Burn out... little blue Butterfly

20.09.2005 um 21:00 Uhr

Ehrlich!

Ich habe etwas sehr erstaunliches festgestellt.... ICH LEBE!!!!!

03.09.2005 um 22:52 Uhr

Leblos

Musik: Evanescence -- Breath no more

Anstatt besser wird es zunehmend schwerer, mit jedem Tag werden meine Schritte schleppender, und mein Geist mürbe. Immer öfter überfällt mich eine unbeschreibliche Leere, die von seinem Verschwinden verursacht zu sein scheint. Jedesmal , wenn ich so am Ende zusammenbreche, frage ich mich:  wofür? Wofür mache ich denn weiter? Wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen bevor er daran zerbricht? ER ist nicht mehr hier, und ich weis er hat etwas von mir mitgenommen, was mir niemand jemals wieder geben könnte.

Mir ist die Fähigkeit zu lieben genommen worden. Ich bin leer, nurnoch eine Hülle.

Ich war so tief unten, dann kam René und erhob mich hoch über all meinen Schmerz, und oben angekommen ließ er mich loß, ohne noch einmal zurück zu schauen. Und ich falle noch immer. Ich habe Angst!

Angst das ich den Aufprall nicht ertragen kann, denn schon jetzt fällt es mir so schwer jeden Tag aufs neue einfach zu leben.

Wenn man mich ließe, würde ich ungeduscht in meinem Bett an den Folgen von Erschöpfung, Hunger , Durst und Schmerzen sterben. Und das letzte was ich dann sehe sind seine wunderschönen grünen Augen, und seine starken Arme. Und er würde sagen, "ich liebe dich meine Maus, für immer" und ich würde mit einem lächeln gehen....

 

31.08.2005 um 08:13 Uhr

Alleine

Die Nacht war grausam, allein von dem wissen bestückt, er wird nie mehr meine Lippen küssen. Mich niemals mehr in die Arme schließen...

 

Nie - mehr...... ein Wort das mir seid gestern nicht mehr aus dem Kopf geht...

30.08.2005 um 18:51 Uhr

...

Mach die Augen zu und küss mich

und dann sag das du mich liebst

ich weis genau es ist nicht wahr

doch ich spühre keinen Unterschied wenn du dich mir hingiebst

 

Mach die Augen zu und küss mich

mach mir ruhig etwas vor

ich vergesse was passiert ist

und ich hoffe und ich träume

ich hätt dich noch nicht verlor´n

 

Es ist mir total egal

ob du wirklich etwas fühlst

Tu was Du willst

 

Mach die Augen zu und küss  mich

ist es auch das letzte mal

lass uns den Moment des Abschieds noch verzögern

lass mich jetzt noch nicht allein mit meiner Qual

Mach die Augen zu und küss mich

mach mir ruhig etwas vor

wenn du willst kannst du dann gehn

aber denk dran ohne dich..

ohne dich bin ich verlor´n

es ist mir absolut egal ob du nurnoch mit mir spielst

Tu was du willst

Mach die Augen zu...

und küss mich!

 

 

 

 

 

 

30.08.2005 um 17:34 Uhr

Alles weg,

Mein Leben erscheint so unwichtig,

weil alles was es früher wichtig gemacht hat,

einfach so,

auf meinen Wunsch hin aus meinem Leben verschwunden ist,

einfach so

alles weg

nichts mehr da,

an das ich mich halten könnte

nichts

30.08.2005 um 17:22 Uhr

Goodbye my little lost Wolf!!

Die Tränen nehmen mir die Sicht, und der Schmerz betäubt alles um mich herum. Wieso verliert man immer den Menschen, den man von allen am meisten geliebt hat als ersten?

Noch immer ist da nichts als Schmerz, keine Erlösung, keine Befreiung.

Nur unerwiederte Liebe und der Verlut meine4s Lebens das ich einem Menschen schenkte den ich mehr liebte als mein Leben, kommt es eines Tages zu mir zurück, wenn ich bereit bin ihn für immer zu vergessen?

Und am meisten Schmerzt es mich noch immer an die schöne Zeit zurück zu denken die wir miteinander verbrachten..

Wie wir Abends so lange wach lagen und kuschelten, wie wir zärtlich zueinander waren. Und auch unsere schönen Gespräche, von denen es einige gab.

Weniger tut es weh daran zu denken wie es zu ende ging. Nein!!!!!!!

Es tut so weh mich zu erinnern wie wundervoll alles mit ihm war, am Anfang.....

 

René

 

Ich ließ dich einfach loß,

obwohl alles in mir schrie,

"hallt ihn fest"

doch viel zu lange hielt ich dich schon ,

zu dicht an meinem Herzen

und so drehte ich mich um,

keinen Blick warf ich zurück auf Dich

denn sonst hättest du meine Tränen gesehen

und jede einzelne hätte geschrien,

" René bleib bei mir, geh noch nicht! "

Doch ich wollte das du mich als die sarke Frau

in Erinnerung behällst die du kennen lerntest,

und jede Träne,

aus Schwäche geweint,

hätte mich verraten,

hätte dir gesagt,

"ich brauche Dich, bitte geh noch nicht"

und so weine ich jetzt...

bis zu dem Tag,

 an dem Ich nichts mehr fühlen kann ....

 

 

 

29.08.2005 um 22:59 Uhr

Dämonen

Jolene

 

Ich erschaffte mir, mit größter Müh

meine eigenen Dämonen

sie alleine waren es , die immer bei mir waren

nur sie kennen mich

sind immer bei mir, lassen mich niemals allein

zwar geißeln sie mein Fleisch so manche Zeit

als müßt ich büßen für der Menschen ungerechtigkeit

doch nehm ich es ihnen nicht übel

ich leide gern nur für ihre Aufmerksamkeit

wär ich ohne sie doch einsam

und ganz mit mir allein

so weint meine Haut wieder rote Tränen

Nacht für Nacht,

weil ein Dämon zu gern über meine Schmerzen lacht...

29.08.2005 um 22:52 Uhr

Krüppel

KLeiner Krüppel

 

ich wünsche mir ein totes Kind, verkrüppelt, taub und völlig blind

ich halte es in meinen Armen, doch spühre ich kein Leid, noch Erbarmen.

Das Kind es schreit, doch ich höre es nicht,

un trete es in sein Gesicht.

Der Körper fliegt hoch durch die Luft,

trifft auf die Wand mit voller Wucht.

Knochen bersten, alles schreit,

doch in mir spühre ich kein Leid.

 

 

29.08.2005 um 20:31 Uhr

Hero???

Wo ist mein Held, der für mich die fiesen , riesengroßen , gefährlichen Spinnen von der Wand pflückt wenn ich schreie?

Wo ist der Mann, der mit mir an regnerischen Tagen auf dem Sofa knuddelt und mit mir dem Regen lauscht?

Wo ist der Mensch, der mit mir schweigt wenn ich Stille brauche, und der mit mir redet wenn ich liebe Worte brauche?

Wo ist der Mann an dessen Brust ich weinen darf wenn ich zerfressen von Trauer einen Freund brauche?

Wo ist mein Held, an dessen Schulter ich zusammenbrechen darf wenn ich zu schwach bin um alleine zu gehen?

 

Dein Herz schlägt leise, grausam und leer

Auf seiner Reise sucht es nach mehr

 

Alles gefriert an deiner haut

alles gefriert an dir...

 

Nichts ist kälter als deine Liebe

Nichts ist kälter als deine Hand

Nimm mein Herz du bekommst es wieder

Etwas tief in dir hat mich ausgebrannt...

 

Dein Herz zieht weiter durch diese Welt

Es tötet heiter, wie es ihm gefällt

 

Alles gefriert an deiner Haut,

alles gefriert an dir

 

Nichts ist kälter als deine Liebe

Nichts ist Kälter als deine Hand

Nimm dein Herz du bekommst es wieder

Etwas tief in dir hat mich ausgebrannt...

 

Nimm dir mehr, immer mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27.08.2005 um 13:48 Uhr

Frei sein

Was sind Menschen bereit für eine unerfüllte Liebe zu tun?

Ist selbstaufgabe gefordert, oder kann es von vorne herein nicht stimmen, wenn man so weit gehen müsste, seinen Geliebten zu halten? Ich weis es nicht!

Ich weis das er mir fehlt, das ich ihn an meiner SEite haben möchte, das mir dieser Wunsch aber wohl verwährt bleiben wird.

Ich denke ich werde noch verdammt oft schreiben, wie sehr ich ihn vermisse. So lange, bis ich es eines Tages einfach nicht mehr tue. Bis ich wieder frei bin.

26.08.2005 um 21:24 Uhr

Zerfleischt!!!!!!

Der Wolf schleicht in meinem Kopf umher,versteckt sich hinter düsteren Gedanken.

Und wartet nur darauf, mich aus meinem Versteck zu locken, um mich, unbarmherzig, dem Ruf der Natur volgend zu zerfetzen.

Sein eigens Leben durch meinen Tod zu sichern. Sich alles zu nehmen was er von mir braucht, um mich am Ende dann in einer stillen Nacht allein verbluten zu lassen...

Und ich allein gab ihm die scharfen Zähne um das Fleisch zu zerreißen, ich gab sie ihm jedes mal aufs neue, und immer ein wenig schärfer als zuvor...

 

 

 

26.08.2005 um 17:19 Uhr

Der Wolf und das Mädchen

Musik: ASP -- Und wir tanzten im Schnee vergangenes Jahr

Und die Moral von der Geschicht:

 Mädchen weich vom Wege nicht !

Bleib allein und hallt nicht an..

Traue keinem fremden Mann...

Geh nie bis zum bitteren Ende...

Gib dich nicht in fremde Hände...

Deine Schönheit zieht sie an,

und ein Wolf ist jeder Mann...

Merk dir eines:

 

In der Nacht ist schon mancher Wolf erwacht, weine um sie keine Träne, denn Wölfe haben scharfe Zähne.....

 

(schon komisch das ich René immer liebevoll meinen kleinen Wolf nannte, weil seine wilde Art und die unstillbare Gier in seinen schönen grünen Augen mich immer ein bisschen an einen Wolf erinnerten)

18.08.2005 um 21:52 Uhr

Die Nacht ist noch zu jung , um nur einmal zu sterben.........

Mein Leben ist genauso wenig wert wie das eines jeden anderen Menschen, nichtig, unwichtig am Ende sogar...

 

Und doch mein lieber Freund will ich dir davon ein wenig berichten, dir diese Buchstaben, gebannt auf Papier zu Füßen legen, nur ein paar Geheimnisse möchte ich dir anvetrauen. Ich möchte dir davon erzählen, wie ein Mensch, noch so jung an Jahren, die Liebe verdammte, den Menschen misstraute, all seine Hoffnung verlor, seinen eigenen Weg nicht mehr sah, alles vergeben, auf der Suche nach sich selbst...

auf einer nicht endend scheinenden Suche...

 

Wer ist der Mensch ,

der mich jeden Morgen so vorwurfsvoll

 aus bekannten Augen ansieht...

Wer ist dieser Mensch,

der mir so böse Dinge ins Ohr flüstert

und dessen Wunsch mein Tot ist...

Wer ist jener Mensch,

der durch mein Fleisch schneidet

und mir solchen Schmerz bereitet...

Wer bin ich,

das ich mir das alles selber

immer und immer wieder antue...

Wer bin ich,

das ich mich nichteinmal

selber lieben kann,

Wer bin ich,

das ich dir zumute mich zu lieben

wo ich es doch selbst nich kann...

18.08.2005 um 20:55 Uhr

Vergangenheit...

Musik: Terry jackson - If you go away

Nun denn,  mein wagemutiger Freund. So will ich ein wenig zurückliegend in der Vergangenheit beginnen. Nicht zu all zu weit zurückliegend, aber doch weit genug um allem einen Sinn zu verleihen. Um dich, und am Ende sogar mich verstehen zu lassen, was geschehen ist...

 

Damals

 

Ich bin noch keine 15 Jahre alt, besuche eine Realschule und bin durchschnitts Schülerin. Meine Noten sind in manchen Fächern gut und in anderen weniger Freude erregend. Ich habe kleinere Probleme mit meiner Figur, und bin davon überzeugt nur eine diät könne den gewünschten Erfolg bringen. Ich habe Freunde, liebende Eltern, Haustiere und ansonsten nur ganz normale Probleme.

Durch meinen aller besten Freund, der für mich die Stelle meines großen Bruders übernommen hat, lerne ich meinen kurze Zeit späteren, ersten Freund Gunnar kennen. Mit dem ich nach drei Monaten, sehr viel üben und hin und her, mein ertses mal an meinem 15. Geburtstag erlebe. Das ganze zu einer Kulisse von Kerzenschein und Simpsons im Fersehn. Kurze Zeit später trennen wir uns.

Aber in diesem Alter ist man ja jung und flexibel, kurz gesagt ich litt genau zwei Tage lang, danach begann bereits eine neue Flamme zu züngeln, die da hieß René. Er gehörte dem Bekanntenkreis einer damaligen Freundin von mir an, und ich denke es verstandt sich von selbst das ich in dieser Zeit sehr viel mit ihr unternommen habe.

Ich unternahm damals viel um ihn zu bekommen. Ich schrieb Liebesbriefe, baggerte was das Zeug hielt, zwang ihn dazu sich mit mir zu verabreden, aber nichts half.

Am Dienstag  den 18. Juni. 02

Ich war mit René zum Kino verabredet, und hatte schon Tage vorher nichts anderes zu tun als meinen Kleiderschrank auf der Suche nach etwas coolem zum anziehn zu durchstöbern.

Er kam damals nicht. dafür sind wir dann am 25. des Monats ins Kino gegangen. ich war damals das glücklichste kleine Mädchen der Welt.

Einen Monat später muss ich erfahren das der Mann den ich mir schon so sicher glaubte, eine neue Freundin hat.

Das war auch das letzte mal das ich etwas mit meiner Freundin unternahm oder man mich noch einmal bei der Clique sah.

 

Aber dafür hatte ich etwas das mir keiner nehmen konnte, ich fühlte mich unglaublich Erwachsen. Ich hatte Busen, und das nicht zu wenig. Ich hatte Sex.Ich habe Alkohol getrunken, und ging mit Männern aus die mir gefielen. ich wollte alles von Leben, und in diesem Moment hatte ich das Gefühl das es mir zu Füßen lag. Ich wusste einfach, jetzt bin ich Erwachsen..... ach waren das noch süße jugendliche Illusionen....

 

Wenige Monate später werde ich vergewaltigt.

Ich wollte es damals bewusst nie so aussprechen, weil ich glaubte dass es dann niemals so geschehen ist. Leider muss ich mir eingestehen das es doch genauso stattgefunden hat, Und man es nicht erst durch das bloße Aussprechen zu etwas realen macht, wie man es von unangenehmen Dingen oft zu glauben scheint.

 

Ich traf meinen ca. 10 Jahre älteren Cousin nach vielen Jahren auf einer Familienfeier bei uns wieder. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Und so beschlossen wir jungen Leute dann uns in gehobenerm Anbiente weiter zu vergnügen.... auf einer Freibierparty. Gesagt, getan... wenige Stunden später feierten wir mit noch einem Freund meines Cousins der noch einige jahre älter war als er selber, ich schätzte ihn so ca auf 30 auf dieser Party ab.

Ich denke jeder hier kann verstehen wenn ich sage, ich war damals stolz wie Oskar mit älteren feiern zu dürfen. Ich freute mich das sie mich für voll nahmen, und wollte ihnen beweisen das ich alt genug war um mir meinen Platz auf den besten Partys der Sadt zu reservieren. Erst trank ich Bier, soviel wie ich es niemals in meinem Leben zuvor mit Wasser ausprobierte. Danach Wein aus Tetrapacks. Später... bei meinem Cousin Zuhause noch Wodka-Osaft.

Ich war , um es einmal sachlich zu sagen sehr gut bedient. darum bemerkte ich auch warscheinlich nicht die dummen Anspielungen des Kumpels meines Verwandten, bezüglich wilder Sexorgien. warum auch..? Mein Cousin war ja da , und würde schon auf mich aufpassen. Das dachte ich zumindest bis ich festellen musste, das gerade dieser wohl seine komplett eigene Auffassung von der Führsorge betrunkenern 15. jähriger Mädchen hat. Diese Erkenntnis kam ganz und gar zu spät, nämlich in dem Moment in dem er in mich eindrang. Nicht nur das er seinem Freund großzügig anbot sich an mir zu vergehen, nein- er tat es sogar selbst.

Zu betrunken und zu schwach um mich wehren, ließ ich es nach einigen verzweifelten Versuchen mich zu schützen, einfach über mich ergehen. Als es vorbei war brachte mein Cousin mich in sein Schlafzimmer, wo er mich später nocheinmal missbrauchte.

 

 

Dies ist der Morgen danach...

und meine Seele liegt brach...

dies ist der Morgen danach ein neuer Tag beginnt und meine Zeit verinnt...

Dies ist der Morgen danach...

 

Am kommenden Morgen dann, erwachte ich mit einem mich erschlagendem Gefühl von Scham und Schmerz. Neben mir lag noch immer der Mann der mich in der Nacht zuvor so schamlos benutze. Ich war nackt, und wusste beim besten Willen nicht wo sich meine Kleidung befinden könnte. So stand ich auf und griff nach einem Pullover, als mich ein heftiges Gefühl von Übelkeit überkam. Zwischen meinen Schenkeln  rann eine Flüssigkeit bis hinab zu meinen Knieen. Ich hielt mir , von dem heftigen drang mich übergeben zu müssen, die Hand vor den Mund und streifte den Pulli über. Die Bilder der vergangenen Nacht erschlugen mich beinahe.

Ich verließ das Schlafzimmer um mich schnellstmöglich ungesehen in das Badezimmer zu schleichen. Doch als ich die Tür des Schlafzimmers öffnete grinste mir das Gesicht des Freundes meines Verwandten engegen. Ein hämisches Grinsen, auf einem für das knochige, länglcihe und derbe Gesicht viel zu großem Mund. "Na kleines, auch schon wach, angenehme Träume gehabt ? " Die Übelkeit wurde noch größer.  Ich versuchte mir das Kleidungsstück so tief zu ziehen dass es hätte mein Scham verdecken können, doch es war mir unmöglich. Ich rannte Fluchtartig an dem Mann vorbei der mir so im Weg stand das ich ihn hätte berühren müssen um an ihm vorbei zu gelangen, und rempelte ihn unsanft aus dem Weg.

Im Bad dann, übergab ich mich mehrmals, wegen dem Alkohol... und dem Ekel über mich selbst.  erst dann konnte ich es wagen die Toilette aus meiner nächsten Umgebung zu verlieren um duschen zu gehen. Ich reinigte mich über drei Stunden unter fließendem Wasser, ohne dabei wie sonst das Gefühl der Sauberkeit zu erlangen. Ich hatte nach wie vor das Gefühl, zu kleben, und von einem Schmutz befleckt zu sein, den ich wohl nie wieder abwaschen könnte. Bis heute ist es mir nicht völlig gelungen...

Ich sah meinen Cousin nur noch ein einziges mal wieder, ca 1 Jahr später,  und das war in einer schmierigen Absteiger Disco, als er mit anbot, mir 2000,00€ zu zahlen, wenn ich nicht zu der bevorstehenden Gerichtsverhandlung erscheinen würde, die Aufgrund der Anzeige meines Vaters zustande kommen würde.

Ich nahm das Geld nicht, dafür verschwand ich auf dem Wc um mich zu übergeben, weil mir aufeinmal so unglaublich schlecht war.

In dieser Zeit stand vor allem mein großer Bruder zu mir, er begleitete mich auch zur Gerichtsverhandlung. Im übrigen war er auch der erste dem ich das ganze anvertraute.

Die Gerichtsverhandlung , die erst ein weiteres Jahr später abgehalten wurde ergab nur, das er aufgrund, Verführung Minderjähriger und dem Missbrauch Handlungsunfähiger 4500,00 € Strafe zahlen musste, und 2 Jahre auf Bewährung bekam. Die ganze Verhandlung war ein derartiger Spießrutenlauf, wie man es sich warscheinlich nicht vorstellen kann wenn man es nicht selber erlebt hat. Ich musste dem Mann der mir das angetan hat ins Gesicht schauen, als ich die Frage der Richterin beantwortet habe, wie es sich denn angefühlt hat als er mich gefickt hat...

 

Das war der Anfang meines seid dem komplett aus den Rudern geratenen Lebens...

 

Neues Kapitel

 

Von da an , ging es überall nurnoch Bergab, meine Noten wurden schlechter, was zu Unangenehmen Gesprächen mit den Lehrern führte. Ich wollte mich verstecken, damit niemand mich erkannte, und schloss mich somit einer Außenseiter Clique von Punks und Satanisten an. Meine Outfits sahen abgerissen und zefetzt aus. Ich beschäftigte mich immer mehr mit mir selbst, und verlor die wenigen Menschen die meinen Wandel hinnahmen durch meine Selbstzersörerische Art.

Mein derzeit bester Freund und Bruder, veränderte sich derweil in eine völlig andere Richtung. Er kiffte täglich, und war immer öfter nicht ansprechbar. So verlohren wir uns dann aus den Augen. Ich liebe ihn noch heute, aber wir haben es nach einigen Versuchen aufgegeben wieder zueinander finden zu wollen. Unsere WEge führten uns in so unterschiedliche Welten, das wir uns selbst jetzt nichts mehr zu erzählen haben. Es macht mich traurig wenn ich den einst wichtigsten Menschen in meinem Leben sehe, und ich nicht weis was ich zu ihm sagen soll. Die peinliche Stille die dann endsteht ist für beide so quälend, das wir nach diesen wenigen Versuchen leider aufgegeben haben.

Plötzlich war ich ganz alleine. Es war niemand mehr da, dem ich hätte von meinen Problemen erzählen können. Und so fand ich mich immer öfter Nachts alleine in meinem Bett, wo ich Bände von Büchern füllte, voll von Geschichten, wie ich mir das Leben wünschte. Ich war in dieser Zeit so unglaublich einsam,das ich kaum bemerkte wie ich mich in mir selbst verkroch.

Eines Nachts, wiedermal lag ich schreibend im Bett, sah ich mich plötzlich vor die Endscheidung gestellt, mein Leben einsam und ohne jedliche Freude zu fristen, oder aber einfach zu sterben.

Ich endschied mich für das sterben. Aber einfach war es bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil, kann es sogar sehr schwer sein einfach so abzutreten. Ich wusste ich wollte tot sein... aber wie stellt man das denn dann bitte an? Kurz gesagt, ich wollte auf gar keinen Fall leiden. Soviel stand fest. Ich wollte auch nicht langsam sterben. Und Höhenangst hatte ich auch, also ich wäre nichtmal irgendwo hoch gekommen von wo aus ich mich hätte genüsslich runter stürzen können. Ja das Leben war eben doch hartnäckig.

Aber es half um mir zu zeigen das ich eigentlich doch leben wollte. Und bevor ich mich versah hatte ich auch schon einen neuen Freund, der mir die Welt zu Füßen gelegt hätte wenn es nur in seiner Macht gestanden hätte.

Mit ihm begann ich langsam wieder zurück zu kommen. Normal zu werden, und mich wieder für mein Leben zu interressieren. Wir schwebten in einem rosa Meer aus kokain und Extasy. Leider wachte ich irgendwann einmal auf und merkte, das ich diesen aufrichtigen Mann nicht so liebte wie er mich liebte. Ich endwickelte mich weiter, wurde älter, aber er blieb leider im Kopf der junge Mann mit dem ich einst zusammen kam.Und so verließ ich ihn dann.

Die Zeit die dann kam, war von einer exessiven Art und Weise wie ich es kaum beschreiben kann. Zu meinem Freundeskreis gehörten unter anderem ein paar Dealer der Stadt, aber vor allem die Punks. Die armen Penner die in der City saßen und um Geld bettelten damit sie über die Runden kamen.

Ich wollte eine Revoluzzer sein, die Welt verändern, ein bis zwei Monate lang wollte ich sogar Anarchie. Ich lebte mit diesen Menschen als seien sie meine Familie gewesen. Ich nahm jede Droge die ich bekommen konnte. Und mit der Zeit war es mir dann egal, wenn die Lehrer drohten mit meinen Eltern über meinen " Besorgniserregenden " Lebensstil zu reden. Mir war es egal wenn ich eine 5 oder eine 6 in einer Arbeit bekam. Denn ich wusste, diese armen Menschen brauchten meine Hilfe , nicht ich ihre...

So kam es das ich die 9, Klasse wiederholen musste. Alerdings ohne Erfolg, denn wer nicht in der Schule ist, kann auch nicht seine Noten verbessern.

Ich wurde von der Schule suspendiert.Und kam auf die Hauptschule in die 10. Klasse. ich schämte mich unheimlich. Bis ich am ertsen Schultag auf der neuen Schule Sebi traf. Er war ebenfalls genau wie ich von der Realschule "gegangenworden" . Wir wurden auf Anhieb unzertrennlich.

Der Rest ist dann eigentlich recht schnell erzählt, ich habe einen sehr guten Hauptschulabschluss gemacht und danach meinen Realschulabbschluss an einer Berufsschule nachgeholt. In dieser Zeit hatte ich noch einen Freund, Basti, er war als ich ihn kennen lernte ein Punk. Ich nahm ihn mit nach Hause, rasierte ihm den Irokesen Schnitt ab, fütterte ihm sein Untergewicht weg, zog ihm ordentliche Kleidung an, und hatte einen netten jungen Mann. Er zo bei mir ein bis er eine eigene Wohnung fand.

Jeden Monat bekam ich rote Rosen geschenkt, Liebe und alles was ich brauchte. Als er dann seine eigene Wohnung hatte, beschlossen wir zusammen dorthin zu ziehen. Leider begann es allmählich zu kriseln. Immer öfter logt er mich an, wurde persönlich, oder ließ mich sitzen.

Als wir dann gemeinsam in der neuen Wohnung lebten eskallierte die Situation, er wurde immer öfter gewalttätig, und rief mich vor seinen Freunden Schlampe.Ich verlor bis auf zwei Leute alle meine Freunde. Die Beziehung zu ihm wurde unertäglich, bis wir uns trennten. Das konnte ich aber nicht verkraften, und wir wurden wieder ein Paar, bis ich ihn dann verließ.

 

Neues Leben

 

Danach fing für mich ( genau vor 5 Monaten) ein neues Leben an. Ich standt zwar wieder ohne Freunde dar, aber es war ein neuer Anfang. Geblieben sind mir meine Schwester ( Freundin ) Ilka ( eine Selbstzerstörerische junge Frau, die mich zu sehr an mich selbst errinnerte wie ich damals war ) und Manuel.

Eines Abends dann, ich war nun ca 1 nen Monat single, kam ich gerade aus einer Discothek in der wenige Stunden zuvor noch eine schwedische Rockband ihr bestes gab, da traf ich ausgerechnet in den Heiligen Hallen einer Mc Donalds Filiale mein Schicksal...

Gerade noch war ich damit beschäftigt mir halbwegs würdevoll einen schmierigen Chickenburger einzuverleiben, als ER zur Türe rein kam. René die Liebe meiner Kindheit, der Mann dem ich so viele vorpubertäre Gedichte widmete das ich es selbst nicht mehr zählen konnte. Der Mann hinter dem ich so lange her gewesen bin. Und ... - oh gütiges Schicksal - er erkannte mich sofort und kam mit schnellen Schritten auf mich zu. Absolut unwürdig schob ich mir den Rest Chickenburger in meinen Wangen so zurecht , das ich wenigstens verständlcihe Worte von mir geben konnte.

Die Nacht war die schönste die ich bis dahin erlebte. Wir verbrachten noch den halben Morgen miteinander, er bot mir seine Jacke an damit ich nicht friere, nahm meine Hand, und wir küssten uns...

Ja, das Leben war auf meiner Seite. Ich stand Arm in Arm da, mit dem Mann der mir so viele schalflose Nächte bescheerte.Und er küsste mich, und sah mich an, als wäre ich die einzige Frau in diesem Universum. Zwei Tage später trafen wir uns wieder, und wurden ein Paar. Das ist jetzt 4 Monate und genau 1 Woche her.

Wer jetzt anzunehmen wagt, alles wäre damit in Ordnung, dem muss ich hier sagen, er irrt.

18.08.2005 um 20:19 Uhr

A little lost wolf, is kissing a butterflie

Musik: Ray LaMotnagne - Jolene

Wenn ich die Augen schließe, fühle ich immernoch die Bewegungen seiner Brust, wie sich sich sanft auf und ab bewegen, wie die Wellen am Meer. Und ich höre immernoch seine Stimme, wie sie sagt " Ich liebe dich, meine kleine Maus, ich bin immer für dich da, denn du bist was ich mir immer wünschte, du bist meine Familie" Ich fühle wie seine Lippen meine berühren, sanft, und doch von zarter Gewalt, verlangend. Ja- ich liebe ihn, und ich habe ihn immer geliebt, seid ich ihn traf...

Dann öffne ich die Augen, und bin allein, für einen kurzen Augenblick glaube ich noch seinen unwiederstehlichen Duft in der Luft wahrzunehmen. Doch es ist nur selbstbetrug, denn er ist nicht hier...

Am 17.08.2005 hat er mich verlassen. Er sagte zu mir, " Ich liebe dich nicht mehr, ich musste Prioritäten setzten und kann mich jetzt nicht auf solchen kram wie Gefühle konzentrieren. Und leider habe ich andere Prioritäten als dich, du stehst bei mir nicht an erster Stelle und auch an zweiter nicht... " - Prioritäten setzten... habe ich da etwas nicht ganz verstanden ? - Er weinte, ich weinte, und irgendwann schwiegen wir. Ich schwieg, weil der Schmerz des Verlustes mich zu überwältigen drohte, er, denke ich, weil ich ihm leid tat. Das war der erste Abend an dem er mir sagte ich sei wichtig für ihn. Das er immer für mich da sein will, wenn auch nur als Freund, das ich unglaublich viel für ihn getan hätte, und das er mich für einen der liebsten Menschen auf der Erde hällt, warum sagte er er mir nur niemasl vorher?

 

 

Mein Leben lag in Scherben ,

hatte seinen Sinn verloren,

ich spührte nur gefrorene Kälte,

ich fühlte mich wie tot geboren,

wie tot geboren

 

 

 

Als er mich in dieser Nacht nach Hause brachte, bat ich ihm, am nächsten Tag alle seine Sachen bei mir abzuholen. Ich schlief die ganze Nacht nicht, und der Morgen war die Hölle. Ich wusste nur, du hast etwas für dich unermessliches verlohren. Unwiederbringbar. Als er dann kam, sah er schlimmer aus als ich, seine Augen waren rot vom weinen, und sein Gesicht gezeichnet von einer viel zu langen Nacht.

Ich kochte uns einen Kaffe, und wir redeten den halben Morgen... bis ich dann das tat, was ich nie wieder hatte tun wollen, ich bat ihn, zu mir zurück zu kommen, mir und unserer Beziehung noch eine Chance zu geben. Auch er vermisste mich wohl, und gab mir nach. Wir waren wieder ein Paar.

Aber um welchen Preis? Ich war verletzt und erschüttert, und mein Vertrauen am Ende. René hingegen, hatte etwas zurück, das er gerade erst mit so viel Mühe und Willenskraft los geworden war...

Lange Rede kurzer Sinn, ich wollte Liebe, er Abstandt.Ich wollte die Zeit mit ihm feiern wie den letzten Tag auf Erden, er wollte mit seinen Freunden allein sein.

Es gab wieder Streit, wieder böse worte und noch mehr Missmut auf seiner Seite, und noch mehr verzweifelte Liebe auf meiner. Wir sahen uns die letzten Tage eigentlich immer. Aber er behandelt mich wie einen Kumpel, reden, witzeln, aber keinen Körperkontakt, keine Liebkosungen oder Bekennungen.

Ich stand alleine da mit meiner Liebe.

 

17.08.2005 um 21:01 Uhr

Schwarzes Loch und Nichts...

Stimmung: bestens!!!
Musik: Ray LaMontagne - All the wild horses

Ich fühl mich wie versunken, verraten, von den Menschen die ich liebe. Ich versinke in meiner Trauer und in meinem Selbstmitleid. Wozu Leben?

Ich bin schwanger von René, und ich werde dieses Leben töten. Ihm niemals die Chance geben zu leben.

Warum sollte ich es dann verdienen zu leben?

Wo ist der Mensch der mich beschützt, der zu mir steht, und mir die Angst nimmt? Niemals werde ich solche Freude spühren..... warum bin ich so verdammt einsam? Weil ich es nicht wert bin geliebt zu werden?

Und ich würde es nie wieder verdienen Mutter genannt zu werden, weil ich mein eigenes Kind töte...

 

 

Da fragt man sich , wo ist bloß der Vater meines ungebohrenen Kindes? Ja, selbiges frage ich mich auch gerade, wir waren heute verabredet, aber er ist einfach nicht gekommen, sein Handy hat er vorsorglich schon mal ausgemacht. Er hat mich wiedereinmal einfach alleine gelassen, in einer zeit, in der ich nichts mehr brauche als ihn, der mich halten und beschützen soll, stattdessen, tritt er mich mit Füßen....

 

Und weist du, guter Freund was ich darauf tue? Ich halte ihm das Essen warm, falls er doch noch kommt. Ich schaue alle 3 min auf die Uhr. Ich weine und frage mich was ich bloß falsch gemacht haben könnte. Ich bitte ihn zu mir zu kommen. Ich krieche vor ihm auf dem Boden wie ein Hund den man zuvor getreten hat und wimmer ihn an mich zu lieben....

Ja - ich ekel mich auch vor mir, wie erbärmlich ich um seine Aufmerksamkeit ringe. Aber bestraft werde ich dafür mit umso mehr Ablehnung.....

Und ja, ich habe es verdient, ich habe meinen Selbstrespekt für ihn getötet, ich habe es verdient so behandelt zu werden. Von meinem eigenen Freund, wie eine Hure behandelt zu werden. ER kommt wenn er es braucht, wie in ein Freudenhaus, nimmt sich von mir was ich ihm noch erübrigen kann, und geht....

Ich kann und will so nicht mehr leben.....

 

Erinnerungen

 

Ich wünsche mir so sehr seine Liebe zurück, das er mich zärtlich in den Arm nimmt, und mir sagt dass er mich liebt. All die kleinen Dinge, ein flüchtiger Kuss auf die Wange. Eine liebevolle Umarmung. Das er da ist wenn ich alleine bin...

Wie schön es damals war, als ich Nachts neben ihm eingeschlafen bin, und wir uns vorher einfach nur im Arm hatten, nen schönen Film an.....

Oder als wir morgends beim Frühstück über Gott und die Welt sprachen, und ich spührte das er mich liebt, wegen all den kleinen Dingen die er sagte oder tat...

Als wir im Tierpark spazieren waren, und uns die Waschbären beim schmusen zusahen, wie wir an jeder Ecke anhalten mussten, weil wir einander küssen wollten. Und wir waren glücklich, und lachten miteinander und übereinander...

Es war so schön, alles an dieser Zeit war voll an Zärtlichkeit und Vertrauen.

Davon ist nichts mehr geblieben, was ist passiert das so eine Kluft zwischen uns Trieb?

Wir gehen nichteinmal mehr miteinander um wie Freunde, alles was wir tun, sind uns Vorwürfe zu machen, wie es so weit kommen konnte, und mit Vorwürfen ist er ganz weit vorne...

Jolene, what have you done?. oh - Jolene, its been so long since ive seen your face, waht have you done, that i never can´t trust in you anymore....

Oh- Jolene, tell me, what´s happend to ouer love?

what have you done... Jolene... ?

I can hold you in my arms again, but never found love for you. Still don´t know waht Love means...

Jolene.. waht have you done to me?