grenzwandel

28.10.2009 um 20:04 Uhr

bilanz

von: grenzgaenger   Kategorie: psychoanalytisches

oh mei. die rückenmuskeln quälen mich. zur abwechslung nicht meine, sondern die unserer leiche. es gibt so verdammt viele davon, und vor allem die tiefen lassen sich kaum auseinanderhalten, erst recht nicht, wenn der ursprung unter anderen versteckt liegt. die präpperei ist so anstrengend, ich kann nach den vier stunden am tisch kaum mehr geradeaus denken. jetzt sitze ich hier, habe alle bücher in der uni gelassen und weiß nicht so genau, was ich machen soll. irgendwie runterkommen wäre angesagt, aber wie? ich bin gleichzeitig so müde, so müde, mein körper würde glatt 12 stunden am stück schlafen, wenn der geist mitmachen würde. aber der ist noch zu aufgedreht. ich könnte meinen schrank aufräumen, in dem sieht es aus wie in berlin nach dem 2. weltkrieg. das ist eigentlich eine gute idee. dann weiß ich morgen auch gleich, was ich anziehen soll, ohne lange suchen zu müssen.

ansonsten geht es mir gut, erst recht, nachdem ich gestern die roten und die rosa elefanten sortiert und sie dahin verbannt habe, wo sie hingehören. getrennt müssen sie sein, die elefanten, nach farben. rot und rosa, mit einem zaun dazwischen. seitdem ist auch die grenzthematik geregelt und ich bin gelassen und bei mir. keine identifizierung mehr mit dingen, die nicht die meinen sind. 

sehr schön. ich mag mich. ziemlich gerne sogar.

und zuletzt noch der satz des tages: gewalt ist keine lösung, solange man sie nicht anwendet. 


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