abwehr. wie so oft.
es ist zum haareraufen. kaum liege ich auf der couch, schon gerate ich wieder in diese unterwürfige abhängigkeit und mache mich klein und warte auf strafe oder absolution. auf dem weg zum kollegen f. fiel mir auf, dass das viel mit selbstbewusstsein zu tun hat. ich habe keinen grund, mich klein zu machen, ich habe nichts zu beichten. fertig. warum also rutsche ich immer und immer wieder in diese abwehr hinein, verliere meinen roten faden? die gedanken fühlen sich an, als würden sie aus meinem kopf gesogen. in richtung ecke.
augenhöhe. ich will augenhöhe. und nur ich bin es, die sie immer und immer wieder kaputt macht. bei mir bleiben, dann klappt das auch. das ist der knackpunkt. bei mir bleiben. bei mir bleiben.
