ausklang
viel besser als gestern ist es nicht wirklich. ich habe trotz wilder kombination aller möglichen dinge grottenschlecht geschlafen, habe angst gehabt, vor dem einschlafen, wegen der albträume, angst vor dem nicht-einschlafen, vor dem wachliegen, und meine gedanken sind karussell gefahren. meine therapeutin hat schon recht gehabt. die drei wochen ohne sie sind zu lang. sie hatte die klinik vorgeschlagen, ich aber wollte lernen und die unifreie zeit genießen. hätte ich doch mal besser auf sie gehört. im sommer wird mir das nicht passieren, habe ich beschlossen. ich muss besser auf mich aufpassen. immer und imemr wieder verliere ich das aus den augen und batsch, kriege ich eins übergebraten. daher werde ich heute nichts tun, und morgen auch nicht, zumindest nicht für die uni. das kann warten. und um nicht völlig nutzlos in der gegend herumzuwandeln und zeit für meine depressionen zu haben, habe ich spontan unserer pflegedienstleitung, die mich vorhin aus dem bett geschmissen hat, zugesagt, heute und morgen einzuspringen. heute spät und morgen früh. das ist ok, so bin ich zumindest jeweils den halben tag abgelenkt und aufgeräumt. physik und die patientenverfügung können warten.
ich bin müde, einfach nur müde. diese anfälle schaffen mich mittlerweile dermaßen, dass ich sie alleine deswegen schon vermeiden möchte, weil ich einfach im ausklang so auf der nase liege und nichts zuwege bringe.wann habe ich mich wieder aus den augen verloren, wann?
