bald, bald...
acht seiten heute. statistikergebnisse. großartiges zeug. zeitreihen und so. aber egal. es wird. es wird. und ich hüpfe wie ein aufgedrehtes, aufgezogenes...ähhh, hasenzahnspringpferd durch die gegend. was auch immer das ist. ich bin komplett überdreht. nur erfolgserlebnisse heute, ich hätte vor mir auf die knie fallen und mich feiern können ob der geistesblitze, die mich heute ereilt haben ...sternstunden. stern-stun-den der, ja, auch der statistik (sorry frau argh), der guten laune und des dissertativen endrauschs. das ist besser als alle drogen zusammen. nix nase im schnee wälzen, nee. dissertationsabgaberausch.
und was natüüürlich noch zusätzlich stimmungshebend, ja, noch mehr, hinzu kommt, ist...ja, richtig, muaha, therapie gehabt. auch so eine sternstunde, und wieder hätt ich sie am liebsten einfach nur abgeknutscht, weiße bluse und lederjacke hatte sie heute an, die gute, und dazu noch ihre langen locken und überhaupt, wie soll man sich da aufs analysieren konzentrieren...nee, spaß beiseite, ich bin NICHT in meine therapeutin verknallt, nein, wirklich nicht, aber es ist einfach irgendwie gut, dass es sie gibt, die werte frau psychoanalytikerin. wie gesagt, mich am besten so direkt nach der pause nicht ganz so ernst nehmen, aber, sagen madame, weil ich die sooo gut geregelt bekommen hab, und das, das, ja, das ist halt gut und so. so. gut halt. und, haha, madame analytikerin haben eine ahnung. jawoll. eine ahnung hat sie, was denn so die ursache meiner etwas borderlinegestörten persönlichkeit (ach, scheiß doch auf diese blöden kategorien! freiheit der persönlichkeit!) sein könnte. aber sagen tut sie natürlich nix. sagt nur ah und gackert dann nicht. aber das seh ich sogar ein. ist mein ding. muss ich ran. is klar. völlig klar. soviel dazu. naja. gucken muss ich, haben wir beschlossen und ausgemacht, wann ich aussteige. von mir weggehe. mich ablenke. von dem was ich gerade tue, denke, fühle. um nicht hingucken zu müssen. auf was auch immer. erst wenn ich das hingucken aushalten kann, kann ich anfangen, tiefer zu gehen. trotzdem bin ich heute, gefühlt von mir, bestätigt von ihr, vom kleinen schaufelbagger auf die schaufel umgestiegen. ich habs gefühlt.
so. genug soweit. ich will noch staubsaugen und geschirr spülen. fehlt noch was? ach ja, um gottes willen. das übliche natürlich. hier, bitte:
zu viel:
energie, rumgezappelt, ablenkung
zu wenig:
ZEIT. ZEIT. und nochmal: ZEIT. und therapeutin.
gar nicht
angst vor dem ende
erkenntnisse des tages:
ich muss immer! das letzte wort haben. immer.
dass der endkampf kein strandspaziergang wird, war mir klar. dass ich aber irgendwann (nämlich heute abend) anfange, aus akutestem zeitmangel heraus geschnittene, kalte (!) bürgermaultaschen aufs butterbrot zu legen, sie mit designer-knoblauchspray besprühe und mit knorr-salatkräutern würze, weil mir das salz ausgegangen ist, also das hätt ich mir nicht träumen lassen. wirklich nicht.
countdown. es sind noch:
genau 14 tage
ca. 25 seiten zu schreiben (kann sein, dass ich mich hier ein wenig verschätze)
kürzen (teilweise), die feinkorrektur und
sämtliche kraut-und rüben-verzeichnisse zu machen. ach herrjeh. ein abgrund.
letztes wort.

(krieg mich grad gar nicht wieder ein!)
ansonsten: CHAPEAU! (aber eigentlich ziehe ich auch für die maultaschen den hut...)
so. ich muss noch ein bisschen.
liebe grüße
l...e...t...ztes wort