Gedanken bekommen Flügel

13.11.2015 um 13:13 Uhr

Vielleicht war ich schon immer dieses traurige Mädchen?

Stimmung: Okay. Eigentlich im wechsel xD mal Super mal Okay.
Musik: Sam smith - I told you now.

Immer höre ich, du bist seit da und da total verändert, seit dem bist du so komisch,so traurig und bla... Doch eigentlich stimmt das nicht, ich war schon immer so, man muss sich nur alte Bilder von mir anschauen... auf jeden Bild ist das sichtbar, warum sehen das nur die anderen nicht? Natürlich hatte ich auch gute Tage, sogar fantastische Tage, aber diese Traurigkeit war immer allgegenwärtig, doch sind wir mal ehrlich, es hat nie jemanden gejuckt. Es ist so einfach, nun zu sagen das es ab einen bestimmten Zeitpunkt anfing, um sich keiner Schuld einzugestehen. Nichts weiteres ist es. Ich meine ehrlich gesagt wundert es mich nicht mehr warum ich so war / warum ich so bin. Jeder hat mich immer als Seelsorger benutzt, und als ich dazu nicht mehr bereit war, war ich der Depp, die Person die sich so verändert hat.Aber als ich der Seelsorger war, wurde ich nicht einmal gefragt wie es mir geht, ob ich Sorgen hab usw. Natürlich geht sowas nicht spurlos an jemanden vorbei.Ich müsste Lügen wenn ich sage, das ich dass toll fand, das täglich mindestens 3 Leute zu mir kamen und mich nur mit Problemen  voll getextet haben. Ja, ich war gerne für meine Freunde da, aber jeden Tag? ich war auch nur ein Kind, aber wem juckte das? Ich war ein guter Zuhörer und Berater, aber wie kann man andere beraten wenn man selbst ratlos ist. Ich meine heute ist es nicht viel anders, egal worum es geht die Leute kommen zu mir, selbst mit Themen über die ich nicht reden will, weil es vielleicht zu persönlich ist, wie auch immer... Auf der einen Seite fühl ich mich geschmeichelt mal ganz ehrlich, aber auf der anderen Seite war es meistens so das die Probleme von anderen auch irgendwann zu meinen wurden, ich versuchte zu helfen, Wege & Lösungen zu finden, aber meine Probleme, meine Sorgen, meine ängste sind dadurch, immer nach hinten gerückt, was bis heute so ist. Beispiel mein Bruder arbeitet im Moment seine / unsere Vergangenheit auf, in vielen spiele ich eine Rolle, und natürlich redet er mit mir darüber. Aber einige dinge davon will ich heute gar nicht mehr wissen, letztens hat er sich für etwas bedankt, ich habe 12 Jahre darauf gewartet, aber es fühlte sich nicht gut an, nein... ich fühlte nur die dinge die gesehen sind. Ich will mich nicht mehr an diese Sachen erinnern müssen. Ich denke, er Arbeitet das aus weil es für ihn wichtig ist Okay, aber er hätte das alles schon vor Jahren tun können, warum grade jetzt wo ich dabei bin endlich alles hinter mich zu lassen? warum muss ich mich damit  wieder konfrontieren ? Das finde ich irgendwie total unfair. Eigentlich bin ich kein Selbstsüchtiger Mensch wirklich nicht, aber warum fangen die Menschen immer  mit diesen Sachen an wenn man grade dabei war damit fertig zu sein?Diese Momente die er anspricht waren einige der Schlimmsten Momente meines Lebens, ich wollte nie mehr dran denken müssen!!! Aber eins wurde mir dadurch bewusst, ich hatte keine Chance anderes zu werden, irgendwann musste mich die Dunkelheit einfangen. Wir -  er und ich, hatten nie Menschen die mit uns über diese Punkte geredet haben. Uns gefragt haben wie es uns damit geht, oder uns gesagt haben wie wir nun damit umgehen sollen usw. Es ist zwar schön nun damit nicht mehr alleine zu sein aber jetzt fühle ich mich einsamer als je zuvor. Ich habe immer gedacht, das es meine Schuld ist, das ich der alleiinger Auslöser war, warum ich so geworden bin, warum mich das alles so gefangen hat. Doch die frage ist, bin ich wirklich schuld daran? oder hätte all das nicht doch verhindert werden können, wenn man uns zu gehört hätte? wenn wir jemand gehabt hätten, der uns die Hand reicht? Ja, vielleicht hätte ich sie nicht annehmen können, aber vielleicht hätte ich das gar nicht gebraucht, wenn man früher reagiert hätte.  Doch ich verstehe einfach nicht wieso es mir nicht hilft zu wissen das es ihm auch schlecht ging,das er auch noch am vielen zu knabbern hat, warum macht mich das einsamer als zu vor? ich hab ehrlich keine Ahnung... Vielleicht bin ich neidisch? vielleicht  weil er nun tatsächlich mit allem abschließen kann, und ich es doch nicht getan habe, und es mir deswegen so schwer fällt an diese Sachen erinnert zu werden? vielleicht habe ich auch angst , wenn ich weiß das er nun frei davon ist, das ich niemals frei sein werde? 

19.10.2015 um 14:05 Uhr

Emotionen - Depressionen.

Stimmung: komisch...
Musik: Home

In letzter Zeit höre ich so oft, das sich die Menschen wegen ihren Gefühlen eben schämen. Dabei machen uns doch grade unsere Gefühle aus oder? wenn wir alle gleich wären,was wäre das nur für eine Welt. Oder mal angenommen man verzichtet auf Gefühle und wird zu einem Eisblock, wem gefällt sowas? Natürlich muss man keine Heulsuse sein,aber einfach kein Plan Menschlich? jeder ist wie er ist, aber für mich sind Gefühle, Emotione usw. Das A & O & Ohne sowas könnte ich nicht Leben. Und wenn einen mal die Tränen kommen ist es doch völlig okay, es ist doch nichts peinlich dran,wenn man zeigt das einen irgendwas berührt...
 
Früher, als ich Depressiv war, und nichts gespürt habe, als ich vollkommen leer war habe ich von den Emotionen anderer Menschen gelebt, ich brauchte das zu sehen,was andere berührt und was nicht, jede Träne jeder Streit, jede Wut, jeder Hass hat mir gezeigt das ich nie vergessen darf das es noch was anderes auf der Welt gibt wie die ewige Dunkelheit. Wenn ich zurück denke, gab es keinen Tag wo nicht mit Traurigkeit anfing und dann in Dunkelheit überging, natürlich gab es auch momente in den ich wusste das ich so ein Leben nicht wollte, oder wo ich wusste das ich etwas ändern muss usw. Aber man kann einfach nicht, es ist wie beim Sport wo man ''nur'' über seinen Schatten springen muss, nein es ist so viel komplexer, du siehst wie jeder Lebt. Nur du selbst bist nicht in der Lage zu Leben, du Überlebst täglich.. aber auch das ist nichts was du in dieser Zeit gut finden tust. Du willst auch raus, du willst weg aus der Hölle, du denkst so oft morgen kommt ein neuer Tag, vielleicht wirds besser, vielleicht fang ich an morgen auch mit raus zu gehen, und wenn dann morgen ist, du weißt was du wolltest, aber du weisst nicht wie du es machen sollst, es ist täglich als würde dich jemand fest heben, dir unendlich ins Ohr flüstern das du nicht raus darfst, das du kein Spaß haben darfst, das du verdammt bist auf ein Leben ohne gefühle & wenn dann nur mit Traurigkeit. Ohne Freunde, ohne Liebe, ohne Glück, Ohne nichts. Nur du & deine Finsterniss.  
 
Leider, kann ich mein Satz Früher als ich Depressiv war, eigentlich streichen.  Den, darüber ist man leider nie 100% hin weg, ich war es ingesamt schon 3x. Und schon beim ersten Mal denkst du,das dich dass umbringt und es nichts schlimmeres gibt als das, und wenn du dass doch überstehst aber das stimmt nicht. Ich schaffte es nur weil ich Schwanger wurde und mir das half es hat mich gerettet würde ich sagen ja,aber nur so weit um davor weg zu rennen, nicht um sie zu bekämpfen, ich wollte das alles gut geht das dem Baby nichts passiert das war mein Lebensinhalt. Aber als er dann geboren wurde, hat es mich um so schlimmer erwischt. Zwar dauerte es viel länger dieser Prozess bis ich gefangen war in dieser Traurigkeit und in diesen Tal der Tränen. Aber es war umso schwieriger ins Normale leben zurück zu kehren, bis heute weiß ich nicht wie das kam,aber irgendwann nach über 2 Jahren leiden ging es,und da dachte ich echt ich habs überstanden,das mir dass nie mehr passieren kann. Das ich nun weiß wie ich nicht Leben will,was ich dagegen tun kann. Aber wie heißt es so schön der Dunkelheit kann niemand entkommen. Und so war es auch,das Letzte und schlimmste mal ging rasend, von einen auf den anderen Tag, war ich nicht mehr ich. Ich war nur noch traurig nur noch am Boden, ich war voller Hass, voller unendlicher Wut, auf mich, auf das Leben auf alles und jeden. Ich wurde von jeden Gefühl überwältigt. Und jede neue Emotion hat mich verzehrt. Es kamen nicht alle auf einmal sondern jede einzeln.Was schlimmer war, weil man nie wusste wann das endlich aufhört. Es quälte mich, alles was ich je empfunden habe,alles was ich je erlebt habe, alles was ich je verdrängt habe hab ich jeden Tag aufs neue durchlebt. Ja, es gab oft Punkte wo ich nicht mehr wollte wo ich dachte, spring einfach aus den Fenster, niemand hat das verdient... Es gab so oft Punkte wo ich ausgerastet bin ohne Grund,aus heitern himmeln.  Es war die Hölle anderst kann ich es gar nicht beschreiben. Niemand konnte mir helfen, und ich wollte Hilfe ich wollte das dass endlich endet, doch meine Mauer war so hoch, so breit das niemand es geschafft hat durchzubrechen.  & von da an haben mir nur noch Lieder oder Serien geholfen, so doof es Klingt aber das war das einzigste, die emotinonen anderer. Ich wusste das es nicht so weiter gehen kann, ich sah ja,das man so nicht leben muss, das man nicht immer voller Trauer oder wut sein muss. Das man trotz allem glücklich sein kann, aber ich war gefangen. Ich dachte das bringt mich um jeden Tag aufs neue dachte ich das wars, du wirst das nie schaffen, du wirst nie mehr Leben, und du wirst 'mich' nicht überleben. Irgendwann habe ich mich damit angefunden, das ich da nie raus komme. &  dann eines Tages stand ich auf und wusste das es besser wird aber es dauern wird,aber ich unendlich Kämpfen muss, jeden Tag aufs neue. Wie und warum? ich weiß es nicht, vielleicht weil ich aufgegeben habe und so neuen Kampfgeist bekam, Keine ahnung... aber so wars - Und das tue ich bis jetzt. Ich hoffe das irgendwann der Tag kommen wird, wo ich weiß jetzt habe ich es ein für alle mal geschafft. Ich muss nie mehr in angst Leben das ich wieder abrutsche. Das die Dunkelheit nie wieder ein Platz in meinen Leben haben wird.
 
Aber das schlimmste ist, was dir die Depression nimmt, deine Freunde. Deine Freude, deine Zeit, die du nie mehr wieder bekommst. Was du verpasst hast, kann dir niemand ersetzten. Du verlierst so viel mehr als du Dich selbst. & nur die wenigsten können damit umgehen, mit jemanden der ein ewigen Kampf führen muss. Weil kaum jemand versteht was man durch macht, das man nicht so ist weil man so sein will, und das eben doch nicht easy ist einfach aufzustehen und zu sagen ey ab heute gehts mir wieder toll. Das geht einfach nicht. LEIDER!  

13.10.2015 um 20:11 Uhr

Veränderungen

Stimmung: verwirrt
Musik: keine nur die ausn Tv xD

Ja, es gibt so ein Tolles Zitat von Everwood -  
 
 
 
Je mehr sich alles verändert, desto mehr bleibt alles gleich,

ich weiß nicht wer das als erstes gesagt hat, bestimmt Shakespeare vielleicht war’s auch Sting

aber im Augenblick ist es dieser Satz der meinen größten Fehler am besten erklärt.

Meine Unfähigkeit mich zu verändern, aber je mehr Leute ich kennen lerne desto mehr wird mir klar dass den alle haben.

Solange wie möglich immer gleich zu bleiben, sich nicht zu verändern, so fühlt man sich wohler selbst wenn man leidet da ist der schmerz wenigstens vertraut, den wenn man den Sprung wagen würde, etwas unerwartetes tun würde, wer weiß welcher schmerz einen erwartet es wer womöglich noch schlimmer.

Deshalb lässt man alles wie es ist, man geht immer gerade aus und es kommt einen gar nicht so schlimm vor, für einen Fehler halb so wild man ist kein drogensüchtiger, man bringt keinen um, außer vielleicht ein bisschen sich selbst.

Ändern wir uns aber tatsächlich doch mal, passiert das nicht wie ein Erdbeben oder wie eine Explosion wo man plötzlich ein ganz anderer Mensch wäre.

Das sind dann nur ganz kleine Veränderungen, die meisten Leute würden es auch nur merken wenn sie ganz genau hinsehen aber das tut ja zum glück niemand, aber man selbst merkt es eine kleine Veränderung fühlt sich wie ein Riesen unterschied an, dann hofft man das man jetzt der Mensch ist der man von nun an bleiben wird.

Das man sich von nun an nie wieder ändern muss. 
 
 
* In den letzten 6 Wochen habe ich mich mehr Verändert als ich meinen gesamten Leben davor, aber es stimmt das niemand so genau hinsieht, nicht mal die Menschen die mit einen zusammen Leben. Keiner kommt und sagt zu dir, ey du hast dich aber Toll verändert, oder sagen wow, früher hättest du dich, das & dies nie getraut. Nein, man muss die meisten daraufhin weißen  das man nicht mehr der Mensch von damals ist, was eigentlich total schade ist,den wenn man sich zu etwas oder zu jemand schlechteren entwickelt, das fällt auf, da kann man direkt sagen ey, ich finde das scheiße wie du nun geworden bist, oder wie du deine Entscheidungen triffst usw. Warum zum Teufel sagt man aber nie etwas positives? fällt den Menschen nie das gute oder bessere auf? oder ist es leichter nur bei dem schlechtern Sachen hin zu sehen?

13.10.2015 um 19:02 Uhr

Gedanken bekommen Flügel

Stimmung: ganz gut.
Musik: A drop in the Ocean

Seit einigen Tagen denke ich darüber nach wieder ein Blog zu haben. Früher hatte ich einige, manche liefen sogar ganz gut, und ich hab darüber jemand tolles kennen gelernt. Aber irgendwann wurde mir alles zuviel, ich habe das hier immer als mein Öffentliches Tagebuch betrachtet und auch meine Gedanken, Situationen usw. Hier rein geschrieben, was nicht immer gut an kam. Weswegen ich mich irgendwann zurück gezogen habe, doch in letzter Zeit ist mir aufgefallen wie sehr mir das fehlt das Bloggen. Natürlich könnte ich auch einfach alles in einen Block schreiben oder in ein Heft aber irgendwie ist das nicht das selbe. Aber diesmal werde ich nicht wieder rein schreiben wie mein Tag lief, oder Probleme mit Freundinnen usw, nein. Dieser Blog soll Auslieslich für meine Gedanken sein. Den nur so können sie auch Flügel bekommen :))