grenzwandel

05.06.2009 um 19:40 Uhr

frei

oh mann. die aussicht auf ein freies wochenende fernab aller bücher tut mir so gut. ich freue mich riesig, hier mal wieder rauszukommen, allein der gedanke beflügelt mich ohne ende.

die schuh-jagd heute war zwar anstrengend und längerwierig als gedacht, aber erfolgreich. letztendlich wurden es zwar nicht die riot 365, dafür aber die adidas supernova sequence, und die sind fast noch besser. hach. wie schön. ansonsten hab ich alles erledigt bekommen, was anstand. und jetzt bin ich gerade dabei darüber nachzudenken, ob und wie ich das projekt 'therapie-pausen-überlegungen' angehe. ich hab mit meiner therapeutin vereinbart, zu sammeln. all die situationen, in denen bestimmte muster zutage treten und vor allem all das, was ich im gegensatz zu früher geregelt bekomme. das bezieht sich vor allem auf das verhindern der depressiven und manischen phasen, das beobachten und analysieren meiner gefühl wenn ich merke, dass die stimmung kippt, und noch diverses anderes. ich bin mir nur noch nicht ganz klar darüber, wie ich das festhalten soll. die idee ist, einen blogeintrag zu machen und den dann immer wieder upzudaten. ich glaube, das ist das beste, dann hab ich alles gesammelt auf einem haufen. aber ich muss da nochmal drüber nachdenken.

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05.06.2009 um 09:42 Uhr

rosarote wattepüschel

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

gerade eben hat mein wochenende angefangen. wenn ich rosarote wattepüschel parat hätte, würde ich damit wedeln. ich habe die endokrinen organe fertig gemacht und dann die bücher in die ecke geschmissen. und jetzt beginnt das wochenendprogramm: heute --> bude sauber machen, wäsche waschen, einkaufen als pflichtteil und da die kür ja auch nicht fehlen darf: schuhe kaufen. jaha, schuhe. eine frau kann nie genug schuhe und handtaschen haben, NIE. aber da ich ja prinzipiell aus dem rahmen falle, reden wir hier nicht von irgendwelchen geschneckten highheels oder pumps oder wie die dinger heißen, nein, ich werde mich auf die jagd nach dem adidas supernova riot 365 begeben. huaaa, neue laufschuhe. großartig. und, by the way, handtaschen heißen bei mir in der regel rucksäcke oder anderweitig geländetauglich. so. und jetzt - keane auf den plattenteller - und dann: auf in den ähhh...trallali...tahag....und achja, morgen gehts dann in den urlaub ins ausland...

04.06.2009 um 21:52 Uhr

tagesende

alles gut. ich habe das rad gequält und den wald unsicher gemacht. und jetzt bin ich kaputt aber glücklich. und im hintergrund schreit mein bett...es fühlt sich einsam.

04.06.2009 um 17:00 Uhr

auf und ab, hoch und runter, vor und zurück

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

oh mann, was für ein auf und ab. nach dem furchtbaren abend am dienstag ging es am mittwoch gottseidank, ich war recht ruhig, und das taube gefühl vom vorabend war weg. wahrscheinlich hat es mir, und dem gefühl, gutgetan, dass ich es einfach gelassen und nicht versucht habe, etwas daran zu ändern. irgendwann ging dieser zustand in den schlaf über, und nach einer ruhigen nacht sah die welt schon wieder ganz anders aus.

gestern war vertretungstherapie, und die hat mich wahnsinnig angestrengt. ich bin danach mehr oder weniger direkt in einen tiefen schlaf gefallen und erst heute morgen wieder aufgewacht. und heute? hmmm, heute ist ein seltsamer tag. ich hab zwar was gelernt, hatte aber kaum lust dazu. ich glaube, der kopf ist gerade am rande seiner aufnahmekapazität angekommen. ich bin noch unschlüssig, ob ich mir das wochenende einfach lernfrei nehme und rein gar nichts mache. dann hätte ich morgen den tag noch, könnte histo bis auf ein kapitel abschließen und wäre damit auf dem aktuellen stand des kurses. ach, ich weiß nicht. wenn ich durcharbeite, mache ich spätestens mitte nächster woche schlapp, nachdem ich montag und dienatg ganztägig in der neuroradiologie war. das ist auch nicht sinn und zweck der sache. aber was tun? einfach runhängen ist auch blöd, und gleichzeitig bin ich zu faul, mich aufzuraffen und was zu planen. gott bin ich unentschlossen. das ist ja fast schon wieder zum totlachen.

02.06.2009 um 19:30 Uhr

taub

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich fühle mich wie in watte gepackt, verlangsamt und unfähig, einen gedanken zu fassen. ich weiß, dass ich etwas dagegen tun sollte, am besten raus gehen, fahrrad fahren, aber die signale, die mein hirn an meine muskeln sendet, sind entweder zu schwach oder kommen erst gar nicht an. der körper weigert sich, sich in bewegung zu setzen. stattdessen liege ich seit anderthalb stunden auf dem bett und starre an die decke. er macht mir noch nichteinmal besonders viel aus, dieser zustand. ich vegetiere vor mich hin. genaus so fühlt es sich an. die überlebensnotwendigen funktionen sind intakt, das vegetative nervensystem tut seinen dienst, alles andere ist bis auf ein minimum heruntergefahren. ich kann auch nicht sagen, dass ich mich gerade besonders leer fühle, die leere verursacht nämlich normalerweise gefühle, furchtbare zwar, aber immerhin. aber da ist nichts. die leere existiert nicht, und sonst auch nichts. einfach taub.

02.06.2009 um 13:46 Uhr

fragen über fragen

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

woran erkennt man eigentlich, dass man (noch) lebt?
 

01.06.2009 um 22:02 Uhr

ich brauche keinen titel

was ein tag. histo. physik. kaffee. und noch mehr kaffee. histo. rad. salat. und jetzt: bett.