grenzwandel

25.07.2012 um 08:20 Uhr

nur so nebenbei

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

hahahaha...was haben wir wieder gelacht...

psychosomatikklausur letztes semester - ich HASSE diese theoretisch richtigen und wichtigen fragen, die aber leider KEINERLEI bezug zur praxis haben...

 

1. die aktuelle befindlichkeit? wen zur hölle interessiert die, wenn ich ordner und bücher an wissen und informationen in mein hirn prügeln muss?

2. emotionsregulierung? ja welche emotionen denn? die sind doch schön längst abgeschaltet, die behindern nämlich nur beim lernen. ok...ja... ich gebe es zu... die gelegentlichen wut-, frust- und heulanfälle sowie latente aggressionen bekomt mein nächstes umfeld ab, allerdings OHNE dass diese emotionen zuvor reguliert wurden. das wäre ja noch schöner. an dieser stelle: danke an alle, die verständnis haben...

3. sachorientierung? ja herrgottnochmal, was MACH ich denn hier die ganze zeit außer sachorientierung? pharmakologische-, psychosomatische-, palliativmedizinische- und pathologische sachorientierung rauf und runter. hallo? halloho?

4. die grenzen der eigenen belastbarkeit kennen? das ist zynisch. es hilf nämlich nichts, wenn man sie kennt, weil man sie nämlich permanent weiter nach außen verschieben oder ganz ausblenden muss, diese grenzen der belastbarkeit, und nicht selten einfach nur weit drüber ist, und trotzdem zu funktionieren hat.

5. konfliklösungsstrategien? sehen derzeit so aus: ich lerne was nur geht, bestehe die klausuren und dann sind alle meine konflikte gelöst...zumindest für eine kurze zeit...

 

21.07.2012 um 17:26 Uhr

nur für den fall...

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

...dass es jemanden von denen, die in den letzten tagen immer mal wieder angefragt haben, wo ich denn stecke (was ich übrigens sehr sehr süß finde), interessiert...

 

19.07.2012 um 11:53 Uhr

einfach zu blöd für sowas

 
gibts hier zufällig jemanden, der was von theoretischer pharmakologie bzw. von michaelis-menten-kinetik bezüglich rezeptor-liganden-bindung versteht? ich kapiers nicht. keine chance. bei sowas hört's bei mir echt auf...
 

 
 

19.07.2012 um 07:32 Uhr

wie wahr...

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

ein weiser mann, dieser voltaire...

und es hat sich bis heute nicht viel daran geändert...

 

19.07.2012 um 05:52 Uhr

music was my first love

 

DAS

ist die entdeckung des monats. mindestens. ich könnte dahinschmelzen...ach, was red' ich, ich bin es schon...

guten morgen welt.

 

18.07.2012 um 13:55 Uhr

land unter am semesterende...

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

ohne worte...

...und trotz allem...

...meine motivation und meine freude an dem ganzen sind NICHT totzukriegen...

...muss ich mir sorgen machen?

 

16.07.2012 um 14:57 Uhr

innenansichten

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

Das Ganze

Im Taumel war ein Teil, ein Teil in Tränen,
in manchen Stunden war ein Schein und mehr,
in diesen Jahren war das Herz, in jenen
waren die Stürme - wessen Stürme - wer?
 
Niemals im Glücke, selten mit Begleiter,
meistens verschleiert, da es tief geschah,
und alle Ströme liefen wachsend weiter
und alles Außen ward nur innen nah.
 
Der sah dich hart, der andre sah dich milder,
der wie es ordnet, der wie es zerstört,
doch was sie sahn, das waren halbe Bilder,
da dir das Ganze nur allein gehört.
 
Im Anfang war es heller, was du wolltest
und zielte vor und war dem Glauben nah,
doch als du dann erblicktest, was du wolltest,
was auf das Ganze steinern niedersah,
 
da war es kaum ein Glanz und kaum ein Feuer,
in dem dein Blick, der letzte, sich verfing:
ein nacktes Haupt, in Blut, ein Ungeheuer,
an dessen Wimper eine Träne hing.
 
Gottfried Benn
 
 
erwähnte ich schon einmal, dass mich kaum etwas mehr zu berühren, aufzuwühlen und gleichzeitig zu beruhigen imstande ist, als diese worte gottfried benns?
 
ambivalenz.
 
ich.
 

16.07.2012 um 06:48 Uhr

impressionen einer nachtschicht

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

 

13.07.2012 um 21:21 Uhr

grenzi und die behörden - teil ichweißnichtwieviel... - fortsetzung

 

der ein oder andere geneigte leser kennt den beginn dieser geschicht... für alle anderen, die jetzt erst einsteigen, das war er, der beginn:

http://www.blogigo.de/Grenzwandel/grenzi-und-die-behoerden-teil-ichweissnichtwieviel/1049/

die geschichte hatte eine fortsetzung. das war ja klar. das war ja SO! klar.

was war pssiert?

ich musste auf die bank und einkaufen. und weil ich derzeit zeitlich arg knapp bei kasse bin, nahm ich das auto. ja, ich weiß. ich bin eine faule sau. ich hätte laufen oder das rad nehmen können, aber nein, es musste das auto sein.

ich stehe also mit der karre bei mir in der straße, an der ampel und warte auf grün, um nach rechts auf die hauptstraße dieses viertels einbiegen zu können. gegenüber, auf der anderen seite der kreuzung, ebenfalls an der ampel stehend und auf grün wartend, um nach links auf die selbe straße einbiegen zu können: ein polizeiwagen. ich hatte zuerst grün und bog ab, nach rechts, der polizeiwagen bekam gleich nach mir grünes licht, bog nach links und ordnete sich hinter mir ein.

wir fahren. geradeaus. 100 meter, 200 meter. mit einem mal gab das polizeiauto gas und fuhr mir so dicht auf, dass ich versucht war, zu bremsen. halt, keine gute idee, so mein gedanke in allerletzter sekunde, aber die polizei wär schuld gewesen. ich grinse ich mich hinein und der wagen hält wieder ein wenig abstand. noch dachte ich mir nichts böses und fuhr weiter zur bank. ich musste also rechts abbiegen, in eine etwas kleinere straße. das polizeiauto bog auch ab. zur bank gehts ein paar hundert meter weiter links. ich bog links ab. das polizeiauto ebenfalls. ich warf einen latent irritierten blick in den rückspiegel, der polizist guckt mir gefühlt in die augen und schaltet just in diesem moment das hässlich blinkende "polizei" auf seinem dach ein. ach nee, polizei, soso, aha, kann ich noch denken bevor ich im nächsten moment vergaß, wo das bremspedal ist. und so fuhr ich noch nahezu die komplette straße entlang, rechts alles frei, obschon mir schon längst klar war, dass ich eigentlich aufgefordert war, anzuhalten. als mir endlich wieder einfiel, wo die bremse war, tat ich eben dies und blieb einen kurzen moment sitzen, um mich zu sammeln. keine blöden kommentare. ich nehme es mir jedes mal vor. jedes einzelne mal. auch der polizist blieb sitzen. ich öffnete die türe und stieg aus, der polizist tat das selbe und wieder einmal stand ich vor einem breitschultrigen beamten mit schwarzer waffe am gürtel, dieses mal aber zumindest weitgehend auf augenhöhe. immerhin, ein fortschritt.

frau dr. grenzi! ...hmmm... kein fragezeichen am ende seines satzes, sondern ein dominantes ausrufezeichen. ich gucke ihn an und noch bevor ich mir die zunge abbeißen kann sage ich kokett: kennen wir uns?

... neinn! nichtt! ...

ich hatte mir SO fest vorgenommen, keinen dummen kommentar vom stapel zu lassen. es ist jedes mal das selbe. als würde sich in solchen momenten mein hirn abschalten, ich kann regelrecht den schalter hören, der sich umlegt. der polizist guckte mich streng an, aber auch in seinen augenwinkeln blitzte ein grinsen. ob sie MICH kennen, weiß ich nicht. aber ich kenne SIE. und ihnen fehlt die HU-plakette auf dem nummernschild.

... ich fange an, zu begreifen ...

dabei war ich mir doch SO sicher gewesen, das hintere schild hinten und das vordere schild vorne angebracht zu haben...

...ähhh, ich gerate - mal wieder - ins stocken... die plakette ... die ist vorne dran ... "ich weiß", sagt er nur. man ahnt, was kommt: der schalter, richtig. switch, umgelegt, hirn aus..."ja warum in drei teufels namen halten sie mich denn an, wenn sie eh schon wissen, DASS ich eine habe, und das eben diese vorne dran ist?" ... für den bruchteil einer sekunde verschwindet das grinssen aus seinen augen..."WEIL DAS MEINE PFLICHT IST! das ding gehört hinten dran, aus genau diesem grund. damit ich es sehen kann, wenn ich es sehen will! tauschen sie bitte die schilder aus!" mein entsetztes "jetzt etwa?" ignorierte er gekonnt für eine sekunde, um dann, wieder grinsend, zu sagen, dass das zeit hätte, bis ich zu hause sei. ich könne jetzt gehen, hätte doch bestimmt noch etwas anderes vor, als mich hier mit ihm zu unterhalten...diese freche unverschämtheit verschlug dann mir die sprache, grinsend natürlich, und ich konnte mich gar nicht schnell genug zu meinem auto bewegen ... wenn der gewusst hätte, dass ich weder führer- noch fahrzeugschein bei mir gehabt hätte weil - ja, ich weiß! - beide seit einiger zeit verschwunden sind, noch meinen personalausweis...

und wenn wir schon dabei sind: das warndreieck liegt bei meinem mitbewohner im auto und der verbandskasten ist auch nicht ganz vollständig, weil ich kürzlich was daraus brauchte. JA, HALTET ALLE! DIE KLAPPE, ICH WEIß!!!

und um noch einen drauf zu setzen: habe ich die schilder schon ausgetauscht? natürlich nicht. man darf gespannt sein, wie lange das jetzt wieder dauern wird.

ich werde berichten...

 

12.07.2012 um 15:14 Uhr

nebenbei

 

ich liebe...

und leide.

 

11.07.2012 um 11:58 Uhr

immer wieder...bedenklich

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

lehrbuch allgemeine und speziell pharmakologie und toxikologie ... diese aussage findet sich gefühlt auf jeder zehnten seite...

 

11.07.2012 um 06:41 Uhr

nachtrag & ausblick

 

gestern war ein tag extremer emotionaler verwerfungen und aufwallungen. der lauf dieser dinge hatte sich schon am wochenende angedeutet, gestern fand er seinen höhepunkt. das hatte seine gründe.

letztendlich, jetzt, im nachhinein, gefällt mir die art, wie wir damit umgegangen sind, vor allem hier, überhaupt nicht mehr. ein bisschen mehr geradlinigkeit in der kommunikation und vor allem ein bisschen weniger impulsivität in meiner, hätte nicht geschadet. und die zeitliche und räumliche überkreuzkommunikation war auch nicht wirklich hilfreich.

ich habe hingeguckt, analysiert und nachgedacht. ich war sicherlich sehr hart in manchen meiner aussagen und kompromißlos insgesamt. das hatte und hat gründe. ich tue sehr selten etwas ohne gründe. sollte ich aber gestern im zuge dessen hier irgend jemandem zu nahe getreten sein, dann tut mir das leid. es war nie meine absicht, jemanden zu beleidigen oder einen streit vom zaun zu brechen. 

memo an mich: erstmal zurücklehnen. durchatmen. hingucken. und nicht gleich anfangen, an allen fronten zu kämpfen. das ist nicht nötig, sondern, ganz im gegenteil, eher kontraproduktiv. und zwar für alle beteiligten. und: interpretationsspielraum kleiner machen. ich habe irgendwann heute nacht begriffen, dass ich nicht erwarten kann, dass andere sich einschränken oder ihre art zu kommunizieren ändern, nur damit mein interpretationsspielraum kleiner wird. das muss ich schon selber bewerkstelligen. und das werde ich tun.

 

10.07.2012 um 16:43 Uhr

soviel zum thema

 

DAS sind die bilder (und gerüche), die ich im kopf habe, wenn es ums motorrad fahren geht. live aus dem alltag im schockraum. hat noch jemand fragen? hat noch jemand nicht begriffen, weswegen ich auf dieses thema so sensibel und zudem hart und kompromißlos in meinen aussagen reagiere? möchte mir noch jemand erzählen, motorradfahren ohne schutzkleidung sei eine gute idee, in welchem land auch immer? 

aus gegebenem anlass: eine kleine änderung.

 

 man möge mich bitte nicht falsch verstehen. wir sind alle erwachsen und können tun und lassen, was wir wollen. es geht mir einzig und alleine um die reflexion entsprechender aussagen und um einen allzu sorglosen umgang mit diesem risiko und mit einer großen problematik im medizinischen alltag. 

 

09.07.2012 um 09:58 Uhr

eine andere verpackung - die andere seite

 

ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so große angst um jemanden hatte wie gestern. und das schlimme: ich habe es den ganzen tag über geahnt, war unruhig und hatte diese latente, nagende angst im nacken sitzen, die sich dann bahn brach, unaufhaltsam, als du nicht zum verabredeten zeitpunkt auftauchtest. die message, die schließlich meine befürchtungen bestätigte - auch wenn gleich klar war, dass du nicht beteiligt warst, dass es dir gut ging - hat mich für einen moment in die knie gezwungen. ich war durch und habe nahezu meine gesamten kapazitäten gebraucht, um wieder runterzukommen, raus aus diesem gefühl dieser unsagbaren, angstdurchtränkten hilflosigkeit. ein gefühl, das ich in dieser form niemals wieder erleben möchte, und wenn du dafür den südpol vom eis befreien musst.

ich war fertig und hatte einen unglaublichen rede- und beruhigungsbedarf. deine erste reaktion hat mir einen weiteren schlag versetzt. ich habe mich in dieser angst und hilflosigkeit alleine gelassen gefühlt, nicht gesehen, ja ignoriert. ein mißverständnis, wie sich letztendlich herausstellte, niemals deine absicht, mich und meine gefühle zu ignorieren, sondern die sicht der dinge aus einer anderen, meiner entgegengesetzten, perspektive. daran gewöhnt, oft gesehen, mitbekommen, das risiko seit vielen jahren der erfahrung auf dem schirm, sich dessen immer bewusst, dass so etwas passieren kann. ich hingegen war in meiner eigenen, privaten realität noch nie damit konfroniert, nicht so wie gestern, nicht persönlich betroffen. beruflich hingegen schon, teilweise in schlimmstem ausmaße, die entsprechenden bilder in mein hirn gebrannt.

unsere perspektiven passten einen moment lang nicht zusammen, überhaupt gar nicht, mitten drin meine angst und aufgewühltheit sowie deine gelassenheit. viel raum für missverständnisse. aber wir haben geredet. ich habe dir meine sicht geschildert und alle damit verbundenen gefühle und du hast mir zugehört. du hast mir erklärt, wie deine wahrnehmung der dinge ist, und ich habe sie verstanden. so sind wir aus zwei völlig unterschiedlichen ecken langsam aber sicher, schritt für schritt, aufeinander zugegangen, immer im dialog, bis wir an einem punkt standen, an dem wir uns die hände reichen und uns in den arm nehmen konnten. jenseits aller angst und missverständnisse und mit einem klaren, unverstellten blick für die bedürfnisse der anderen.

danke.

09.07.2012 um 08:36 Uhr

emotionale fortschritte

 

maulkorb weg. ich kann wieder bloggen. also bloggen UND dabei etwas sagen. so ganz haben wir es ja nicht geschafft, uns übers wochenende dran zu halten, aber der grundlegende gedanke, der dahinter stand, den haben wir realisiert. weil nichts gesagt. das war ok.

die intention war, den interpretationsspielraum so gering wie möglich zu halten, während der ersten zeit einer ... nunja, irgendwie neuen phase. aufregung, diskussionen, entscheidungen, der wunsch nach ein bisschen mehr emotionaler ruhe, damit die gefühle und gedanken endlich mal zeit haben, sich zu setzen, damit sie integriert werden können. einen schritt weiter, nach vorne, neue ebene.

mir tut das unglaublich gut. seit freitag merke ich, wie ich mich mehr und mehr entspanne und im zuge dieser relativen emotionalen ruhe fühle ich ruhig und gelassen und genieße diese emotionen. frei von angst und anspannung und frei von dem gefühl, ziehen und zerren zu müssen bzw. gezogen und gezerrt zu werden. hand in hand mit der lady, den blick nach vorne, auf ein gemeinsames ziel gerichtet, oder besser: auf einen bestimmten moment in der zukunft. und nicht nur dieser moment, nein, vor allem der weg dahin ist das ziel. und diese erkenntnis ist neu. und die schönste seit wochen. 

wir gehen einen ungewöhnlichen weg, der weiß gott nicht einfach ist. nicht selten kommen wir beide an unsere grenzen, merken, wie sehr das alles an die substanz geht. aber, und das ist mir gestern wirklich klar geworden: das ist normal bei diesem weg, für den wir uns entschieden haben. kein marathonläufer käme je auf die idee, unverschwitzt und ohne blessuren ins ziel einlaufen zu wollen.

ich sage bewusst: für den WIR UNS entscheiden haben. es ist unser weg, mit allen hürden und hindernissen, mit allen bergen und tälern, die es zu über- und zu durchqueren gilt. und mittlerweile, nach den ersten anlauf-schwierigkeiten, fühlt es sich richtig an, diesen weg zu gehen. er ist eine herausforderung. aber es hat angefangen mir spaß zu machen, darüber nachzudenken, wie wir die hindernisse, die wir sehen und die, die unerwartet auftauchen, angehen können. klettern wir drüber oder schleichen wir uns außen herum? wir nehmen abkürzungen, finden schleichwege, rennen über stock und stein, bauen brücken über flüsse und abgründe, klettern auf berge und rutschen geröllhalden runter. dabei aber immer höchst flexibel: neue ausgangslage - analyse, planung und reaktion - änderung der geschwindigkeit, der taktik oder einfach unserer wahrnehmung. und das macht spaß. das ist anstrengend, aber es macht spaß. wir sind ausdauerkämpferinnen. jede für sich, schon immer gewesen, und erst recht zusammen.

es ist eines der schönsten gefühle meines bisherigen lebens, sie an meiner seite zu wissen. komme, was da wolle, sie wird da sein.

und bleiben.

 

08.07.2012 um 10:44 Uhr

r.a.b. #7

 
for lou.
 
 
 

08.07.2012 um 09:30 Uhr

r.a.b. #6

 

wie gut, dass wir uns immer daran halten, was wir beschließen.

aber gut. auch ich habe nichts gesagt...

 

 

06.07.2012 um 08:26 Uhr

r.a.b. #5

 
das kraut der woche, verarbeitet zu tee.
holunderblüten.
unglaublich lecker, kopfschmerzenkiller und schön anzusehen.
was will man mehr.
 
 

05.07.2012 um 14:24 Uhr

brücken bauen

 

mein gott, was für eine zeit. ich habe keinen ahnung, wann ich das letzte mal so klar und so intensiv gefühlt habe. und mein herz und mein hirn, sie passen zusammen, wahrscheinlich das erste mal in meinem leben. verliebt bin ich nicht das erste mal, nein. aber noch nie war ich es so heftig und dabei so positiv. immer, jedes einzelne mal, wisperte eine stimme in meinem kopf, wenn ich denn mal verliebt war, das wird nichts, das darf nichts werden, du bist es nicht wert, hast es nicht verdient und machst alles falsch. und jedes einzelne mal ist es nichts geworden, meistens sogar endete es in einer katastrophalen enttäuschung, in einer enttäuschenden katastrophe.

und dieses mal? nichts. keine stimme in meinem kopf, die einwände erhebt, keine zweifel, ob es sein darf, kann, ob ich es wert bin, geliebt zu werden, ob es klappt. nichts. einfach nur stille. eine angenehme, ruhige und gelassene stille. nein, keine leere, weit entfernt. herz und kopf sind gefüllt mit vertrauen, liebe, zuneigung, nähe und wärme und nichts hindert mich daran, all das zu fühlen und es zu genießen.

vielleicht liegt es daran, dass die gegenseite genauso fühlt und dies auch offen und ehrlich kommuniziert. die fronten sind geklärt. noch nicht alle rahmenbedingungen, aber die fronten. es gibt keine offenen fragen, keine versteckten andeutungen, kein zurückhalten von informationen. statt dessen das uneingeschränkte gefühl des gegenseitigen vertrauens.

noch besteht eine gewisse distanz, die wir noch nicht überbrückt haben. noch nicht überbrücken konnten. ein graben, über den eine brücke zwar existiert, die wir aber von unserer jeweiligen seite aus noch nicht beschritten haben. die brücke ist da, aber sie mag noch ein wenig zu schwach sein, um einen von uns, geschweige denn uns beide, schon tragen zu können. und so betätigen wir uns, von unserer jeweiligen seite aus, neben all den emotionen, die wir leben und genießen, als brückenbauerinnen. jede bastelt ein bisschen hier und ein bisschen da, manchmal systematisch und konsequent, manchmal ungeordnet und durcheinander, aber wir basteln. auch nicht immer gleichzeitig, mal die eine alleine, mal die andere, aber in der summe doch kontinuierlich und immer im dialog. und so wird die brücke, die uns endgültig zusammenführen wird, langsam aber sicher stärker. sie wächst an der einen ecke und an der anderen, vom einen ende her und ebenso am anderen. unsere fortschritte und die der brücke sind täglich zu beobachten. noch trauen wir unserer brücke nicht so ganz, aber das macht nichts. wir sind vorsichtig, bauen unsere brücke lieber ein kleines bisschen zu stark als das risiko einzugehen, sie zu früh zu betreten und sie dann unter unseren füßen knacken und krachen zu hören und zu sehen, bevor wir einander erreicht haben.

und so wird sie weiter wachsen, unsere brücke, ebenso wie wir im prozess des brückenbauens, und ich bin davon überzeugt, dass wir den moment, ab dem unsere brücke uns tragen wird, nicht verpassen werden. dazu haben wir schon viel zu viel investiert.

 

05.07.2012 um 11:14 Uhr

garantiert ohne "aroma koffein"

 

die #4 des heutigen vormittags...