11.10.2008 um 07:31 Uhr
10.10.2008 um 20:00 Uhr
lass mich, leben
halt? welcher halt? der im innen? den gibt es nicht, noch nicht. vielleicht nie, für immer. lass mich in frieden, leben. geh weg, zieh weiter. aber lass mich zurück. du brauchst mich nicht. und ich will nicht mehr.
09.10.2008 um 20:37 Uhr
relative abwehr
09.10.2008 um 18:29 Uhr
09.10.2008 um 14:53 Uhr
ach so
hat schonmal jemand von jean-marie gustave le clézio gehört?
ich jedenfalls nicht.
08.10.2008 um 19:12 Uhr
alles mögliche
irgendwie hängt mir der gestrige tag noch ein wenig nach, vor allem die therapiesitzung. promt habe ich heute nacht natürlich eine fortsetzung des zora-traums geträumt, nicht mit der zora sondern mit einer anderen, wunderschönen frau, die parallelen waren deutlich. wieder ein haus, bzw. ein riesiges zimmer das teilweise noch zu renovieren und einzurichten war, die frau und mein durchweg positives gefühl und weitere details. gerne denke ich an diesen traum zurück, bin ich doch in der lage, dieses traumgefühl zurückzuholen. das ist relativ neu, dass eben das geht, lange zeit habe ich mich nur an die träume, nicht aber an die damit verbundenen gefühle erinnert. das hat sich jedoch geändert, in den letzten wochen und tagen. es tut sich unglaublich viel, ich glaube, mein unterbewusstsein ist ziemlich aufgewühlt. das allerdings ist gut so, komme ich doch voran und mache riesen schritte. momentan zumindest. und das tut mir gut. soviel ist klar
07.10.2008 um 19:31 Uhr
kontrolle
07.10.2008 um 17:27 Uhr
06.10.2008 um 18:49 Uhr
das ende vom endspurt
die kategorie endspurt ist hiermit offiziell geschlossen.
halleluja.
06.10.2008 um 15:26 Uhr
05.10.2008 um 11:31 Uhr
sonnentag
wunderschöner tag heute. blauer himmel, sonnenschein. trotzdem hab ich das wandern abgesagt, will alleine sein und den tag - hoffentlich - genießen. nachdem ich gestern abend frustriert gegen 21 uhr ins bett gekrochen bin, war ich heute morgen gegen 8 uhr relativ fit und habe es genossen, einfach liegen zu bleiben und der sonne beim aufgehen zuzusehen. ab morgen ist wieder arbeiten angesagt und ich bin überzeugt, dass es mir guttun wird. ich glaube, es ist einfach nichts für mich, nichts zu tun zu haben. da fehlt die struktur, bleibt genug raum zum pendeln. aber jetzt muss ich ja nur noch eine woche überbrücken, dann geht das medizinstudium los und ich werde von oben bis unten, von vorne bis hinten beschäftigt sein mit den unterschiedlichsten fächern. ich freue mich riesig, ist das doch einerseits ein lebenstraum, andererseits macht mir lernen einfach spaß und ich hatte noch nie probleme damit.
...ich glaube, ich werde den heutigen tag damit verbringen, das gesamte dissertationsmaterial in den keller zu verfrachten. gute idee.
04.10.2008 um 18:08 Uhr
fast geschafft
die pflichtexemplare der diss stehen ausgedruckt und gebunden hier vor mir, die publikationserlaubnis und die -verträge sind unterschrieben und ich sitze hier und kann es nicht glauben. nach all dem affentheater die letzten jahre, monate, wochen und tage trennt mich jetzt nur ein tag von der veröffentlichung und damit vor dem endgültigen abschluß des projekts 'doktorarbeit'. nicht zu vergessen die tatsache, dass ich ab übermorgen dann berechtigt sein werde, den titel zu führen. seltsam. seltsam. der neuanfang ohne altlasten ist so gut wie geschafft. und ich? noch fühle ich nichts, bin ratlos und wandere ziellos durch meine wohnung. aber wahrscheinlich ist das normal. morgen bin ich mit der frau anästhesistin zum essen gehen und miniwandern verabredet, und insofern ich es schaffe, das nicht wieder abzusagen, wird mir das auch guttun. fürs erste werde ich mich aber jetzt wieder dem buch 'tödlicher irrtum. die geschichte der raf.' zuwenden. das sollte für genügend ablenkung sorgen.
04.10.2008 um 09:28 Uhr
herbstbunt
03.10.2008 um 21:19 Uhr
kunst als seelenretter
03.10.2008 um 14:11 Uhr
schluß jetzt
03.10.2008 um 10:07 Uhr
schnee
02.10.2008 um 20:31 Uhr
dich - du - dein. ich.
ich fühle mich mal wieder seltsam leer und haltlos, und dann doch wieder nicht. die therapie heute war schön, einfach schön und hat mir gutgetan. zumindest konnte ich den berg an schuldgefühlen, den ich gerade mit mir herumwälze, ein wenig abbauen. heute nachmittag ging mal wieder gar nichts, allerdings habe ich nicht getobt, wie gestern. irgendwie habe ich es geschafft, die notbremse zu ziehen und mich nicht in die trauer, den schmerz und die melacholie fallen zu lassen, die mich gerade beherrschen. ich konnte sogar recht distanziert draufgucken und an der ein oder anderen ecke einhaken. dank der therapiesitzung. dennoch, oder gerade deswegen, sitze ich hier und fühle die last auf meinen schultern, die last, die ich mir auch immer wieder selbst auflade, die last der schuldgefühle und der haltlosigkeit. nachdem die diss jetzt so gut wie veröffentlicht ist - ich muss sie nur noch in die ub tragen - kommt das schwarze loch wieder gefährlich nahe. mein gott bin ich froh, dass meine therapeutin da ist, der einzige mensch in dieser seltsamen veranstaltung namens leben - von dbf jetzt mal abgesehen - der mich zu verstehen, aufzufangen und zu halten imstande ist. eine wundervolle 'beziehung', die wir haben und pflegen, vertrauen und nähe und verständnis, jeder für sich, füreinander.
momentan ist es wieder soweit, ich habe es mal wieder erfolgreich geschafft, einen menschen, der mir eigentlich am herzen liegt und den ich mag, in die distanz zu katapultieren, mit der ich umgehen kann. es geht mir zwar nicht gut dabei, schuldgefühle noch und nöcher, aber immer noch besser als zu viel nähe. ich kann mit nähe einfach nicht umgehen und habe zudem momentan keinerlei kapazitäten, nach anderen zu gucken. es kostet mich alle kraft und energie, auf mich zu schauen und zu horchen und mich nicht gleich wieder angewidert abzuwenden. das versteht kein mensch, der nicht in der selben situation ist, und andere fangen erst an zu verstehen, was das wirklich bedeutet, wenn es dann so weit gekommen ist wie jetzt und ich fluchtartig den rückzug antrete. aber was schaue ich schon wieder nach anderen, versuche, deren seite mitzudenken, zu verstehen, was in ihnen vorgeht?
schau auf dich, grenzie, höre auf deine gefühle und schuldgefühle sind nicht notwendig, wenn du genau dies tust.
