Times of Life

29.10.2006 um 16:03 Uhr

trick – or treat

von: Galahad

Musik: Rhapsody of Fire … Triumph or Agony

Wir spielen auf einem Halloween-Festival. 

Morgen ist Anreise, das Festival beginnt Dienstag Nachmittag und geht bis spät in die Nacht, Mittwoch ist vormittags noch eine Jam-Session für alle, die noch/schon wieder fit sind (Musiker wie Fans) *hust*… und dann geht’s zurück nach Hause. 

Es soll super dort sein, meine Bandkollegen haben letztes Jahr schon dort gespielt. Die freuen sich schon richtig. Und seit ich weiß, dass es dort "Getränke frei" für alle Musiker gibt, weiß ich auch, warum die sich so freuen… *fg* 

Flugtickets hat uns das Management dieses Mal leider nicht genehmigt *seufz*... na ja, wir brauchen ja auch unser Equipment, die Busse müssen also sowieso hinfahren und wir fahren dann halt im Bus mit. Immerhin kriegen wir Hotelzimmer vor Ort und müssen nicht im Tourbus übernachten.   

Seit letzter Woche arbeiten wir an unserer Setlist, haben an dem einen oder anderen Song noch ein bisschen rumgefeilt… eigentlich steht unser Programm jetzt soweit. Und *grusel* wir werden den Song mit dem Flötensolo bringen. Ich hab mich bis zum Schluss gewehrt, bin aber gnadenlos überstimmt worden.  

Ich muss allerdings zugeben, dass mir das Lied inzwischen auch ganz gut gefällt. Und zwar war letzte Woche, als wir im Studio waren, einer unserer Tontechniker da. Eigentlich wollte der was ganz anderes machen, aber er kam zwischendurch mal zu uns, hörte ein bisschen zu – auch halt diesen Flötensong... und dann meinte er plötzlich "spielt das bitte nochmal". Er hat es mitgeschnitten, irgendwas rumgemixt und der Flöte einen etwas anderen Klang verpasst - so ein leichter Hall, wie wenn man in ’nem großen leeren Keller spielt oder in einem riesigen Wald. Das hört sich ziemlich gut an und er sagt, das kann er auch live so hinkriegen. Also probieren wir es mal!  

Vielleicht ziehe ich trotzdem beim Auftritt eine Scream- oder Pumpkin-Maske auf, damit mich keiner erkennt… ;-)



26.10.2006 um 18:08 Uhr

Wo die Liebe hinfällt…

von: Galahad

Musik: Falconer ... Northwind

Ich erzähle hier jetzt mal etwas, das mit den vorangegangenen Dingen nichts zu tun hat. Halt eine schöne kleine Geschichte… wie es auch laufen kann…  

Warnung an die, denen meine ständige Romantik, Dramatik und Gefühlsduselei eh schon auf die Nerven geht: besser gar nicht weiterlesen! Aber die Story ist wahr, die eine oder andere von hier (oder nein, ich glaube, nur eine ;-) ) kennt sie auch schon.

Also:
Ein früherer Bandkollege von mir, Philipp, war immer das, was man einen Frauenschwarm nennt. Groß, durchtrainiert, sehr nett, blitzende Augen, strahlendes Lächeln… die Mädels haben ihm zu Füßen gelegen. Und er hat es gemocht... hatte ständig eine neue Freundin an seiner Seite… er hat das Leben, das wir führen (können), halt voll ausgenutzt.


Dann geschah es eines Tages (*grins*), dass der gute Philipp sich verliebte. Ernsthaft. Passenderweise fand er seine Traumfrau in der Apotheke, als er Kopfschmerztabletten kaufen wollte. Christiane, Studentin, Anfang 20, Tochter aus gutem Hause. Lebte noch daheim, liebte klassische Musik und Kunst und hatte mit Rockmusik aller Art überhaupt nichts am Hut. Vermutlich war sie erstmal ziemlich erschrocken, als das langhaarige Ungetüm neben ihr sie anquatschte - aber immerhin redeten sie ein bisschen und tauschten Handynummern aus.


Sie gingen mehrmals zusammen aus, Philipp war überglücklich und benahm sich entsprechend ordentlich. Man unterhielt sich, ging ins Kino und fand heraus, dass man gemeinsame Bekannte hat (das Saarland ist halt klein)…


Dann kam plötzlich nichts mehr von ihr. Keine Antwort auf Anrufe, Mails, SMS. Philipp war fix und fertig. Irgendwann saß er abends bei mir daheim auf der Couch und verstand die Welt nicht mehr. "Danny, verdammt, was hab ich denn verkehrt gemacht?" - "Gar nichts. Aber wahrscheinlich hat sie ein paar Stories über dich gehört… über deinen Ruf, du alter Weiberheld, verstehst du?" "Aber das hat doch nichts mit ihr zu tun!" - "Ja - du weißt das, ich weiß das auch, aber sie?"

Wir haben überlegt, was er tun kann. Anrufe, Mails etc zwecklos. Hat sie Hobbys? Darauf fiel ihm ein, dass sie gerne so ein Online-Spiel am PC macht. "Na", sagte ich, "ganz einfach, dann meldest du dich da an, spielst mit und chattest sie nebenbei an. Jeden Abend - bis sie merkt, dass du echtes Interesse hast." Entgeistertes Gesicht. "Jeden Abend? Ich - am PC?" - "Ja, wenn du es ernst meinst…"


Hat er getan, der Gute. Hat gespielt und nebenbei mit ihr gechattet (oder wohl eher umgekehrt *gg*). Mehrere Wochen lang - jeden Abend, außer wenn Probe oder Gigs waren (diese Termine kannte sie ja). Und in der ganzen Zeit lief auch nichts anderes bei ihm… zumindest hat keiner von uns was mitbekommen. Wenn doch, dann war er zumindest sehr diskret - aber nach eigener Aussage wollte er gar keine andere.


Ja, und dann kam irgendwann ein Abend, als sie zusammen zur Probe aufkreuzten - händchenhaltend, glücklich lächelnd *hüstel*. Er hatte es tatsächlich geschafft.


Das ist jetzt über 4 Jahre her. Als ich sie das letzte Mal sah (das war, als wir in Deutschland waren), waren sie immer noch zusammen. Mittlerweile  haben sie eine gemeinsame Wohnung; Christiane hat ihr Studium beendet, arbeitet jetzt als Grundschullehrerin und hat immer noch nichts mit Rock und Metal am Hut… und Philipp hat immer noch Haare bis zur Taille und rockt die Hütte. Und sie lieben sich. Es geht tatsächlich!

Warum ich das erzähle? Weil ich - bzw. wir - vor ein paar Tagen Post bekommen haben… dass sie Ende des Jahres heiraten und uns herzlich einladen. Sie würden sich so sehr freuen, wenn wir dann "zufällig" in Deutschland sein sollten und Zeit hätten… (sie wissen natürlich genau, dass wir dann dort sind, denn sie haben mit Jana immer noch viel Kontakt).

 
Ich freu mich einfach ganz gewaltig für die beiden!!! J 

23.10.2006 um 16:36 Uhr

eine wunderschöne Unterredung

von: Galahad

Musik: Riot ... Inishmore

Unsere beiden Ladies sind zurück aus New York! 

Nicht zerstritten (*lol*), bestens gelaunt, voller Eindrücke und schon vollauf damit beschäftigt, den nächsten Trip zu planen… da soll’s nach San Francisco gehen. Wie schön!  

Den gestrigen Abend hat Gladys bei uns verbracht; wir hatten was gekocht, und hinterher saßen wir gemütlich bei einem Glas Rotwein zusammen. Gladys hat uns von New York erzählt… und Chrissy ist plötzlich, so schön gemütlich auf der Couch liegend, eingeschlafen *gg*. Weg war er! 

Wir haben gelacht über ihn und uns zunächst noch ein bisschen weiter unterhalten, aber dann sah Gladys mich plötzlich so ganz eigenartig an und sagte: "Danny - weißt du eigentlich, wie ich mich fühle, wenn ich euch zusammen sehe? Kannst du dir vorstellen, was das für eine Mutter bedeutet? Ich kann richtig spüren, wie glücklich Chris ist."  

Ich wusste nicht so richtig, was ich dazu sagen sollte, und sie meinte weiter: "Ich hatte nie Berührungsängste Schwulen gegenüber – ich habe in meiner Zeit am Theater genug kennengelernt. Aber wenn es dann der eigene Sohn ist, ist plötzlich alles ganz anders. Ich habe mich immer gefragt, ob er auf diese Art glücklich werden kann… ein ausgefülltes zufriedenes Leben führen kann. Und er war immer so unstet… (kurzer Blick zum schlafenden Chrissy)… Danny, Gott strafe mich für den Ausdruck, aber er hat immer nur in der Gegend rumgebumst (*hüstel*). Heute hier, morgen der nächste… ich habe so oft gefragt, ob er sich denn nicht mal jemand Festes suchen will, und er meinte immer ’ach, das bringt doch nur Stress – aber wenn es mal jemanden gibt, bist du die erste, die es erfährt’."    

Ich hab grinsen müssen, sagte nur "das war bei mir vorher auch nicht anders", und sie trank noch einen Schluck Wein und redete weiter: "Ja, und dann rief er mich plötzlich eines Tages an und sagte ’Mum, ich habe IHN kennengelernt’… und von da ab habe ich gebetet, dass ich seinen "ihn" auch wenigstens ein bisschen gern haben kann. Dass ich nicht nach fünf Minuten schon denke ’oh Gott, wie peinlich’ oder ’strohdoof, dieser Kerl’."  

Und plötzlich hat sie meine Hände genommen und sagte: "Danny, aber ich hätte nie geglaubt, dass ich seinen Freund… oder Mann – wie auch immer ihr euch selber nennt – wirklich lieb haben würde. Und das tue ich jetzt. Ich bin richtig froh!". In den Arm genommen hat sie mich danach auch noch, und ich hab absolut keine Worte gefunden.  

Hinterher hat sie sich wieder hingesetzt, gegrinst… und meinte dann: "So, und das vergisst du jetzt bitte alles sofort wieder. Himmel, was für Worte… ich glaube, New York hat mich sentimental gemacht."

Wir haben beide gelacht, und davon wurde Chris wieder wach und behauptete sofort, er habe keine Sekunde geschlafen und jedes Wort mitgekriegt *gg*. Als ich ihn dann allerdings gefragt habe, warum seine Mum mich denn eben umarmt habe, kam nur ein "och… na ja, gut, da war ich vielleicht wirklich ne Minute weg…" ;-) 

Ich sag’s jetzt nicht… Gänsehautfeeling. Aber ich bin selbst auch so richtig glücklich! J   

21.10.2006 um 15:30 Uhr

Nachtrag zur Montana-Post

von: Galahad

Musik: Saidian... Phoenix

So, das ist - so sinngemäß - der Brief, den ich vorgestern an Audrey geschickt habe: 

"Hi, Audrey, 

das ist ein sehr lieber Brief, den du mir da geschrieben hast. Du bist ein hübsches Mädel und sehr nett und sympathisch.

Da ist allerdings etwas, was du wissen musst: Chris, den du ja auch kennengelernt hast, ist nicht einfach nur "ein Freund", sondern mein Lebensgefährte. Und auch wenn wir uns irgendwann trennen sollten, würde ich immer wieder mit einem Mann zusammengehen, nie mit einer Frau." 

Und dann kam halt noch, dass sie mir gerne mal wieder schreiben oder mailen kann, wenn sie mag. Und noch so zwei oder drei allgemeine Bemerkungen zu dem Geburtstag… "hoffentlich hat Kathy (das ist auch eine Schwester) ihre Ohrringe wieder gefunden" und sowas. Mehr ist mir nicht eingefallen.  

Tja… und tatsächlich kam heute die Reaktion. Ein Mail von ihr… und ich musste wirklich lachen beim Lesen: 

"Hey Danny, 

natürlich (!) hab ich das direkt gemerkt, dass du mit dem Chris zusammen bist! Ich wollte dir in dem Brief doch nur sagen, dass du gut aussiehst und nett bist. Für mich wärst du ja sowieso viel zu alt - und außerdem habe ich hier schon einen Freund! Aber ich schreibe dir gerne mal wieder. Deine A."

Hört sich ja doch an, als würde sie es überleben! J  

19.10.2006 um 15:19 Uhr

Post aus Montana

von: Galahad

Musik: Circle II Circle ... Burden of Truth

Oh je - ich hab einen Brief gekriegt… aus Montana. Von Audrey, Ricks jüngster Schwester (ist 16 oder 17). Adressiert an unser Management (da sie ja unsere Adresse nicht wusste), mit dem Hinweis "Bitte um Weiterleitung an Daniel XXX - persönlich", was die Sekretariats-Mäuse dann auch brav gemacht haben.   

Der Anfang war eigentlich ganz harmlos. Dass es so eine schöne Geburtstagsfeier war und sie darüber froh ist, weil sie ihren Bruder sehr lieb hat (klar, ok!). Und dass es allen so gut gefallen hat (schön!). Aber dann…  

Sie habe lange überlegt, ob sie diesen Brief schreiben sollte (ich ahne Schlimmes), aber ich sei so nett und sie müsste immer an mich denken (bitte nicht…) - ob ich sie denn auch gerne hätte, ich hätte doch mit ihr getanzt… und ob ich vielleicht Lust hätte, sie mal besuchen zu kommen… ja, und noch so einiges in dieser Art *seufz*. 

Ich hab erst mal nur da gesessen und an mir und der Welt gezweifelt. Ein liebes Mädchen, ja… aber weiß sie denn wirklich nicht, was "gay" bedeutet? Wir waren doch offen als Männerpaar dort…  

Ich hab dann Chrissy den Brief gezeigt… hab mich dabei gewundert über meinen Großen, denn ich hatte den üblichen Eifersuchtsanfall schon mit eingeplant, aber er ist ganz ruhig geblieben. Hat nur den Kopf geschüttelt und "poor little girl" gesagt.

"Und was machst du jetzt, mein Kleiner? Schreibst du ihr zurück?" - "Ich weiß es noch nicht… ich sollte es wohl machen. Aber was? Bzw. wie?"

Ich meine… ok, es ist nicht der erste Brief dieser Art, den ich kriege, aber das waren bisher immer nur Fanbriefe. Eindeutige Angebote, auch mal ne "Liebeserklärung"… das liest man und hakt es ab. Aber dies hier ist anders… das ist ein liebes, wohl noch etwas naives Mädel, das all seinen Mut zusammengekratzt und über seine Gefühle geschrieben hat. Ich will ihr nicht wehtun - auch wegen Rick nicht. 

Da mir nichts anderes eingefallen ist, hab ich den Brief dann gestern mit in die Probe genommen und Rick gezeigt. Ist zwar auch nicht besonders fein, wenn der große Bruder Liebesbriefe seiner kleinen Schwester zu lesen kriegt, aber ich hab mir halt einen Rat von ihm erhofft. Aber er hat auch nur "poor little darling" gesagt und mit den Schultern gezuckt. 

"Rick, bitte… sie muss doch mitgekriegt haben, dass wir schwul sind - oder weiß sie etwa nicht, was das ist?" Da hat er mich nur ganz komisch angeguckt und gesagt "nein, Danny - bei uns da oben ist das alles noch ein bisschen anders. Was zwischen Mann und Frau abgeht, wissen schon die Kinder, das sehen sie ja jeden Tag bei den Tieren. Aber richtige Aufklärung? Fehlanzeige! Nein, ich glaube nicht, dass Audrey eine Ahnung hat, dass es Männer gibt, die lieber mit anderen Männern ins Bett gehen. Ich habe mit meinen Eltern vorher über euch gesprochen - ich wollte halt ihre Zusage, dass ihr normal behandelt werdet - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit meinen Schwestern darüber gesprochen haben." Na toll! 

Von meinem Vorschlag, dass er doch mal mit seiner Schwester reden soll, hielt er entsprechend wenig. "Nein, Danny… sie sollte nicht wissen, dass ich diesen Brief kenne, es wäre ihr peinlich… dir fällt schon was ein." Und dann kam noch ein "und bitte drück dich anständig aus, ok?" hinterher. Danke *stöhn*!  

 

Deshalb sitze ich jetzt hier und hab mit einem Antwortbrief angefangen. Und komme nicht richtig weiter. Armes Mädchen... in diesem großen, freien und liberalen Land der unbegrenzten Möglichkeiten.     

16.10.2006 um 18:42 Uhr

Besuch der Schwiegermama

von: Galahad

Musik: Falconer ... Northwind

Es war mal wieder ein schönes Wochenende. Kurz, aber sehr schön! 

Samstag Mittag haben wir Gladys am Flughafen abgeholt, und sie hat sich gleich mal wieder von ihrer besten Seite gezeigt. Einzigartig, diese Frau! Noch im Flughafengebäude rief jemand "hallo, Gladys" - eine alte Bekannte, die sie Jahre lang nicht mehr gesehen hatte. Kurze Begrüßung, diese Frau "beäugte" uns natürlich sofort, worauf Gladys uns vorstellte: "das ist Chris, mein Sohn, und Danny, mein Schwiegersohn." Diese andere "...ach Gladys, und ich dachte immer, du hättest nur den einen Sohn?" Und darauf Gladys mit zuckersüßem Lächeln: "ja, Martha, stimmt ja auch, aber jetzt, seit Chris Danny hat, hab ich zwei!". Boah, die hat vielleicht geguckt!  Und dann hakte sie sich bei uns ein und meinte "können wir, Jungs? Ich hoffe, ihr habt Champagner kaltgelegt…" Das ist Gladys in Reinkultur! *gg*   

Wir sind dann erst mal zu uns gefahren und haben was getrunken - klar(!) hatten wir Champagner kaltgestellt, was für eine Frage! Haben Miss Eliza noch dazugeholt… die wollte zuerst nicht, weil sie gerade einen Kuchen im Backofen hatte, aber Chrissy hat ihr absolut überzeugend dargelegt, dass sie genauso gut ihren Wecker mit zu uns hochbringen und in der Zwischenzeit mit uns was trinken könnte *lach*.   

Ja, nett unterhalten haben wir uns und zwei Flaschen Champagner dabei geleert. Uns macht das ja nichts, und Gladys ist auch einiges gewöhnt, aber die Miss hatte nach dem zweiten Glas schon ganz rote Backen… äh, Wangen… und hat bei jedem Wort rumgekichert. Gladys sah sie so richtig strafend an und meinte todernst "also wirklich, Elizabeth, so geht das aber nicht! Reiß dich mal zusammen… schließlich werden wir, wenn wir in New York ausgehen, auch kein Wasser trinken!". Und daraufhin fingen sie beide an zu kichern wie zwei Teenies… doch, die sind schon nett zusammen, die beiden! 

Abends wollten wir ursprünglich mit Gladys essen gehen, aber Miss Eliza hatte sich "gerichtet" - extra was Feines gekocht - und so blieb Gladys bei ihr. Wir haben uns dann stattdessen unseren verwaisten Johnny gegrast und ein bisschen downtown Nashville unsicher gemacht. War auch gut! 

Dafür haben wir am Sonntag dann mit den zwei Ladies gemütlich bei uns gebruncht. Gegen Mittag kam Elly mit Colin und Kevin noch vorbei… Ken war daheim geblieben, er musste, wie man hört, einen Kater der übelsten Sorte auskurieren *fg* *Mitgefühlzeig*. Elly hat angeboten, Eliza und Gladys am nächsten Morgen zum Flughafen zu fahren, weil der Flug schon ziemlich früh ging und sie eh um die Zeit die Jungs zur Schule bringt. Am späten Nachmittag ist sie dann wieder heimgefahren, ihren kranken Mann pflegen *hust*, die zwei Damen haben sich zwecks letzter Planungen auch nach unten verzogen… und wir hatten noch einen wunderschönen Kuschel-Abend. J 

Ja, und heute Morgen sind die beiden Ladies dann nach N.Y. gestartet. Elly kam sie zwar wie abgemacht abholen, aber wir sind trotzdem auch aufgestanden und mitgefahren, um nochmal bye zu sagen. Und mal wieder ein typischer Gladys-Spruch zum Abschied: "So, ihr beiden, wir sehen uns dann vielleicht in einer Woche wieder. Sofern das in N.Y. mit Elizabeth und mir gut läuft, komme ich auf dem Heimweg nochmal auf einen Tag mit hierher. Wenn wir Krach kriegen, fliege ich aber direkt nach Florida zurück, dann rufe ich euch an, wenn ich wieder daheim bin." J  

Da wär ich wirklich gerne dabei, wenn die zwei dort auf die Piste gehen! ;-)     

15.10.2006 um 17:57 Uhr

Aufbruchstimmung in Deutschland

von: Galahad

Musik: Stigmata ... The Court of Eternity

Vorhin hat Saskia angerufen.  

Sie ist ja seit Anfang Oktober wieder in Deutschland und bereitet offenbar sorgfältigst ihren Umzug vor. Hat direkt nach ihrer Rückkehr ihre Mutter über ihre Pläne informiert, ihren Job zum 30. Dezember gekündigt, und jetzt will sie von mir nochmal eine genaue Übersicht, was sie alles an Papieren und Bescheinigungen braucht. Damit nachher auch ja nichts fehlt… *gg* 

Sie hat mir auch erzählt, dass sie jetzt fast täglich mit Melissa mailt… und zwar schreiben sie die Mails immer in Englisch und Deutsch, Melissa korrigiert dann Saskias Englisch und Saskia umgekehrt Melissas Deutsch.  

Und "nebenbei" hat Saskia auch noch einen Crashkurs in Büroorganisation und -kommunikation belegt… "das hilft mir nachher bestimmt, wenn ich mich wenigstens schon mal ein bisschen auskenne in diesen Dingen…" 

 

Seitdem weiß ich, was gemeint ist, wenn man von deutscher Gründlichkeit spricht…  oder wie soll man das sonst nennen? Zielstrebig? Konsequent?  

 

Auf jeden Fall ist’s dem Mädel verdammt ernst… J

13.10.2006 um 08:33 Uhr

Besuch von Gladys

von: Galahad

Musik: Krokus ... Hellraiser

Gladys kommt morgen! Wie schön! *freu* 

Allerdings nur für zwei Tage, dann geht’s schon wieder weiter - und zwar mit unserer Miss Eliza nach New York. Broadway, Shopping… halt alles, was sie sich kürzlich vorgenommen haben. 

Etwas ist allerdings schon seltsam: Wenn sie zu uns kam, hat sie bis jetzt immer ein Hotelzimmer gewollt, obwohl wir ja wirklich genug Platz haben. Sie braucht eine Rückzugsmöglichkeit… damit wir uns nicht auf die Nerven gehen… usw, usw…  

Aber als Chrissy sie gestern am Telefon gefragt hat, ob er ihr wieder ein Zimmer in dem gleichen Hotel besorgen soll, hat sie abgelehnt. Nein… sie übernachtet dieses Mal bei Miss Eliza! Begründung: "Dann sehen wir gleich mal, ob das funktioniert in einem Zimmer, oder ob wir uns in New York besser zwei Zimmer nehmen…" 

Aha! Also will sie nur bei uns nicht übernachten! *grummel* ;-) 

Aber wir wären echt zu gerne dabei, wenn die zwei in New York unterwegs sind… da gäb’s bestimmt viel zu lachen… *gg* 

09.10.2006 um 07:25 Uhr

zwei ausgewachsene Kindsköpfe

von: Galahad

Musik: Tyr ... Wings of Time

Nein! Nicht wir! Oder vielleicht doch manchmal… aber das meine ich jetzt nicht. J 

Unser allerliebster Brandon hat uns gestern heimge… äh, besucht. War mal wieder ziemlich fertig… ich dachte schon direkt, als ich ihm die Tür aufmachte, dass er aussieht, als hätte die vergangene Nacht aus sehr viel Alkohol und sehr wenig Schlaf bestanden. Oh je… was war passiert? 

Offenbar haben Brandon und Alex in den vergangenen vier Wochen das Abenteuer "Zusammenleben" geprobt. Es endete in einem Fiasko… und darin, dass Alex wütend seine Sachen zusammenpackte und Bran ihm beim Gehen ein "ich bin froh, wenn ich dich nie mehr sehe… verschwinde aus meinem Leben!" nachrief. Sehr schön! 

Wohlgemerkt, das war vorgestern, und heute sieht die Realität wieder ganz anders aus. Nein - Bran ist natürlich überhaupt nicht froh, dass Alex weg ist! Und nein - er möchte doch nichts weniger, als dass Alex ganz aus seinem Leben verschwindet! *seufz* 

Auf unsere vorsichtige Frage, was denn jetzt eigentlich passiert sei, schilderte Brandon uns dann einen ganzen Berg von schier unüberwindlichen Problemen *hust*. Angefangen damit, dass der eine abends im Bett gerne TV guckt und der andere schlafen möchte… über die Tatsache, dass sich keiner um die Wäsche kümmern will (*fg*)… bis hin zu der fürchterlichen Angewohnheit, bis zum letzten Tropfen Sprit zu fahren und das Auto dann mit leerem Tank vorm Haus abzustellen. Und noch ne Menge andere Katastrophen… (sorry, ich versuche wirklich, ernst zu bleiben…) 

Ich überlegte gerade, was ich darauf antworten könnte, als mein Großer stattdessen loslegte. Und ab da hab ich nur noch staunend daneben gesessen, denn das, was da kam, war ein regelrechtes Plädoyer für Beziehung und Zusammenleben!   

"Verdammt, Bran, jeder muss halt mal zu- und abgeben" (aha!)… "ohne ein bisschen Rücksicht auf den anderen kann es nicht gehen" (tatsächlich!)… "man muss sich die Sachen, die zu erledigen sind, teilen, jeder muss da was tun" (holla, sieh mal an!)… usw, usw… *grins*. Mann, da sitzt ja ein frischgebackener Partnerschaftsexperte! *staun*  

Höhepunkt war, als Chris Bran das Telefon hinlegte und "jetzt ruf ihn an und dann redet ihr darüber" sagte. Was Bran natürlich nicht wollte. "Das tue ich nicht!" - "Und warum nicht?" "Weil Alex gesagt hat, dass er froh ist, wenn er weg ist." - "Ja, und du hast gesagt, dass du froh bist, wenn du ihn nicht mehr siehst! Du sitzt hier rum und vermisst ihn, und er sitzt bei sich genauso rum, und dabei könntet ihr zusammen sein und es ginge euch beiden besser!" Ich war tatsächlich "baff" - so hab ich meinen Indianer noch nie erlebt! 

Und da das Leben manchmal wirklich besser als jeder Film ist, ging in dem Moment das Telefon. Ja genau - Alex! Ich hätte mich weglachen können. Da die anderen beiden in ihrem Disput weitermachten und überhaupt nicht reagierten, ging ich dran… ach je, ganz leise, gedrückt kam: "Hi, Danny… na, wie ist die Lage bei euch?" - "Gut - bei dir aber nicht, was?" "Danny… falls dieser hirnverbrannte abgefuckte Idiot zufällig bei euch auftauchen sollte, dann sag ihm…" - "Warte, Alex - der hirnverbrannte Idiot (das fucking hab ich lieber weggelassen) sitzt hier… sag’s ihm selbst, egal was es ist!"

 

Da wir ja diskrete Menschen sind, haben wir uns anschließend ins Nebenzimmer verzogen… wir konnten aber, da Brandon ziemlich laut sprach und dazu noch die ganze Zeit im Zimmer auf- und ablief, trotzdem so gut wie alles mithören *fg*. Zuerst kam nur immer "nein!"… "so?"… "genau!" und so weiter. Dann haben sie sich eine Weile ziemlich angeschrien… oh je, schlimm. Chrissy hat mich nur angeguckt und leise "sag, mal - benehmen wir uns auch so blöd, wenn wir streiten?" gefragt *grins*. "Nee, Chrissy, so nicht, aber wahrscheinlich so ähnlich blöd…"

 

Naja, irgendwann wurde es ruhiger, schließlich hat Bran, immer noch das Telefon am Ohr, an die Tür geklopft und uns rausgewunken, und gleichzeitig sagte er, in richtig liebevollem Ton: "klar… wenn ich sofort losfahre, bin ich in einer knappen Stunde bei dir… ich freu mich auch…" *hüstel*. Hielt uns dann den Hörer hin "will noch jemand Alex sprechen? Äh, ich muss dann jetzt mal weg, ich danke euch…". Und weg war er. Ich hab noch kurz mit Alex geredet, aber der hatte es plötzlich auch ganz eilig… "Danny, sorry… ich will jetzt noch duschen… und muss noch ein bisschen aufräumen hier…". Und auch weg!

 

Hm… diese Versöhnung würde ich gerne miterleben! *träum*    

06.10.2006 um 17:33 Uhr

Herbststimmung

von: Galahad

Es ist Herbst.

 

In Deutschland färbt sich das Laub der Bäume jetzt allmählich bunt, und es ist morgens neblig. Ich habe diese Zeit immer ganz besonders gemocht, auch wenn mir im Grunde eigentlich alle Jahreszeiten gefallen.

 

Hier ist es immer noch sehr warm und sommerlich, aber trotzdem kriegen die Blätter auch so ganz langsam eine leichte rötliche Färbung… auch wir werden irgendwann bald Herbst haben. Vielleicht zu Halloween oder so…

 

Ich habe früher in Deutschland immer die Wohnung "dekoriert"… mit Fensterbildern, Kürbissen und Papierdrachen, die Timmy im Kindergarten gebastelt hatte. Einen Teil dieser Dekosachen habe ich beim letzten Deutschlandbesuch mit eingepackt - Jana hat selbst genug von dem Zeug - natürlich nichts Schweres, aber die Fensterbilder und diese Dinge habe ich mitgenommen. Und hier noch einiges dazugekauft… natürlich (psssst!!!) ganz heimlich, mein Großer hat nichts davon mitbekommen.

 

Es sollte nämlich eine Überraschung werden, und so habe ich gestern, als er unterwegs war, unsere Wohnung etwas herbstlich gestaltet. Fensterbilder mit Eichhörnchen und Igeln im Herbstlaub, Kürbis-Windlichter, ein großer Papierdrachen an der Tür… ja klar, über Geschmack kann man streiten, ich mag sowas halt.

 

Und dann habe ich gewartet, dass Chris zurückkommt und was er sagt. Wobei ich eigentlich schon fest davon ausgegangen bin, dass es ihm gefällt, denn er hat solche Dinge ja gern… nur dass bei ihm alles eine Nummer bunter und üppiger ausfällt - die amerikanische Geschmacksvariante sozusagen. Man denke nur an den Weihnachtsbaum… *gg*

 

Chrissy kam, sah als erstes den Drachen an der Tür (den hat Timmy mal gebastelt, er ist bunt, hat eine Karoform und einen langen Schwanz mit ganz vielen bunten Schleifen dran)… und sagte ganz langgezogen "oooohhhhh….." *lach*. Und dann zu mir "was hast du denn hier gemacht?" - "Herbstdekoration! Das macht man hier doch auch?" "Jaaaa….. aber ich dachte immer, nur Familien…" - "Na und - wir sind doch eine!"

 

Richtig lieb war er, mein Indianer! Ist überall durch, hat sich alles angeguckt und richtig gestrahlt. Zu schön!

 

Und dann *hust* meinte er: "das ist toll… du, morgen gehen wir noch so Sachen kaufen und machen weiter!" - "Was weiter?" "Na, alles hier dekorieren"…

 

Ich hätte es wissen müssen! Und ich weiß schon genau, was kommt… er wird erst dann Ruhe geben, wenn unsere Wohnung wie ein Bastel- und Dekoladen aussieht. Blinkende Pumpkin- und Gespenster-Lichterketten in jedem Fenster und vor der Tür vermutlich eine überlebensgroße Scream-Figur… *seufz*

 

Oder ob wir einfach die Wohnung teilen? Er oben, ich unten… *nachdenk* … das wäre auch eine Möglichkeit! J   

03.10.2006 um 21:46 Uhr

Das Hochzeitskleid

von: Galahad

Musik: Wolf … The Black Flame

So, die Geschichte von Janas Hochzeitskleid wollte ich ja noch nachreichen. Ist nix Dramatisches, aber ganz schön, wie ich finde. 

Für Jana und Bernd stand ja von Anfang an fest, dass sie kirchlich heiraten wollen. Den Kauf des Hochzeitskleids musste Jana, bedingt durch die Schwangerschaft, auf die Zeit nach der Geburt des Babys verschieben. Und da ich ja weiß, wie wenig Geld sie hat, habe ich gesagt, ich schenke ihr so ein Kleid, also soll sie sich was Schönes aussuchen gehen. Soweit, so gut. 

Was sie mir am letzten Sonntag um sieben Uhr morgens (*grummel*) jetzt unbedingt erzählen musste, war Folgendes: Bernds Mutter hatte sie angerufen und gefragt, ob sie gerne das "Familien-Hochzeitskleid" bei der Trauung tragen würde. Dieses Kleid ist schon seit Generationen in der Familie. Bernds Oma hat schon darin geheiratet, seine Mutter und ihre jüngere Schwester, Bernds Schwestern auch… und alle diese Ehen sind bis heute intakt und glücklich. Jana war über das Angebot völlig überwältigt… hat sich richtig geehrt gefühlt, dass die zukünftige Schwiegermama ihr das anbietet *grins*! 

Leider hab ich morgens um sieben noch absolut keinen Sinn für solche Dinge, und so war mein erster Kommentar "passt du denn überhaupt da rein?" *hust* Ja, ja, ich weiß, nicht sehr galant, gar nicht nett! ;-) 

Naja, Jana kennt mich ja und hat’s nicht weiter krummgenommen. Stattdessen hab ich eine lange Beschreibung bekommen… irgendwas von einem ganz schlichten, weit geschnittenen Unterkleid(?), das mit einem Band(?) innen in der Taille angepasst werden kann, und darüber kommt ein Überwurf(? –kleid?) aus ganz vielen edlen geklöppelten Spitzen und Perlen und Stickerei und was weiß ich noch allem, alles handgefertigt. Ich will nicht behaupten, dass ich mir wirklich was darunter vorstellen kann, aber ein paar der LeserInnen hier können es bestimmt. Und der Schnitt ist offenbar so, dass es jeder Braut, die nicht ungewöhnlich kräftig oder dürr ist, passt. Nur die Länge muss vorher angepasst werden. 

Immerhin hab ich, als wir kürzlich bei Isabella (Bernds Schwester) eingeladen waren, ihr Hochzeitsbild gesehen, das hing im Wohnzimmer – und sie sah wunderschön darauf aus. Auf das Kleid hab ich da zwar nicht so geachtet, aber immerhin… *smile* 

Ich freu mich auf jeden Fall für mein Janamädel! J       

02.10.2006 um 18:14 Uhr

das Wochenende

von: Galahad

Musik: Vanden Plas ... Christo

Rückblick aufs Wochenende. Eigentlich ist gar nichts Besonderes passiert… und trotzdem gibt’s ne Menge zu erzählen… 

Also am Freitag haben wir uns erst mal gut ausgeschlafen. Abends war Probe, aber ganz gemütlich… Rick war noch bei seiner Familie, und wir anderen haben mehr über den Geburtstag geredet als tatsächlich was Produktives geleistet *gg*. Muss auch mal sein!

Fazit: Es hat allen auf jeden Fall super gefallen! 

Anmerkung: Sooooo groß feiere ich nächstes Jahr meinen 30. aber trotzdem nicht! 

Samstag gemütlich gefrühstückt, danach standen die üblichen Tätigkeiten an: einkaufen gehen, Wäsche machen… ;-) Abends sind wir dann mit Benjamin um die Blocks gezogen. Der war vielleicht komisch drauf *lach*… so anhänglich, wollte ständig einen ausgeben, Hauptsache noch nicht heimgehen… Hat sich tüchtig die Kanne gegeben und zum Schluss keine zwei klaren Wörter mehr rausgebracht, der Gute. Wir haben ihn auf dem Heimweg links und rechts eingehakt, mit zu uns geschleppt und im Gästezimmer auf dem Bett abgeladen. Da lag er dann… komatös… finito, kein Mucks mehr *fg*! 

Der Sonntag begann damit, dass um viertel nach sieben das Telefon klingelte *grummel*. Es war Jana, die mir etwas über ihr Hochzeitskleid erzählen wollte. Die kriegt den Zeitunterschied irgendwie auch nicht auf die Reihe. "Danny, hi, du, stell dir vor, ich kriege ein Hochzeitskleid…" - "Jana - verdammt, guck mal auf die Uhr!" "Oh… ihr habt erst sieben Uhr… ich dachte, es wäre schon zehn… hab ich dich wachgemacht?" Neeee… wie kommst du denn auf die Idee??? *grmpf* 

Die Story von dem Hochzeitskleid reiche ich nach, sonst wird es hier zu lang. Ist aber eine schöne Geschichte! 

Also wieder ins Bett, einschlafen konnte ich nicht sofort wieder, und so hörte ich (Gott sei Dank?) von unten einige Geräusche… Ben, von den Toten auferstanden und auf der (dringenden) Suche nach der Toilette… oh je, Notfall… *fg*  

Jepp, anschließend war ich richtig wach. Hab schon mal den Frühstückstisch gedeckt, für Ben Kopfschmerztabletten gesucht und Kamillentee gekocht und gewartet, dass mein Großer irgendwann ausgeschlafen hat. ;-) 

Ja, und so gegen elf rief dann Elly an: "Hi, habt ihr Lust, mit uns zu grillen? Ich bringe nachher Mum heim, da könnte ich euch gerade mitnehmen… ihr müsst dann nur ein Taxi zurück nehmen." - "Klar, gerne - aber wir haben noch Besuch, Benjamin ist da." "Na, den nehmen wir mit, der verpasst doch nichts in seiner Junggesellenbude…" J 

Das war dann der Rest vom Sonntag... ein gemütlicher Nachmittag und Abend. Bei Ken und Elly gegrillt und fein gegessen, mit den Jungs Fußball und Basketball gespielt und über Gott und die Welt geredet… schön war’s!  

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und es langweilig wird: ein verdammt schönes Leben, das wir haben!