grenzwandel

31.05.2009 um 21:06 Uhr

durcheinander

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

willkommen im club der persönlichkeitsgestörten. warum bleibe ich wieder und wieder an psychischen wracks hängen? vielleicht, weil ich selber eins bin? gleich und gleich gesellt sich gern? gesunde menschen sind langweilig? was weiß denn ich. 

letztes jahr am 1.6. habe ich meiner therapeutin eine mail geschickt, auf die sie auch promt geantwortet hat. dieses jahr wird das nicht passieren. ich habe keine lust, ihr zu schreiben. 

ich hasse feiertage. vor allem solche, die keine richtigen sind weil ich eh den ganzen tag am schreibtisch verbringen werden. ein lichtblick morgen nachmittag sind die treffen mit m. und c. nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. 

erwähnte ich schon, dass ich feiertage hasse?

wenigstens hab ich die bude sauber bekommen. wurde zeit. alles leidet unter histo. scheißviel stoff. in meinem kopf ist nicht genug platz. ich bin genervt. 

kann mir jemand plausibel erklären, was subversiv heißt und in welchem kontext man es verwendet? 

und jetzt gehe ich ins bett. aus reinem protest.

23.05.2009 um 12:44 Uhr

samstag mittag

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

besserer tag, viel besserer tag. dass ich es mir die letzten beiden tage erlaubt habe, in den seilen zu hängen und traurig zu sein, hat geholfen. ich glaube ich begreife langsam, dass gefühle gefühle sein und nicht unterdrückt oder kompensiert werden wollen. ich habe ihnen gestattet, zu sein, bin zwar gestern zeitweise um mich herumgeeiert, ohne richtig bei mir zu sein, aber insgesamt war ich ich. nicht besonders gut drauf, unmotiviert, traurig und latent depressiv. aber ich habe mich nicht fallengelassen, in den abgrund, an dessen rand ich stand, sondern habe auf mich augepasst. folglich habe ich ziemlich gut geschlafen und bin jetzt auch in der lage, zu lernen. draußen scheint die sonne und heute abend bin ich mit kommilitonin j. verabredet. backen und dann picknicken.

ich vermisse meine therapeutin unendlich und habe das buch, das sie mir am letzten sitzungstag in die hand gedrückt hat, im bett und es auch zeitweise im arm. ein überbrückungsobjekt, wie es so schön heißt. letztes jahr hatte ich auch eines, aber ich war so böse auf sie, so dicht, dass ich es drei monate lang ignoriert habe. dieses mal werde ich das nicht tun. ich habe es akzeptiert als das, was es ist. ich fühle mich ihr gerade ziemlich nah, denke viel an sie und habe derzeit nicht das gefühl, dass sie weg ist. weg im sinne von weg und nicht mehr wiederkommend. im moment ist sie gerade einfach nicht anwesend, aber sie hat einen festen platz in meinem herzen. letztes jahr hatte ich sie verbannt, und ich glaube, das war eines der großen probleme. sie war weg, abwesend und der platz im herzen war auch leer. das ist er dieses mal nicht und ich hoffe, ich kann diesen zustand halten, auch wenn er manchmal unglaublich weh tut. aber sie ist da, bei mir, für mich, und sie wird mich nicht vergessen. nicht nach dem unendlich liebevollen blick, mit dem sie mich in die pause geschickt hat. 

21.05.2009 um 21:32 Uhr

somewhere only we know

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

I walked across an empty land
I knew the pathway like the back of my hand
I felt the earth beneath my feet
Sat by the river and it made me complete

Oh simple thing where have you gone
I'm getting old and I need something to rely on
So tell me when you're gonna let me in
I'm getting tired and I need somewhere to begin

I came across a fallen tree
I felt the branches of it looking at me
Is this the place we used to love?
Is this the place that I've been dreaming of?

Oh simple thing where have you gone
I'm getting old and I need something to rely on
So tell me when you're gonna let me in
I'm getting tired and I need somewhere to begin

And if you have a minute why don't we go
Talk about it somewhere only we know?
This could be the end of everything
So why don't we go
Somewhere only we know?

Oh simple thing where have you gone
I'm getting old and I need something to rely on
So tell me when you're gonna let me in
I'm getting tired and I need somewhere to begin

So if you have a minute why don't we go
Talk about it somewhere only we know?
This could be the end of everything
So why don't we go
So why don't we go

This could be the end of everything
So why don't we go
Somewhere only we know?

21.05.2009 um 20:08 Uhr

schwer

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

es geht mir nicht gut. und es kostet mich unendlich viel kraft, mich nicht in dieses schwarze loch fallen zu lassen, an dessen abgrund ich stehe. ich will immer noch auf mich aufpassen und habe momente, in denen ich mich sehr sehr lieb habe. transparent und dicht wechseln sich ab und es fällt mir so schwer, ersteres zu ertragen, letzteres sowiso. insgesamt eine unerträgliche situation.

20.05.2009 um 21:32 Uhr

farbe

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

folgender satz beschäftigt mich gerade:

Farbe ist eine unabdingbare Materie für Leben.

da muss ich drüber nachdenken. und zwar ausführlich. denn im angesicht dieser aussage regen sich bei mir zahlreiche gefühle, ambivalenzen und gedanken.

ich werde sie zusammentragen, sammeln und analysieren.

20.05.2009 um 18:10 Uhr

scheiße

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

LH 420

LH 420 nach Boston, USA

Fluggesellschaft: Lufthansa

Infos für Fluggäste:

Planmäßig, 18:10 Uhr, 20.05.2009
Terminal 1 | Halle AB | Schalter 050-461 | Gate A63

Codeshare: TK 8507 , UA 8859 , US 5605

Boston 18:10   1 AB 050-461 A63 geschlossen

20.05.2009 um 05:36 Uhr

friedliche ruhe

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

das traurigsein gestern hat mir gutgetan. serh gut sogar. ich bin immer wieder erstaunt, was für folgen es hat, wenn man seine gefühle gefühle sein lässt und nicht versucht, sie zu verdrängen, zu kompensieren oder sie zu bagatellisieren. in mir hat sich eine schöne und friedliche ruhe breitgemacht. ich habe das gefühl, mit beiden beinen auf dem boden zu stehen und ich bin bei mir.

19.05.2009 um 18:50 Uhr

ohjeh

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich bin heute sehr sehr nahe am wasser gebaut. wieder und wieder laufen mir die tränen übers gesicht. meine therapeutin hatte verständnis dafür, war sogar froh darüber, dass ich die traurigkeit nicht verdränge. drei monate ohne sie. drei monate, in denen ich nicht drei mal die woche bei ihr auf der couch liege, drei monate ohne ihr liebevolles verständnis, ohne den menschen, den ich aus tiefstem herzen liebe. so fühlt es sich zumindest an. einfach weg, von heute auf morgen. 

sie ist nicht anwesend. aber das bedeutet nicht, dass sie weg ist. etwas, was mir unendlich schwerfällt, zu verinnerlichen. aus dem augen aus dem sinn. wenn jemand nicht da ist, ist er weg, weit weg und kommt nicht wieder. unsagbare ängste. ein beschissenes scheißgefühl, extrem schwer zu ertragen. aber ich muss es lernen, möchte es lernen. wir haben einen plan gemacht. heute noch, in der letzten stunde. und wir musste beide laut lachen.

ich werde mir mühe geben, werde meine augen offenhalten, mich beobachten, sammeln und vor allem: ich werde versuchen, auf mich aufzupassen. 

18.05.2009 um 19:10 Uhr

*herumtob*

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

zum vorletzten mal therapie, für drei monate. ich könnte kotzen. wo ist die zeit geblieben? es war doch gerade erst letztes jahr. wo ist diese verdammt zeit geblieben???

17.05.2009 um 17:54 Uhr

sonntag

tolles wochenende. ausgeschlafen, geputzt, gebiked, kaffee mit lieblingszahni, ruhe gehabt, alles gut. meiomei hab ich das dringend gebraucht. jetzt noch gemütlich abend essen und dann mit einem buch ins bett.

16.05.2009 um 21:36 Uhr

grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich gehe mir gerade selber auf die nerven. ich bin nervös, latent aggressiv und unsicher. eine bescheidene kombination für einen samstag abend. vielleicht sollte ich einfach ins bett gehen. ich habe keine lust, mich noch weiter zu ertragen.

15.05.2009 um 18:20 Uhr

freitagliche erkenntnisse

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

mir ist gerade aufgefallen, dass ich schon wieder in einer ziemlich manipulativen phase bin. das macht mich aggressiv und vor allem unauthentisch der-/denjenigen person/en gegenüber, die die hauptrolle spielt/en.  obwohl ich person 1 mittlerweile sehr gut kenne und person 3 ganz gerne mag. aber man kennt sich noch nicht besonders gut, beschnuppert sich gerade, knüpft erste außeruniversitäre kontakte, verabredet sich. und mir ist das unheimlich, ich habe angst, versuche verzweifelt, die kontrolle darüber zu gewinnen, behalten, versuche, person 1 von person 3  'fernzuhalten', habe angst vor einer freundschaftlichen dreierkonstellation, will person 1 als auch person 3 eigentlich für mich alleine - obwohl wir ein super dreiergespann sind - und bin ständig am überlegen, wie ich mich verhalten soll/muss, wie ich gerade ankomme, etc. und da kommen meine manipulativen züge ins spiel. ich taktiere, checke ab, kontrolliere. und das ist anstrengend. all dies fiel mir gerade auf - dass ich aggressiv bin, merke ich allerdings schon seit gestern - nachdem ich mich daran gemacht hatte herauszufinden, warum ich aggressiv bin. es hat nicht lange gedauert und es war mir klar. und mit dieser erkenntnis stellte sich schlagartig ein ruhigeres und zufriedeneres gefühl ein, die aggressionen lassen nach. und jetzt merke ich, wie komplett erledigt ich bin; gottseidank habe ich den psychokurs getauscht, der wäre völlig an mir vorbeigerauscht. jetzt habe ich wochenende und werde erstmal nichts, garnichts, machen. ausschlafen, ausruhen und versuchen, es mir gutgehen und die dinge auf mich zukommen zu lassen. 

14.05.2009 um 22:12 Uhr

meins!

13.05.2009 um 21:02 Uhr

????????????????????????

die katze meiner nachbarin...

schwanger oder fett???

13.05.2009 um 20:18 Uhr

heute war ein...

guter tag. ein sehr guter tag.

histo bei roussa: großartig! zum zusammenbrechen, die frau. 

rennesel heute in der zeitung, seit drei stunden verkauft. für einen richtig guten preis.

saugutes parkinson-referat gehalten, super feedback, sowohl von meinen werten mitkommiliotonen als auch vom seminarleiter.

meine neue kommilitonin ist unglaublich süß. das war mir bis heute noch nicht so aufgefallen. nachdem sie sich in der vl heute morgen aber kurzerhand mehr oder weniger in meinen arm legte, um sich an mir, die ich auf der treppe hinter ihr saß, anzulehnen, hab ich mal genauer hingeschaut. wie gesagt: sehr sehr süß, die gute.

neurochirurgie heute war der hammer. vielleicht schließt sich mit diesem wahlfach ein kreis. ich wollte viele jahre lang neurochirurgin werden. mit ca. 12 jahren habe ich diesen wunsch zum ersten mal geäußert.

morgen hole ich das neue fahrrad.

und jetzt gehe ich völlig erledigt aber glücklich ins bett. 

gute nacht. 

12.05.2009 um 19:18 Uhr

allerlei

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

seit heute besitzerin eines neuen, grandiosen mountainbikes. die teamwork zwischen dem fahrradhändler meines vetrauens und meinem untrüglichen instinkt für gute geschäfte hat sich bewährt. und so habe ich nun nicht das bike, das ich ursprünglich haben wollte, dafür aber ein um klassen besseres messemodell für einen ähnlichen preis.

heute mal wieder festgestellt, dass ich ein absolut glücklicher single bin. und das wird auch noch eine weile so bleiben.

die therapiesitzungen haben seit kurzem eine neue qualität. es hat sich viel getan. festhalten. nicht vergessen. und vor allem: nicht bewerten. 

ich werde morgen ein richtig gutes parkinson-referat halten. heute das vergleichsreferat aus dem parallelkurs zu gesicht bekommen. keine chance gegen meins.

ich freue mich auf meine ersatztherapeutin und -therapie, mit der die 3-monatige abwesenheit meiner werten frau dr. psychoanalytikerin überbrückt wird. andere therapeutin (die ich jedoch aus der psychosomatik kenne und schätze), anderes therapiekonzept (das ich ebenfalls in der psychosomatik ausprobieren durfte). gleiches beobachtungs- und analysesubjekt - nämlich ich - anderer blickwinkel, neue perspektive. sehr schön.

das wird eine lange woche. am freitag und samstag habe ich psychologie-blockkurs. aber dafür ist ja nächste woche feiertag.

es geht mir gut. sehr gut sogar. 

ich hab mich lieb.

11.05.2009 um 21:05 Uhr

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11.05.2009 um 21:04 Uhr

erkenntnisse

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

was für ein tag. maulig bis zum geht nicht mehr, aber sobald mir klar wurde, warum ich am liebsten mit dem fuß auf den boden stampfen würde, war die mauligkeit weg, gewichen dem wissen über eine wichtige erkenntnis und der sich damit einstellenden ruhe. meine therapeutin hat mir zu dieser erkenntnis gratuliert, ganz spontan. und ich bin stolz auf mich.

10.05.2009 um 18:46 Uhr

wochenende ende

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich habe ein ruhiges und nachdenkliches wochenende verbracht. viel schlaf, die anstehenden uniprojekte für kommende woche gelassen erledigt, formalitäten weggeschafft, bude sauber gemacht und vor allem: ruhe und frieden gehabt. ruhe, in mich hineinzuhorchen, nachzudenken und bei mir zu sein. die woche war hart, wenn nicht sogar knüppelhart. uni, therapie, privat. stress, anspannung, unglück. am mittwoch konnte ich schon nicht mehr, habe mir eine auszeit genommen, alle univeranstaltungen abgeblasen, auch die pflichtseminare, und habe mir zeit für mich genommen. das wochenende jetzt war die fortsetzung dessen. und  es hat mir gut getan. ich bin zur ruhe gekommen und hatte zeit, die gescheh-, erleb- und erkenntnisse der woche revue passieren zu lassen. ich musste keine entscheidungen treffen, nur nachdenken, sortieren, einordnen und dafür sorgen, dass ich nicht vergesse. vor allem nicht die wichtigen erkenntnisse und gefühle der therapie, das schlüsselerlebnis vom donnerstag abend. jetzt bin ich wieder bereit, in eine neue woche zu starten. ein schönes gefühl, etwas abgeschlossen zu haben, und wenn es 'nur' eine woche ist. es fühlt sich ganz an, vollständig. rund. das muss ich mir merken.

06.05.2009 um 20:12 Uhr

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