auf zehenspitzen um die mitte herum
Stimmung: einsichtig
Musik: alive - pearl jam
ich habe gerade beschlossen, daß es mir gut geht. jawoll.
ich habe gestern, nee, stimmt ja gar nicht, vorgestern, eine entscheidung getroffen, die sich trotz aller trauer immer noch richtig und gut anFÜHLT, ich weiß nicht nur, dass sie richtig war, ich fühle es.
also: daß ich etwas in den seilen hänge sei mir erlaubt, bitte, danke - und nein, ich bewerte das jetzt mal nicht, denn ich hab selbstbewertungsverbot über die osterpause, verhängt eigenhändig und natüüürlich von madame psychoanalytikerin - aber es gibt keinen grund dazustehen und zuzusehen, wie entweder das innen oder das außen oder gleich beide in scherben zerfallen. das wär ja noch schöner, und das war auch nicht sinn der sache, nein, sogar ganz im gegenteil, sinn und zweck dieser entscheidung...ahhh, ok, abwehr in form der intellektualisierung, ich gebe ihrem einwand statt...was genau ist der unterschied zwischen sinn und zweck?...so, genug eingewandt XXX schnauze jetzt...wo war ich stehen geblieben, ach ja, bei den scherben. genau. innere scherben: hab ich genug, da müssen nicht noch mehr dazukommen, äußere scherben: interessieren mich nicht.
ergo: extrempendeling abgewendet und auf zehenspitzen um die mitte herum geschlichen.
toll.
