grenzwandel

31.12.2012 um 15:06 Uhr

rutscht gut rüber

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

 

ich wünsche euch allen einen guten rutsch ins neue jahr. 

danke an alle, die mich dieses jahr zum lieben, lachen, staunen, und zum nachdenken gebracht haben.

photo by orest s.

 

30.12.2012 um 17:02 Uhr

524.160 minutes so far

von: grenzgaenger   Kategorie: blick zurück

schluss mit lernen für heute. ich kann die worte dermatologie und chirurgie nicht mehr hören, geschweige denn, diesbezüglich inhaltliches ertragen. ende. aus. schluß. für heute zumindest. statt dessen könnte ich mir ja mal gedanken über das nun fast vergangene jahr machen.

anstrengend war es. aber unter dem strich summierten sich weitaus mehr positive aktivposten als negative. gibt es überhaupt "negative aktivposten"? müsste das nicht negative passivposten heißen? weiß das jemand? ich bin doch so schrecklich uninteressiert, was jegliches wirtschaftlich angehauchtes anbelangt. egal jetzt.

also. 2012.

anfang des jahres: marode, stinkende und längst überfällige altlast entsorgt und eine wichtige zwischenmenschlichkeit endgültig geklärt. ersteres war eine der besten entscheidungen bzw. handlungen ever, und seitdem geht es mir gut. befreit. entfesselt, im wahrsten sinne des wortes. und mein vollständiges, bis heute nicht nachlassendes desinteresse an entsprechender person tut mir einfach gut. ich genieße es geradezu. die gerade gerückte zwischenmenschlichkeit führte zwar nicht zu einem intensiveren kontakt, wie ursprünglich mal beiderseits angedacht, aber wir telefonieren gelegentlich, und das einfach völlig ungezwungen. geklärte fronten eben. sehr schön.

die uni: lief und läuft wie am schnürchen, auf allen ebenen. könnte nicht besser sein. notentechnisch, diss nr. 2, laufende projekte, assistenzarztstelle bereits mehrfach nachdrücklich angeboten und von meiner seite aus zugesagt. viel spaß, freude, wertschätzung, loyalität, ehrlichkeit, tolle kommunikation, inhaltlich und praktisch herausforderndes und interessantes. was will ich mehr. ich bin angekommen.

emotionales: das war, trotz gelegentlicher ausflüge in die niederungen meines seelenlebens, eines der stabilsten jahre seit langem. ich habe es genossen, mit viel ruhe und gelassenheit, gelegentlicher aufruhr, freude, licht und schatten, hin und her, auf und ab, traurig, tränig, schwarzweißbunt. aber alles so, dass ich ohne weiteres sagen kann: ja, ich, das gehört dazu und ist vollkommen in ordnung. ich lebe und ich genieße es.

und jetzt zu dir. wir schrieben den monat mai. den 22. um genau zu sein, 21.43 uhr, um es mit der genauigkeit auf die spitze zu treiben, im zauberkarussell. da hat alles angefangen. mit einem kommentar unter einem der so geschätzten einträge des noch sehr viel mehr geschätzten herrn z. die wollmütze. weißt du noch? seit dem ist so unendlich viel passiert. du hast mein leben komplett auf den kopf gestellt, mit deinem lachen und deiner liebevollen zuneigung, deinen tränen, deiner hartnäckigkeit und mit deiner geduld und konsequenz, die für mich nicht immer einfach auszuhalten waren. du brauchst nichts zu sagen, auch für dich selbst waren sie das nicht immer, leicht auszuhalten, ich weiß das. wer könnte das besser wissen als ich. aber bis zum heutigen tag sind wir den eingeschlagenen weg gemeinsam gegangen, und werden das bis zum absehbaren ende tun, mit allen höhen und tiefen, hand in hand, seite an seite. wir haben viel gelacht und geweint, gelitten und uns gefreut, wir haben gestritten, gezickt und gezankt, geredet, geschwiegen und uns geliebt. noch nie in meinem leben hat mich ein mensch so sehr berührt wie du, noch nie habe ich mich so geborgen und verstanden gefühlt und noch nie war ich bereit, so unüberwindbar absurd anmutende umstände hinzunehmen und zu akzeptieren, getrieben von einem einzigen, brennenden wunsch, nämlich dem, mein leben mit dir zu teilen und hand in hand mit dir in unsere zukunft zu tanzen. weil ich dich liebe.

und nun? ich habe keine vorsätze für das neue jahr. warum auch? 2012 war eines der schönsten jahre meines lebens und ich wüsste nicht, was ich anders machen wollen würde. ich habe nur einen einzigen wunsch und ich weiß, dass er mir erfüllt werden wird. weil zwei menschen an der erfüllung basteln, die nichts und niemand aufhalten kann.

29.12.2012 um 10:20 Uhr

schlingernd

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich hänge. ich bin müde, kaputt, langsam, emotional defizitär, traurig, nah am wasser gebaut und meine kindlichen anteile fühlen sich schwer vernachlässigt. gestern abend habe ich sie mir mal wieder ausführlich angeguckt und schnell war klar, dass hier gerade einiges im argen liegt. der säugling hängt schlaff auf meiner schulter und will fester gehalten, gewärmt und geborgener sein, das kleine mädchen ist traurig und überfordert und der teenager fühlt sich abgelehnt und hat sich zurückgezogen. und als folge geht es der erwachsenen frau dr. nicht besonders gut, weil ganze teile ihrer seele einfach unterversorgt sind. nicht genug beachtet, gewürdigt, nicht genug liebe und geborgenheit von innen heraus. einsam und alleine hängen diese anteile im seelennetzwerk, als gehörten sie nicht dazu und wollen genau das doch so gerne. mehr noch: sie brauchen es zum überleben. sie wollen und müssen genährt werden, "artgerecht", sonst verwelken sie.

ich sitze also mal wieder hier und versuche, diesen zustand wieder hinzubiegen, zu flicken, auszubessern, hier ein schräubchen gedreht und da, sowie ein bisschen seelenklebstoff, bestehend aus den komponenten liebe, geborgenheit, verständnis und akzeptanz. nein, es ist nicht schlimm, dass es mir nicht gut geht, das darf durchaus sein, ich bin keine maschine, aber es fühlt sich nicht schön an und es raubt mir energie und kapazitäten. und gleichzeitig, mit jeder stunde, die dieser zustand anhält, macht sich die angst breit, ihn nicht in den griff zu kriegen. nein, eine abgrund ist nicht in sicht, noch nicht, und das soll auch so bleiben. nicht immer muss mein leben in der mitte verlaufen, viel zu oft vergesse ich, dass es auch ein rechts und ein links der mitte gibt, beides durchaus lebbar ohne dem abgrund, der dunkelheit zu nahe zu kommen. rechts und links, mitte, links und rechts. alles teile eines ganzen, variationen meines seelenzustands.

annehmen. hingucken und annehmen, mir zuhören, geduldig sein und akzeptieren, dass es so ist. es wird auch wieder anders werden. geduld mit mir selbst und vor allem: die ansprüche an mich mal wieder ein bisschen zurückschrauben. die messlatte hängt derzeit zu hoch. zurück zur realität, ins hier und jetzt, beide beine auf den boden, denn nur hier werde ich zu mir zurückfinden, zu der ruhe und gelassenheit, die ich so an mir liebe und die ich derzeit schmerzlich vermisse.

luftschlösser und traumbauten haben keine wegweiser. denn die werden in der realität aufgestellt.

27.12.2012 um 00:42 Uhr

ratlos

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

ich hasse diese völlig ereignislosen nächte in der klinik. nichts los, absolut tote hose. hier ein bisschen gewurschtelt, da ein bisschen und schon ist man wieder arbeitslos. mist blöder. da bleibt einfach zu viel zeit zum nachdenken und vor allem, sich selbst auf die nerven zu gehen. und das tue ich ja schon seit tagen. mir auf die nerven gehen. und was noch schlimmer ist: ich gehe allen anderen um mich herum, nah und fern, gleich mit auf die nerven, weil ich nicht aufhören kann, zu ziehen und zu zerren. ich fühle mich vernachlässigt, vergessen und zu wenig beachtet. ich zicke und zerre, maule und motze, stichel und stachel. dabei hat sie es nicht verdient. sie ist mit ihren gedanken ständig bei mir, nur leider fehlt ein bisschen die gelegenheit, mich das so zeitnah und ausführlich wie sonst wissen zu lassen. so sehr wie nie macht sich die entfernung bemerkbar, und mehr denn je bräuchte ich die kommunikation, die dies wenigstens ein bisschen zu kompensieren in der lage ist. ich bin aber nicht der mittelpunkt ihres lebens, und zerreißen kann sie sich auch nicht. ich gehe mir auf die nerven, und ihr, schlimmer noch: ich tue ihr unrecht, und doch fällt es mir so schwer, mich zurückzunehmen, zusammenzureißen. als fehlten mir die kapazitäten dazu, mich beisammenzuhalten, bei mir zu bleiben und den halt im innen zu suchen und zu finden. stattdessen schlage ich um mich und treffe immer und immer wieder denjenigen menschen, der mir so sehr viel bedeutet. dabei will ich ihr doch nicht die zeit da drüben verderben, ich will, dass sie es schön hat, zeit und raum genießen kann und dass es ihr gut geht. warum also führe ich mich hier auf wie der letzte vollidiot?

was fehlt mir gerade, was kann ich mir momentan nicht selber geben, dass ich so an ihr zerre?

was fehlt mir?

 

25.12.2012 um 20:56 Uhr

missing

 

mein gott, was ist bloß los mit mir? sie ist "nur" in kanada, und das nicht zum ersten mal, aber dieses mal ist es schlimm. ganz schlimm. ich vermisse diese frau so unsagbar, als gäbe es keinen morgen mehr. ich muss mich ständig zusammenreißen, nicht loszuheulen, höre eine traurige ballade nach der anderen (nein, das hilft nicht. wirklich nicht) und zergehe vor sehnsucht. ist es die jahreszeit, bzw. ihre stimmung? der anstehende jahreswechsel? veränderungen? ich weiß es doch auch nicht. und auch das macht es nicht leichter, meine gefühle in den griff zu kriegen. 

habe ich noch einen weihnachtswunsch frei? einen? nur einen noch?

 

23.12.2012 um 11:42 Uhr

wo bist du?

 

ich mache mir sorgen. ich sitze hier und mache mir riesige sorgen. gestern gegen 12 uhr mittags hat sie sich das letzte mal gemeldet, aus dem flieger, seit dem ist funkstille. nicht ihr art. gar nicht ihre art, normalerweise setzt sie immer und überall alles dran, mir zumindest mal ne kurze message zukommen zu lassen, dass es ihr gut geht. sie müssten lange angekommen sein, am zielort. schon lange.

wo ist sie? warum meldet sie sich nicht? ich will doch nur wissen, ob es ihr gut geht, ob alles in ordnung ist. bitte, lieber gott, lass es einen banalen grund geben, warum sie sich noch nicht gemeldet hat. bitte.

 

music

 

22.12.2012 um 18:52 Uhr

post-weltuntergang

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

 

noch ist es zu früh, ein fazit für 2012 zu ziehen. das jahr hat noch ein paar wenige tage, jetzt, wo der weltuntergang ausgeblieben ist. eines aber ist jetzt schon klar: die bilanz wird positiv ausfallen, sehr viel mehr aktivposten auf der haben- denn auf der sollseite. es war durchwachsen, dieses jahr, sicher, mit höhen und tiefen, fortschritten und rückschlägen, aber unter dem strich eines der schönsten und erfolgreichsten jahre, seit sehr langem. sowohl beruflich als auch privat. dazu mehr in den nächsten tagen.

im moment sitze ich hier, nachdem ich den großteil des tages verschlafen habe, die nachtschicht war lang und anstrengend, wurschtel ein bisschen herum und tue dies und das, bis ich in drei stunden erneut die nacht zum tag machen werde. meine gedanken gehen auf reisen, vor allem zieht es sie gerade über den großen teich. sie reisen der lady hinterher, die sich - mal wieder - aufgemacht und mich zurückgelassen hat. sie musste, und es ist ihr nicht leicht gefallen. doch was blieb uns anderes übrig, auch dieses mal keine chance, dass ich hätte mitkommen können. irgendwann. bald. ganz bestimmt. was bleibt ist das gefühl des alleine seins, ein hauch von einsamkeit und zudem ist seit spätestens heute hier niemand mehr. niemand, alle weg. einfach weg, von heute auf morgen.

ich hasse diese jahreszeit. nein, nicht des wetters, sondern der stimmung wegen. scheiß melancholie. das ganze jahr über geht und ging es mir blendend, bis auf eine handvoll kleiner einbrüche, die sich aber nie jenseits des gesunden bewegten, und jetzt, zum jahresende hin habe ich das gefühl, als stürzte der gesamte schmerz meines bisherigen lebens auf mich ein, die traurigkeit, die leere, das nicht wissen warum. seit ich denken kann geht das so, jedes einzelne jahr um weihnachten herum. von mir aus hätte die welt gestern untergehen können. ich hätte nichts dagegen gehabt. wie ich gerade feststelle, habe ich aber auch gar keine lust, mich näher damit auseinanderzusetzen, mit diesen gefühlen, so, als wüsste mein unterbewusstsein genau, dass sie flüchtig sind, nicht von dauer. ich vertraue ihm, meinem unterbewusstsein und lasse einfach die zeit vergehen, und mit ihr diese gedanken und gefühle.

ich leg mich einfach nochmal hin, anderthalb stunden sind noch drin. und daran, dass ich schlafen können werde, hege ich nicht den geringsten zweifel. 

 

21.12.2012 um 21:34 Uhr

tränen am abend

 

bye babe. bye.

komm heil wieder. 

bitte. 

18.12.2012 um 21:56 Uhr

innenansichten


ich bin gerade ein bisschen schreibfaul. ok, als entschuldigung könnte man gelten lassen, dass ich ziemlich beschäftigt bin, mit der uni, in allen farben und formen. derzeit: hno-block. spannend. h und n mag ich, o nicht so sehr, aber unterm strich macht es viel spaß und die herrschaften docs sind ziemlich gechillt. wir haben also spaß und lernen was.

und ansonsten? alles gut, alles in bewegung. langsam, ganz langsam, aber unaufhaltsam. schön, entspannt, ruhig und gelassen, authentisch und hoffnungsvoll. berechtigterweise. die perspektive ist da, der wille und der weg sind es sowieso, ein schritt nach dem anderen, tapp tapp tapp. hand in hand, gemeinsam. die null und die eins, tag und nacht, sonne und mond, schwarz und weiß, yin und yang. vereinte gegensätze werden zu einem ganzen, das aus teilen besteht, die niemals getrennt waren. sehnsucht. träume und tränen. der stoff, aus dem die liebe gewebt wird.

ich bin hier. und mein herz tanzt tango. 

 

 

08.12.2012 um 20:19 Uhr

und ab...

 

die obligatorische weihnachts-randgruppen-party steht auf dem programm.

*freu*

 

08.12.2012 um 11:35 Uhr

alle jahre wieder

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

ich habe es getan. wieder. und ich werde nicht locker lassen, auch wenn zwischen jeder anfrage, die unbeantwortet bleibt, ein jahr vergeht. egal. ich habe ihr eine mail geschrieben und sie gefragt, gerade eben. ob sie mit mir einen glühwein (oder wahlweise einen kaffee) auf dem weihnachtsmarkt trinken geht. und dass ich mich darüber freuen würde, habe ich gesagt. sonst nichts. und jetzt bin ich mal gespannt, was sie dieses jahr daraus macht.

05.12.2012 um 10:22 Uhr

wundversorgung und ausgrabungsarbeiten

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

 

es blutet. seit anfang der woche blutet es, wieder und wieder. und wenn es das gerade mal nicht tut, dann suppt die wunde. aber eine kleine bewegung reicht aus, um sie wieder aufzureißen, und dann fängt es erneut an zu bluten. abwechselnd. ununterbrochen. sie ist groß, die wunde. so groß wie schon lange nicht mehr. weh tut es nicht, nein. der schock hat dafür gesorgt, und sorgt dafür, dass ich keinen schmerz empfinde. er ist da, der schmerz, sicherlich. irgendwo. aber ich fühle ihn nicht. taub. ja, das trifft es. taub. und an den rändern setzt schorf an. langsam. sehr langsam.

sie ist aus heiterem himmel aufgerissen, diese wunde. ein bisschen dünn war es, das gewebe - seelengewebe - ja, aber bisher hat es vergleichbaren situationen immer stand gehalten. mal besser, mal schlechter, aber aufgrissen ist es noch nie. eine einzige aussage hat gereicht, um mit einem schlag meine ganzen hoffnungen, meine zuversicht und meine freudigen erwartungen - genährt durch die positiven entwicklungen der letzten wochen - zu verschütten, wie eine große, unkontrollierbare lawine. und gleichzeitig riß die wunde auf. seelenwunde. die anschließende, heftig geführte meinungsverschiedenheit tat ihr übriges.

ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so verletzt war, mich so verletzlich gefühlt habe, hilflos, unverstanden und allein.

längst sind die fakten geklärt, die unterschiedlichen interpretationen besagter aussage betrachtet, auseinandergenommen. keine unverrückbaren ansichten auszumachen, alles nur vorübergehend, ein entwicklungsprozess, kein anlass zum aufgeben. eine herausforderung. sagt sie.

und ich?

ich stehe hier vor einem riesigen berg aus schutt, geröll, steinen, erde und sand, vermischt mit der ein oder anderen glasscherbe. ein riesiger berg, unter dem meine gefühle - liebe, zuversicht und hoffnung - begraben liegen. sie sind nicht weg, nein, und auch kaputt gegangen sind sie nicht. nur verschüttet. und ich will sie wiederhaben, will sie nicht unter dieser zentnerschweren last liegenlassen. ich will sie wiederhaben, die gefühle. wiederhaben. und so bleibt mir nichts anderes übrig, als mich mit schaufel, spitzhacke, schippchen und pinsel dranzumachen, sie auszugraben. und wahrscheinlich muss ich sie dann auch noch abwischen und polieren.

und ich brauche jemanden, der mir die werkzeuge reicht und mir zwischendurch die tränen abwischt, damit ich mich aufs graben konzentrieren kann. vielleicht kannst du das übernehmen.

und hab geduld mit mir.

bitte.

01.12.2012 um 08:35 Uhr

prioritäres sortieren

von: grenzgaenger   Kategorie: medizinisches

 

in den letzten zwei, drei wochen ein bisschen ins schlingern geraten. neu sortieren, die prioritäten. nein, nicht neu sortieren, sie nur wieder in die entsprechende rangfolge bringen und aufhören, so viel wert auf freizeit zwischendurch und erholung legen. es funktioniert nicht. entweder ich studiere und wirdme mich meiner diss und dem zweiten projekt oder eben nicht. ich liebe dieses fach, medizin, aber ich kann es nicht gescheit studieren, wenn ich nebenher zuviel wert auf freie zeit und zeit für mich lege. es geht nicht. wie die letzten wochen wieder mal gezeigt haben.

und genau jetzt fange ich wieder damit an. uni - diss - projekt nummer 2. ich bin nur zufrieden, mit mir und der welt, wenn das läuft. alles andere kann warten.

definieren der eigenen persönlichkeit über leistung? ja, genau.

so what?