and in the end...
so. jetzt habe ich mich so einigermaßen wieder aufgerappelt - das stop-schild hat sich ganz ganz langsam dann doch gezeigt - nachdem ich vorhin völlig zerstört durch meine wohnung getigert bin. ich hasse dieses pendeln, ich hasse es aus tiefstem herzen. warum, immer wieder diese frage: WARUM ICH? WARUM? warum muss ich einen großteil meiner kraft immer und immer wieder dafür aufbringen, mich aus eben solchen situationen zu befreien, warum ziehen mich autobahnbrücken und zugtrassen magisch an, warum, was mache ich auf dieser welt, ich gehöre hier nicht hin, bin fehl am platz.
stop. stop. stop. STOP. es ist vorbei, es ist gut, ich bin durch, es geht wieder. stop. und du, gute-momente-gerüst, halt gefälligst still, der orkan ist rum, das sind nur noch ein paar laue lüftchen, kein grund sich zu biegen. HALT STILL! die besserung meines zustandes ist vor allem geschuldet dem höllenritt auf dem rad, eine stunde in die pedale getreten, beine und lunge kurz vor dem explodieren, aber es hat geholfen. und so ganz nebenbei konnte ich sogar die ein oder andere entscheidung treffen.
ich werde also mal wieder aussortieren.
eine bestehende, private verbindung lösen. loslassen. sie tut mir nicht gut.
über die freundschaft mit madame m. muss ich definitiv auch noch einmal ausführlich nachdenken. was will ich mit jemandem, der mir immer und immer wieder brocken vor die füße wirft, ohne rücksicht auf verluste, über die ich erwiesenermaßen immer und immer wieder stolpere. ich habe keine lust mehr.
und auch auf die von c.'s seite aus neu zu belebende verbindung in form eines rennrad-trainings-teams, bestehend aus ihr und mir, habe ich keine lust. was ich brauche, momentan mehr denn je, sind menschen in meinem umfeld, die auch da sind, und vor allem dann, wenn es mir nicht gut geht. ich bin therapiebedingt dermaßen destabilisiert - was normal ist - ich brauche niemanden, der mir sagt, wortwörtlich, mir wird schlecht, wenn ich mir schon am vormittag die probleme anderer anhören muss. und das von einer ärztin. sorry, c. geht nicht.
nach all diesen überlegungen und entscheidungen ging es mir besser, die frische luft in meinen lungen tat ihr übriges, und im anschluss war ich dann auch noch einkaufen. spargel und neue kartoffeln für morgen. großartig. und jetzt?
weiches bett, demnächst. und ohne chemie heute.
