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/lukas/2/#1
https://www.die-bibel.de/bibeltext/Lk2,1-20/

Zum fröhlichen Feiern nun einige schöne Videos: Fröhlich

Winterlandschaft Österreich – Tirol (2 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=1gjJP3xeVmg

Mr. Magoriums Wunderladen(Trailer)

https://www.youtube.com/watch?v=xpNR4npJ7tE

Das Dschungelbuch

https://www.youtube.com/watch?v=v_EWWyJfgPc

Beautiful Nature Around The World(ca.6Min.)

Mit Musik von Vangelis als Untermalung
https://www.youtube.com/watch?v=6lt2JfJdGSY

Christliche Impulse „Das Leben genießen“ - Joyce Meyer

https://www.youtube.com/user/JoyceMeyerGermany

Ute Neumerkel spielt Klavierstücke (ca. 2 Min.)

Auszug Text: „Franz Liszt's S.192 Nr. 4, ein meditatives und schon modern minimalistisches Klavierstück. Mit poetischem Winterfilm von der Berliner Spree mit jungem Schwan und Enten.“
https://www.youtube.com/watch?v=c9KejYMAWYE

Das Klavierstück ist für die Berliner. Viel Kraft u. Trost!

Ruht euch aus, bestaunt die vielen Lichter, die man zur Zeit überall sieht. Gebt ein wenig von eurer Freude u. Wärme an andere Menschen ab. Geht fremde Wege, lest neue Bücher (die Bibel?), hört schöne Musik, lest die EMMA, freut euch am Leben. Lauscht der Stille.;-)

In diesem Sinne euch eine wundervolle Zeit

und liebe Weihnachts-Grüße
Violine

01.07.2016 um 19:19 Uhr

Es ist Sommer

Hallo Ihr Lieben!

Es ist Sommer.

Regenschauer überziehen das Land.
Vollgelaufene Keller. Schlammlawinen.
Glucksende Bäche die reißende Flüsse werden.

Es ist Sommer.

Die Queen feiert ihren 90.Geburtstag in Neongrün.
Ihr Volk verzockt derweil die EU-Mitgliedschaft.
Happy Island schießt Britannien aus der EM.

Es ist Sommer.

Blumen blühen. Kinder spielen.
Vernichtungsparolen gegen Israel in Berlin.
Der jährliche Al-Qud-Judenhass-Marsch blüht auch.

Es ist Sommer.

Die Reisewelle rollt. An die Strände, in die Berge.
Terroristen rollen auch. Morden für den Islam Staat.
Erdogan baut derweil schon an einem Kalifat als Heimstatt.

Es ist Sommer.

Vögel zwitschern. Blütenblätter tanzen im Licht.
Glücklichsein heißt sich Zeit für die Ewigkeit nehmen.
Die entdecken wir im zarten Flügelschlag des Schmetterlings.

Es ist Sommer.

Viel Unruhe, viel Unsicherheit bei den Menschen.
Zeit für schöne Dinge, die wohltun.:-)
Deswegen wieder ein paar Natur Videos.

Schmetterlinge die Pracht wilder Blumen u. Früchte

Ein traumhaft schöner Film auf wilden Wiesen
https://www.youtube.com/watch?v=Lugre8lpD9I

Die Reise des Schmetterlings (Monarch Falter)

https://www.youtube.com/watch?v=4AScfqLnn8o

Ich wünsche euch eine gute Woche

und liebe Sommer Grüße
Violine

18.03.2016 um 09:08 Uhr

Winkende Lebensenergie

Hallo Ihr Lieben!

Verwöhnt von wohlig warmen Strahlen.

Sonne augenblinzelgrell. Meerblauer Himmel.
Wolkenloses Blau. Horizonterweiterung.
Sonnenkraftwerk.

Pollenwürstchen hängen ab.
Streuen gelben Staub in Atemwege.
Pudern Wege. Lassen Leben ahnen.
Pollenwirbel.

Straßencafes hingekleckert wie Farbtupfen.
Menschenmengen werfen Kleidung von sich.
Nackte Schultern sonnenbaden.
Straßenbeben.

Vogelkonzerte umzwitschern uns.
Gewusel in Bäumen. Nistmaterial fliegt umher.
Amsel Chöre. Rotkehlchen jubilieren elfengleich.
Vogelenergien.

Blütenknospen wachsen über sich hinaus.
Halme wühlen sich ans Licht. Zartes Grün winkt.
Zweige machen Dehnübungen. Leben pulsiert.
Blütenexplosionen.

Wasser perlt an Blüten herab. Spendet Leben.
Gurgelnde Bäche. Plätschernde Flüsse.
Staubige Äcker verwandelt in grüne Wogen.
Wasserlebenswellen.

Frühlingsenergien winken uns zu.
Kräfte werden frei u. laden zum Tanz.
Sonne tanken und Regenluft inhalieren.
Frühlingsgrüße.:-)

In diesem Sinne...
Euch ein bunt-frohes Wochenende
und liebe Grüße
Violine

 

 

29.01.2016 um 13:16 Uhr

Verschiebungen

Hallo Ihr Lieben!

Ich könnte jetzt über Flüchtlinge, Erniedrigung von Frauen, sexualisierte Gewalt u. kein Ende in Sicht, die „verschleierte“ Wahrheit im Blick auf westliche neue iranische Wirtschafts Beziehungen, über eine Parteienlandschaft die kaum noch wählbar ist, alles Elend gegenüber Frauen u. Kindern dieser Welt, Missbrauch usw. schreiben.

In meinem Blog findet ihr reichlich Informationen, die ich auch weiterhin sporadisch auffrischen werde mit, nun ja manchmal bewusst provokanten Texten u. interessanten Links.

Ich möchte dieses Jahr allerdings gerne neu gestalten. Mehr Raum lassen. Die Dinge sickern lassen. Raum für Zwischenräume schaffen. Den positiven Dingen Platz geben. Das Durchatmen erleichtern.

Deswegen eine kleine Meditation als Einstieg.


Verschiebungen

Es ist so simpel.

Sandkasten, Besen, Harke.
In Groß oder Kleinformat.
Mehr braucht es dafür nicht.

Sandkastenspiele für Erwachsene.

Anfangs fand ich' s lächerlich.

Dann schaute ich genauer hin.
Versuchte es mal ohne Wertungen.

Frau/man nehme eine flache Schale

oder gleich den Sandkasten im Garten.

Ein Besen zum Ebnen, Harke zum Furchen.
Die Sandspielereien sind eröffnet. :-)

Schaut dabei nur dem Sand zu.

Linien, Furchen, Gräben, Täler.

Sachte ziehen oder kräftig pflügen.
Mit Macht oder mit viel Gefühl.

Das Unterste nach oben verschieben.

Wie ein Bersecker pflügen u. wühlen.

Sachte an der Oberfläche rühren.
Chaos und Ordnung.

Der Sand kann alles sein.

Das eigene Leben, Umstände.

Leben, Sterben, Unruhe, Ruhe.
Wege, Umwege, Kehrtwende.

Es kann auch einfach nur Sand sein.

Eine Meditation. Ein Innehalten.

In die Bewegungen hinein gehen.
Die Harke und der Sand selber sein.

Dem Sand folgen in Gedanken.

Kurven, Wellen, Wege, Weite.

Alles kommen u. gehen lassen.
Es geschehen lassen ohne zu denken.

Sich wieder aufrichten, zurück kommen.

Hat sich nur der Sand verschoben.

Gibt es auch im Inneren 'Verschiebungen'.
Die Ruhe ist greifbar wie der Sand.

Manchmal bedarf es nicht viel.

Doch es reicht aus um bei sich zu bleiben.

Den Tag gelassener beginnen oder beenden.
Kleine Sandspiele für die Großen. :-)

Ich wünsche euch eine ruhige Woche

und liebe Grüße aus dem Sandkasten ;-)

Violine


Nachgeschoben:

Hier mal einige Beispiele für Zen Gärten

Japanese Zen Garden Raking (ca.10Min.)
https://www.youtube.com/watch?v=T9qrDJmaZ38

How to build a Zen Garden (ca. 4 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=fJQ6wjI8yvg

Mini Zen Garden – Raking The Sand (ca. 20 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=eZRNQQbmEQw

Zen Garden Experience (ca. 12. Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=Nypsr6oc_UY



15.01.2016 um 15:31 Uhr

Leuchtkräftige Schätze

Hallo Ihr Lieben!

Mir ist ganz elend zumute bei den sich täglich potenzierenden Schauder-Nachrichten. Schlimm - schlimmer - am Schlimmsten. Und hinterher komme ich auch kaum noch. Dann lassen wir den Pröhl doch lieber ein paar Tage ruhen.

Widmen wir uns heute mal helleren Dingen.:-) Ich weiß nur nicht welchen, haha. Ne, gez ma Butter bei die Fische, wie der Mensch aussem Kohlenpott sagen würde. Das Leben bietet uns jeden Tag Schätze an. Leuchtkräftige Schätze.

Im Winter ist es der leuchtend weiße Schnee mit seinen faszinierenden Kristallen. Unberührte Schneedecken tragen die Sonne in jedem einzelnen Schneekristall. Helle Nächte in dunklen Zeiten, dank Schnee. Spektralfarbenglitzerwelt.

Im Frühling strahlen uns lachende Blumen an. Explodierende Vielfalt. Nur im Frühling haben Blumen eine solche Ausstrahlung. Blütenstaubwolken umhüllen uns(hüstel). Eine Zauberwelt nicht enden wollender Fühlingsleuchtpower.

Im Sommer blinken uns feine Tautropfen in den Morgenstunden entgegen. Sie verhundertfachen jeden Grashalm, jedes Blümchen, jeden Baum, die Weite, das Licht, jedes ihnen zugewandte Lächeln. Tautropfenlampions.

Im Herbst tanzen goldfarbene Blätter in jeder Pfütze, geben ein Leuchtkonzert der besonderen Art, während sie von Bäumen herab segeln wie jubilierend. Stürme, die an Fenster rütteln und Pfützenbühnenleuchten.

Der Winter soll zurück kommen - wusste gar nicht dass er weg war - u. uns mit Schnee u. Eis verwöhnen. Jaja, da stöhnen die AutofahrerInnen, RadfahrerInnen, SchneeschüpperInnen... In Europa gibt es nun mal Jahreszeiten. Wer sie nicht mag, kann ja in die Wüste ziehen. ;-)

Egal, wie das Wetter sein mag, sorgt für Leuchtmomente. Oder packt die Winter Weihnachts Leuchten wieder aus. Bunte Windräder, Lampions, Lichterketten, Windlichter. Schafft euch Leuchtkraft. Tanzt im Schnee und Regen. Ein Leuchten welches eure Herzen u. Gesichter lächeln lassen. Das Ansteck-Leuchten, hihi. :-)

Zur Erheiterung noch ein paar Videos:

For the Birds, Amüsanter Animationsfilm

https://www.youtube.com/watch?v=WjoDEQqyTig

Vögel am Futterplatz beobachten(mit Erklärungen)

https://www.youtube.com/watch?v=ygsscZrEOqk

Mega-Spaß auf Eis u. Schnee(Krähen Spiele)

https://www.youtube.com/watch?v=wclQW9P6gX8

Im Eiswasser u. Schnee baden(Krähen Geplansche)

https://www.youtube.com/watch?v=4pqITyixlPU


In diesem Sinne wünsche ich euch
fröhliche leuchtende Tage
u. liebe Grüße
Violine


P.S.
Falls euch das zuviel Gelächel u. Leuchterei ist, ähem, hier noch ein wenig was aus der feministischen Ecke.;-)
http://www.emma.de/artikel/liebe-alice-liebe-emmas-helft-uns-331377





04.12.2015 um 17:14 Uhr

Sterne und Stille

Hallo Ihr Lieben!

Über Weihnachtsmärkte schlendern.
Nur mal gucken, nichts kaufen.
Die Glühweintassen sind geschrumpft.
Etwas teurer u. noch weniger drin.
Wer braucht schon Glühwein.

Immer diese schweren Entscheidungen.
Zwischen Ross und Lachs.
Zwischen Bratwurst und Bratapfel.
Zwischen Crepe und Schafskäse.
Wer braucht schon Spießbraten.

Uralte Kinderkarussels rumpeln vorbei.
Leuchtende Kinderaugen drehen sich mit.
Knipsende Eltern stolpern winkend hinterher.
Züge kommen pünktlich an - ein Wunder.
Wer braucht schon die Bahn.

Der Stern über Bethlehem.
Wurde inzwischen sicher schon geklont.
Künstliche Sterne leuchten den Sternenhimmel weg.
Nehmen wir rote, gelbe, grüne oder lila Sterne.
Wer braucht schon echte Sterne.

Ich nehme mir ne heiße Waffel.
Stehe abseits vom lauten Treiben. Halte inne.
Suche nach Hinweisen bei den Vorbeitreibenden.
Die Stille ist irgendwie abhanden gekommen.
Wir brauchen Stille Zeiten.

Kennt ihr sie (noch), wisst ihr wo sie ist die Stille?
Sucht sie die Stille - Hausaufgabe. ;-)
Und habt ihr sie gefunden, meldet euch.

Euch ein friedvolles Wochenende
und liebe Grüße
Violine


20.11.2015 um 18:07 Uhr

Zeit die Lichter zu entfachen

 

Hallo Ihr Lieben! Fröhlich


Dunkle Zeiten brechen an...

Heißt es - wenn die Tage kürzer werden.

Sturmtiefs am Morgen u. am Abend.


Sind wir noch zu retten?

Wird es je wieder hell werden...

Finstere Tage u. Heulende Nächte.


Zeit die Lichter zu entfachen.

Sonnenglut im Herzen wecken.

Warme Feuer Gedanken entzünden.


Die innere Strahlen Kraft weiter geben.

Funkenregen verdrängt die Dunkelheit.

Streuen wir bunte Lebensfreude.


Früher wurden Leuchtfeuer entzündet.

Von Berg zu Berg, von Stadt zu Stadt.

Lichterketten die weiter wachsen.


Strahlendes Lachen verschenken.

Wärmende Hoffnung verteilen.

Helle Tage brechen an...


Sonnige Grüße Fröhlich

Violine



 

Nachgeschoben:

In Tübingen findet zur Zeit das 15. Filmfest FrauenWelten statt vom 18.-25.November 2015.

http://www.frauenrechte.de/filmfest/

Sehenswert kann ich nur sagen. :-)

23.10.2015 um 15:54 Uhr

Herbst Gold

Hallo Ihr Lieben!

Es leuchtet dort draußen.
Goldgelbe Blätter im Sonnenlicht.
Da hüpft doch das Hüftgold vor Glück
beim Anblick von lichten Herbstgold.;-)

Wogender Goldrausch umspielt die Füße.
Kinderfüße rascheln durch Blätterwogen.
Vogelfüßchen krallen gerollte Goldblättchen.
Blättermeere umwirbeln uns bunt.

Segelnde Farbtupfen.
Tupfende Segelblätter.
Lichtflutige Baumkronen.
Krönende Flutlichter.

Farben aufsammeln im Herbst.
Flugblatt. Blattgold. Herzblatt.
Lasst euch anleuchten u. anlächeln.
Habt bunte Farbtupfen für die Winterzeit.

In diesem Sinne euch
ein farbfreudiges Wochenende
u. liebe Grüße
Violine


Nachgeschoben:
Gerade beim Zaubermantel entdeckt, absolut sehenswert:
http://www.blogigo.de/Zaubermantel/Die-Kraft-der-Worte/1553/

11.07.2015 um 09:34 Uhr

Sommerlachen

Hallo Ihr Lieben!

Der Sommer lacht uns freudig an.:-)
Im Garten ist gut munkeln oder gießen.
Kunterbunte Blütenprachten leuchten.
Kleine u. große Krabbeleien all inclusive.

Nachbarschaftliches Geplausche beim Wässern.
Abende mit Grill u. Grillen am Abend.
Kinder ohne Schule und Kita, schreiend vor Glück.
Eltern permanent lächelnd, tröstend u. reif für die Insel.

Tanzende Schwalben am azurblauen Himmel.
Die Hüllen fallen, der Geschmack geht oft mit baden.
Luftig locker leicht hat mehr Anmut als bloße Haut.
Flatternde Tücher im Wind, Konturen erahnend.

Der Lavendel schaukelt, die Hummeln taumeln drumherum.
Spatzen baden im Staub, Meisen duschen im Blättermeer.
Hunde kühlen hechelnd auf Bodenplatten, Katzen im Schatten.
Sonnenschirme, Sonnenmilch, Sonnenbad. Sandkastenspiele.

Urlaub, der wie Sand durch die Hände rinnt.
Der Vorurlaubsstress. Staumeldungen u. Kofferberge.
Der Nachurlaubsstress. Kofferleere u. Wäschestau.
Ausgeruht, ausgebräunt, aufgeräumt, ausgespannt.

Der Sommer lacht uns freudig an.:-)
Lachen wir also fröhlich u. heiter zurück.
Lasst es euch gut gehen!

Liebe Sommergrüße
Violine

01.05.2015 um 07:43 Uhr

Morgengesang

Hallo Ihr Lieben!

Morgens gegen fünf geht es los.
Das morgendliche Vogelkonzert.
Wer singt schon so früh im Halbschlaf.
Das schaffen meist nur Vögel.

Bevor der erste Lichtschein zu erkennen ist
trällern Rotkehlchen u. Amseln ihr Lied.
Kaum wird es heller stimmen die Meisen ein.
Danach folgt der Rest der Gesangesfreudigen.

Im Frühling sitzen Zaunkönige auf erhöhter Warte
u. schmettern ihre Reviergesänge.
Der kleinste Vogel, aber was für eine Stimme.
Manchmal schimpfen sie auch im Gebüsch.

Amseln meckern auch gerne von weiter oben.
Zur Mittagszeit setzen sie sich aber gerne
leise vor sich her wispernd in Hecken.
Zu sehen sind sie nicht, aber zu hören.

Das Stimmchen des Rotkehlchen wird gerne
als glockenhell beschrieben wenn es den Morgen bejubelt.
Unter dem Tag hüpft es hell singend am Boden
herum u. sammelt flüchtende Insekten auf.

Hausrotschwänzchen sind bekannt für ihre
auffallenden Kecklaute, kein Gesang.
Ihnen können wir verblüfft zusehen wie sie
im Flug sehr akrobatisch Insekten in der Luft fangen.

Meisen unterhalten sich gerne von Baum zu Baum.
Sie kündigen ihr Näherkommen immer
ganz höflich an mit lautem Gezierpe.
Kommt eine heran folgen die anderen.

Der Haussperling oder Spatz ist seltener geworden.
Sie schicken immer einen Spähtrupp voraus.
Kaum ist eine Futterquelle ausgemacht stürmen alle
anderen aus ihren Verstecken palavernd hervor.

Eine Krähe hackt der anderen zwar nichts aus,
aber im gegenseitigen Federn rupfen sind sie Weltklasse.
Schwarzgekleidete Spaßvögel, die sich gerne necken
u. dabei Purzelbäume am Himmel schlagen.

Die eifrigen Schwalben sind spät dieses Jahr.
Ihre Flugkünste sind atemberaubend.
Kündigt sich Regen an fliegen sie tief u.
düsen im Sauseflug kreischend um Häuserschluchten.

Gelegentlich hören wir nun auch die Buchfinken
morgens ihr Liedchen singen, vorwiegend in Baumkronen.
Ihr Gesang ähnelt den der Rotkehlchen, nur weniger hell
u. mit kleinen Stimmnuancen.

Während wir noch schlaftrunken nach unserem
Kaffee oder Tee angeln sitzen diese kleinen SängerInnen
schon aufgeräumt um uns herum u. bejubeln
freudig den neuen Morgen.

Obwohl vor ihnen ein anstrengender Tag liegt
u. sie rund um die Uhr Futter suchen müssen
um zu überleben oder ihre Jungen zu füttern
besingen sie sorglos den neuen Morgen.

Vielleicht können wir ein wenig von ihnen lernen
etwas mutiger u. fröhlicher in den Tag zu gehen.
Immerhin haben wir ein Dach über dem Kopf
u. auch genügend zu essen.

In diesem Sinne euch ein frohes Wochenende
u. viel Kraft für die neue Woche
Violine

12.04.2015 um 09:28 Uhr

Erblühendes Leben

Hallo Ihr Lieben!

Nach Trauerzeiten u. Schattenwelten
kehrt das Leben zurück.
Nach Sterben folgt Neubeginn.
Die Natur macht es uns vor.

Aus blattlosen Bäumen wird blühende Vielfalt.
Bienen summen um uns herum.
Vögel tragen Futter in piepsende Nester.
Der Frühling strahlt uns entgegen.

Eine Mutter stirbt satt vom Leben,
eine andere wartet schon freudig
mit neuem Leben unter ihrem Herzen.
Altes nimmt Abschied während Neues erwächst.

Überall dicke Bäuche u. volle Nester. ;-)
Die Hummel baut einen neuen Staat unter der Erde.
Was in die Erde fällt erwacht u. kommt ans Licht.
Begraben u. wieder auferstanden.

Während Tränen trocknen springt Leben über Feld u. Wiese.
Hoppelnde Häschen u. hüpfende Lämmer.
Sattes Leben vertreibt auch noch die letzte Trübsal.
Die Pollen treiben Tränen in die Augen.

Tränen des Neubeginns, der Freude.
Tschüss Tod. Willkommen im neuen Leben.
Farbenvielfalt vertreibt Trauerflor.
Flora u. Fauna jubeln.

In diesem Sinne wünsche ich euch
eine sonnig-bunte Woche
und liebe Grüße
Violine

13.03.2015 um 07:15 Uhr

Frühlingsgefühle

Hallo Ihr Lieben!

Es ist das Rotkehlchen, nicht die Nachtigall
die mir früh morgens ihr Liedchen singt.
Im Dunklen ist gut munkeln u. gut zwitschern.
Wenn alle schlafen jubelt ein Vöglein so klar.

Hell klingende Grüße im Mondenschein oder so.
Geträller am Morgen vertreibt Kummer u. Sorgen.
Vogelstimmen haben diese Fähigkeit.
Wir sollten ihnen nur zuhören können.

Unlängst saß ich im Zug u. staunte so vor mir her.
Die Natur erwacht so langsam aus dem Winterschlaf.
Meine Mitreisenden waren zu sehr beschäftigt.
Mit ihren unzähligen kleinen Elektrogeräten.

Ringsrum nur eifriges Tastengeklapper zu hören.
Den Touchscreen streicheln. Die Augen geradeaus.
Die Ohren verstopft u. beschallt mit Ohrstöpseln.
Hallo, es ist Frühling, guckt doch mal!

Immerhin erfuhr ich im rasenden Zug was jeder so treibt.
Familiengeschichten, Geschäftsgespräche, Verhandlungen.
Das muntere Plaudern miteinander fällt flach.
Flachbildschirme flimmern in den Augen.

Draußen strahlt die Sonne über Wald u. Wiese.
Erste Knospen trauen sich zaghaft hervor.
Springende Rehe u. hüpfende Lämmchen.
Hoppelnde Hasen u. lachende Kinderaugen.

Die Sonne hat schon Kraft u. wärmt den Pelz.
Gänsescharen, die sich auf den Äckern sonnen.
Tänzelnde Pferde auf frischem Grün.
Hallo, es ist Frühling, guckt doch mal hin!

Noch rennen Mäuse über freie Felder.
Der Mäusebussard kreist bedächtig am Himmel.
Wie wohlig es ist mit diesen Bildern einzudösen.
Ohne Stimmen im Ohr oder Flimmern in den Augen.

Mal die Nase in den Wind halten.
Riecht ihr den Frühling, schmeckt ihr das neue Leben?
Lasst euch an der Nase kitzeln von der Sonne. :-)
Spürt die erwachene Natur um euch herum.

In diesem Sinne wünsche ich euch
ein tiefenentspanntes Wochenende
u. sonnige Grüße
Violine

27.02.2015 um 08:48 Uhr

Gefiederte Freunde

Hallo Ihr Lieben!

Sie singen wieder.
Amsel, Drossel, Fink und...
Ne, der Star ist noch auf Reisen.

Doch Rotkehlchen, Meisen u. Grünfinken
lassen morgens wieder ihre Stimmchen hören.
Noch etwas zaghaft über kühlem Raureif.

Selbst Kraniche in höheren Gefilden
künden - vorsichtig noch - von ihrer Ankunft.
Die Vorboten des Frühlings.

Zweige schleppende Krähen sind auszumachen.
Scheinbar friedliche Tauben raufen sich Federn
lassend um die besten Plätze im Geäst.

Der Zaunkönig ist noch etwas ungehalten
u. schimpft leise in den Hecken.
Während Amseln zeternd ihr Revier verteidigen.

Kreisende Greifvögel rufen am blauen Himmel.
Von übermütigen Krähen verfolgt u. gerupft.
Während Elstern sich gegenseitig Nistmaterial stibitzen.

Sie singen wieder.
Unsere gefiederten Freunde.
Wuselndes Leben erwacht mit Bedacht.

Voller Hoffnung auf wärmere Tage.
Wird sich zusammen gekuschelt
in Nisthöhlen u. Heckennestern.

Nur keine Eile scheinen sie zu piepsen.
Der Winter zögert noch zu gehen.
Nüsse knabbern um die Heizung anzuwerfen.

Die Hoffnung auf Frühling liegt in der Luft.
Mit Federn u. leisen Stimmen umrahmt
blinzeln sie verschlafen in den kühlen Morgen.

Noch eine kleine Weile flüstert die Nachtigall.
Dann beginnt der Federtanz des Frühlings.
Ruht noch ein wenig.

In diesem Sinne wünsche ich euch
ein ruhiges u. sonniges Wochenende
Violine

30.01.2015 um 08:08 Uhr

Möwen in der Stadt

Hallo Ihr Lieben!

‚Die Möwen sie fliegen u. treiben im Wind
als ob sie nicht wüssten wo sie Zuhause sind...‘
Irgendwo habe ich diese Verse mal gelesen.

Im Winter suchen Möwen auch Futter in den Städten.
Dann kann man sie schon von weitem kreischen
oder lachen hören. Lachmöwen lachen eben. :-)

Am Fluss sitzen sie aufgereiht wie weiße Perlen
nebeneinander auf den Mauern u. sortieren ihr Gefieder.
Oder sie tanzen in wilder Akrobatik über dem Wasser.

Mich faszinieren diese Flugkünstler.
Sie landen nicht, sie schweben herbei. :-)
Sinken im Gleitflug punktgenau aufs Ziel zu.

Im Winter künden sie den Schnee immer an.
Dann fliegen sie so tief wie Schwalben bei Regen.
Schneeboten im weißen Kleid.

Kappeln sich Tauben u. Krähen um Brotstücke
gleiten Möwen dazwischen u. tragen das Brot
einfach fort u. werfen es ins Wasser.

Dort weicht es auf u. lässt sich ungestört vom
Völkchen der Wasservögel verspeisen.
Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. :-)

Meine „weißen Perlen“ im Schnabel sind zur Zeit
in der Mache. Ich tunke auch mein Brot ein. :-)
Aus diesem Grund fehlt mir im Moment der Biss.

Das wird sich bald wieder ändern. Geduld.
Solange gibt es leicht flattrige Kost hier. :-)
Federleicht sozusagen.

Vogelbeobachtungen schulen die Wahrnehmung
u. sorgen für entspannte Stunden.
Schon mal probiert?

Von daher euch ein luftiges Wochenende
u. liebe Grüße
Violine

25.01.2015 um 09:43 Uhr

Vor sich hin schauen

Hallo Ihr Lieben!

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen u. vor sich hin zu schauen!“ (Astrid Lindgren)

Diesen Text schickte mir unlängst eine liebe Bekannte u. er hat mich schmunzeln lassen. :-)

Kann ich das, können wir das?
Einfach mal da sitzen u. vor uns hinschauen.
Ohne an die Alltagsprobleme zu denken.

Meine Vögel können das.
Sie sitzen gerne auf dem Vogelhaus.
Einfach so u. gucken nur. :-)

Gelegentlich schaffe ich das auch.
Löcher in die Luft gucken.
Dem Wind zusehen u. dem bunten Vogeltreiben.

Fröhliches Nichtstun.
Sich treiben lassen.
Die Seele baumeln lassen.

Mal nicht protestieren, hihi. ;-)
Das Politisieren, die hitzigen Diskussionen
links liegen lassen.

Dann sieht die Wohnung eben mal aus
wie bei Hempels unterm  Sofa. Na und.
Die Arbeit läuft ja nicht weg.

Mut zum Chaos. Mehr Sein als Schein.
Den Staubkörnchen beim Tanzen zusehen.
Wildwuchs u. Leben bestaunen, statt mähen.

Liegengelassenes ertragen können.
Was du heute kannst besorgen...
Das verschieb ruhig mal auf morgen. ;-)

Stille Zeiten wecken neue Energien.
Raus aus dem Hamsterrad.
Den Druck u. die Erwartungen ausknipsen.

Kann auch mal warten. Entspanntes Ignorieren.
Wer weiß denn schon was morgen kommt.
Lieber heute als morgen vor sich hin schauen. :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Zeit
zum einfach nur da sitzen
u. liebe Grüße
Violine

09.11.2014 um 19:07 Uhr

Pausenbrot

Hallo Ihr Lieben!

Die letzte Woche gehörte zu der Sorte, die frau nicht nochmal erleben will. Deshalb bin ich auch nicht dazu gekommen mich einem neuen Thema hier zu widmen.

Macht nix. Gibts eben noch ne Runde leichte Kost. Zu lesen findet ihr hier trotzdem reichlich, denke ich mal. :-)


Pausenbrot

Knochenjob. Hammertage. Volle Dröhnung.
Pausenlose Bereitschaft. Aus die Maus.
Ab auf die Insel.

Delegieren. Umverteilen. Loslassen.

Mal das Weite suchen.
In die Ferne schweifen.
Sich treiben lassen.

Sesselausdauertest.
Rumlümmeln auf der Couch.
Wendemanöver in der Horizontalen.

Wolken gucken. Vögeln lauschen.
Den Bäumen mal zuwinken.
Schäfchen zählen oder Kinderlachen.

Bauchatmen. Lungenbelüften. Wohlfühlseufzer.

Bauchwippen. Beingewedel. Hüftschwung.
Mal wieder Kind sein dürfen.
Kissenschlacht. Bettgehopse. Federweitwerfen.

Bücher verschlingen. Briefe schreiben.
Den Staub links liegen lassen.
Blumen pflanzen. Bilder angucken.

Teezeremonien. Sand hin u. her harken.
Entschleunigung. Zeitlupenbewegung.
Gras zupfen. Blätter sammeln. Bäume umarmen.

Genießen. Verwöhnen. Wohlfühlen.

Mal die Wahrnehmung wieder pflegen.
Obststände bestaunen. Herbstgerüche inhalieren.
Schnuppernd auf Entdeckungsreise gehen.

Das Trüffelschwein raus lassen.
Mit allen Sinnen genießen.
Hinhören. Hinsehen. Hinschnüffeln.

Das Pausenbrot schmeckt nach Meer/mehr.

Ich wünsche Euch einen
entdeckungsfreudigen Wochenbeginn
und liebe Grüße
Violine

07.11.2014 um 09:02 Uhr

Stibitzte Blumen

Hallo Ihr Lieben!

Die Themen in meinem Blog gehen ja oft ziemlich unter die Haut. Leider lässt sich die Wahrheit nicht schön reden. Das will ich auch gar nicht. Aber um meine werten LeserInnen auch zu ermutigen versuche ich den herben Themen einige fröhlich-bunte Gedanken voran zu stellen.

Deshalb lasse ich heute mal Blumen sprechen, bzw. habe mir erlaubt blumige Lied- u. Gedichtverse zusammen zu sammeln. Frei aneinander gereiht. Viel Freude beim Lesen!

Stibitzte Blumen

Ich habe den Traum der Rose belauscht.
Anemone, küssen lass mich dein Gesicht.
Ich hab‘s lieb, das Röslein.

Jeder Blumenweg ein Liebeskuss.
Sieh das Vergißmeinicht drunten am Bache.
Goldregen pendelt auf uns nieder.

Charme haben die Gänseblümchen.
So wird mein Glück in dieser Lilie blühn.
Butterblumengelbe Wiesen.

Vor meinen träumenden Augen
purpurne Mohnblumen blühn.
Düfte hauchen die Narzissen.

Blühe liebes Veilchen, was so lieblich roch.
Als schläng' ein Myrtenbusch um uns Girlanden her.
Holunderbüsche sacht am Weg verwehn.

Du bist wie eine Blume, so hold u. schön u. rein.
Ich wandle unter Blumen u. blühe selber mit.
Wenn du eine Rose schaust, sag, ich lass sie grüßen.

Schön das Kleid mit Licht gesticket,
schön hat Flora euch geschmücket.
Sonne lass mein Blümlein sprießen.

Wenn die Dahlienpracht neben den Stauden lacht.
Hinfällig, wie die Erinnerungen,
stehen Herbstzeitlosen im nassen Gras.

Und dort, an zarten Segelschirmchen, in Gondeln
schweben hin die Löwenzahnwürmchen.
So prangt die Rose in keuscher Pracht
und freut sich ihrer Glut und lacht.

Nun laß den Sommer gehen, laß Sturm und Winde wehen.
Herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
In die grauen Nebelräume spinn' ich meine goldnen Träume.

Ins Freundschaftsgärtchen hier pflanz ich auf weiß Papier
ein Blümlein – Schön'res gibt es nicht.

Blumige Wochenend Grüße
Violine