grenzwandel

06.10.2009 um 12:21 Uhr

vorbei

von: grenzgaenger   Kategorie: anatomisches

 
bestanden. 19 von 20 punkten. präpkursteilnahme gesichert.
 

06.10.2009 um 08:28 Uhr

unvorhergesehen

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

Musik: lady gaga - wie passend

endlich. dienstag, der 6.10.

ich habe es ja tatsächlich geschafft, gestern gar nichts mehr zu lernen, und heute morgen auch nicht. ausgeschlafen habe ich, und jetzt bin ich gerade noch dabei, es mir gemütlich zu machen. und das tut gut. mein kopf konnte sich entspannen, das wissen sich setzen. ich hab ja wahrlich genug gelernt. wenn ich die klausur nicht bestehe, dann, weil ich das falsche gelernt habe.

themawechsel.

therapie gestern abend. ich habe geklingelt, die tür ging auf, ich trat in den flur und...dann kommt mir eine andere patientin entgegen. ... .eine frau, in meinem alter, kurze haare, recht gutaussehend. wir haben kurz gezögert, uns angeschaut, sie hat zuerst gelächelt, dann ich. dass ich da eine andere patientin zu gesicht bekomme, das hat mich völlig aus dem konzept gebracht. aber sowas von. ich bin um eine illusion ärmer. ich bin NICHT die einzige patientin meiner therapeutin. erst bin ich ins therapiezimmer gelaufen, habe meine sachen abgelegt. die jacke hatte ich vergessen auszuziehen, musste also wieder raus, dann wieder rein. und die ganze zeit hatte ich das gefühl, keinen gedanken sortiert zu bekommen, gestottert habe ich, mich umgeschaut, als wäre ich noch nie dagewesen, um mich dann umständlich auf die couch zu setzen. im schneidersitz. so blieb ich kurz, bevor ich in der lage war, mich hinzulegen. und mein erster satz war dann auch 'ich könnte platzen vor eifersucht'. wir haben darüber geredet, und es wurde eine richtig gute sitzung, mit anknüpfen an die thematik der letzten. fremd- und eigenwahrnehmung klafften zwar weit auseinander - meine war, dass ich völlig unsortiert und verplant war, meine therapeutin hingegen meinte, ich sei ziemlich gut beieinander und sortiert. hmmm. was auffällig war: ich hatte werde kraft noch lust, zu kontrollieren, und daher war ich bei mir und konnte eine ganze menge analysierend anschauen, ohne auch nur den ansatz eines tobens. sehr schön.

so. und nun werde ich auf dem balkon noch eine rauchen, und mich dann ganz langsam fertig machen.

 

05.10.2009 um 12:16 Uhr

das ist eine menge!

von: grenzgaenger   Kategorie: anatomisches

mein kopf platzt gleich. alle knochen detailgenau wiederholt, mit allen caputs, collumen, und corpussen, basisen, sulci, tuberositas, facies, tuberculums, foramens und cristas, facies articulares, incisuren, lineas, sesamoiden, foveas, suturen, malleolen, hamulussen, laminas, pediculussen, epiphysen, syndesmosen, antrums, dorsums, prominentias, cavitas, fissuren, aperturen, canaliculi und spinas. leider leiden die lateinischen endungen dabei ein wenig, wie unschwer zu erkennen sein muss. ich habe 80 karteikarten, lassen wir es pro karteikarte 10 begriffe sein. das macht unter dem strich über den daumen gepeilt ungefähr 800 begriffe, die jetzt irgendwie in meinem kopf herumschwirren. und wir reden hier nur über das knöcherne skelett. nicht zu vergessen die kapitel embryologie, allgemeine anatomie, mikroskopische anatomie mit 7 unterkapiteln, allgemeine knochen-, gelenk- und muskellehre sowie die kapitel blut- und lymphgefäße, blut und knochenmark, und immunsystem. wo in aller welt hat das nur alles platz. kein wunder, dass da hin und wieder was durcheinandergeht. 

ich werde jetzt erstmal pause machen und mich dann noch um die gelenke kümmern, sowie um die allgemeine knochen-, gelenk- und muskellehre. ich glaube, blut und immunsystem fliegen raus aus dem heutigen wiederholungspaket. man kann es auch übertreiben, nichtwahr.

04.10.2009 um 20:32 Uhr

zeitplan montag und dienstag

von: grenzgaenger   Kategorie: anatomisches

so. schluß für heute. ich kann und mag nicht mehr. soll erfüllt. alle knochen sitzen weitgehend, die gelenke auch.

der plan für morgen:

1. 1. durchgang: knochen komplett.

2. 1. durchgang: gelenke komplett.

3. kapitel allgemeine knochen-, gelenk- und muskellehre durchlesen.

4. schnelldurchgang blut, immunsystem und lymphatische organe.

5. schnelldurchgang embryologie

6.  2. durchgang: knochen komplett.

7. 2. durchgang: gelenke.

deadline: 19 uhr, dann

8. therapie

9. gemütlichen restabend machen und früh schlafen gehen.

 

dienstag ganz früh

1. knochen und gelenke nochmal anschauen.

2. schnelldurchgang embryologie.

dann: 

3. 10 uhr klausur.

4. klausur bestehen.

04.10.2009 um 09:25 Uhr

kraft

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

manchmal weiß ich nicht, woher ich die kraft nehme, mein leben so zu leben, wie ich es (gerade) tue. ich muss eine nahezu unerschöpfliche kraftquelle irgendwo tief in mir drin haben. seit zweieinhalb jahren psychoanalyse, drei mal die woche, dazwischen psychosomatik, medizinstudium. ich lebe so intensiv, emotional und körperlich, es ist erstaunlich. und das nicht nur mal über einen kurzen zeitraum hinweg, nein, eigentlich schon immer. seit einiger zeit ist aus der überwiegend negativen intensität eine positive geworden, veränderung zum guten hin, stabilität. und dennoch: es ist unglaublich anstrengend. alleine die letzten tage, seit donnerstag. mehrere wichtige, existenzielle erkenntnisse, die arbeiten, verarbeitet und integriert werden wollen. dann: studium. um 8 uhr saß ich gestern am schreibtisch, um 23 bin ich wieder aufgestanden. und das war und ist nicht der einzige tag, der so abläuft. natürlich mit pausen dazwischen, auch längeren, zudem ein emotionaler durchhänger, den ich aber gut in den griff bekommen habe. mein kopf ist ununterbrochen beschäftigt, ebenso meine psyche. welch wunder, dass ich so gut wie nie wirklich krank bin, auch wenn ich das ein oder andere mal an meine körperlichen (und psychischen) grenzen stoße. aber nie wurde etwas ernsthaftes krankes daraus, noch nicht einmal eine ausgewachsene erkältung. was muss ich für ein immunsystem haben. halleluja.

so. der plan des tages sieht folgendermaßen aus: das knöcherne skelett. wiederholung und indenkopfklopfung der letzten details der unteren extremität. dann nochmal schädel. und dann das ganze von vorne, 217 knochen, mit dem schwerpunkt auf den gelenken: namen und arten der gelenke, gelenkflächen, bewegungsachsen und -richtungen, freiheitsgrade. timeline: heute abend 22 uhr. die erfahrung von gestern zeigt, dass ich dann doch noch eine stunde mindestens für mich brauche um abzuschalten. ich bin gestern mehr oder weniger direkt ins bett gefallen, völlig fertig, aber ich konnte nicht einschlafen. bis um halb zwei lag ich wach, dann gingen die lichter aus. eigentlich wollte ich wenigstens ein bisschen ausschlafen, aber pfeifendeckel. um sieben stand ich im bett. naja. bis dienstag halte ich das noch durch, das passt schon. und irgendwie haben diese extremsituationen vor großen prüfungen ja auch ihren ganz eigenen reiz.

grenzerfahrungen.

grenzgängerin.

03.10.2009 um 17:50 Uhr

entspannung

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

wie gut es doch tut, wenn man für sich sorgt. kurzer durchhänger vorhin, frustriert, müde, vom lernen gestresst und absolut nicht mehr aufnahmefähig. dbf angerufen - eine viertel stunde hat gereicht - und mir ging es besser. dann wollte ich gemütlich einkaufen gehen, hatte jedoch völlig verdrängt, dass heute feiertag ist. also habe ich die tankstelle leergekauft und mich mit dem allernotwendigsten eingedeckt. dann ab unter die dusche. und als ich schon mehr oder weniger fertig geduscht hatte fiel mir auf, dass ich lust auf baden habe. also wasser eingelassen, schönes öl dazu und lang ausgestreckt. natürlich nicht ohne meine neue quietscheente einzuweihen. das hat so gut getan. wasser hat etwas so becingungslos daes, also daseiendes, das tut so gut. augen zu, musik im hintergrund und entspannen. wundervoll. schließlich hab ich mir noch einen echten kaffee gekocht, kakaopulver reingekippt, milch, und jetzt sitze ich entspannt hier an meinem schreibtisch, und es kann weiter gehen. embryologie als letztes zu wiederholendes kapitel noch, und ab morgen sind dann für zwei tage nur noch knochen dran. sehr sehr schön.

und jetzt auf in den uterus.

 

03.10.2009 um 09:07 Uhr

kurzes resumèe

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich habe gestern abend noch festgestellt, dass ich bisher ein ganz tolles jahr hatte, das beste seit langem.

medizinstudium.

chemie 2 bestanden.

stipendium bekommen.

bio bestanden.

histo 1 bestanden.

drei richtig gute referate gehalten.

ein großartiges wahlfach neurochirurgie gehabt.

histo 2 bestanden.

physiologie bestanden.

biochemie bestanden.

molekulare medizin bestanden.

medizinische soziologie bestanden.

im op gewesen.

gute kontakte in die neurologie/neurochirurgie geknüpft.

physik bestanden.

einen ganz ganz tollen sommer gehabt, ruhig und gelassen.

mit den notärzten vom jkh auf tour gewesen.

eine ebenfalls ganz ganz tolle kbt-zeit und -therapeutin gehabt.

im urlaub gewesen.

die therapiepause super überstanden, viel gelernt und erkannt.

viel mit menschen unternommen.

analyse-wiedereinstieg gelungen. 

anatomie lernen. macht super viel spaß. 

und als ausblick auf die kommenden wochen:

beginn 3. semester.

das highlight der vorklinik steht an: der präp-kurs.

 

ich kann überhaupt nicht maulen. dass nicht immer alls so glatt läuft, wie vielleicht erwünscht (siehe letzte tage), das ist nur normal und gehört dazu. aber es geht mir einfach gut. ich habe eine menge stabilität hinzugewonnen, mache, was ich mein ganzes leben lang machen wollte, habe tolle menschen um mich herum (auch wenn sie nicht immer zuhören), zwei wundervolle therapeutinnen und ich bin in der lage, grenzen zu ziehen, gefühle zuzulassen, auf das kleine kind in mir zu hören und entscheidungen zu treffen. was will ich denn mehr?

guten morgen welt.

 

02.10.2009 um 17:41 Uhr

ähhh...ok.

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

irgendwie...irgendwie...irgendwie hab ich was an mir, muss ich was an mir haben, das andere dazu verleitet, mir nicht zuhören zu wollen, wenn es mir nicht gut geht. ich bin müde, tierisch müde, vom vielen lernen und zudem gerade ziemlich durchlässig und lasse meinen kopf so ein wenig hängen, wegen der gestrigen geschichte. man könnte auch sagen, ich bin traurig. was macht man, wenn man traurig ist? oder bzw. was könnte man machen? ja, genau, freunde anrufen und quatschen. bestenfalls sich auskotzen, schlimmstenfalls ein bisschen weinen. ich rief also meinen mittlerweile guten freund, den kommilitonen c. an und wir plänkelten ein bisschen, anatomie hin, anatomie her, wetter, wochenende. irgendwann meinte ich, ich sei ein wenig frustriert und erzählte ganz kurz, was sich gestern ereignet hatte. und was sagte der herr kommilitone? ja, das ist eine blöde message. und: du, ich ruf dich vielleicht nachher, spätestens aber morgen wieder an. und: tschüs. ... und schon wieder saß ich etwas belämmert da, starrte den hörer in meiner hand an und wusste nicht genau, was ich machen sollte. irgendwie mache ich irgendetwas falsch. alle kommen sie zu mir, wenn was ist, aber wehe, ich habe mal was auf dem herzen. jetzt sitze ich noch trauriger hier, werde eine stunde pause machen und mich dann wieder in die gesellschaft meiner anatomiebücher begeben. was soll ich auch sonst machen. es hört ja doch keiner zu.
 

02.10.2009 um 06:00 Uhr

neuanfang

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

so. innen aufgeräumt, außen aufgeräumt. ich habe abschied genommen, wenn auch ohne tränen. und gerade vorhin kam mir die idee für eine ganz klassisch-rituelle abschiedszeremonie, nämlich eine beerdigung. ich brauche also einen spielzeugwolf, eine schachtel und eine von diesen roten friedhofsewigleuchten. dann wird der wolf im schafspelz offiziell beigesetzt, gut sichtbar im blumentopf auf meinem balkon. als mahnmal. allerdings muss das bis nach anatomie warten, damit ich die zeit und die ruhe dazu habe.

und was passt besser zu einem abschied und einem neuanfang? richtig. ein neues blog-design. ein dickes dickes danke dafür geht an die rote zora inclusive ihrer hellebarde - danke ihr beiden - die mich gestern abend noch mit entwürfen und css-scripts auf trab hielten. das hat gutgetan, denn es hat mich davon abgehalten, mich in den inneren abschied hineinzufressen.

und jetzt? auf in den freitag vor anatomie. was steht an? erst mal knochen: obere extremität wiederholen. dann: allgemeine muskel-, knochen- und gelenklehre zum letzten mal wiederholen, ebenso wie die themen blut und immunsystem. den tag morgen brauche ich nämlich komplett für embryologie. sonntag und montag sind nur knochen dran, nebst kurzem querlesen aller gelernten kapitel, um deren inhalte frisch und vorne im hirn zu halten. das klingt nach einem guten plan. 

guten morgen welt. 

01.10.2009 um 21:06 Uhr

abschied vom wolf im schafspelz

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

vorhin. zwischen tür und angel. ich war gerade dabei, eine mail zu schreiben, einen fuß schon aus der türe, in richtung therapie. da schrieb mich der herr informatiker an. wo ich denn sei, die letzten beiden tage so gut wie nicht online gewesen, wie es mir ginge. versinkend in meinen anatomiebüchern, schrieb ich zurück, aber sonst soweit gut, wie es denn mit ihm stehe. viel arbeit?

anm. d. red.: er hat ja momentan besuch von einer bekannten, die zum forschen länger in afrika war, und jetzt wohnt sie bei ihm, bis sie ihre eigene wohnung in der hiesigen stadt beziehen kann. nun ja, lange rede kurzer sinn.

ich fragte ihn, ob er denn schon wieder alleine sei, worauf er antwortete, nein, i. sei noch da...

...woraufhin bei mir eine erste alarmglocke schrillte, denn auf einmal hatte diese bekannte einen namen..

müde bin ich, wir waren gestern abend noch lange wach...

anm. d. red.: morgen fährt er nach b., aufnahmen machen und seine cd abmischen.

...und morgen fahren wir zusammen nach b.

...

die zweite alarmglocke begann zu schrillen.

...zug?, fragte ich.

jup, so der herr, aber voll schön.

glaub, wir sind ziemlich verliebt ineinander...

...kam dann hinterher.

flatsch. wie der ochse vorm berg saß ich vor meinem rechner, als hätte mir jemand einen baseballschläger über den schädel gezogen und alle nur erdenklichen alamglocken kreischten unisono.

wer? so meine ziemlich dämliche frage noch...

i. und ich.

aha. und ich muss jetzt gehen, schaffte ich noch zu schreiben und schwupps, war ich weg vom rechner.

...

direkt in die therapie. gottseidank. man hat mir wohl auch ziemlich deutlich angesehen, dass gerade etwas ganz ganz schief gelaufen war. meine therapeutin war süß. ich fing gerade an zu toben, da griff sie ein und hielt mich ganz liebevoll aber bestimmt davon ab. der hat sie verarscht. richtig. und das tut mir auch sehr leid für sie. das tut jetzt zwar weh, aber wenn sie es analysieren, vor allem, was ihr beitrag dazu war, dann haben sie eine chance, dass das nie wieder passiert.

und ich habe mich an die hand nehmen lassen, hörte auf zu toben und fing an, es mir anzuschauen. und ich habe eine menge verstanden. mit traumwandlerischer sicherheit bin ich mal wieder an jemanden geraten, der nichts besseres zu tun hat, als mich zu verarschen. der wolf im schafspelz. mal wieder. der letzte, der das selbe getan hatte, war meine große liebe. ich habe, hier beim herrn informatiker, zwar die ganze zeit versucht, so neutral und distanziert wie möglich zu sein, ja keine signale aussenden, habe lediglich auf seine reagiert - er hat mir verdammt nochmal gut gefallen - aber dennoch habe ich meinen teil beigetragen. das habe ich verstanden. dass er letztendlich nicht bekam, was er wollte - nämlich mich in seinem bett - hat ihm wohl irgendwie nicht gepasst, so dass er mir jetzt seine neue verliebtheit (und ob die so neu ist, ist ja überhaupt die andere frage) und die ohren klatscht. wie gut - dem himmel sei dank - war ich nicht mit diesem menschen im bett. das wäre eine katastrophe gewesen und ich stünde vor einem abgrund. so tut es zwar weh und ich fühle mich verarscht, aber ich werde es verkraften. 

ich werde abschied nehmen. meine gefühle zulassen, auch wenn gerade keine tränen kommen wollen, mit trauriger musik im hintergrund, werde ich also abschied nehmen vom herrn informatiker, und vom wolf im schafspelz im allgemeinen. ich will nicht, dass mir so etwas noch einmal passiert. jetzt ist schluß. endgültig. das passiert mir nicht noch einmal. ich werde es mir also weiterhin anschauen, versuchen, minutiös herauszufinden, welche signale ich trotz allem gesendet habe, wann auf meiner stirn gestanden hat 'mich kann man gut und gerne verarschen, nimm mich bloß nicht ernst', wann ich wieder in diese falle getappt bin. das passiert mir nicht noch einmal.

ich werde also abschied nehmen. und ich werde nicht auf mir herumhacken, werde mich nicht dafür fertig machen, werde bewusst und elegant alle meine desktruktiven muster umschiffen und ich werde daraus lernen.

erste amtshandlung also:

kontakt im msn löschen.

erledigt.

zweite amtshandlung:

telefonnummern aus meinem handy löschen.

erledigt.

sein bild löschen.

erledigt.

kontakt im studivz löschen.

erledigt.

studivz-account mit den höchsten sicherheits- bzw- privatsphäre-einstellungen versehen.

erledigt.

 

so. ich glaube, jetzt geht es mir besser. 

 

hört mir mal alle zu, ihr wölfe im schafspelz da draußen: macht, was ihr wollt. aber ohne mich. keiner, absolut keiner von euch wird je wieder die chance bekommen, mich zu verarschen. schluß jetzt. ich werde in zukunft genau hingucken. und zwar ganz genau.