GEDANKENFLUG

07.10.2010 um 23:12 Uhr

Augenblick...

man sollte öfter den Reichtum des Augenblicks genießen, sich dem Zauber einfach hingeben...ohne Wenn und Aber... 

05.10.2010 um 17:56 Uhr

Was zum Schmunzeln...

Versprecher

müssen dem Betreffenden nicht peinlich sein, las ich kürzlich. Sie kommen zustande, wenn das Gehirn aus zwei Gedanken oder Wörtern, blitzschnell ein neues Wort “bastelt“. Es wäre sogar ein Beweis dafür dass es besonders gut arbeitet...sehr beruhigend...das menschliche Gehirn...ein Phänomen...wusste ich doch.Fröhlich

Dieser Tage  beim Gassi Gehen:

Es kommen mir meist die gleichen Leute entgegen, da  ich  meist zur gleichen  Zeit gehe...irgendwie logisch oder? Fröhlich Man kennt sich vom Sehen und grüßt. Mir kommt die nette Dame mit dem niedlichen Malteser-Hündchen entgegen...ich schwanke kurz zwischen dem saarländischen  "Moin" und "Hallo" und rufe freundlich lächelnd  "Mollo".

An dem verständnislosen Blick der Dame war unschwer zu erkennen...SIE hatte diesen Artikel über das menschliche Gehirn nicht gelesen. Fröhlich

 

03.10.2010 um 12:07 Uhr

Vermisst du mich?...

eine einfache Frage, gestellt mit sehr viel Hoffnung in der Stimme...und ich?...ich fand keine Antwort, fühlte mich überrumpelt, ertappt, verunsichert, stammelte Unsinniges, Zusammenhangloses...und grübelte...ich bin ja eine im Vermissen Geübte, auch eine „Schmerzerprobte“, körperlich wie seelisch....vermisst habe ich Mutterliebe, ich bekam nur den Pflichtteil, das was übrig blieb, nachdem sie alle ihre Bedürfnisse befriedigt hatte...es war nicht viel...ich war oft eine „Zukurzgekommene“, hatte das Gefühl mehr zu geben, als ich zurück bekam...ich habe gelernt zu kompensieren, das was fehlt, in mir zu suchen, mir Gutes zu tun, die Lücken zu schließen, ich habe gelernt mir zu vertrauen, mich auf mich zu verlassen, ich bin immer da, die Versprechen anderer waren meist nur Sprechblasen...ich kann sehr gut alleine sein, genieße es, bin mir selbst genug...wenn man gelernt hat sich auf sich selbst zu verlassen, schafft das Sicherheit, Unabhängigkeit...vermissen bedeutet ja auch Sehnsucht haben...ja, Sehnsüchte habe ich, meist werden sie nicht erfüllt, auch damit kann ich auf meine Art umgehen, gleite manchmal auch in Träume oder erinnere mich an Schönes aus der Vergangenheit, auch schmerzlich Schönes, unwiederbringlich Verlorenes und ich bin dankbar, dass ich es erleben durfte...und gerade wird mir klar, - es geht jetzt nicht mehr nur um den "Fragesteller" -  das Kompensieren führt allerdings auch dazu, dass ich zu lange festhalte, Defizite, unterschiedliche Bedürfnisse, in Beziehungen, zu lange ausgleiche, zu lange abwarte und hoffe, dass sich etwas ändert...das Leben ist zu kurz, zu spannend und zu schön um es mit Warten zu verbringen...eigentlich mag ich keine Warteschleifen.

Vermisst Du mich? Ich kann dir die Frage nicht beantworten, dir nicht sagen was du gerne hören möchtest, aber sie hat mich zum Nachdenken gebracht...und auch ein wenig traurig gestimmt...