Häuslebau

07.01.2006 um 20:32 Uhr

Schränke und anderer Schrapel

von: GEF

Heute hatten wir ein großes Auto geliehen und viele nette Helfer und haben die Schränke aus der Wohnung geholt. Ist irgendwie viel besser. Gegen neun Uhr waren wir alle in der alten Wohnung (nun ist es schon die alte Wohnung) verabredet. Wir waren sogar mehr Leute als geplant. Meine Freundin hatte noch ihre Tochter dabei und auch Fränki seinen Sohn. So hatten wir um halb zehn dieses Auto, Gelas Auto, Mannes Auto und Fränkies Auto voll beladen und sind raus gefahren. Um halb elf waren wir bereits mit ausladen fertig und die Männer sind gleich noch mal zurück in die Wohnung. Ich stand dann hier im Häusle mit 4 Frauen und habe Putzlappen zugeteilt. Die Lieben haben dann meine Küche geschrubbt. Eigentlich sollte mir das peinlich sein, aber schließlich haben sie angeboten zu helfen.

Als die Männer dann das zweite Mal hier ausgeladen haben, war erst mal Mittagspause. Wir sind zum Italiener gefahren und haben Pizza gegessen. Der Kellner hat erst komisch geguckt, als wir da zu Neunt rein marschiert sind und natürlich nicht reserviert hatten. Das Essen war lecker und die Gäste haben sich alle zurückgehalten, so dass die Rechnung doch einigermaßen milde ausfiel.

Nach dem Essen sind einige unserer Helfer abgezischt. Wir anderen sind ans Schränke aufbauen gegangen. Nun muss ich ehrlich mal gestehen, dass ist Männerarbeit. Ich traue mir ja vieles zu, aber große Schränke ... nee, da lass ich lieber die Finger von. Nach und nach haben die Männer die Schlafzimmerschränke aufgebaut und die Küchenmöbel in die richtige Position gebracht. Und dann ging für mich das große Rennen los. Kiste für Kiste auspacken. Aber ich hab noch mindestens 4 Wochen zu tun.

Abends hat mein Mann dann erst mal das Rechnerlein online gemacht. Analog! Meine Güte ist das eine Umstellung. Die Übertragungsrate ist ja Steinzeit! Die Ladezeiten sind zum Einschlafen.

06.01.2006 um 20:31 Uhr

Großes Leid oder wir brauchen ein Telefon XVIII

von: GEF   Kategorie: DSL

Ich brauchte heute nicht arbeiten, denn mein Arbeitgeber ist noch so nett seinen Angestellten Sonderurlaub zum Umzug zu gewähren. Also sind wir trotzdem früh aufgestanden. Einerseits wollten wir ja was schaffen und andererseits muss ja das Kind in die Schule. Dann hieß es erst mal einpacken. Tom hat alles was ich eingepackt hatte ins Auto verfrachtet und wir haben die Ladung ins Haus gebracht. Danach gleich noch schnell zu Aldi und Getränke für unsere Helfer kaufen, denn morgen wollen wir mit denen und einem LKW die Schränke transportieren. Vorher müssen die Schränke aber noch auseinander gebaut werden, was wir nach dem Mittag erledigten.

Gegen 16:00 Uhr wollten wir draußen sein, weil unser Telefon dann umgestellt werden sollte. Der Techniker klingelt auf dem Handy an und meinte, dass er nicht hereinkommen könne, weil wir keine Klingel draußen haben. Unsere Klingel ist direkt am Haus und nicht am Zaun. Die Leute von der deutschen Post haben kein Problem damit. Aber zurück zu unserem Telefon. Der Techniker der Telekom, der unbedingt Zugang zum Haus haben musste, steckte ganz kurz den Stecker seines mitgebrachtes Telefon in die Steckdose, piepste da irgendwas an und erklärte dass er nun noch irgendwo was umschalten müsse und dann ist alles okay. Ich fragte noch, wie das mit dem DSL laufe, ob das damit auch erledigt wäre. Da fing der gute Mann an zu lachen und meinte, dass wir das vergessen könnten. Zuerst dachte ich noch, dass er uns veralbern will, aber er wich nicht ab von seiner Aussage. Langsam begriff ich was er uns da gerade so nebenbei verklickern wollte. KEIN DSL!

Das darf doch jetzt nicht wahr sein, oder? Seit Ende September verhandle ich mit der Telekom. Hatte diverse Telefonate mit den Angestellten dieses Vereines, immer wurde mir versichert, dass das kein Problem darstellt. Selbst heute morgen als ich die Hotline anrief, weil wir eine Meldung auf dem AB hatten, dass unser Auftrag nun ausgeführt wäre, was nun definitiv nicht war, sonst hätte ich ja nicht die Hotline noch anrufen können, hat man mir zugesagt, dass am Nachmittag die Umstellung problemlos klappen wird, auch das DSL, wonach ich extra noch mal gefragt hatte.

Na gut, wir haben jetzt wieder Telefon. Die Nummer ist gleich geblieben. Ein kleiner Trost. Aber das mit dem DSL kann ich noch immer nicht glauben. Das hätten die doch wissen müssen! Von Anfang an. Jedes Mal habe ich gesagt, wo wir hinziehen. Jedes Mal hätte mein Gesprächspartner stutzen müssen, oder?

Nach dieser Pleite sind wir dann zurück in die Wohnung um noch die Küchenarbeitsplatte zu zersägen. Das ging ziemlich schnell. Tom hat sich nur einmal beinahe fast versägt, aber das erzähle ich lieber nicht.

Wieder zurück im Häusle haben wir noch was gegessen, eine aufgenommene Folge MONK gesehen und sind dann ins Bett gefallen.

05.01.2006 um 20:36 Uhr

Abschiedsessen beim Inder

von: GEF

Gleich nach dem heutigen Zahnarztbesuch haben wir die Gelegenheit genutzt, um ein letztes Mal bei unserem Lieblings-Inder einzukehren. Lecker Essen garantiert. *hmmmm, lecker*Jenni hatte einen alkoholfreien Cocktail und wieder ihr Kindermenü. Tom hat sich wieder was mit Lamm bestellt und ich hatte wieder die 48. (wie immer) Das ist Hühnchenfleisch mit einer Mandel-Joghurt-Soße. Hmmm, lekcker!

Nun sitzen wir hier zu Hause und halten uns die Bäuche.

Wenn wir das nächste Mal da hin gehen haben wir einen ziemlich weiten Weg, dann muss einer von uns das Auto steuern.

05.01.2006 um 20:34 Uhr

Wir brauchen ein Telefon XVII

von: GEF

Als wir vom Inder zurück kamen, setzt sich Tom an den Rechenkneht und wundert sich über ein blinkendes Licht. Naja, denkt er, dann fahr ich das Rechnerleinchen eben noch mal runter. Bevor er das aber macht, wirft er noch ein Blick auf unser Telefon. *überrascht_sein*Unser Telefon ist tot. Das heißt für heute Abend:kein Internet,kein chatten,kein bloggen,kein Besuch bei Magnusund kein Anruf. Dabei müsste ich eigentlich noch meine Cousine anrufen.

Ach herje, das kann ja ein Abend werden. Da werde ich wohl das Häkelzeug rausholen müssen.

04.01.2006 um 21:42 Uhr

Wir brauchen ein Telefon XVI

von: GEF

Vorgestern erhielten wir im Briefkasten unserer alten Anschrift eine Bestätigung, dass unser Telefonanschluss, einschließlich T-DSL, am Freitag abgeschaltet wird. Heute holte mein Mann aus unserem neuen Briefkasten ein Bestätigungsschreiben, dass am Freitag unser Telefonanschluß wieder geschaltet wird. Kein Hinweis auf DSL. *hmpf*

Ich rufe also die Hotline an, natürlich lande ich bei einer netten Kollegin, die mir erst mal gar nicht helfen kann *maul* und leitet mich weiter ..... „diese Hotline ist für sie kostenfrei“ ... na besser ist es auch, bei diesen Wartezeiten .... dann eine Kollegin, die mir was erklärt, was ich sowieso nicht verstehe. Ich schreibe mir auf, dass auf dem DSL-Server erst die Techniker quittieren müssen, dass der Anschluß gekündigt ist und dann kann sie die Neueinrichtung eingeben. Aber sie kümmert sich darum. Ich erkläre ihr, dass ich Ärger mit meinem Mann kriege, wenn das nicht klappt, dass könne sie sich gar nicht vorstellen. Ich hab natürlich ein bisschen übertrieben, so ein Wüterich ist mein Mann nun doch nicht, aber ich will diese Situation eigentlich nicht wirklich erleben. Wir ohne DSL?! Bloggen über ein Modem, lieber nicht, bitte. *ängstlichguck*.

04.01.2006 um 21:25 Uhr

Haustür

von: GEF

Heute wurde an unserer Haustür ein beschädigtes Teil ausgewechselt. Nun ist auch dieses Thema erledigt.

Bei der Gelegenheit hat Tom gleich mal nach den Jalousien gefragt, ob der sich die auch mal ansehen könne, weil doch die eine Wohnzimmerjalousie knarrt. Ja, früher hätten sie da was machen können, da hätten sie das noch gedurft. Aber heute haben sie da eine Plombe auf dem Motor der Jalousie und da muss die Herstellerfirma ran. *soso* Aber sie waren dann so nett und haben das aufgenommen und geben es weiter. Wir sollten uns aber beim Bauleiter melden, wenn nicht innerhalb der nächsten 14 Tage was passiert. Und schon wieder ein neues Problemchen.

01.01.2006 um 18:57 Uhr

Glotze

von: GEF

Wir haben uns zu Silvester den Fernsehapparat mit ins Häusle genommen. Eigentlich haben wir schon seit einigen Tagen einen kleinen transportablen TV dort zu stehen, der scheint aber schon zu alt für DVBT zu sein. Wir kriegen mit dem kleinen einfach kein Bild. Also haben wir den anderen Fernseher (der immerhin 50kg wiegt) die drei Treppen hier runter geschleppt und ins Häusle gefahren. Weil aber noch ein paar Tage sind, bis wir endgültig unseren Wohnsitz verlagern, haben wir den kleinen Fernseher also wieder mit in die Wohnung genommen. Das Kabelfernsehen verträgt er sehr gut.

Nun sitzen wir hier vor einer Glotze mit einem 37er Bild. Das ist vielleicht komisch, ich glaub ich brauche eine Lupe.

01.01.2006 um 18:19 Uhr

Prost Neujahr!

von: GEF

Und habt ihr alle Dinner for one gesehen? Meine Männer haben zuerst den Silvesterpunsch mit Ekel Alfred gesehen. Danach kam ein Bericht zu Dinner for one. Warum das in GB keiner kennt und wie der Sketch gedreht wurde, über Fan-Clubs und über ein Restaurant, wo man das Menü serviert bekommen kann. Das eigentliche Dinner for one kam gleich danach. Ich wollte das auf einem anderen Sender noch ein zweites Mal schauen, aber das haben meine Leute abgelehnt. Nun gut, eigentlich ist ein Mal auch ausreichend. Meine Tochter hat sich mit dem Lachen sehr zurückgehalten, sie muss erst noch ein bisschen überredet werden. Genauso geht es mir mit Ekel Alfred, um so öfter ich das sehe, um so besser finde ich es. Früher hab ich „Ein Herz und eine Seele“ gehasst, aber langsam kann ich auch darüber schmunzeln.

So ganz nebenbei habe ich noch ein paar Kisten ausgeräumt, nämlich die mit den Sektgläsern (ganz uneigennützig *grins*) und mit dem Kaffeegeschirr. Nach der Knallerei gibt es bei uns auf Wunsch noch einen Kaffee und einen Pfannkuchen (oder wie die anderen sagen: einen Berliner). Dieses Mal waren die gekauft und gar nicht so lecker wie selbstgebackene. Muss ich mir fürs nächste Silvester unbedingt von meiner Mutter noch mal zeigen lassen (kann man gleich noch mal kosten).

Unser Silvester war wieder ganz ruhig. Meinen Zweitmann hatten wir abgeholt und der durfte den Fernseher anschließen (wegen: siehe erster Absatz). Meine Freundin und ihr Mann waren zu einem Konzert und kamen daher erst gegen halb 11 zu uns. Sie schlichen um das Haus und wollten uns mit einem Knaller erschrecken, haben dann aber feststellen müssen, dass sie gar keine Streichhölzer dabei hatten. *kicher* Danach brauchten sie erst mal was zu Essen. Zum Glück hatten wir nicht alles geschafft. Kartoffelsalat war noch genug da. Mit den Würstchen sah es schon etwas magerer aus. Aber verhungert ist bei uns noch keiner.Nach ein paar Kartenrunden (6nimmt) war es dann so weit meine Mutter kam schon rüber zum Prosten, denn die Freundschaften meiner Eltern sind beide krank und so waren meine Eltern allein zu Haus. Mein Papa brauchte noch eine extra Aufforderung, war aber pünktlich da. Schnell das ZDF eingestellt und huch, die zählten schon die Sekunden. Nun aber schnell die Sektgläser in die Hand! Danach ging es raus ans böse Geister vertreiben. Einige Raketen, einige Knaller und ein paar Fontänen. Noch vor ein paar Jahren war draußen tote Hose, aber dieses Jahr war richtig doll was los. In dem Neubauviertel waren anscheinend ziemlich viele Leute zu Hause und so war ein schönes Feuerwerk bei uns zu sehen, neben dem was wir abgeschossen haben.

Und nun gehen wir mit neuem Elan an ein neues Jahr. Hoffen, dass es nur Gutes bringt. Für uns persönlich sollte der Stress langsam nachlassen – aber erst mal heißt es noch Kisten auspacken, sichten und wegschmeißen!!! *jammer und zähneklapper* Danach kann es eigentlich nur noch schöner werden.