grenzwandel

28.08.2010 um 12:54 Uhr

temporär weg

da sind sie erst seit ein paar stunden unterwegs, und ich vermisse sie jetzt schon, die drei feger. die beiden kleinen und den großen. mein gott, was für ein gefühl. eines, das ich viele jahre nicht zulassen durfte, wollte, und jetzt ist es wieder da. ich vermisse ihn und weiß zugleich, dass er wiederkommen und wieder bei mir sein wird. noch immer ist nichts besprochen geschweige denn geplant, aber es sind die kleinen gesten, worte und bemerkungen die mir zeigen, dass nicht nur er für mich wieder da ist, sondern ich auch für ihn. was für ein gefühl. 

27.08.2010 um 19:04 Uhr

struktur

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches



























































25.08.2010 um 10:29 Uhr

unsicherheit

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

irgendwie bin ich noch nicht wieder ganz auf dem damm. der einbruch letzte woche hat mich doch mehr mitgenommen, als ich mir eingestehen wollte und einer der auslöser - der riesige wg-krach - lässt mich auch nicht so richtig los. der vertrauensentzug schmerzt auf eine weise, die extrem unangenehm ist. wäre er berechtigt, ok. da er aber völlig aus der luft gegriffen ist und keinerlei grundlage hat, ist dies eine situation, mit der ich nur schwer umgehen kann. gottseidank ist der herr kollege bis anfang oktober nicht da, sondern sonstwo, meinetwegen soll er sein, wo der pfeffer wächst. ein bisschen leidet mein alltag unter der unsicherheit, unter der angst und unter den versuchen, damit umzugehen. ich weiß noch nicht genau, wie ich das bewerkstelligen soll, aber ich glaube, das ist genau das, woran es gerade hakt. ich fühle mich verunsichert, unsicher, und irgendwie entwurzelt. wieder mal hat sich ein mensch, den ich als guten freund bezeichnet habe, dieser bezeichnung mit einem lauten knall entledigt, ohne dass ich irgendetwas hätte machen können, ohne dass ich etwas gemacht hätte. ich will versuchen, nicht im selbstmitleid zu versinken, nicht abzustürzen, sondern mein inneres gleichgewicht wiederzufinden. ich bin immer noch ich, habe mich selber und immer noch die möglichkeit, für mich dazusein. das sollte ich tun. ich fehle mir. kein wunder aber auch, da ich mir ein weiteres mal abhanden gekommen bin. aber zumindest sehe ich den weg, auf dem es - für mich, nur für mich und mit mir allein - weitergehen wird. alles andere zählt nicht.

23.08.2010 um 20:14 Uhr

state

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

mein leben beginnt, sich auf dem kopf stehend einzurichten. ich pendle zwar zur abwechslung wieder mehr als sonst zwischen den extremen, aber ich habe es im griff; ich habituiere. und es geht mir gut.

wir haben viel kontakt, engen und innigen, als auch alltäglichen. es ist schön. ruhig, langsam, echt. ich habe immer noch diese momente, in denen ich es nicht glauben kann. wenn ich dann aber mit den beiden kleinen fegern durchs haus tobe, ist die realität mehr als wirklich. wirklich schön. schön wirklich.

ansonsten friste ich mein dasein momentan auf der geschlossenen akutstation der hiesigen psychiatrie (als praktikantin) und an einem drei-tesla magnetresonanztomographen (als doktorandin (again...)) im rahmen einer groß angelegten psychotherapiestudie....und ich finde es bedenklich, wie gut es mir in der psychiatrie gefällt...nunja. so ist das.

...und ich muss feststellen, ich habe das bloggen verlernt. es fühlt sich komisch an...