grenzwandel

01.09.2008 um 21:12 Uhr

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von: grenzgaenger   Kategorie: psychosomatisches

meine therapeutin ist grandios. innerhalb von zwei minuten waren meine sämtlichen bedenken und ängste der letzten woche zerstreut, sie lächelte und ich heulte wie ein schloßhund. alles ist gut, ich bin zurück zu ihr und werde meinen aufenthalt am donnerstag hier beenden. sie hat mich mit offenen armen empfangen und ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr. ob es jetzt besser wird, habe ich sie gefragt. ob es denn besser werden darf, war ihre gegenfrage. ja, darf es. das ist ein ganz ganz tiefes und ruhiges gefühl in mir. es darf besser werden, ich erlaube es mir. zusammen mit ihr. alles ist gut. nach drei monaten und 10 tagen ist alles wieder gut. allerdings gibt es einen großen brocken, den es zu analysieren gilt. ich freue mich jetzt schon drauf. 

01.09.2008 um 13:40 Uhr

durchdrehung

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich dreh gleich durch. in zwanzig minuten sehe ich meine therapeutin wieder. nach drei monaten und 10 tagen. in mir herrscht völliges chaos. dabei war ich bis vorhin ruhig und gelassen und habe mich gefreut, und jetzt fühle ich mich, als könnte ich keinen geraden satz herausbringen und die emotionen schwanken zwischen unbändiger freude und bodenloser angst und allem, was dazwischenliegt.