grenzwandel

30.06.2010 um 22:37 Uhr

this and that

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

es ist so viel los momentan, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. am besten lasse ich es für heute, denn sonst sitze ich in zwei stunden hier noch schreibenderweise. obwohl es mit gut tun würde, meine gedanken etwas zu sortieren. insgesamt geht es mir soweit gut, mal davon abgesehen, dass ich ca. 12-14 stunden am tag mit uni und lernen beschäftigt bin. in 22 tagen ist das semester schon wieder rum, dann hab ich endlich endlich wieder etwas mehr zeit für mein inneres und äußeres. ich sehe aus wie durch den kakao gezogen, wie gegessen und wieder ausgespuckt, habe streßbedingt so an die 10 kilo abgenommen, von meinem hautbild ganz zu schweigen. aber das ist so nebensächlich derzeit.

ich bin gespannt, wie es in den nächsten wochen und monaten weitergehen wird. mein leben steht auf dem kopf, immer noch, und das wird wahrscheinlich auch noch lange so bleiben. um es physiologisch zu sagen: momentan bin ich ein sehr langsam adaptierender rezeptor. das passt :-).

gute nacht welt.

21.06.2010 um 08:29 Uhr

state

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

mein leben steht auf dem kopf. noch vor 5 wochen hätte ich niemandem geglaubt, der mir vorausgesagt hätte, dass er wieder da sein wird. für mich, bei mir. die geschehnisse, die zu all dem geführt haben, sind grauenhaft. aber ich kann es nicht ändern. ich habe sie nicht totgefahren.

wir haben uns. wieder. er braucht mich, denn es geht ihm beschissen. und ich bin da. bei mir, ruhig und gelassen, und da. für ihn. für mich. für uns. ich genieße seine nähe, die vertrautheit aus 12 jahren, die offenen gespräche, seine emotionalität, die mir so noch nie begegnet ist. es ist nichts geplant, ausgemacht, ausgesprochen. aber es gibt sie, die richtung, in die es tendiert. und ich habe alle zeit und ruhe der welt. zum ersten mal habe ich das gefühl, ihm (emotional) auf augenhöhe zu begegnen, in mir selber stabil zu sein und die kapazität zu haben, das auch zu bleiben. ich war noch nie so sehr bei mir, habe mich noch nie so reif und erwachsen und mir meiner verantwortung bewusst gefühlt, wie derzeit. ich staune über mich selbst, und genieße es.