grenzwandel

30.10.2012 um 17:37 Uhr

ach du heiliger bimmelbammel...

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

 

oh my god.

oh my god.

oh my god...

was ist nur gerade in meinem leben los???

gewisse dinge nehmen gerade dimensionen an, die so NICHT! absehbar waren. definitiv nicht. aber so überhaupt gar nicht...

wie in aller welt geht man mit sowas um?

WIE???

wie gut, dass ich jemanden an meiner seite habe, der das weiß...

 

30.10.2012 um 14:31 Uhr

frauenfreuden

 

 
sie passen
1. wie angegossen und
2. perfekt zur neuen jacke.
yeah!

 

30.10.2012 um 11:00 Uhr

randlos und neblig

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

ungefähr so sieht es gerade in meinem kopf aus. man würde das wohl chaos nennen.

alles wirbelt durcheinander und ich bekomme keinen der gedanken, geschweige denn die zugehörige emotion, wirklich zu fassen.

flüchtig. allesamt. und das macht mich gerade einigermaßen hilflos.

 

das bild ist übrigens von einem herrn wolfgang märz (hallo herr märz) und ich hab es aus dem netz gefischt.

 

28.10.2012 um 14:58 Uhr

fassungslos

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

ich verstehe es nicht. ich verstehe nicht, wie so mancher es geschafft hat, arzt zu werden, bzw arzt zu bleiben. mit so wenig durchblick, so wenig weitsicht und integrativem denken, mit so wenig verantwortungsbewusstsein. aber wahrscheinlich kann man so wirklich nur chirurg werden. ich weiß schon, warum ich von denen nichts halte.

zwei beispiele aus einer einzigen nacht.

schon in der nacht auf samstag war von intensiv eine psychiatrische patientin angekündigt und schon da war nicht ganz klar, was überhaupt sache ist. letztendlich kam sie in der nacht auf samstag nicht mehr, dafür war sie gestern nacht dann da. chronisch schizophren, hochgradig suizidal und ganz offensichtlich medikamentös nicht adäquat eingestellt, hatte diese frau es geschafft, sich in der nahegelegenen psychiatrischen klinik anzuzünden. mit verbrennungen zweiten und dritten grades und schon ziemlich unruhig habe ich sie abends übernommen. im verlaufe der nacht ist sie komplett ausgetickt, ich habe sie mehr als ein dutzend mal daran gehindert, aus dem fenster zu springen, unter einsatz aller kräfte die ich habe und habe versucht, irgendwie, ihr steigendes aggressionspotential, das aber einem zunehmendem wahnhaften geschehen geschuldet war, im zaum zu halten. auf nachfrage bzw. auf nachlesen in der akte stelle sich heraus - und hier hätte ich fast eine reanimation benötigt - dass sie, seit sie bei uns war, und das waren mindestens drei tage, ohne ihre neuroleptika liegengelaasen worden war. weil alle zuständigen ärzte einfach zu blöd, oder ignorant, oder was auch immer waren, diese anzuordnen. die liste aus der psychiatrischen klinik war vorhanden, es hätte lediglich einer unterschrift bedurft. ich war echt fassungslos. ich meine, man kann jemandem, der schmerzen hat auch mal drei tage paracetamol statt novalgin geben, ok. aber eine chronisch schizophrene, hochgradig suizidale ohne leponex liegen zu lassen und in der not zu versuchen, dem mit ein bisschen valium beizukommen, ist schon sehr hart an der grenze. ich hab letztendlich die diensthabende zu fassen bekommen, ne assistenzärztin, hab der gesagt, was sie machen soll und innerhalb einer halben stunde hatten wir das zeug aus der eigenen psychiatrischen abteilung da, womit sich die dame dann auch relativ zügig ruhistellen ließ und sich in ihrer symptomatik deutlich besserte.

und nebenbei habe ich noch folgendes mitbekommen, weil mich die schwester der nachbarstation angesprochen hatte. patientin, vor vier tagen mit verdacht auf lumboischialgie aufgenommen. röntgen, ct und mrt waren allesamt ohne befund, seitdem von den chirurgen einfach liegengelassen. nun klagte die patientin aber seit aufnahme - und fasste sich dabei immer wieder an den rücken - über kolikartige schmerzen (schon da MUSS es klingeln), opioid-analgetika zeigten entweder kaum wirkung oder verschlechterten die symptomatik und zudem trank sie von sich aus unmengen an wasser. hier stellte sich auf nachfrage heraus, dass es noch keiner geschafft hatte, aus ignoranz, unwissen, motivationslosigkeit oder wie auch immer, mal ein ultraschall anzuordnen. ich würde wetten, mehr hätte es, nach adäquater schmerzanamnese, nicht gebraucht. auch hier konnte ich wieder nur den kopf schütteln und mich ernsthaft fragen, wie in aller welt seid ihr ärzte geworden und geblieben? wie?

wie kann sowas passieren? ich verstehe es wirklich nicht. wo auf dem weg ins und durchs berufsleben eines arztes verliert man sein fähigkeit, ein guter arzt zu sein, wo auf diesem weg verliert man seine motivation, ein guter arzt zu sein und wo auf diesem weg verliert man den anspruch an sich und das pflichtbewusstsein gegenüber den patienten, ein guter arzt zu sein? wo? ich will das wissen, damit ich an genau dieser stelle meines weges aufpasse, damit mir genau das nicht passiert.

 

27.10.2012 um 11:16 Uhr

was soll das denn?

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

???

 
...und ich hab keine milch im haus und MUSS raus...
 

25.10.2012 um 16:34 Uhr

vorsicht: kragen am platzen

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

so. bevor mir jetzt hier und heute noch der kragen platzt, muss ich echt mal maulen. ich weiß, ich maule wahrscheinlich auf recht hohem niveau, oder obwohl nee, ich maule einfach auf meinem niveau.

thema: die lieben kommilitonen.

warum bin ich eingentlich IMMER von denjenigen meiner kommilitonen umgeben, die ne menge von mir profitieren, sowohl theoretisch als auch praktisch? und warum sind weit und breit keine in sicht, von denen ICH mal profitieren könnte?

in den klausuren sitzen immer diejenigen neben mir und um mich herum, die von mir abschreiben wollen (und das in der regel auch dürfen); ich kann mich an keine klausur erinnern, in der mal ich neben jemandem sitzen konnte, von dem ich hätte abschreiben können. nicht, dass sie mich nicht lassen würden, aber ich setze doch nicht meine noten aufs spiel, indem ich bei meinen nebensitzern abschreibe. sobald die hörsaaleinteilungen für die klausuren raus sind dauert es keine stunde und ich hab die ersten anfragen in fb, ob man den oder jenen platz neben mir reservieren könnte. angefangen hat das in der vorklinik, als ich das halbe semester durch die anatomieklausur gebracht habe. das verfolgt mich bis heute. in form von gerade genanntem effekt.

oder ebenso: derzeit im chirurgieblockpraktikum. da sind wir in relativ kleinen gruppen fest zusammen, 22 an der zahl, wobei diese gruppe meist nochmal in einmal 10 und 12 studenten aufgeteilt wird, nach einem festen schema, nämlich dem alphabet. ergo: immer die selben gesichter um mich rum. und leider - wie könnte es auch anders sein - wieder diejenigen, die sich wie die fliegen an mich dranhängen und sich von mir doppelt und dreifach erklären und zeigen lassen, was dozent oder dozentin allerdings auch gerade schon erläutert hatte. gestern und in der folge dann heute wäre mir allerdings fast der kragen geplatzt. gestern: patient. zwei studenten, ein patient. anamnese, diagnostik, therapieplanung. (zukünftiger) alltag. wir hatten einen dankbaren patienten, 16 jahre, ein bisschen einfach gestrickt aber relativ leicht zu handhaben. fand ich. die kommilitonin, die mir am kittelzipfel hing, was sie seit anfang letzter woche tut, ist nur unwesentlich jünger als ich, studierte pharmazeutin (man könnte also ein gewisses maß an selbstbewusstsein erwarten, rein theoretisch natürlich nur, ebenso wie die fähigkeit, sich auch komplexere inhalte eigenständig aneignen zu können) trabte mir hinterher, bekam keine struktur in ihren teil des anamnesegesprächs und machte mich schon da halb wahnsinnig. wahnsinnig vor unverständnis bezüglich ihrer art, zu werke zu gehen. nachbesprechung mit der uns betreuenden ärztin mit dem job, für morgen einen patientenbericht zu schreiben, um ihn der gruppe vorstellen zu können sowie die theorie seiner verletzung - einer beckenfraktur - aufzuarbeiten, um sie ebenfalls der gruppe kurz präsentieren zu können. ob es ok sei, so die kommilitonin, dass sie den patienten vorstellt (die anamnese war recht kurz, weil er jetzt nicht der allergesprächigste war, aber die wesentlichen fakten waren vorhanden) und ich die beckenfrakturen mache. war ja klar. in weiser voraussicht allerdings bejahte ich, ist ok, kein thema.

dass es die kommilitonin heute in der patientenbesprechung allerdings NICHT schaffte, diesen patienten klar und strukturiert vorzustellen und bei den wenigen infos, die sie hätte rüberbringen sollen, derart ins schleudern kam, so dass die ärztin (die selbe wie gestern) immer größere augen bekam und mich einigermaßen hilflos anguckte, ließ mir echt die spucke wegbleiben. bei jedem satz kam: da sagt dann grenzi gleich noch was dazu, und hier, ja, also hier waren die informationen nicht so eindeutig (doch, madame, waren sie gewesen), und hier, das CT kann ich jetzt auch nicht so gut erklären (haben wir gestern besprochen, MÜSSTEST du aber können), und die therapie, ach das macht grenzi dann in der theorie (das war so NICHT abgemacht). herrgottnochmal. die ärztin meinte dann nach diesen qualvollen minuten auch nur: grenzi, willst du hier einhaken oder soll ich? und um der kommilitonin diese peinlichkeit zu ersparen hakte ich ein, brachte die anamnese in ordnung, verknüpfte diagnose und therapie elegant mit der theorie (aus dem stehgreif, wohlgemerkt) und holte - mal wieder - den karren aus dem tiefen matsch. kommentar der ärztin (gleich alt wie ich): danke. ich hab nix hinzuzufügen. perfekt.

da haut es mich echt weg. ich meine, wir gehen so langsam auf das ende unseres studiums zu, da MUSS man doch verdammt nochmal in der lage sein, mit fester stimme ein paar patienteninfos klar strukturiert und verständlich an den mann zu bringen. das ist doch, verdammt nochmal (entschuldigt, wenn ich mich wiederhole), unser job. herrgottnochmal. und immer und immer wieder diese fragen, schon im vorfeld, hmmm, so stand das aber nicht im buch (DOCH, stand es), oder: so habe ich das aber nicht verstanden (was gab es da NICHT oder ANDERS zu verstehen, wir haben chirurgie und nicht hermeneutische philosophie) oder: im buch war das aber nicht so gut erklärt, kannst du mir das vielleicht nochmal erklären/zeigen etc. (und es stand sehr wohl EINDEUTIG im buch). herr-gott-noch-mal. 

und von solchen leuten bin ich ständig umgeben. versteht mich nicht falsch. ich bin ein von grund auf hilfsbereiter mensch, ich erkläre gut und gerne und vor allem lerne ich dabei ja selber auch etwas. aber warum in aller welt schalten meine kommilitonen ihre hirne aus, wenn sie mich in der nähe wissen? hallo? ich steh später auch nicht neben euch und mach die souffleuse, also bewegt verdammt nochmal eure ärsche, oder nee, besser eure grauen zellen und seht zu, dass ihr das alleine hinbekommt. sonst wird das nichts mit dem arzt werden, herrschaften. so nicht.

echt nicht. 

erwähnte ich es schon? herrgottnochmal. 

 

23.10.2012 um 19:45 Uhr

geschmeidig

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

irgendwie mache ich wohl gerade alles richtig. was ganz offensichtlich meinen marktwert in der hiesigen unklinik steigert.

gestern morgen saß ich um 7 uhr in der bibliothek der anästhesie, um daten für diss no. 2 zu erheben. irgendwann schneite der chef herein, mit dem ich das vergnügen bisher noch nicht hatte. aber man kennt ihn. kaum war er chef, gabs ne runderneuerung der abteilung. wie relativ junge chefs in solchen positionen ja oft zu werke gehen. man drückt der abteilung seinen stempel auf und klärt die fronten. was zur folge hatte, dass alle nicht-promovierten vor die wahl gestellt wurden, entweder das bisher nicht gemachte nachzuholen, sprich zu promovieren, und zwar in absehbarer zeit, oder eben zu gehen. wie dem auch sei, ich saß am rechner, er kam rein, zeitgleich mit einem anderen kollegen, den ich gut kenne und mag, beide wollte die piepser holen. chef guckt mich von der seite an, schaut auf den rechner und noch bevor ich aufstehen und einen vorstellungs-pies sagen konnte, wie man das gemeinhin aus höflichkeitsgründen tut, fragte er von oben herab, wer ich denn wohl sei (o-ton) und was ich hier machen dürfte. wie gut, dass ich in diesem moment alles außer meinem namen vergaß. ich stellte mich brav vor, vorname nachname, doktorandin von prof. xy (leitender oberarzt). mhm. kaum merkliches zucken des kopfes. mein thema? auch das konnte ich ihm grad noch sagen, und schon war er wieder weg, ohne ein weiteres wort, aber dafür mit einem an arroganz kaum zu überbietenden blick im gesicht. ahhhh, ja. genau. angenehm. oder auch nicht. eher letzteres. heute mittag saß ich an der selben stelle, die selbe geistesmechanische arbeit ausführend. und wieder kommt er rein, sieht mich, bleibt stehen, lächelt mich an, ein freundliches hallo frau grenzi, schön, sie hier zu sehen. und weg war er. er MUSS mit meinem dv gesprochen haben und der MUSS ihm das entsprechende erzählt haben. anders kaum zu erklären, dieser sinneswandel der herrn hochdotierten chefarztes. und da mein dv nur noch grinsend in der gegend rumrennt, wenn er mich sieht, mir ein zweites, richtig richtig geiles projekt an die hand gegeben hat (mir wachsen noch flügel, wenn das so weiter geht), von der angebotenen assistenzarztstelle in der anästhesie mal ganz zu schweigen und seinen andeutungen in richtung habil ebenfalls, kann ich mir schon denken, was der chef zu hören bekommen hat. *kicher*.was soll man dazu sagen?

gott bin ich geil.

 

20.10.2012 um 15:12 Uhr

nur mal so...

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

blauer himmel, sonnenschein und 23 grad.

eine goldener herbsttag wie aus dem bilderbuch.

ist das geil.

 

19.10.2012 um 03:50 Uhr

des nächtens

von: grenzgaenger   Kategorie: briefe an den mond

 

ich kann nicht schlafen. früh ins bett, weil totmüde, aber seit halb eins liege ich wach und kann nicht mehr schlafen. viel zu viel geht mir durch den kopf und so bin ich aufgestanden um zwei dinge zu tun, die ich so wohl noch nie in meinem leben getan habe: ich habe mitten in der nacht eine geraucht und zudem trinke ich einen heißen kakao. müder kann man kaum sein, aber wenn der kopf dem körper nicht folgen will gibt es kaum etwas frustrierenderes, als grübelnd im bett zu liegen und ständig auf die uhr zu gucken um zu sehen, wieviel weniger werdende zeit man noch zum schlafen hat.

die woche bisher war anstrengend. die erste woche des semesters, das das anstrengendste bisher zu werden verspricht. täglich nahezu ganztägig vorlesungen, seminare, kurse, patienten und besprechungen. ein realistischer ausblick auf das spätere arbeitsleben, zumindest was die tägliche aufenthaltsdauer in der klinik, die psychische belastung und die anstrengung betrifft. nebenher noch die doktorarbeit und nicht zu vergessen meine nachtschichten und gelegentlichen anderweitigen arbeitseinsätze. willkommen im leben, frau dr. grenzi. 

und so sitze ich hier, versuche, das kopfkino abzuschalten und den tag mit allem, was er noch so mit sich brachte, irgendwie zu verdauen und abzuhaken.

ich kann gerade nicht einmal geradeaus denken, geschweige denn formulieren, irgendwie ist alles blockiert. kein wunder, dass ich nicht schlafen kann. die gedanken tröpfeln von meinem hirn lediglich in meine finger, träge und zäh und wollen nicht beim namen genannt werden. sie entziehen sich der kommunikation. selbst die mit mir klappt heute ganz offensichtlich nicht besonders gut, wie soll sie da mit anderen funktionieren? traurig nur, wenn daraus situationen entstehen, die so niemals gewollt waren und am ende zwei menschen dasitzen, verletzt sind und, in meinem fall, auch noch mittelprächtig unglücklich und sich fragen, was denn jetzt, aus heiterem himmel, schon wieder schief gelaufen ist.

ich wollte das nicht, hörst du?

 

17.10.2012 um 18:24 Uhr

glücksgriff

 

OH. MY. GOD.

seit 5 jahren renne ich dieser jacke von desigual hinterher. seit 5 jahren. jedes jahr aufs neue das selbe spiel und jedes jahr ist sie sofort entweder komplett ausverkauft oder nur noch in größe 34 zu haben. 

gerade eben habe ich sie gefunden. und gekauft, ohne nachzudenken. die letzte. in meiner größe. sie passt wie angegossen. wie an.ge.gossen. diese jacke ist wie für mich gemacht.

ich fasse es nicht. 

  meine.

 

15.10.2012 um 17:31 Uhr

diebstahl

 

wer hat mein hintergrundbild gestohlen?

hm, wer???

 

13.10.2012 um 08:52 Uhr

semesterferienendstand

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

ich weiß nicht, wann bei mir zum letzten mal alles so dermaßen rund lief, dass es fast schon wieder eckig war. alles, einfach alles klappt derzeit. das semester war mein erfolgreichstes bisher, zumindest am notenschnitt gemessen. die semesterferien waren zwar keine, aber trotzdem der knaller. meine finanzen sind in knochentrockenen, grünen tüchern. im letztwöchigen blockpraktikum habe ich als erste, seit dieses praktikum eingeführt wurde, die höchstpunktzahl in der klausur abgegriffen. mein doktorvater würde mich am liebsten auf händen durch die uniklinik tragen und hat mir, nein uns, ein tolles projektangebot gemacht, aus heiterem himmel. gefährliches chirurgisches halbwissen aus dreienhalb tagen unmotivierten lernens, gesunder menschenverstand und solide kenntnisse der notfallmedizin haben mich gestern mehr als gut durch die chirurgieklausur getragen. ich bin bei mir, ruhig und gelassen und schon lange hat sich nichts mehr so sehr nach urlaub angefühlt wie die abendliche fahrt in elterliche gefilde gestern mit der aussicht auf argentinisches rindersteak und salat am abend und einen ganzen tag in der landeshauptstadt meines herzens, heute, bei wundervollem herbstwetter.

ist. das. geil.

 

12.10.2012 um 05:30 Uhr

*selbstbeweihräucherungsmodusan*

 

kann mir mal bitte jemand das wasser reichen?

 

09.10.2012 um 19:44 Uhr

nur mal so nebenbei

 

wie in aller welt kann man zwei quantenphysikern, die quantenprozesse beobachten, den nobelpreis verleihen??? da haben wir doch schon wieder ein katze, die sich in den schwanz beißt. ein quantenprozess definiert sich doch darüber, eben NICHT beobachtbar zu sein. schon vergessen? hingucken nicht erlaubt. sonst wird's rot. oder blau. kommunikation ist tödlich. zumindest für quantenprozesse.

aber scheinbar interessiert das niemanden. vielleicht ist das ja auch quantenphysik. was ich ignoriere, existiert nicht.